Antennen und Übertragungsleitungen

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Polarisation II

  • In Hauptstrahlrichtung
  • In Bezug zur Erdoberfläche
  • Die Polarisationsrichtung kann nicht immer an der Bauform der Antenne erkannt werden
* Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an * Breitet sich das E-Feld horizontal aus, wird von horizontaler Polarisation gesprochen * Ist von Bauform der Antenne abhängig
1) Kurzbeschreibung: Perspektivische Darstellung von sinusförmigen Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten vertikalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten horizontalen Ebene über dem Erdboden. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“ an, die parallel zum Erdboden verläuft.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt sinusförmige Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten vertikalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten horizontalen Ebene über dem Erdboden. In regelmäßigen Abständen eingezeichnete Pfeile zeigen die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“, die parallel zum Erdboden verläuft. In Bezug auf die Position auf der Grundlinie „S“ korrelieren die Maxima in der horizontalen Ebene (mit „E“ bezeichnet) mit den Maxima in der vertikalen Ebene (mit „H“ bezeichnet).">
    Abbildung E-14.1.1: Horizontale Polarisation in einem Feld
  • * Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an * Breitet sich das E-Feld vertikal aus, wird von vertikaler Polarisation gesprochen * Ist von Bauform der Antenne abhängig
    1) Kurzbeschreibung: Perspektivische Darstellung von sinusförmigen Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten horizontalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten vertikalen Ebene über dem Erdboden. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“ an, die parallel zum Erdboden verläuft.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt sinusförmige Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten horizontalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten vertikalen Ebene über dem Erdboden. In regelmäßigen Abständen eingezeichnete Pfeile zeigen die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“, die parallel zum Erdboden verläuft. In Bezug auf die Position auf der Grundlinie „S“ korrelieren die Maxima in der vertikalen Ebene (mit „E“ bezeichnet) mit den Maxima in der horizontalen Ebene (mit „H“ bezeichnet).">
    Abbildung E-14.1.1: Vertikale Polarisation in einem Feld
  • * Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an * Breitet sich das E-Feld zirkular aus, wird von zirkularer Polarisation gesprochen * Es ist rechts- und linksdrehend möglich * Ist von Bauform der Antenne abhängig
    1) Kurzbeschreibung: Perspektivische Darstellung von zwei spiralförmigen Feldlinien, die in gleichmäßigem Abstand zueinander um eine nach rechts gerichtete, parallel zum Erdboden verlaufende Grundlinie „S“ verlaufen. Eine der Feldlinien ist mit einer durchgezogenen Linie dargestellt, die andere um 90° versetzt in gestrichelter Form. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von der Grundlinie „S“ an.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt zwei spiralförmige Feldlinien, die in gleichmäßigem Abstand zueinander um eine nach rechts gerichtete Grundlinie „S“ verlaufen. Eine der Feldlinien ist mit einer durchgezogenen Linie dargestellt, die andere um 90° versetzt in gestrichelter Form. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von der Grundlinie „S“ an, die parallel zum Erdboden verläuft. Die Auslenkung in der horizontalen Ebene ist mit „E“ beschriftet, die in der vertikalen Ebene mit „H“.">
    Abbildung E-14.1.1: Zirkulare Polarisation in einem Feld
  • Antennenformen II

