Digitale Übertragungsverfahren

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Phasenumtastung (PSK)

  • Veränderung der Phase eines Trägersignals zur Repräsentation von Bitwerten
  • Weniger anfällig für Amplitudenrauschen $\rightarrow$ ermöglicht höhere Datenraten
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<p>Kurz: Diagramm mit der Überschrift „PSK“, das eine blaue Sinuskurve konstanter Amplitude zeigt, die an drei Stellen die Phase wechselt; darunter sind die Bits 0 0 1 0 1 1 je Symbolzeit angeordnet.</p>
<p>Detail: Koordinatensystem mit y‑Achse links (Pfeil nach oben, Beschriftung „U“) und x‑Achse horizontal mittig (Pfeil nach rechts, Beschriftung „t“). Oben mittig steht „PSK“. Eine durchgehende, blaue Sinusschwingung verläuft um die Nulllinie, mit gleichbleibender Amplitude und Frequenz. Gleichmäßig beabstandete, graue vertikale Linien markieren Symbolgrenzen. Über drei dieser Grenzen stehen gelbe Beschriftungen „Phasenwechsel“. Die sichtbaren Phasensprünge liegen über den Grenzen zwischen den Symbolen „0 | 1“, „1 | 0“ und „0 | 1“; an diesen Stellen ist die Sinuskurve gegenüber dem vorigen Abschnitt in der Phase gespiegelt. Unter der x‑Achse sind pro Symbolzeit hellgrau umrahmte Kästchen mit den Ziffern „0  0  1  0  1  1“.">
<figcaption>Abbildung A-10.1.1: Phasenumtastung (Phase-shift Keying)</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class=
*BPSK (Binary Phase Shift Keying)* * Zwei Phasenwinkel: $0 °$ und $180 °$ * Jeder Winkel repräsentiert einen Bitwert ($\num{0}$ oder $\num{1}$)
  • QPSK (Quadrature PSK): Vier Phasen ($0 °$, $90 °$, $180 °$, $270 °$) – $2 \text{Bits pro Symbol}$
  • 8-PSK: Acht Phasen – $3 \text{Bits pro Symbol}$
  • Die Amplitude bleibt konstant; nur die Phase ändert sich
  • BPSK: Abrupter Sprung von positiver zu negativer Amplitude bei Bitwechsel
  • QPSK: Mehrere Phasenwinkel mit kleineren Übergängen, wodurch die Kurve geglättet erscheint
  • Im Zeitbereich: Deutliche, abrupte Phasenwechsel
  • Im Phasendiagramm (Constellation Diagram): Punkte auf einem Kreis, die die stabilen Phasenlagen anzeigen
  • PSK bietet eine robuste digitale Kommunikation mit hoher Datenrate und guter Rauschfestigkeit

Symbolumschaltung und Bandbreite

  • Die Anzahl der pro Zeitspanne übertragenen Symbole ist die Symbolrate und wird in der Einheit Baud ($Bd$) ausgedrückt.
  • Je schneller Amplitude, Frequenz oder Phase verändert werden, umso breitbandiger wird das erzeugte Signal.
  • Je häufiger zwischen verschiedenen Symbolen umgeschaltet wird, um so größer ist die Bandbreite.
  • Sie entstehen, wenn beim Drücken bzw. Loslassen der Morsetaste der Träger plötzlich ein- bzw. ausgeschaltet wird.

