Parallel- oder Reihenschaltung von Spule und Kondensator $\rightarrow$ Schwingkreis
Hohe Frequenzen $\rightarrow$ hoher Widerstand an Spule
Niedrige Frequenzen $\rightarrow$ hoher Widerstand an Kondensator
Es gibt eine Frequenz, bei der Spule und Kondensator den gleichen Widerstand haben $\rightarrow$ Resonanzfrequenz
Parallelschwingkreis
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus zwei Teilen. Links ist ein Schaltplan abgebildet, der aus einem horizontalen Leiter mit jeweils einem Anschlusspunkt links und rechts besteht. Dazwischen sind ein Kondensator, eine Spule und ein Widerstand parallel geschaltet. Rechts ist ein Koordinatensystem mit einer horizontalen Achse „f“ und einer vertikalen Achse „|Z|“ abgebildet. Das Diagramm zeigt eine steile, nach oben gerichtete Kurve mit spitzem Maximum, die an der Nulllinie beginnt und endet.">
Abbildung A-6.1.1: Parallelschwingkreis und Darstellung der Impedanz gegenüber der Frequenz
Ideale Bauelemente laden sich ständig um
Theoretisch ist die Impedanz bei Resonanzfrequenz unendlich hoch
Praktisch bestimmt das Bauteil mit dem geringsten Widerstand die Gesamtimpedanz
Bei Frequenzen über und unter der Resonanzfrequenz hat der Parallelschwingkreis eine geringere Impedanz
Reihenschwingkreis
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus zwei Teilen. Links ist ein Schaltplan abgebildet, der aus einem horizontalen Leiter mit jeweils einem Anschlusspunkt links und rechts besteht. Dazwischen sind ein Kondensator, eine Spule und ein Widerstand in Reihe geschaltet. Rechts ist ein Koordinatensystem mit einer horizontalen Achse „f“ und einer vertikalen Achse „|Z|“ abgebildet. Das Diagramm zeigt eine nach oben offene, parabelförmige Kurve mit einem Minimum oberhalb der Nulllinie.">
Abbildung A-6.1.1: Reihenschwingkreis und Darstellung der Impedanz gegenüber der Frequenz
Oder Serienschwingkreis
Theoretisch ist die Impedanz bei Resonanzfrequenz $0 Ω$
Praktisch wird die Impedanz durch den ohmschen Widerstand bestimmt
Bei Frequenzen über und unter der Resonanzfrequenz hat der Reihenschwingkreis eine höhere Impedanz
Für Parallel- und Reihenschwingkreis:
$X_\text{C} = X_\text{L}$
Impedanzen sind gleich groß.
Resonanzfrequenz mit Thomsonsche Schwingkreisformel:
Größere Spule oder Kondensator $\rightarrow$ kleinere Resonanzfrequenz
Kleinere Spule oder Kondensator $\rightarrow$ größere Resonanzfrequenz
Induktivität vergrößern
* Vergrößern der Windungszahl
* Zusammenschieben
* Einführen eines Ferritkerns
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einem horizontalen Leiter unten und einer vertikal eingezeichneten Spannungsquelle links (längere Linie oben, kürzere Linie unten). Parallel dazu liegt ein einstellbarer Widerstand (Potentiometer), dessen oberes Ende mit „X“ markiert ist. Der Schleifkontakt führt nach rechts über einen Widerstand zu einem Verzweigungspunkt. Nach oben führt ein Leiter über einen Kondensator zu einer Spule und weiter nach unten zum horizontalen Leiter. Vom Verzweigungspunkt nach unten ist eine Diode (nach oben zeigendes Dreieck mit Querstrich an der Dreiecksspitze) angeschlossen. Neben ihr ist das Schaltzeichen für einen Kondensator eingezeichnet.">
Abbildung A-6.1.1: Veränderung der Kapazität durch einen Varicap
Varicap wird durch eine Steuerspannung am Widerstandsspannungsteiler verändert