    • Mittengespeiste Dipole sind symmetrische Antennen
    • Weist an beiden Polen (z.B. den Einspeisepunkten) bis auf das Vorzeichen die gleiche Spannung gegenüber Erde auf
    • Bei Dipolen und darauf basierenden Yagi-Uda-Antennen der Fall
    • Die Groundplane-Antenne ist unsymmetrisch, da sie am Anschlusspunkt der Radiale Erdpotential hat
    • Draht von insgesamt etwa einer Wellenlänge
    • In Form eines Kreises, Quadrats, Dreiecks, …
    • Beliebt: Delta-Loop-Antenne in Form eines Delta (Δ), da nur ein Mast benötigt wird
    • Magnetische Ringantenne, da Abstrahlung im Nahfeld über das Magnetfeld erfolgt
    • Ca. $\frac{\lambda}{10}$ Umfang
    • Wirkungsgrad bei $1-10 %$ im Sendebetrieb
    • Weniger Störungen bei elektrisch leitfähigen oder dämpfenden Gegenständen im Nahfeld
    • Speisung vom Ende her
    • Länge häufig $\frac{\lambda}{2}$
    • Benötigt eine höhere Spannung
    * Verwendung eines Anpassglieds (Transformator) * Oft verwendet: Fuchskreis
    1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung; von links ein mit „50–75 Ω“ beschriftetes Koaxialkabel: der innere Leiter ist über eine vertikale Spule (zwei nach rechts gerichtete Halbbögen) mit Masse verbunden, der äußere Leiter ist direkt mit Masse verbunden; unteres Ende der Spule nach rechts mit einem Parallelschwingkreis aus Spule und Drehkondensator verbunden; oberes Ende des Parallelschwingkreises verbunden mit einem horizontalen Leiter.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus geraden Leitern. Von links ist ein Koaxialkabel eingezeichnet, beschriftet mit „50–75 Ω“. Dessen innerer Leiter ist über eine vertikale Spule (zwei nach rechts gerichtete Halbbögen) mit Masse verbunden, der äußere Leiter ist direkt mit Masse verbunden. Das untere Ende der Spule ist nach rechts mit einem Parallelschwingkreis aus vertikaler Spule (vier nach links gerichtete Halbbögen, parallel zur ersten Spule eingezeichnet) und Drehkondensator (zwei horizontale Striche mit einem nach oben rechts zeigenden Pfeil) verbunden. Das obere Ende des Parallelschwingkreises führt zu einem etwas dicker eingezeichneten, horizontalen Leiter mit einem Anschlusspunkt am Ende.">
    Abbildung E-14.2.1: Schematische Darstellung einer Fuchs-Antenne mit Fuchskreis
    • Darstellung als Strahlungsdiagramm
    • Für eine Ebene wird in jede Richtung der Gewinn bzw. Feldstärke oder Strahlungsleistung aufgetragen
    • Je weiter der Graphenverlauf vom Mittelpunkt entfernt ist, umso größer der Gewinn bzw. umso höher die Feldstärke und Strahlungsleistung im Fernfeld
    • Oft wird Antenne mit darin dargestellt
    * Strahlt rechtwinklig vom Draht ab * In einer Ebene betrachtet ergeben sich Keulen neben dem Dipol * Ein vertikaler Dipol strahlt rund herum ab
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<p>Zwei gleich große, sich berührende Kreise sind dargestellt, die symmetrisch um eine vertikale Linie angeordnet sind. Die vertikale Linie verläuft durch den Berührungspunkt der beiden Kreise und erstreckt sich sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kreise.">
<figcaption>Abbildung E-14.2.1: Strahlungsdiagramm eines Dipols</figcaption></p>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section></section>
<section><ul>
<li>Ein vertikal montierter Halbwellendipol hat eine flache Abstrahlung</li>
<li>Beliebt im DX-Betrieb oder Kontakten über Direkt- oder Bodenwelle</li>
</ul>
</section>
<section></section>
<section><ul>
<li>Gegen Erde oder Fahrzeugkarosserie erregte 5/8$\lambda$-Antenne</li>
<li>Spezialfall einer Vertikalantenne</li>
<li>Die Länge ist so gewählt, damit sich ein optimaler Gewinn ergibt</li>
</ul>
</section>
<section></section>
<section><div class= * Strahlt rechtwinklig zum Strahler ab * Strahlungsdiagramm wird von oben betrachtet * Nahezu ein Rundstrahler, bis auf den Bereich der Radiale
    1) Kurzbeschreibung: Antennendiagramm bestehend aus drei geraden Linien im Winkel von 120° zueinander und einer nahezu kreisförmigen Kontur mit Einbuchtungen an den Schnittstellen mit den geraden Linien.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit drei geraden Linien, die im Winkel vom 120° zueinander stehen. Ein nahezuförmiger Kreis mit Einbuchtungen an den Schnittstellen mit den geraden Linien umschließt die Anordnung.">
    Abbildung E-14.2.1: Strahlungsdiagramm einer Groundplane-Antenne von oben betrachtet
  • * Gewinn ist in eine Richtung deutlich höher als in andere Richtungen
    1) Kurzbeschreibung: Antennendiagramm bestehend aus einer vertikalen Linie und zwei verschieden große Schlaufen beiderseits dieser Linie.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit einer kurzen vertikalen Linie. Beiderseits sind zusammenhängende, geschlossene Konturen in Form von Schlaufen eingezeichnet. Auf der linken Seite der vertikalen Linie gibt es eine kleine Schlaufe, rechts davon eine große Schlaufe. Beide Schlaufen verjüngen sich zu einem gemeinsamen Punkt auf der vertikalen Linie. Es gibt keine Beschriftungen oder Maße.">
    Abbildung E-14.2.1: Strahlungsdiagramm einer Richtantenne
  • * Nur für hohe Frequenzen geeignet * Im Kurzwellenbereich unüblich, da sie unhandliche Größen erreichen würden
    * Hornstrahler * Parabolantennen * Patchantennen auf Leiterplatten * Sperrtopfantenne
    • Die Windom-Antenne ist eine Mehrbandantenne, die aufgrund zwei unterschiedlich langer Schenkel eine Anpassung für mehrere Frequenzen erlaubt
    • Die W3DZZ-Antenne ist ein Dipol für $40 m$ und $80 m$, deren Enden sich durch Sperrkreise bei $40 m$ verkürzen