Mehrwertige Verfahren

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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Diagramm mit der Überschrift "4ASK", das ein durchgehendes Sinussignal zeigt, dessen Amplitude in vier aufeinanderfolgenden Abschnitten von links nach rechts zunimmt.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links ein senkrechter schwarzer Achspfeil nach oben mit der Beschriftung "U" und kleinen, unbeschrifteten Ticks; eine durchgehende schwarze waagerechte Achse mit Pfeil nach rechts ist mit "t" beschriftet und bildet gleichzeitig die Nulllinie. Eine hellblaue, feine Sinuskurve verläuft über die gesamte Breite; der Abstand der Wellen ist gleichmäßig, die Kurve ist um die Nulllinie symmetrisch. Drei dünne, senkrechte, graue Trennlinien unterteilen die Darstellung in vier gleich breite Zeitabschnitte, unter denen jeweils in grauen Kästchen die Texte "00", "01", "10" und "11" von links nach rechts stehen. In Abschnitt "00" ist die Sinusamplitude am kleinsten, in "01" etwas größer, in "10" nochmals größer und in "11" am größten. Farben: Achsen schwarz, Trennlinien grau, Kurve hellblau."></p>
 <figcaption>Abbildung A-10.3.1: Quaternäre Amplitudenumtastung (Quaternary Amplitude-shift Keying)</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
<ul>
<li>Viele digitale Modulationsverfahren verwenden mehr als zwei Symbole.</li>
<li>So funktioniert zum Beispiel die 4-Fach-Amplitudenumtastung (4ASK) mit vier unterschiedlichen Amplituden, $25 %$, $50 %$, $75 %$, $100 %$ des Maximums.</li>
<li>So lassen sich zwei Bits zu einem Symbol zusammenfassen und gleichzeitig übertragen.</li>
</ul>
</section>
<section><ul>
<li>Eine einfache Phasenumtastung (Binary Phase-Shift Keying, BPSK) verwendet nur zwei verschiedene Phasenlagen und kann daher nur ein Bit gleichzeitig senden.</li>
<li>Die Quadraturphasenumtastung (Quadrature Phase-Shift Keying, QPSK) hingegen nutzt vier verschiedene Phasenlagen ($0 °$, $90 °$, $180 °$ und $270 °$) und überträgt somit zwei Bits in jedem Schritt.</li>
</ul>
</section>
<section><ul>
<li>Werden nur zwei Symbole verwendet und somit jedes Bit einzeln gesendet, entspricht die Symbolrate in Baud der Datenrate in $\bit/s$.</li>
<li>Werden jedoch mehr Symbole verwendet und somit mehrere Bits gleichzeitig übertragen, ist die Datenrate höher als die Symbolrate.</li>
</ul>
</section>
<section><div class= * $C$ → Datenübertragungsrate in $\bit/s$ * $R_{ s }$ → Symbolrate in $Bd$ * $n$ → Symbolgröße in $\bit/\text{Symbol}$
*RTTY*: Umschaltung zwischen zwei Symbolfrequenzen, sodass pro Symbol ein Bit ($\num{0}$ oder $\num{1}$) übertragen werden kann. → Datenrate = Symbolrate
*FT4*: Umschaltung zwischen vier Symbolfrequenzen, so dass pro Symbol zwei Bit ($\num{00}$, $\num{01}$, $\num{10}$ oder $\num{11}$) übertragen werden können. → Datenrate = 2 $\cdot$ Symbolrate
$C = R_S \cdot n = 45,45 Bd \cdot 1 \bit/\text{Symbol} = 45,45 \bit/s$
$C = R_S \cdot n = 23,4 Bd \cdot 2 \bit/\text{Symbol} = 46,8 \bit/s$

Quadraturamplitudenmodulation (QAM)