Kleinere Spannung am Varicap $\rightarrow$ kleinere Grenzschicht im Varicap $\rightarrow$ größere Kapazität
In Reihe geschaltete Kondensatoren $\rightarrow$ Kapazität wird kleiner $\rightarrow$ Resonanzfrequenz steigt
Bandpassfilter
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit zwei horizontalen Leitern mit jeweils einem Anschlusspunkt rechts und links. Im oberen horizontalen Leiter befinden sich ein Kondensator und eine Spule in Reihe geschaltet. Davor und dahinter gibt es jeweils einen Kondensator mit parallel geschalteter Spule, die beide horizontalen Leiter miteinander verbinden.">
Abbildung A-6.1.1: Bandpassfilter aus mehreren Schwingkreisen
Kombination aus Parallel- und Reihenschwingkreisen
Lässt einen bestimmten Frequenzbereich passieren
Parallelschwingkreise wie hochohmige Widerstände
Reihenschwingkreis wie niederohmiger Widerstand
Große Abhängigkeit vom ohmschen Widerstand
In Angabe von dB auf einen Referenzwert des Filters
Z.B. Bandbreite bei $-3 dB$-Wert
Halbe Leistung eines Signals kann noch das Filter passieren
Oder die $\num{0,7}$-fache Signalspannung
Schmalbandig mit $500 Hz$ für Telegrafie (CW)
Breitbandig mit $2,7 kHz$ für Sprachmodulation (SSB)
Auch Q-Faktor
Kennzeichen für Energieverlust
Verhältnis der Blindwiderstände zum ohmschen Widerstand im Resonanzfall ($X_\text{L} = X_\text{C}$)
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus zwei Teilen: zwei identischen LC-Schaltungen und einem Diagramm. Jede der beiden Schaltungen im linken Teil besteht aus jeweils einer Spule und einem Kondensator. Beide haben jeweils oben und unten einen Anschlusspunkt links (linke Schaltung) bzw. rechts (rechte Schaltung). Beide Schaltungen sind spiegelbildlich zueinander mit den Spulen in der Mitte angeordnet, Kondensator und Spule sind somit parallelgeschaltet. Links neben der linken Schaltung steht „U_1“ mit einem Pfeil nach unten, rechts neben der rechten Schaltung „U_2“ mit einem Pfeil nach unten. Zwischen den beiden Spulen steht der Buchstabe „M“. Im rechten Teil der Abbildung befindet sich ein Koordinatensystem mit einer horizontalen Achse „f“ und einer vertikalen Achse „U_2“. Durch das Diagramm verläuft in der Mitte eine gestrichelte vertikale Linie, unten mit „f_m“ beschriftet. Im Diagramm sind vier Kurven eingezeichnet, die links mit „a“, „b“, „c“, „d“ gekennzeichnet (von oben nach unten). Die Kurven liegen symmetrisch um die gestrichelte Linie. Die Höhe und Breite der Kurven nehmen von oben nach unten ab. Kurve „a“ besitzt zwei Maxima mit einer Einbuchtung in der Mitte, Kurve „b“ nur ein Maximum.">
Abbildung A-6.1.1: Induktive Kopplung zweier Schwingkreise und das Spannungsdiagramm über die Frequenz
Zwischen Schaltungsstufen oder Filtern werden häufig gekoppelte Schwingkreise verwendet
Zwei Schwingkreise induktiv oder kapazitiv aneinander gekoppelt
Grad der Kopplung bestimmt die gegenseitige Beeinflussung, Bandbreite und Durchlasskurve