    Antennenlänge und -resonanz

    • Jedoch ist dann deren Wellenwiderstand anders
    • Dieser Wellenwiderstand muss an die Speiseleitung angepasst werden, z.B. durch einen Balun

    Anstatt direkt die ungefähre Wellenlänge des $10 m$-Bands zu verwenden, wird hier erst die angegebene Frequenz in die exakte Wellenlänge umgerechnet.

    $\begin{split} l &= \frac{5}{8}\lambda\ &= \frac{5}{8} \cdot \frac{300 Mm/s}{28,5 MHz}\ &\approx \frac{5}{8} \cdot 10,53 m\ &\approx 6,58 m\ \end{split}$

    * Ein Draht einer Wellenlänge wird an den Enden zur Länge eines Halbwellen-Dipols umgebogen * Die Einspeisung ist immer noch in der Mitte
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<p>Eine einfache Schleifen-Antenne mit einem horizontalen, ovalen Design. Zwei parallele Drähte verlaufen horizontal und enden jeweils in einer Rundung. An einer Stelle gibt es einen kleinen Abstand, der zwei Linien trennt.">
<figcaption>Abbildung E-14.3.1: Ein Faltdipol</figcaption></p>
</figure>
</div>
<aside class= * Weniger Strom durch den Leiter, aber eine höhere Impedanz an der Einspeisung * Mehr dazu etwas später bei Fußpunktimpedanz

    Verkürzungsfaktor I

    Wellenausbreitung in Luft und Vakuum: $\lambda = \dfrac{c}{f}$

    * Leitungen und Antennendrähte benötigen einen Korrekturfaktor * Den *Verkürzungsfaktor* $k_\mathrm{v}$ * In etwa $95 %$ zur Vakuumausbreitung * $\lambda_\mathrm{Leitung} = k_\mathrm{v} \cdot \dfrac{c}{f}$
    • Bei Drahtantennen sind diese für Resonanz um ca. $5 %$ zu kürzen

    Fußpunktimpedanz I

    • Speiseimpedanz $73,1 Ω$
    • Im Freiraum, also bei einer Aufbauhöhe von min. einer Wellenlänge
    • Recht nahe bei $50 Ω$
    • Bei geringerer Aufbauhöhe kommt es zu Wechselwirkungen mit dem Boden
    • Speiseimpedanz ca. $40 Ω$ bis $90 Ω$
    • Antennenabschnitte sind teilweise parallel geführt
    • Verdoppelt die Spannung
    • Halbiert den Strom
    • $R = \frac{2 \cdot U}{\frac{I}{2}} = 4 \cdot \frac{U}{I}$
    • Speiseimpedanz vervierfacht sich: ca. $240 Ω$ bis $300 Ω$
    • Ein Dipolschenkel entfällt und wird durch eine Erde mit möglichst geringem Widerstand ersetzt
    • Hälfte eines Dipols im Freiraum
    • $\rightarrow$ Speisewiderstand: $\dfrac{73,1 Ω}{2} \approx 37 Ω$
    • Radiale um $45 °$ nach unten abwinkeln ergibt zusätzliche Abstrahlung
    • $\rightarrow$ Speisewiderstand: $50 Ω$

