Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Amplitude“. Eine blaue, sinusförmige Kurve läuft über die gesamte Bildbreite entlang der Nulllinie. Sie weist eine konstante Periodendauer, aber eine variierende Amplitude auf. Im ersten und dritten Viertel des Bildes ist die Amplitude groß, im zweiten und vierten Viertel dagegen klein. Weitere Beschriftungen oder Maße sind nicht vorhanden.">
Abbildung A-7.1.1: Amplitudenmoduliertes Signal mit zwei Tönen
* Ohne Modulation wird bei AM nur das Trägersignal mit konstanter Amplitude übertragen
* Durch Modulation wird das Signal beeinflusst
* Es entstehen stärkere Ausschläge in den positiven und negativen Bereich
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die horizontale Modulationshüllkurve eines AM-Signals. Die abgeflachten Enden jeder einzelnen Schwingung berühren sich jeweils auf der Nulllinie. Die Kurve ist mit einer grauen Innenfläche und schwarzer Umrandung gezeichnet.">
Abbildung A-7.1.1: Amplitudensignal bei einem Modulationsgrad von $100 %$
$m = \frac{\hat{U}_{mod}}{\hat{U}_{T}}$
* Verhältnis zwischen aufmodulierter NF-Hüllkurve und dem HF-Träger
* Maximal möglich ist $m=1$ oder $100 %$
* Signal steuert zwischen Träger und maximal möglichem Wert aus
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die horizontale Modulationshüllkurve eines AM-Signals. Die stark abgeflachten Enden jeder einzelnen Schwingung berühren sich jeweils auf der Nulllinie. Die Schwingungen selbst haben einen großen Abstand zueinander. Die Kurve ist mit einer grauen Innenfläche und schwarzer Umrandung gezeichnet.">
Abbildung A-7.1.1: Amplitudensignal bei einem Modulationsgrad von mehr als $100 %$
* Bei $m > 1$
* Bewirkt zeitweise oder vollständige Unterdrückung des Trägersignals
* Führt zu Verzerrungen und Seitenband-Splatter
Einseitenbandmodulation (SSB) III
Frequenzspektrum optimal ausnutzen
Minimaler Abstand zwischen SSB-Signalen sollte $3 kHz$ betragen
Modulationsbandbreite darf dann maximal $2,7 kHz$ sein
Bei Übersteuerung im Modulator entstehen Verzerrungen
Führt zu Nebenaussendungen $\rightarrow$ Splatter
Bandbreite steigt
Kann benachbarte Aussendungen stören
Sprache ist individuell
Ziel: Bessere Ausnutzung des $2,7 kHz$ Spektrums
Anhebung im höheren Frequenzbereich
Absenkung im tieferen Frequenzbereich
Oftmals Equalizer im Mikrofonverstärker
Zur Beurteilung der Qualität und Linearität eines SSB-Senders
NF-Signal aus zwei Sinus-Frequenzen
Dürfen in keinem ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen
Meistens $700 Hz$ und $1200 Hz$
Ergibt eine sogenannte "HF-Schwebung" bei $500 Hz$
Messung der Hüllkurvenleistung (PEP) möglich
Frequenzmodulation (FM) III
* Kapazität eines Oszillators wird durch die NF geändert
* Bspw. mit einer Kapazitätsdiode
* Die Modulationsfrequenz bestimmt die Häufigkeit der Änderung des HF-Trägers
Die zu übertragende Information ist in der Änderung des Signals enthalten
Amplitudenschwankungen haben keine Auswirkungen
Intern wird oft ein Begrenzerverstärker eingesetzt
Unempfindlich gegenüber impulsförmigen Störungen durch Zündfunken, Elektromotoren o.ä.
Bestimmt, um welchen Betrag sich die Frequenz des Oszillators je nach Amplitude des modulierten Signals ändert
Größere Amplitude im NF-Signal $\leftrightarrow$ größere Auslenkung im Träger
Größerer Hub $\rightarrow$ größere Lautstärke im demodulierten Signal
Bandbreite
* Belegte Bandbreite: Hub und maximale Modulationsfrequenz
* Bei kleinem Hub und niedriger Modulationsfrequenz $\rightarrow$ *Carson-Formel*
* Höhere Modulationsfrequenz oder größerer Hub $\rightarrow$ größere Bandbreite
* Nachbarkanalstörungen sind möglich
* Modulationssignal ändert die Phase einer Trägerwelle
* Die Phasenänderung sieht im Signal wie ein "Versatz" der Welle aus
* Amplitude des Signals bleibt gleich
* Große Amplitude in der NF $\rightarrow$ große Phasenänderung
Bandbreite III
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Koordinatensystem mit einer horizontalen Achse „f“ und einer vertikalen Achse „p“. Eine Kurve beginnt am Nullpunkt und verläuft zunächst entlang der Nulllinie. In der Mitte steigt die Kurve steil nach oben, erreicht ein schmales Maximum, fällt bis zur Hälfte ab und verläuft wellenförmig weiter. Im rechten Teil der Abbildung fällt die Kurve dann steil nach unten ab und berührt die Nulllinie am rechten Bildrand. Der Bereich zwischen den steilen Flanken ist bis zur Nulllinie grau schattiert. Die nicht schattierten Bereiche links und rechts unterhalb der Kurve sind mit „X“ markiert.">
Abbildung A-7.5.1: Bandbreite einer Aussendung
* Bandbreite laut AfuV: Mittlere Sendeleistung im ausgesendeten Bandbereich
* $99 %$ der Sendeleistung müssen sich innerhalb der geforderten Bandbreite befinden
* Maximal $0,5 %$ dürfen unter- und oberhalb auf angrenzende Bereiche entfallen
Dynamikkompressor II
Bewirkt ein starkes, durchdringendes Signal
Dazu wird das NF-Signal in einem dynamischen Equalizer verstärkt und gedämpft
Auf Übermodulation achten
Zu starke Erhöhung führt zu Splatter und schlechterer Verständlichkeit
Unterschiede in der minimalen und maximalen Lautstärke eines NF-Sprachsignals $\rightarrow$ Dynamikumfang
NF-Dynamik-Kompressor verringert den Dynamikumfang
Mittlere Lautstärke wird angehoben $\rightarrow$ Mittlerer Signalpegel des Ausgangssignals des Sendesignals wird angehoben