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus zwei Teilen: zwei identischen LC-Schaltungen und einem Diagramm. Jede der beiden Schaltungen im linken Teil besteht aus jeweils einer Spule und einem Kondensator. Beide haben jeweils oben und unten einen Anschlusspunkt links (linke Schaltung) bzw. rechts (rechte Schaltung). Beide Schaltungen sind spiegelbildlich zueinander mit den Spulen in der Mitte angeordnet, Kondensator und Spule sind somit parallelgeschaltet. Links neben der linken Schaltung steht „U_1“ mit einem Pfeil nach unten, rechts neben der rechten Schaltung „U_2“ mit einem Pfeil nach unten. Zwischen den beiden Spulen steht der Buchstabe „M“. Im rechten Teil der Abbildung befindet sich ein Koordinatensystem mit einer horizontalen Achse „f“ und einer vertikalen Achse „U_2“. Durch das Diagramm verläuft in der Mitte eine gestrichelte vertikale Linie, unten mit „f_m“ beschriftet. Im Diagramm sind vier Kurven eingezeichnet, die links mit „a“, „b“, „c“, „d“ gekennzeichnet (von oben nach unten). Die Kurven liegen symmetrisch um die gestrichelte Linie. Die Höhe und Breite der Kurven nehmen von oben nach unten ab. Kurve „a“ besitzt zwei Maxima mit einer Einbuchtung in der Mitte, Kurve „b“ nur ein Maximum.">
Abbildung A-6.1.1: Induktive Kopplung zweier Schwingkreise und das Spannungsdiagramm über die Frequenz
d: lose Kopplung $\rightarrow$ kaum gegenseitige Beeinflussung, sehr hohe Durchlassdämpfung und sehr geringe Bandbreite
c: unterkritische Kopplung $\rightarrow$ kaum gegenseitige Beeinflussung, hohe Durchlassdämpfung und geringe Bandbreite
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus zwei Teilen: zwei identischen LC-Schaltungen und einem Diagramm. Jede der beiden Schaltungen im linken Teil besteht aus jeweils einer Spule und einem Kondensator. Beide haben jeweils oben und unten einen Anschlusspunkt links (linke Schaltung) bzw. rechts (rechte Schaltung). Beide Schaltungen sind spiegelbildlich zueinander mit den Spulen in der Mitte angeordnet, Kondensator und Spule sind somit parallelgeschaltet. Links neben der linken Schaltung steht „U_1“ mit einem Pfeil nach unten, rechts neben der rechten Schaltung „U_2“ mit einem Pfeil nach unten. Zwischen den beiden Spulen steht der Buchstabe „M“. Im rechten Teil der Abbildung befindet sich ein Koordinatensystem mit einer horizontalen Achse „f“ und einer vertikalen Achse „U_2“. Durch das Diagramm verläuft in der Mitte eine gestrichelte vertikale Linie, unten mit „f_m“ beschriftet. Im Diagramm sind vier Kurven eingezeichnet, die links mit „a“, „b“, „c“, „d“ gekennzeichnet (von oben nach unten). Die Kurven liegen symmetrisch um die gestrichelte Linie. Die Höhe und Breite der Kurven nehmen von oben nach unten ab. Kurve „a“ besitzt zwei Maxima mit einer Einbuchtung in der Mitte, Kurve „b“ nur ein Maximum.">
Abbildung A-6.1.1: Induktive Kopplung zweier Schwingkreise und das Spannungsdiagramm über die Frequenz
b: kritische Kopplung $\rightarrow$ etwas gegenseitige Beeinflussung, flache Durchlasskurve mit geringer Dämpfung und Plateau im Durchlassbereich sowie gute Bandbreite
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus zwei Teilen: zwei identischen LC-Schaltungen und einem Diagramm. Jede der beiden Schaltungen im linken Teil besteht aus jeweils einer Spule und einem Kondensator. Beide haben jeweils oben und unten einen Anschlusspunkt links (linke Schaltung) bzw. rechts (rechte Schaltung). Beide Schaltungen sind spiegelbildlich zueinander mit den Spulen in der Mitte angeordnet, Kondensator und Spule sind somit parallelgeschaltet. Links neben der linken Schaltung steht „U_1“ mit einem Pfeil nach unten, rechts neben der rechten Schaltung „U_2“ mit einem Pfeil nach unten. Zwischen den beiden Spulen steht der Buchstabe „M“. Im rechten Teil