    Yagi-Uda Antenne II

    * Einspeisung an *Strahler* ausgeführt als Dipol oder Faltdipol * Welle trifft auf längeren *Reflektor* und kürzeren *Direktor* * Es kann auch mehrere Direktoren geben
    1) Kurzbeschreibung: Elemente einer Richtantenne, dargestellt als drei horizontale Linien.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Dargestellt sind die drei Elemente einer Richtantenne. Oben gibt es eine lange, horizontale Linie, darunter eine etwas kürzere Linie, die an ihren Enden schleifenförmig nach unten zurückgebogen ist. An den Endpunkten der Schleife befindet sich jeweils ein durch einen kleinen Kreis dargestellter Anschlusspunkt. Die dritte horizontale Linie ist kürzer als die beiden oberen Linien. Am rechten Bildrand sind die Elemente von oben nach unten mit „1“, „2“ und „3“ bezeichnet.">
    Abbildung E-14.6.1: Die Elemente einer Yagi-Uda-Antenne: 1 Reflektor, 2 Strahler, 3 Direktor
    • Reflektor und Direktor schwingen ohne elektrische Verbindung zum Strahler zu haben
    • Haben auch keine Antenneneinspeisung
    • Nehmen dennoch Energie auf und geben sie wieder ab
    * Zwischen Strahler und Elementen gibt es eine räumliche und zeitliche Phasenverschiebung * Durch die Überlagerung der Abstrahlung entsteht eine Richtwirkung * *Destruktive Interferenz*: Wellen löschen sich aus * *Konstruktive Interferenz*: Wellen verstärken sich

    Phase:

    90 °

    * Große Hauptkeule in Richtung der Direktoren * Kleine Nebenkeulen und insbesondere Rückkeule
    1) Kurzbeschreibung: Antennendiagramm bestehend aus einer horizontalen Linie über das ganze Bild hinweg und zwei verschieden großen Schleifen ober- und unterhalb dieser Linie.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit einer langen horizontalen Linie über das ganze Bild hinweg. Entlang dieser Linie gibt es eine Kontur bestehend aus einer kleinen (links) und einer großen (rechts) ovalen Schleife. Beide Schleifen verjüngen sich im linken Teil der Abbildung zu einem gemeinsamen Punkt auf der horizontalen Linie. Es gibt keine Beschriftungen oder Maße.">
    Abbildung E-14.6.1: Strahlungsdiagramm einer Yagi-Uda-Antenne
  • Parabolspiegel I

    • Frequenzen zwischen $1 GHz$ und $300 GHz$
    • Wellenlänge von Millimetern bis wenigen Dezimetern
    • Können von Metallen reflektiert werden
    * Parabolisch geformte Metalloberfläche oder engmaschiges Gitter * Parallel einfallende Wellen werden auf einem Punkt vor dem Spiegel gebündelt
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<p>Kurzfassung: Schematische Darstellung einer Parabol-Schüsselantenne mit speisender Antenne nahe der Mitte, parallelen orangefarbenen Wellenfronten von rechts und einem per Kabel angeschlossenen Messgerät rechts unten.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links ist ein großer schwarzer Halbkreis mit vielen kurzen, nach außen zeigenden Strichmarken entlang des Randes; die Schüsselöffnung zeigt nach rechts. Im rechten, offenen Bereich verlaufen mehrere gleichmäßig verteilte, waagerechte orangefarbene Linien von rechts nach links. In der Nähe der Mitte der Schüssel ist ein kleines, schwarzes, nach unten zeigendes Dreieck (Antennensymbol) an einer kurzen senkrechten Leitung dargestellt. Von diesem Punkt führen mehrere orangefarbene Geraden fächerförmig zur gekrümmten linken Innenfläche und treffen dort auf verschiedene Stellen des Randes; zusätzlich verlaufen die waagerechten orangefarbenen Linien durch die Öffnung bis zur linken Innenfläche. Vom Antennensymbol geht eine schwarze Leitung nach unten, verläuft rechtwinklig nach rechts und endet in einem rechteckigen Gerät unten rechts. Dieses Gerät hat einen Rahmen, links zwei kleine runde Tasten übereinander, mittig ein rechteckiges Display/Feld und rechts einen großen runden Drehknopf mit einem kleinen Punkt im Inneren sowie daneben einen kleinen runden Indikator. Es sind keine Textbeschriftungen vorhanden.">
<figcaption>Abbildung E-14.7.1: Funktionsweise eines Parabolspiegels</figcaption></p>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section><ul>
<li>Durch die Welleneigenschaften kommt es zu Beugungseffekten</li>
<li>Bündelung kommt nicht genau in einem Punkt zustande</li>
<li>Abweichung kann durch Größe der Schüssel kompensiert werden</li>
<li>Gewinn wird dadurch erhöht</li>
<li>Optimal: Einige Wellenlängen oder mehr</li>
</ul>
</section>
            </section>
                    <section>
                <section data-background-color=