  • Doch dann muss ein Empfänger z.B. zwischen vielen unterschiedlichen Amplituden unterscheiden können. Somit wird das Verfahren anfälliger für Störungen.
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<p>Kurzzusammenfassung: Diagramm mit dem Titel „8QAM“, das eine blaue Sinusschwingung U über der Zeit t zeigt, in acht Abschnitte unterteilt, jeweils mit Amplituden‑/Phasenangaben und dreibittigen Codes; an jedem Abschnittsübergang ist „Phasenwechsel“ markiert.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Oben mittig steht der Titel „8QAM“. Links ist die senkrechte Achse mit „U“ und Pfeil nach oben, unten rechts die waagerechte Achse mit „t“ und Pfeil nach rechts; in der Mitte verläuft eine dünne horizontale Nulllinie. Eine durchgehende blaue Sinuskurve ist durch sieben dünne vertikale Linien in acht gleich breite Zeitabschnitte geteilt. Über jeder Trennlinie befindet sich ein kleines gelbes Schild mit der Aufschrift „Phasenwechsel“ (insgesamt 7 Schilder). Unter jedem Abschnitt stehen zwei graue Kästen: oben Amplitude und Phase, unten ein dreibittiger Code. Von links nach rechts:</p>
<ul>
<li>Abschnitt 1: „1 | 0°“, darunter „000“; die Sinusamplitude ist groß.</li>
<li>Abschnitt 2: „0,5 | 45°“, darunter „001“; die Amplitude ist kleiner.</li>
<li>Abschnitt 3: „0,5 | 135°“, darunter „010“; kleine Amplitude.</li>
<li>Abschnitt 4: „1 | 90°“, darunter „011“; große Amplitude.</li>
<li>Abschnitt 5: „0,5 | 315°“, darunter „100“; kleine Amplitude.</li>
<li>Abschnitt 6: „1 | 270°“, darunter „101“; große Amplitude.</li>
<li>Abschnitt 7: „1 | 180°“, darunter „110“; große Amplitude.</li>
<li>Abschnitt 8: „0,5 | 225°“, darunter „111“; kleine Amplitude.
Die sichtbaren Phasenangaben (0°, 45°, 90°, 135°, 180°, 225°, 270°, 315°) und die Amplitudenwerte (1 bzw. 0,5) korrespondieren mit der relativen Lage und Höhe der Sinuskurve in den jeweiligen Abschnitten.">
  <figcaption>Abbildung A-10.4.1: Signalverlauf eines 8QAM-Signals, je Symbol mit Amplitude ($\num{0,5}$ bzw. $\num{1}$), Phasenlage und 3-stelliger Bitfolge</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
<ul>
<li>Trick: Anstelle der Änderung nur eines Parameters (z.B. der Amplitude) werden pro Symbol zwei Parameter verändert, nämlich die Amplitude und die Phase.</li>
<li>Ein Symbol entspricht dann einer Kombination einer bestimmten Amplitude mit einer bestimmten Phasenlage.</li>
</ul>
</section>
            </section>
                    <section>
                <section data-background-color=

Orthogonales Frequenzmultiplexverfahren (OFDM)

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<ol>
<li>
<p>Kurzzusammenfassung: Diagramm mit der Überschrift "OFDM", das auf der horizontalen Achse f und der vertikalen Achse P mehrere überlappende, farbige glockenförmige Kurven zeigt, die in gleichmäßigen Abständen angeordnet sind.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Weiße Fläche mit oben zentriertem Titel "OFDM". Links eine schwarze senkrechte Achse mit Pfeil nach oben und der Beschriftung "P"; unten eine schwarze waagerechte Achse mit Pfeil nach rechts und der Beschriftung "f". Auf der horizontalen Achse liegen mehrere dünne, senkrechte, graue Hilfslinien in gleichmäßigen Abständen. Entlang dieser Positionen befinden sich von links nach rechts fünf große, glockenförmige Kurven in den Farben Grün, Gelb, Rot, Blau und Hellgrau. Die Kurven überlappen sich; ihre höchsten Punkte liegen jeweils nahe einer grauen Hilfslinie. Jede Kurve hat kleine seitliche Wellen bzw. Nebenausläufer, die beidseitig abflachen und die waagerechte Achse mehrfach nahe Null schneiden. Es sind keine Zahlen- oder Einheitenskalen eingezeichnet."></p>
 <figcaption>Abbildung A-10.5.1: Frequenzspektrum eines einfachen OFDM-Signals</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</left>
<div class= * Es ist auch möglich, einen Datenstrom auf mehrere Träger zu verteilen, die auf unterschiedlichen, jedoch nahegelegenen Frequenzen liegen. * Bei OFDM werden die einzelnen Träger in einem Abstand platziert, wo ein „Übersprechen“ vermieden wird.

Shannon-Hartley-Gesetz

Durch ein SNR von $0 dB$ entspricht die Bandbreite in $Hz$ genau der maximal erreichbaren Datenrate in $\bit/s$, also $2,7 k\bit/s$.

Durch ein SNR von $0 dB$ entspricht die Bandbreite in $Hz$ genau der maximal erreichbaren Datenrate in $\bit/s$, also $10 M\bit/s$.

Durch ein SNR von $-20 dB$ muss die maximal erreichbare Datenrate kleiner als $2,7 k\bit/s$ sein. Es kann nur $39 \bit/s$ richtig sein.