der Abbildung befindet sich ein Koordinatensystem mit einer horizontalen Achse „f“ und einer vertikalen Achse „U_2“. Durch das Diagramm verläuft in der Mitte eine gestrichelte vertikale Linie, unten mit „f_m“ beschriftet. Im Diagramm sind vier Kurven eingezeichnet, die links mit „a“, „b“, „c“, „d“ gekennzeichnet (von oben nach unten). Die Kurven liegen symmetrisch um die gestrichelte Linie. Die Höhe und Breite der Kurven nehmen von oben nach unten ab. Kurve „a“ besitzt zwei Maxima mit einer Einbuchtung in der Mitte, Kurve „b“ nur ein Maximum.">
Abbildung A-6.1.1: Induktive Kopplung zweier Schwingkreise und das Spannungsdiagramm über die Frequenz
* a: *überkritische Kopplung* $\rightarrow$ starke gegenseitige Beeinflussung, Änderung der Resonanzfrequenzen, große Bandbreite und Verzerrung der Durchlasskurve im Durchlassbereich mit "Dellen"
Spannungsgesteuerter Oszillator (VCO)
Beispielsweise durch Kapazitätsdiode im Schwingkreis $\rightarrow$ Kapazität wird durch Gleichspannung beeinflusst
Oszillator wird durch eine Steuerspannung abstimmbar
* Unerwünschte Rückkopplungen, z.B. vom HF-Signal, führen zur Frequenzinstabilität
* Das gilt für alle Oszillatoren
Notwendig für Selbsterregung und hält die Schwingung aufrecht
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit vier parallelen horizontalen Leitern und einem NPN-Transistor im rechten Teil. Der untere horizontale Leiter hat am rechten Ende einen mit „–“ bezeichneten Anschlusspunkt. Im linken, vertikalen Teil der Schaltung befindet sich eine Spule mit einem parallel geschalteten verstellbaren Kondensator. Dazu parallel geschaltet sind zwei in Reihe liegende Kondensatoren. Alle diese Bauteile verbinden den unteren horizontalen Leiter mit dem dritten horizontalen Leiter von unten. Zwischen den beiden in Reihe liegenden Kondensatoren zweigt der zweite horizontale Leiter von unten nach rechts ab. Er führt zu einem Verbindungspunkt mit dem Emitter des Transistors und weiter über einen Kondensator an einen Anschlusspunkt. Der dritte horizontale Leiter von unten führt nach rechts über einen Kondensator zu einem Verknüpfungspunkt mit der Basis des Transistors. Von hier geht ein vertikaler Leiter nach unten über einen Widerstand zum unteren horizontalen Leiter und nach oben über einen weiteren Widerstand zum vierten horizontalen Leiter von unten. Dieser Leiter ist links über einen Kondensator mit Masse verbunden. Nach rechts führt der Leiter zu einem Verbindungspunkt mit dem Kollektor des Transistors wie auch über einen Widerstand zu einem Anschlusspunkt mit der Beschriftung „+“.">
Abbildung A-6.6.1: Schaltung eines kapazitiv rückgekoppelten Dreipunkt-Oszillators
* Ausgangssignal wird vom Emitter über einen kapazitiven Spannungsteiler auf die Basis zurückgekoppelt
* Frequenz wird durch Schwingkreis in der Basis und den parallel geschalteten kapazitiven Spannungsteiler bestimmt
* Oszillator in Kollektorschaltung
* Schwingkreis durch Quarz ersetzt
* Quarz kann in Grundfrequenz oder auf Harmonische schwingen $\rightarrow$ Verstärker muss frequenzselektiv z.B. mit Schwingkreis dafür ausgelegt sein
Immer am niederohmigsten Punkt eines Oszillators
Dadurch wird der Oszillator wenig belastet
Bei Kollektorschaltung am Emitter des Transistors
Pufferstufe nachschalten
Entkoppelt den Oszillator von weiteren Schaltungsteilen