    Strom- und Spannungsspeisung I

    • Eine Antenne wird mit Spannung und Strom gespeist
    • Deren Verhältnis zueinander ergibt den Speisewiderstand
    • Für Leistung müssen immer Spannung und Strom vorhanden sein
    • Wäre eines von beiden 0, erfolgt keine Leistungsabgabe
    • Speisewiderstand hängt vom Ort der Einspeisung ab
    • Hoher Strom bei vergleichsweise geringer Spannung am Speisepunkt
    • Niedriger Speisewiderstand
    • ca. $36-100 Ω$
    • Niederohmiges Verhalten
    • Hohe Spannung bei vergleichsweise geringem Strom am Speisepunkt
    • Hoher Speisewiderstand
    • ca. $1500-4000 Ω$
    • Hochohmiges Verhalten
    • Ladungsträger schwingen hin und her
    • In der Mitte werden besonders viele Ladungsträger bewegt $\rightarrow$ Strombauch
    • An den Enden entstehen besonders hohe Spannungen $\rightarrow$ Spannungsbauch
    • Wenige Ladungsträger $\rightarrow$ Stromknoten
    • Keine Spannung $\rightarrow$ Spannungsknoten
    • Strombauch in der Mitte
    • Spannungsbauch an den Enden
    • Stromknoten an den Enden
    • Spannungsknoten in der Mitte
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<ol>
<li>
<p>Kurzfassung: Symmetrische Grafik mit einer roten Kurve „I“ und einer blauen Kurve „U“ über einer horizontalen Strecke mit Beschriftung „λ/2“, dazu drei orangefarbene Vertikallinien mit markierten Punkten und schwarzen, rechtwinkligen Linienformen.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Auf weißem Hintergrund verlaufen links, mittig und rechts je eine orangefarbene senkrechte Linie; an ihnen sitzen kleine schwarze Punkte: links oben und unten, in der Mitte oben und auf halber Höhe, rechts oben und auf mittlerer Höhe. Oben links und rechts führen von den äußeren Vertikalen waagerechte schwarze Linien nach innen; nahe der Mitte enden sie jeweils in kurzen, nach unten gerichteten schwarzen Stummeln, sodass zwischen den beiden Stummeln eine schmale Lücke bleibt. Unten führen von einer zentralen Lücke aus zwei waagerechte schwarze Linien nach links bzw. rechts; an ihren inneren Enden ragen kurze Stummel nach oben. Eine rote, glatte Kurve mit der Beschriftung „I“ (kursiv, rot) startet am linken oberen Punkt, wölbt sich bogenförmig nach oben mit einem Maximum am oberen Punkt der mittleren Vertikalen und fällt zum rechten oberen Punkt ab. Eine blaue, glatte Kurve mit der Beschriftung „U“ (kursiv, blau) beginnt nahe dem unteren linken Punkt, steigt gleichmäßig an, passiert die Mitte (dort liegt ein markierter Punkt auf der mittleren Vertikalen) und verläuft weiter ansteigend bis ungefähr zur mittleren Höhe am rechten Rand, wo ein weiterer Punkt markiert ist. Unterhalb der gesamten Zeichnung befindet sich ein langer, beidseitig Pfeile tragender schwarzer Doppelpfeil; in seiner Mitte steht die Beschriftung „λ/2“."></p>
 <figcaption>Abbildung E-14.8.1: Halbwellendipol mit Spannungs- und Stromverteilung</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section></section>
<section><div class= * Spannungsgespeiste Antenne * Hoher Speisewiderstand
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<ol>
<li>
<p>Kurzzusammenfassung: Ein Schaltbild mit Quelle, einem Block „Anpassglied“, einer waagerechten Leitung und einer darüber eingezeichneten blauen sinusförmigen Kurve, dazu eine Längenangabe „λ/2“.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links ist ein kreisförmiges Quell-Symbol, verbunden mit einem rechteckigen Block mit der Beschriftung „Anpassglied“, der nach unten mit einem Erdungssymbol verbunden ist. Vom rechten Rand des Blocks führt eine durchgehende, waagerechte, schwarze Leitung nach rechts. Oberhalb der Leitung steht eine beidseitige Pfeillinie (Doppelpfeil) mit der mittigen Aufschrift „λ/2“. Entlang der waagerechten Leitung ist eine hellblaue, sinusförmige Kurve eingezeichnet, die links unterhalb der Leitung beginnt, ansteigt, die Leitung im rechten Drittel ungefähr kreuzt und am rechten Rand oberhalb der Leitung endet; in der Nähe dieser Kurve steht kursiv der Buchstabe „U“. Es sind keine Achsen, Skalen oder weiteren Beschriftungen vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung E-14.8.1: Halbwellendipol Endgespeist</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
</section>
            </section>
                    <section>
                <section data-background-color=