Durch ein SNR von $30 dB$ muss die maximal erreichbare Datenrate größer $10 M\bit/s$ sein. Es kann nur $100 M\bit/s$ richtig sein.

Quellencodierung

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<p>Kurzfassung: Blockdiagramm mit einem beschrifteten Block „Quellencodierer“ zwischen einem Eingangs- und einem Ausgangspfeil.</p>
<p>Detailbeschreibung: Eine waagerechte Linie verläuft von links nach rechts. Links zeigt ein Pfeil nach rechts auf einen quadratischen Block. Über dem Block steht der Text „Quellencodierer“. Im Inneren des Quadrats verläuft eine diagonale Linie von links unten nach rechts oben. Unter dem Block steht mittig der Text „01“. Vom rechten Rand des Quadrats führt die waagerechte Linie weiter und endet in einem nach rechts gerichteten Pfeil. Weitere Beschriftungen oder Achsen sind nicht vorhanden.">
<figcaption>Abbildung A-10.7.1: Quellencodierer</figcaption></p>
</figure>
</left>
<div class= * Möglichst effiziente Nutzung des Frequenzspektrums. * $\rightarrow$ Kompression der Nutzdaten, die sogenannte Quellencodierung. * Entfernung von Redundanzen (z. B. Wiederholungen) oder Irrelevanzen (weniger wichtige Informationsteile) aus dem Datenstrom.

Kanalcodierung

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<p>Kurzfassung: Blockdiagramm mit einem „Sender“ links, einer Wolke mit der Aufschrift „Kanal“ in der Mitte und einem „Empfänger“ rechts; Funkwellen verlaufen zwischen jeweils einer Antenne am Sender und am Empfänger durch den Kanal.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links steht ein rechteckiges Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Sender“. Auf der Front sind ein kleines Rechteck (Anzeige) und rechts ein großer runder Knopf erkennbar. Vom Gerät führt eine Leitung nach oben zu einer Antenne: ein kurzer vertikaler Mast mit einem dreieckigen Strahler oben. Rechts neben der Antenne sind mehrere gebogene Linien gezeichnet, die abstrahlende Funkwellen symbolisieren. In der Mitte befindet sich eine wolkenförmige Umrandung mit der Textbeschriftung „Kanal“. Rechts davon sind wieder mehrere gebogene Linien, die auf eine zweite Antenne zulaufen; diese Antenne ist gleich dargestellt (vertikaler Mast mit dreieckigem Strahler). Von der Antenne führt eine Leitung nach unten zu einem zweiten rechteckigen Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Empfänger“. Auf dessen Front sind links zwei kleine Kreise und ein Rechteck (Bedienelemente/Anzeige) und rechts ein großer runder Knopf sichtbar. Die Anordnung verläuft horizontal: Sender links → Funkwellen → Wolke „Kanal“ → Funkwellen → Empfänger rechts.">
<figcaption>Abbildung A-10.8.1: Kanal</figcaption></p>
</figure>
</left>
<div class= * Die Abbildung zeigt einen Sender und einen Empfänger, welche über einen Kanal miteinander verbunden sind. * Durch atmosphärische Einflüsse oder Aussendungen anderer Stationen kann es zu Störungen auf dem Kanal kommen, welche zu Fehlern bei der Übertragung führen.

Wir unterscheiden zwei Arten der Kanalcodierung:

Fehlererkennung

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<p>Kurz-Zusammenfassung: Eine horizontale Reihe aus acht schwarz umrandeten Kästchen mit den Ziffern 1 und 0.</p>
<p>Detailbeschreibung: Die Kästchen sind gleich groß, weiß hinterlegt und jeweils mit einer schwarzen Serifenziffer beschriftet. Von links nach rechts stehen die Ziffern: „1, 1, 0, 0, 1, 0, 1, 1“. Zwischen den Kästchen verlaufen schmale schwarze Trennlinien; es gibt keine weiteren Beschriftungen, Achsen oder Symbole.">
<figcaption>Abbildung A-10.9.1: Ein Byte</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Zu übertragendes Byte * Es werden 5 Einsen gezählt → ungerade Anzahl * Prüfbit muss auf $\num{1}$ gesetzt werden, um eine gerade Anzahl zu erreichen
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<p>Zusammenfassung: Neun nebeneinander angeordnete Kästchen mit den Ziffern 1 und 0, wobei das rechte äußere Kästchen grau hinterlegt ist.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Eine horizontale Reihe aus neun gleich großen, schwarz umrandeten Quadraten; in jedem steht mittig eine Ziffer. Von links nach rechts lauten die Ziffern: 1, 1, 0, 0, 1, 0, 1, 1, 1. Die ersten acht Felder sind weiß, das neunte (rechts außen) ist hellgrau gefüllt. Es gibt keine Achsen, keine weiteren Beschriftungen oder Symbole.">
<figcaption>Abbildung A-10.9.1: Das Byte mit Even Parity Bit</figcaption></p>
</figure>
</left>
<div class= * Das Prüfbit wurde auf $\num{1}$ gesetzt * Das resultierende Byte hat eine gerade Anzahl an Einsen * Bei einer Fehlerübertragung stimmt das Prüfbit nicht mehr
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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Eine horizontale Reihe aus neun umrandeten Quadraten mit den Ziffern 0 und 1; das rechte Endfeld ist grau hinterlegt.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Von links nach rechts sind neun gleich große, schwarz umrandete Kästchen zu sehen. In den ersten acht, weiß hinterlegten Kästchen stehen in schwarzer Schrift die Ziffern: 0, 0, 1, 0, 1, 0, 1, 1. Das neunte Kästchen am rechten Rand ist hellgrau hinterlegt und zeigt die schwarze Ziffer 0. Weitere Beschriftungen, Achsen oder Symbole sind nicht vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung A-10.9.1: Byte mit Even Parity</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
<div class= * Ursprüngliches Byte: 4 Einsen (gerade) * Prüfbit wird auf $\num{0}$ gesetzt