Frequenz wird nicht durch Belastung des Ausgangs beeinflusst
Pufferstufe ist oft eine Kollektorschaltung (als Emitterfolger) und hat eine hohe Eingangsimpedanz
Eine Messung sollte nach der Pufferstufe durchgeführt werden
Andernfalls wird der Oszillator durch die parasitären Kapazitäten belastet
Frequenz wird dadurch beeinflusst
Direkte digitale Synthese
Erzeugung periodischer, bandbegrenzter Signale mit hoher Frequenzauflösung
Stand der Technik zur Signalerzeugung
Frequenz ist sehr fein einstellbar
FM und PM kann direkt erzeugt werden
Funktionsprinzip nicht prüfungsrelevant, nur das Blockschaltbild ist zu erkennen
Phasenregelschleife (PLL)
Phasenvergleich zwischen den beiden Signalen
Ausgangsfrequenz entspricht der Referenzfrequenz oder einem Vielfachen und bleibt stabil
Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit zwei horizontalen Leitern verbundenen Baugruppen. Im oberen horizontalen Leiter gibt es einen Signalfluss von links nach rechts. Ganz links befindet sich ein Block mit der Aufschrift „G“, drei wellenförmigen Linien und einem kleinen Rechteck mit je einer Linie darüber und darunter (Oszillator). Es folgt ein nach oben herausgeführter Anschlusspunkt „A“, danach ein mit „φ“ beschrifteter Block und ein Block mit drei Wellenlinien, von denen die beiden oberen durchgestrichen sind (Filter). Rechts davon gibt es einen Block „VCO“ mit einem Anschlusspunkt „Ausgang“. Im unteren horizontalen Leiter verläuft der Signalfluss von rechts nach links. Zunächst gibt es einen vertikalen Abzweig aus dem „VCO“-Block, der unten in den unteren horizontalen Leiter mündet und mit einem Anschlusspunkt „C“ verbunden ist. Es folgt nach links ein Block „:n“ und ein weiterer Anschlusspunkt „B“. Von hier geht der untere horizontale Leiter wieder vertikal zum „φ“-Block.">
Abbildung A-6.8.1: Darstellung einer Phasenregelschleife (PLL)
Phasenvergleicher vergleicht Phasen von VCO und Referenzoszillator
Tiefpassfilter wandelt Impulse des Phasenvergleichers in Gleichspannung um
VCO erzeugt die Ausgangsfrequenz abhängig von der Gleichspannung aus dem Tiefpassfilter
Frequenzteiler (optional) synchronisiert VCO-Frequenz auf ein Vielfaches der Referenzfrequenz
Ist abhängig von der Qualität des Referenzoszillators
Oft ein Quarzoszillator
Frequenzteiler erlaubt die Einstellung der PLL auf verschiedene Frequenzen
Ausgangsfrequenz ist ganzzahliges Vielfaches der Referenzfrequenz
Kleinste wählbare Frequenz entspricht dem Referenzoszillator
* Eingangssignal wird einer nichtlinearen Verzerrerstufe zugeführt
* Z.B. Klasse-C-Verstärker, durch Betrieb ohne Basis-Vorspannung
* Signal wird stark verzerrt
* Mit Filter wird die gewünschte Oberschwingung selektiert
* Nur ganzzahlige Vielfache möglich
* In der Regel wird die 2. oder 3. Harmonische verwendet
* Höhere Frequenzvervielfachung mit hintereinander geschalteten Stufen
Es werden Zwischenfrequenzen erzeugt
Diese führen oft zu Störungen
Alle Stufen müssen gut abgeschirmt sein
Die einzelnen Frequenzen zwischen den Vervielfacher-Stufen können zu Störungen führen
Weg durch die einzelnen Stufen verfolgen und die einzelnen Frequenzen berechnen
Die Reihenfolge der Stufen ist wichtig zur Ermittlung der Störfrequenzen
Es ist nur die Kombination aus $\textrm{Grundfrequenz}\,\cdot 2\cdot 2\cdot 3\cdot 3$ möglich, da diese als letzte eine Verdreifachung der Frequenz vornimmt.