    Antennengewinn in dBi und dBd

    • Isotropstrahler: Hypothetische Antenne, die in alle Richtungen gleich stark abstrahlt
    • Eine reale Antenne weist eine Richtwirkung auf
    • In bestimmten Richtungen stärker als der Isotropstrahler
    • In bestimmten Richtungen schwächer als der Isotropstrahler
    • Die Hauptstrahlrichtung ist die Richtung mit dem maximalen Antennengewinn
    • Gewinn in eine Richtung gegenüber dem Isotropstrahler
    • Kann in $dB$ angegeben werden
    • Bei Bezug auf den Isotropstrahler wird $dBi$ verwendet
    • Ein Halbwellendipol strahlt senkrecht zum Leiter um $2,15 dB$ stärker ab als ein Isotropstrahler
    • Der Gewinn beträgt $2,15 dBi$
    • Bei anderen Antennen ist der Gewinn gegenüber einem Halbwellendipol interessant
    • Bei Bezug auf den Halbwellendipol wird $dBd$ verwendet
    • Ein Halbwellendipol hat in Hauptstrahlrichtung einen Gewinn von $0 dBd$ und $2,15 dBi$

    Standortwahl

    • Insbesondere in der eigenen Wohnung und der der Nachbarn
    • Wechselwirkungen können auch den eigenen Funkempfang stören
    • Und im Sendebetrieb die Funktionsweise des Geräts stören
    • $\rightarrow$ Antenne möglichst im Außenbereich anbringen
    • Am besten rechtwinklig vom Haus wegführen
    • Hauptstrahlrichtung zeigt nicht auf das Gebäude und das der Nachbarn
    • Weniger Störungen durch Einkopplung in die Leitungen im Haus
    • Am besten so hoch und so weit weg wie möglich
    • Feldstärke in Hauptstrahlrichtung nimmt mit der Entfernung ab