Fehlerkorrektur

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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Eine waagerechte Reihe von elf nebeneinanderliegenden, schwarz umrahmten Kästchen, in denen abwechselnd die Ziffern 0 und 1 stehen.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Die Kästchen sind rechteckig, gleich groß und auf weißem Grund dargestellt, jeweils mit einer einzelnen Ziffer zentriert. Von links nach rechts lauten die Ziffern: 1, 1, 0, 0, 1, 0, 1, 1, 0, 1, 1. Es sind keine Achsen, Pfeile oder zusätzlichen Beschriftungen vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung A-10.10.1: Übertragung von 11 Bits</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</left>
<div class= * Beispiel: Übertragung eines 11-Bit-Datenworts * Ziel: Fehlererkennung und -korrektur bei einem Bitfehler
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<ol>
<li>
<p>Kurzbeschreibung: Eine waagerechte Reihe aus elf gleich großen, umrahmten Kästchen, jeweils mit den Kleinbuchstaben „a“ bis „k“ beschriftet.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Von links nach rechts sind elf rechteckige Felder mit dünnem schwarzen Rahmen zu sehen, durch senkrechte Linien voneinander getrennt. In jedem Feld steht zentriert ein einzelner Kleinbuchstabe, in Reihenfolge: „a“, „b“, „c“, „d“, „e“, „f“, „g“, „h“, „i“, „j“, „k“. Weitere Beschriftungen, Achsen oder Symbole sind nicht vorhanden; Hintergrund und Felder sind hell."></p>
 <figcaption>Abbildung A-10.10.1: Alphabetische Benennung der Bitpositionen</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</left>
<div class= * Die Positionen der Bits werden alphabetisch benannt, um die einzelnen Bereiche zu identifizieren
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<ol>
<li>
<p>Kurzzusammenfassung: Ein 4×4-Raster mit schwarzen Gitterlinien; einige Felder enthalten schwarze Kleinbuchstaben von a bis k.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Weißer Hintergrund, dicke schwarze Linien bilden ein 4 Spalten × 4 Zeilen großes Quadratgitter. Die Buchstaben stehen mittig in bestimmten Zellen. Bezeichnung der Positionen (Zeilen von oben nach unten 1–4, Spalten von links nach rechts 1–4): Zeile 1: Spalte 1–3 leer, Spalte 4 „a“. Zeile 2: Spalte 1 leer, Spalte 2 „b“, Spalte 3 „c“, Spalte 4 „d“. Zeile 3: Spalte 1 leer, Spalte 2 „e“, Spalte 3 „f“, Spalte 4 „g“. Zeile 4: Spalte 1 „h“, Spalte 2 „i“, Spalte 3 „j“, Spalte 4 „k“. Alle Buchstaben sind schwarz und in Kleinbuchstaben dargestellt."></p>
 <figcaption>Abbildung A-10.10.1: Neuordnung mit zusätzlichen Bits</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</left>
<div class= * Anordnung der Datenbits mit zusätzlichen Bit-Positionen für Parity Bits
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<p>Kurzbeschreibung: Ein 4×4-Raster mit dicken schwarzen Linien; die Zellen enthalten teils die Zeichen p1–p4 und die Buchstaben a–k, eine Zelle ist leer.</p>
<p>Detailbeschreibung: Das Raster hat vier Zeilen und vier Spalten. Von oben nach unten, jeweils von links nach rechts gelesen:</p>
<ul>
<li>Zeile 1: Zelle 1 leer; Zelle 2 „p1“ (kursiv); Zelle 3 „p2“ (kursiv); Zelle 4 „a“.</li>
<li>Zeile 2: Zelle 1 „p3“ (kursiv); Zelle 2 „b“; Zelle 3 „c“; Zelle 4 „d“.</li>
<li>Zeile 3: Zelle 1 „p4“ (kursiv); Zelle 2 „e“; Zelle 3 „f“; Zelle 4 „g“.</li>
<li>Zeile 4: Zelle 1 „h“; Zelle 2 „i“; Zelle 3 „j“; Zelle 4 „k“.
Die Buchstaben a–k sind in normaler, aufrechter Schrift gesetzt.">
  <figcaption>Abbildung A-10.10.1: Vier Parity Bits im Hamming-Code</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
</left>
<div class= * Anstelle eines einzelnen Prüfbit werden vier Parity Bits ($p_1$–$p_4$) eingesetzt * Diese decken unterschiedliche Bereiche der Datenbits ab – ähnlich einem Kreuzworträtsel
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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Eine 4-zeilige, 16-spaltige Gittergrafik mit abwechselnd grau und weiß hinterlegten Zellen, die in vier identische 4-Spalten-Blöcke mit den Beschriftungen p1, p2, a, p3, b, c, d, p4, e, f, g, h, i, j, k unterteilt sind.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Das Gitter besteht aus vier Zeilen und sechzehn Spalten, visuell in vier gleich breite Blöcke zu je vier Spalten gegliedert. In jedem Block wiederholt sich dieselbe Anordnung der Zelltexte. Zeile 1 eines Blocks zeigt (von links nach rechts): „p1“, „p2“, „a“ und eine leere Zelle. Zeile 2 zeigt: „p3“, „b“, „c“, „d“. Zeile 3 zeigt: „p4“, „e“, „f“, „g“. Zeile 4 zeigt: „h“, „i“, „j“, „k“. Viele Zellen sind grau hinterlegt, andere weiß; die Grau-/Weißflächen wechseln feldweise und das Wechselmuster wiederholt sich blockweise über die gesamte Breite. Es sind nur die genannten Buchstaben und Zeichenfolgen „p1“, „p2“, „p3“, „p4“ sichtbar; weitere Achsen, Pfeile oder Legenden sind nicht vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung A-10.10.1: Zuweisung der Parity-Bereiche</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</left>
<div class= * Jedes Parity Bit sichert einen bestimmten Bereich der Daten ab
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<p>Kurzfassung: Ein 4×4-Raster mit dicken schwarzen Linien zeigt Ziffern 0 und 1, einige Felder sind grau hinterlegt, mehrere Einträge haben kleine tiefgestellte Buchstaben; das Feld oben links ist leer.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung:</p>
<ul>
<li>Rahmen: Schwarzer Rand, Raster mit dicken schwarzen Linien.</li>
<li>Zeile 1 (von links nach rechts):
<ol>
<li>weiß, leer; 2) grau, „1“; 3) grau, „0“; 4) weiß, „1_a“ (a klein, tiefgestellt rechts unten).</li>
</ol>
</li>
<li>Zeile 2:
<ol>
<li>grau, „0“; 2) weiß, „1_b“; 3) weiß, „0_c“; 4) weiß, „0_d“.</li>
</ol>
</li>
<li>Zeile 3:
<ol>
<li>grau, „1“; 2) weiß, „1_e“; 3) weiß, „0_f“; 4) weiß, „1_g“.</li>
</ol>
</li>
<li>Zeile 4:
<ol>
<li>weiß, „1_h“; 2) weiß, „0_i“; 3) weiß, „1_j“; 4) weiß, „1_k“."></li>
</ol>
  <figcaption>Abbildung A-10.10.1: Berechnung der Parity Bits (Even Parity)</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
</left>
<div class= * Für jeden Bereich wird das Parity Bit mittels Even Parity berechnet * Tritt ein Fehler auf, können die fehlerhaften Bereiche identifiziert und korrigiert werden
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<p>Kurzfassung: Ein 4×4-Raster mit dicken schwarzen Linien zeigt Ziffern 0 und 1, einige Felder sind grau hinterlegt, mehrere Einträge haben kleine tiefgestellte Buchstaben; das Feld oben links ist leer.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung:</p>
<ul>
<li>Rahmen: Schwarzer Rand, Raster mit dicken schwarzen Linien.</li>
<li>Zeile 1 (von links nach rechts):
<ol>
<li>weiß, leer; 2) grau, „1“; 3) grau, „0“; 4) weiß, „1_a“ (a klein, tiefgestellt rechts unten).</li>
</ol>
</li>
<li>Zeile 2:
<ol>
<li>grau, „0“; 2) weiß, „1_b“; 3) weiß, „0_c“; 4) weiß, „0_d“.</li>
</ol>
</li>
<li>Zeile 3:
<ol>
<li>grau, „1“; 2) weiß, „1_e“; 3) weiß, „0_f“; 4) weiß, „1_g“.</li>
</ol>
</li>
<li>Zeile 4:
<ol>
<li>weiß, „1_h“; 2) weiß, „0_i“; 3) weiß, „1_j“; 4) weiß, „1_k“."></li>
</ol>
  <figcaption>Abbildung A-10.10.1: Berechnung der Parity Bits (Even Parity)</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
</left>
<div class= * Durch die Kombination der Parity-Bereiche lässt sich der fehlerhafte Bit-Standort bestimmen * Beispiel: Wird ein bestimmtes Bit (z. B. Bit $k$) während der Übertragung verändert, schlagen alle zugehörigen Paritätsprüfungen fehl – der Fehler liegt also bei Bit $k$