Liegt die Oszillatorfrequenz unterhalb des Nutzsignals, lässt sich die höhere Frequenz des Nutzsignals direkt zur höheren Ausgangsfrequenz des Konverters/Transverters mischen
Liegt die Oszillatorfrequenz darunter, wird ein SSB-Signal invertiert (USB $\rightarrow$ LSB und LSB $\rightarrow$ USB)
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen NPN-Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über mit dem oberen Leiter verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand mit dem unteren Leiter sowie nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.11.1: Verstärker in Kollektorschaltung eines Bipolartransistors
* Verstärkerschaltungen von Bipolartransistoren werden nach dem Anschluss benannt, der vom Eingangs- und Ausgangssignal durchflossen wird
* Oder andersrum: Der Anschluss, an dem weder Eingang noch Ausgang direkt angeschlossen sind
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen NPN-Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über mit dem oberen Leiter verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand mit dem unteren Leiter sowie nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.11.1: Verstärker in Kollektorschaltung eines Bipolartransistors
* Eingangssignal: Quelle $\rightarrow$ Basis $\rightarrow$ Kollektor $\rightarrow$ Versorgungspannung $\rightarrow$ Quelle
* Ausgangsignal: Kollektor $\rightarrow$ Last $\rightarrow$ Versorgungsspannung $\rightarrow$ Kollektor
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen NPN-Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über mit dem oberen Leiter verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand mit dem unteren Leiter sowie nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.11.1: Verstärker in Kollektorschaltung eines Bipolartransistors
* Transistor benötigt definierten Arbeitspunkt (BIAS)
* Wird durch den Spannungsteiler an der Basis festgelegt
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen NPN-Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über mit dem oberen Leiter verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand mit dem unteren Leiter sowie nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.11.1: Verstärker in Kollektorschaltung eines Bipolartransistors
* Der Emitterwiderstand erzeugt eine Spannung, wenn Strom durch den Transistor fließt.
* Der Strom fließt vom Emitter durch den Widerstand zur Masse.
* Je mehr Strom fließt, desto höher wird die Spannung am Emitter.
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen NPN-Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über mit dem oberen Leiter verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand mit dem unteren Leiter sowie nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.11.1: Verstärker in Kollektorschaltung eines Bipolartransistors
* Die Emitterspannung bremst den Stromfluss und verhindert starke Schwankungen.
* Temperaturänderungen beeinflussen den Transistor weniger.
* $\rightarrow$ Der Transistor bleibt zuverlässig und arbeitet gleichmäßig.
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen NPN-Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über mit dem oberen Leiter verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand mit dem unteren Leiter sowie nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.11.1: Verstärker in Kollektorschaltung eines Bipolartransistors
* Ein- und Auskopplung der Signale an Basis und Emitter über *Koppelkondensatoren*
* Halten Gleichspannungsanteile von der Verstärkerstufe fern
* Arbeitspunkt wird stabilisiert
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen NPN-Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über mit dem oberen Leiter verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand mit dem unteren Leiter sowie nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.11.1: Verstärker in Kollektorschaltung eines Bipolartransistors
* Abblockkondensator in der Betriebsspannung führt unerwünschte HF- und NF-Signale auf Masse ab
* Rückkopplungseffekte in der Stufe und auf die Versorungsspannung werden vermieden
* Kollektor wird auf Masse gelegt $\rightarrow$ Ausgang ist auf gleichem Potenzial wie Eingang