    Übertragungsleitungen II

    • Unabhängig von der Länge der Leitung
    • Unabhängig von den an die Leitung angeschlossenen Geräten
    • Abhängig vom Querschnittsaufbau (Leiter, ggf. Dielektrikum)
    • Im Bereich der Hochfrequenz ist der Wellenwiderstand weitgehend konstant
    * Paralleldraht-Speiseleitung * Koaxialkabel
    * Das Koaxialkabel vermeidet unerwünschte Abstrahlung * Unerwünschte Abstrahlungen können durch *Mantelwellen* auftreten * Mantelwellen lassen sich durch Mantelwellensperren unterdrücken
    • Kabel, die direkt neben Koaxialkabel verlegt werden, können Einkopplungen erfahren
    • Dadurch gelangt Hochfrequenz beispielsweise ins Stromnetz
    • Und Leistung zur Antenne geht verloren
    1) Kurzbeschreibung: Abisoliertes Koaxialkabel mit Innenleiter aus Kupfer, durchsichtigem Isolator, freigelegter Kupferabschirmung und schwarzem Außenmantel.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein abisoliertes Koaxialkabelende mit einem Innenleiter aus Kupfer, einem durchsichtigen Isolator, einer freigelegten Kupferabschirmung und einem schwarzen Außenmantel.">
    Abbildung E-14.11.1: Geöffnetes Koaxialkabel aus Mantel, Schirmung, Dielektrikum und Innenleiter
  • * Wie bei Antennen, ist eine Speiseleitung unsymmetrisch, wenn unterschiedliche Spannungen anliegen * Beim Koaxialkabel sind die beiden Leiter unterschiedlich geformt * Der Schirm weist gegenüber der Erde keine Spannung auf
    • Im Koaxialkabel treten im Dielektrikum Verluste auf
    • Es kann bei hohen Spannungen zu einem Durchschlag kommen
    1) Kurzbeschreibung: N-Einbaubuchse (links) und N-Stecker (rechts).
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt links eine N-Einbaubuchse mit Außengewinde und rechts den zugehörigen N-Stecker mit einer gerändelten Hülse mit Innengewinde und einem Mittelstift im Inneren, umgeben von einem geschlitzten Zylinder und einem orangefarbenen Isolator.">
    Abbildung E-14.11.1: N-Buchse und N-Stecker
  • * *N-Stecker*: für niedrige und hohe Frequenz und hohe Leistung * *BNC-Stecker*: für niedrige und hohe Frequenz und geringe Leistung * *SMA-Stecker*: für hohe Frequenz und geringe Leistung * *UHF/PL-Stecker*: für niedrige Frequenz und hohe Leistung

    Kabeldämpfung I

    • Wird als Kabeldämpfung bezeichnet
    • Auch Stecker können das Signal dämpfen
    • Ist unerwünscht
    • Dämpfung wird in der Regel in Dezibel ($dB$) angegeben
    • Wenn von Dämpfung gesprochen wird, bleibt die Zahl positiv
    * Faktor zu $dB$-Umrechnung verwenden * Oder in der Formelsammlung nachschlagen
    • Alle Verluste, die in Kabeln entstehen
    • Antenne und Verstärker verstärken das Signal, verändern jedoch nicht die Kabelverluste
    * Im Anhang der Formelsammlung * Dämpfungen verschiedener Kabel in Abhängigkeit zur Frequenz * Bezug auf $100 m$ – bei kürzeren Kabeln muss umgerechnet werden
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<p>Kurzfassung: Liniendiagramm mit mehreren ansteigenden Geraden, die die Grunddämpfung verschiedener Koaxialkabel pro 100 m Leitungslänge in Abhängigkeit von der Frequenz zeigen.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Rechteckige Grafik mit dichtem Gitternetz. Unten steht die x‑Achse „Frequenz [MHz]“; Teilstriche (von links nach rechts) sind mit 1, 3.5, 5, 7, 10, 14, 20, 29, 50, 100, 145, 200, 300, 435, 1296, 2350, 4000, 5700 beschriftet. Oben sind die gleichen Frequenzwerte nochmals angezeigt. Links steht die y‑Achse „Grunddämpfung α0 je 100 m Leitungslänge in dB“. Die Skala reicht am sichtbaren Rand von 0.5 unten bis 300 oben; dazwischen sind u. a. 1, 2, 3, 5, 10, 15, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100 und 200 markiert (rechte Achsenseite zeigt die gleichen Werte). Mehrere schwarze, gerade, nach rechts oben ansteigende Linien sind mit Kabel-/Dielektrikumsangaben beschriftet; von oben nach unten (bei hoher Dämpfung) stehen: „PTFE 1,8 mm RG178“, „Voll‑PE 2,9 mm RG174“, „Voll‑PE 4,95 mm RG58“, „Voll‑PE 10,3 mm RG213“. Darunter verläuft ein Bündel weiterer Linien mit der Beschriftung „PE‑Schaum …“ mit verschiedenen Durchmessern, u. a. „PE‑Schaum 7,3 mm“, „PE‑Schaum 4,9 mm“, „PE‑Schaum 2,7 mm“, „PE‑Schaum 1,64 mm“ sowie „PE‑Schaum Massivschirm“. Alle Linien steigen mit zunehmender Frequenz an; die PE‑Schaum‑Linien liegen bei gleicher Frequenz im Diagramm niedriger als die Voll‑PE‑ und PTFE‑Linien.">
<figcaption>Abbildung E-14.12.1: Kabeldämpfungsdiagramm im Anhang der Formelsammlung</figcaption></p>
</figure>
</div>
<aside class= * ggf. hier zoomen
    • gesucht: Dämpfung für $100 m$ RG58 Kabel bei $145 MHz$
    • Lösung: Ablesen aus Diagramm
    • Schnittpunkt der RG58 Linie mit $145 MHz\rightarrow 20 dB$
    • gesucht: Dämpfung für $20 m$ bei $20 dB$ Dämpfung auf $100 m$
    • Lösung: Dreisatz