Mapping

Schritt 3: Mapping auf das Konstellationsdiagramm

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<p>Konstellationsdiagramm mit zwei Achsen, beschriftet mit "I" für die horizontale und "Q" für die vertikale Achse. Die Punkte sind symmetrisch um den Ursprung angeordnet. Oben steht "8QAM". Markierungen sind in blau, mit verschiedenen Beschriftungen wie "1 | 90°", "0,5 | 45°", "1 | 0°" und anderen entlang der Punkte. Zwei konzentrische Kreise umgeben die Punkte.">
<figcaption>Abbildung A-10.11.1: I-Q-Diagramm für ein 8QAM-Mapping</figcaption></p>
</figure>
Die Darstellung ist für ein 8QAM-Mapping. QPSK im Beispiel entspricht dem äußeren Kreis.
</div>
<div class= * Das Konstellationsdiagramm stellt die Signalpunkte in einem quadratischen Diagramm dar * Die X-Achse (*I*n-Phase) und die Y-Achse (*Q*uadratur) zeigen die Amplituden der Signalbestandteile * Für QPSK liegen die vier Signalpunkte an den Enden eines Quadrats

Sende- und Empfangsketten

  1. Quellencodierer: Daten komprimieren
  2. Kanalcodierer: Redundanz zur Fehlererkennung und -korrektur hinzufügen
  3. Mapper: Binäre Daten auf Symbole (z. B. Amplitude & Phase bei QAM) abbilden
  1. De-Mapper: Symbole auf binäre Daten abbilden
  2. Kanaldecodierer: Fehler erkennen und korrigieren
  3. Quellendecodierer: Daten dekomprimieren

Synchronisation

Weiterlernen

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