Sicherheit

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Öffnen elektrischer Geräte II

  • Eigene Geräte zu reparieren ist für viele Funkamateure Ehrensache
  • Sicherheit nicht vergessen – Schäden dürfen nicht vergrößert werden
  • Tragen von Isolierhandschuhen in einer ausreichenden Schutzklasse
  • Isoliertes Werkzeug verwenden
  • Reparatur beginnt immer mit der Fehlersuche
  • Gerät wird zunächst vom Netz getrennt, bevor es geöffnet wird
  • Achtung: Kondensatoren im Netzteil bleiben auch ohne Netzstrom geladen
  • Schaltnetzteile für Transistorendstufen können an Kondensatoranschlüssen Spannungen oberhalb der Netz-Nennspannung aufweisen
  • Bei Röhrenendstufen ist die Spannung noch deutlich höher
  • Das Verhalten kann lebensgefährlich sein
  • Ohne Eingriffe baut sich die Ladung langsam ab – jedoch nicht schnell genug für die Sicherheit
  • Direktes Kurzschließen der Kondensatoren ist gefährlich und kann zu tödlichen Stromschlägen oder Bränden führen
  • Entladung erfolgt mit einem hochohmigen, isolierten Widerstand – langsam und sicher
  • Die Belastbarkeit des Widerstandes muss an die Kapazität des Kondensators angepasst werden

Schutzerdung und Potentialausgleich II

  • In jedem Haushalt und bei jeder Amateurfunkstation gibt es zahlreiche elektrisch leitfähige Gegenstände (z. B. Erdleitungen, Wasserleitungen, Heizungsrohre, Koaxialkabel, Metallgehäuse)
  • Defekte, Fehler bei Elektroinstallationen, elektrostatische Aufladungen oder Blitzschlag können zu gefährlichen Potentialdifferenzen führen
  • Die Verbindungen müssen niederohmig sein, um einen sicheren Potentialausgleich zu gewährleisten
  • Geräte werden geerdet, um fremde Potentiale sicher abzuleiten
  • Hochfrequenzströme suchen oft eigene Wege – separate Erdungsleitungen können dadurch in Resonanz mit der Sendefrequenz geraten
  • Da das Ende der Leitung geerdet ist, kann sich dort kein Spannungsbauch bilden – stattdessen baut sich am Anschluss der Erdungsleitung am Sender eine hohe Spannung auf
  • Das Sendergehäuse wird „heiß“ und berührungsempfindlich, was zu elektrischem Schlag oder Verbrennungen führen kann
  • Ändere die Länge der separaten Erdungsleitung so, dass keine Resonanz mit einem der Amateurfunkbänder auftritt
  • Gegebenenfalls muss eine vorhandene Erdungsleitung verlängert werden

Berühren von Antennen II

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<p>Kurzzusammenfassung: Ein Schaltbild mit Quelle, einem Block „Anpassglied“, einer waagerechten Leitung und einer darüber eingezeichneten blauen sinusförmigen Kurve, dazu eine Längenangabe „λ/2“.</p>
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<p>Detaillierte Beschreibung: Links ist ein kreisförmiges Quell-Symbol, verbunden mit einem rechteckigen Block mit der Beschriftung „Anpassglied“, der nach unten mit einem Erdungssymbol verbunden ist. Vom rechten Rand des Blocks führt eine durchgehende, waagerechte, schwarze Leitung nach rechts. Oberhalb der Leitung steht eine beidseitige Pfeillinie (Doppelpfeil) mit der mittigen Aufschrift „λ/2“. Entlang der waagerechten Leitung ist eine hellblaue, sinusförmige Kurve eingezeichnet, die links unterhalb der Leitung beginnt, ansteigt, die Leitung im rechten Drittel ungefähr kreuzt und am rechten Rand oberhalb der Leitung endet; in der Nähe dieser Kurve steht kursiv der Buchstabe „U“. Es sind keine Achsen, Skalen oder weiteren Beschriftungen vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung A-14.3.1: Wie beim klassischen Dipol bilden sich bei der endgespeisten Halbwellenantenne an beiden Enden Spannungsbäuche. Dort ist eine Berührung besonders gefährlich</figcaption>
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<div class= * Die Spannungen sind ungleich verteilt * Beim klassischen Dipol bilden sich an beiden Enden Spannungsbäuche mit hohen Spannungen, die selbst bei geringen Sendeleistungen (wenige Watt) eine erhebliche Verletzungsgefahr darstellen
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<p>Kurze Zusammenfassung: Das Bild zeigt eine Quelle mit einem beschrifteten Anpassglied, eine horizontale Leitung und darauf eine blaue sinusförmige Kurve U über eine Länge, die mit 2·λ angegeben ist.</p>
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<p>Detaillierte Beschreibung: Links befindet sich ein kleines kreisförmiges Anschlusssymbol, das nach rechts in einen rechteckigen Block übergeht; der Block ist mit „Anpassglied“ beschriftet und hat nach unten ein Massezeichen. Von dort führt eine durchgehende horizontale schwarze Linie (Leitung) bis zum rechten Bildrand. Entlang dieser Linie ist eine blaue sinusförmige Kurve eingezeichnet, die die Leitung als Nulllinie kreuzt; sie zeigt zwei vollständige Perioden. Nahe der Mitte steht in Blau der Buchstabe „U“. Oberhalb verläuft über die gesamte Breite eine horizontale Doppelpfeillinie mit Pfeilspitzen nach links und rechts, beschriftet mit „2 · λ“. Weitere Markierungen sind nicht vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung A-14.3.1: Eine endgespeiste Halbwellenantenne für das $80 m$-Band kann ohne Probleme auch für das $20 m$-Band genutzt werden. In diesem Fall bilden sich mehrere Spannungsbäuche aus. Deshalb ist Verletzungsgefahr nicht nur an den Antennenenden besonders hoch, das ist sie auch bei den Spannungsbäuchen dazwischen.</figcaption>
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<div class= * Der Ort der Spannungsbäuche hängt vom Antennentyp ab (z. B. Monobandantenne, Mehrbandantenne). * *Eine Sendeantenne in Betrieb berührt man nicht!*

Kursabschluss

  • DARC-Mitgliedschaft: Der größte deutsche Amateurfunkverband setzt sich für Frequenzen, Ausbildung und Nachwuchs ein – eine Mitgliedschaft trägt diese Arbeit aktiv mit.
  • Ortsverbände (OV): Über die PLZ-Suche den nächsten der 24 Distrikte finden – lokale Mitglieder erleichtern den Einstieg ins Hobby.
  • Online-Community: Austausch über DARC-Chat, DARC-Treff und die eigene Mastodon-Instanz mit anderen Funkamateuren weltweit.
  • Aktivitäten nach der Prüfung: Conteste, Selbstbau, Notfunk, Portabelbetrieb u. v. m. – die jährliche HAM-Challenge bietet einen guten Überblick über alle Bereiche.
  • Veranstaltungen & Weiterbildung: HAM RADIO Friedrichshafen, Funk.Tag Kassel, AFUBarcamp und der Dienstags-Treff als Formate zum Lernen und Vernetzen.

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