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen NPN-Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über mit dem oberen Leiter verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand mit dem unteren Leiter sowie nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.11.1: Verstärker in Kollektorschaltung eines Bipolartransistors
* Phasenverschiebung ist $0 °$
* Eingangsimpedanz relativ hoch
* $\rightarrow$ Spannungsverstärkung ca. $\num{0,9}$ bis $\num{0,98}$ (immer etwas kleiner als $1$)
* Ausgangsimpedanz sehr niedrig gegenüber Eingangsimpedanz
Häufig Anwendung als Pufferstufe zwischen Oszillator und weiteren Schaltungsteilen
Belastet den Oszillator hochohmig
$\rightarrow$ Weniger Strom vom Oszillator
$\rightarrow$ Entkopplung
$\rightarrow$ Bessere Frequenzstabilisierung des Oszillators
Emitterschaltung
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über einen Widerstand mit dem oberen Leiter und nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand und einen parallel geschalteten Kondensator mit dem unteren Leiter verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.12.1: Bipoltransistor in Emitterschaltung
* Eingangssignal: Quelle $\rightarrow$ Basis $\rightarrow$ Emitter $\rightarrow$ Masse $\rightarrow$ Quelle
* Ausgangsignal: Kollektor $\rightarrow$ Last $\rightarrow$ Betriebsspannung $\rightarrow$ Masse $\rightarrow$ Emitter $\rightarrow$ Kollektor
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über einen Widerstand mit dem oberen Leiter und nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand und einen parallel geschalteten Kondensator mit dem unteren Leiter verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.12.1: Bipoltransistor in Emitterschaltung
* Arbeitspunkt (BIAS) wird über den Spannungsteiler an der Basis eingestellt
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über einen Widerstand mit dem oberen Leiter und nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand und einen parallel geschalteten Kondensator mit dem unteren Leiter verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.12.1: Bipoltransistor in Emitterschaltung
* Kollektorwiderstand wandelt Kollektorstrom in eine Spannung um
* Kollektorstrom fließt in den Emitterstrom rein
* Emitterwiderstand erzeugt Spannungsabfall und erhöht das Emitterpotenzial
* Thermische Änderungen des Kollektorstroms werden automatisch ausgeglichen
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über einen Widerstand mit dem oberen Leiter und nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand und einen parallel geschalteten Kondensator mit dem unteren Leiter verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.12.1: Bipoltransistor in Emitterschaltung
* Ein- und Auskopplung über Koppelkondensatoren
* Halten Gleichspannungsanteile aus der Netzspannung vom Arbeitspunkt fern
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über einen Widerstand mit dem oberen Leiter und nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand und einen parallel geschalteten Kondensator mit dem unteren Leiter verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.12.1: Bipoltransistor in Emitterschaltung
* Abblockkondensator führt unerwünschte HF- und NF-Signale aus der Betriebsspannung nach Masse ab
* Phasenverschiebung zwischen Ein- und Ausgangssignal: $180 °$
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus zwei Teilen. Oben gibt es einen Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit drei parallelen horizontalen Leitern: Die beiden unteren Leiter haben links jeweils einen Anschlusspunkt (beim mittleren Leiter mit „E“ beschriftet) und sind über einen vertikal eingezeichneten Widerstand miteinander verbunden. Im mittleren Leiter folgt nach rechts ein weiterer Widerstand mit Verbindung zur Basis eines NPN-Transistors. Vom Kollektor gibt es eine Abzweigung nach rechts mit einem unbeschrifteten Anschlusspunkt. Nach oben ist der Kollektor über einen Widerstand mit dem oberen horizontalen Leiter verbunden. Hier gibt es rechts einen Anschlusspunkt, der mit „+10 V“ beschriftet ist. Nach links führt eine Verbindung über einen Kondensator zur Masse. Der Emitter ist mit dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Hier gibt es rechts einen Anschlusspunkt, der mit „0 V“ beschriftet ist. Im linken Teil des Schaltplans ist zwischen „E“ und dem unteren horizontalen Leiter ein vertikaler Pfeil eingezeichnet, der mit „U_E“ beschriftet ist. Im rechten Teil steht ein vertikaler Pfeil „U_A“ zwischen Kollektor und dem unteren horizontalen Leiter. Unten ist ein Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse „U_E“ mit einer Markierung bei 0,6 V. In Höhe dieser Markierung verläuft eine horizontale Linie über die gesamte Breite. Das Diagramm enthält eine Sinuskurve um die Nulllinie mit Maxima bei etwas über 0,6 V.">
Abbildung A-6.12.1: Bipoltransistor in Emitterschaltung ohne Arbeitspunktvoreinstellung
* BIAS-Spannungsteiler entfällt
* Ansteuerung erfolgt nur durch das zugeführte Signal
* Basis-Emitter-Strecke leitet erst, wenn ca. $0,5 V$ überschritten werden
* Bei Überschreitung fließt ein Kollektorstrom
* Spannungsabfall am Ausgang
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei parallele horizontale Leiter und einen Transistor in der Mitte. Dessen Basis ist nach links über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „E“ sowie über jeweils einen Widerstand mit dem oberen und dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der obere Leiter liegt nach links über einen Kondensator an Masse. Der Kollektor ist über einen Widerstand mit dem oberen Leiter und nach rechts über einen Kondensator mit einem Anschlusspunkt „A“ verbunden. Der Emitter ist über einen Widerstand und einen parallel geschalteten Kondensator mit dem unteren Leiter verbunden. Das rechte Ende des oberen Leiters ist mit „+“ beschriftet, das rechte Ende des unteren, mit Masse verbundenen Leiters mit „–“.">
Abbildung A-6.12.1: Bipoltransistor in Emitterschaltung
* Spannungsverstärkung ca. $100\dots 300$
* Entfernung des Emitterkondensators $\rightarrow$ Verstärkungfaktor sinkt erheblich
* Verstärkungsfaktor nur noch durch Verhältnis Kollektor- zu Emitterwiderstand definiert
Verstärkerklassen
Verstärkerklasse B: Das halbe Signal wird gut verstärkt
Verstärkerklasse A/B: Kombination aus A und B mit Verstärkung von etwas mehr als dem halben Signal
Verstärkerklasse C: Weniger als das halbe Signal wird gut verstärkt
Die Verstärkerklassen werden durch die Wahl des Arbeitspunktes bestimmt
* Transistorkennlinie zeigt den Zusammenhang zwischen Eingangssignal und Ausgangssignal
* Basis-Emitter- oder Gate-Source-Spannung und Kollektor- oder Drainstrom
* In linearen Bereichen ist die Änderung proportional
* Andere Bereiche sind nichtliniear
Optimaler Betrieb bei optimaler Wahl des Arbeitspunktes auf der Kennlinie
Arbeitspunkt wird durch die Vorspannung an Basis oder Gate festgelegt
Verstärkung wirkt dann um den gewünschten Arbeitspunkt herum
Ruhestrom ergibt sich duch die Wahl des Arbeitspunktes
Fließt auch ohne Eingangssignal
Beeinflusst die Effizienz eines Verstärkers
Erhöht thermische Verlustleistung
Verringert Wirkungsgrad
AP1
* C-Betrieb des Verstärkers
* ohne Vorspannung
* Ruhestrom null
* Wirkungsgrad ca. $80-87 %$
* hoher Oberwellenanteil
AP2
* B-Betrieb des Verstärkers
* Geringe Vorspannung bis zum Einsetzen des Kollektorstroms
* Ruhestrom fast null (gering)
* Wirkungsgrad bis zu $80 %$
* geringer Oberwellenanteil
AP3
* A/B-Betrieb des Verstärkers
* Höhere Vorspannung als im B-Betrieb, jedoch geringer als im A-Betrieb
* Ruhestrom größer als im B-Betrieb, aber deutlich geringer als im A-Betrieb
* Wirkungsgrad zwischen $50 %$ bis $80 %$
* geringer Oberwellenanteil
AP4
* A-Betrieb des Verstärkers
* Höhe der Vorspannung so gewählt, dass der Ruhestrom ca. $50 %$ des maximal zulässigen Wertes erreicht
* Wirkungsgrad ca. $40 %$
* sehr geringer Oberwellenanteil
Bei Kenntnis des Arbeitspunkt ist der Wirkungsgrad bekannt
Gleichspannungsleistung ausrechnen
Ausgangsleistung ist das Produkt aus Gleichspannungsleistung und Wirkungsgrad
gegeben: $U=50 V$
gegeben: $I = 2 A$
gegeben: $\eta_\text{A} \approx 40 %$
gesucht: $P_\text{ab}$
$P_\text{zu} = U \cdot I = 50 V \cdot 2 A = 100 W$