    $\dfrac{20 dB}{100 m} = \dfrac{x}{20 m}$ $x = \dfrac{20 dB\cdot 20 m}{100 m} = 4 dB$

    • gesucht: Dämpfung für $15 m$ RG58 Kabel bei $145 MHz$
    • Lösung: Ablesen aus Diagramm und Dreisatz
    • Schnittpunkt der RG58 Linie mit $145 MHz\rightarrow 20 dB$

    $\dfrac{20 dB}{100 m} = \dfrac{x}{15 m}$ $x = \dfrac{20 dB\cdot 15 m}{100 m} = 3 dB$

    Stehwellenverhältnis (SWR) II

    • SWR von $\num{3}$ bei $100 W$: $75 W$ werden abgestrahlt, $25 W$ laufen zurück
    • Oder auch: $75 %$ gehen auf die Antenne, $25 %$ werden reflektiert

    Stehwellenmessgerät (SWR-Meter) I

    • Misst die Leitungsanpassung
    • Wie gut stimmt der Wellenwiderstand mit dem Speisewiderstand der Antenne oder der Impedanz des Transceivers überein?
    • Wird auch SWR-Messbrücke genannt
    1) Kurzbeschreibung: SWR- und Leistungsmessgerät „SWR-30“ von Albrecht in schwarzem Gehäuse mit analogem Zeigerinstrument und mehreren Bedienelementen an der Frontseite.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein SWR- und Leistungsmessgerät mit der Bezeichnung „SWR-30“ von Albrecht. An der Frontseite eines schwarzen Gehäuses befindet sich in der Mitte ein helles Sichtfenster mit einem roten analogen Messzeiger. Das Fenster zeigt oben „WATT“, darunter eine bogenförmige Skala mit einer Beschriftung von „0“ bis „10“ oberhalb des Kreisausschnittes und „1“ über „3“ bis „SET“ unterhalb des Kreisausschnittes. Dieser Teil der Skala ist mit „SWR“ beschriftet. Der Bereich zwischen „3“ und „SET“ ist in Rot markiert. Unten im Display gibt es eine horizontale Skala mit Markierungen von „1“ bis „10“ und links der Erklärung „F.S.“. Links des Sichtfensters steht „TX“. Rechts befinden sich zwei Schiebeschalter übereinander zur Umschaltung zwischen „10W FWD“ und „100W REF“ sowie zwischen „PWR“ und „SWR“. Am rechten Rand des Gehäuses steht „ANT“. Unterhalb der Schiebeschalter befindet sich ein Drehknopf mit weißer Markierung und der Beschriftung „CAL“, umgeben von einer gebogenen Skalenlinie.">
    Abbildung E-14.14.1: Ein SWR-Meter zur Messung bis maximal $100 W$
    • Messung der Antennenanpassung: So nah wie möglich an die Antenne, um Veränderungen der Speiseleitung auszuschließen
    • Messung der gesamten Anlage: So nah wie möglich hinter dem Sender
    1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Transceiver, SWR-Meter, Antenne; zwischen SWR-Meter und Antenne Beschriftung „Vorlaufend“ mit Pfeil nach rechts und „Reflektiert“ mit Pfeilrichtung nach links.
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  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus drei mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein rechteckiges Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Transceiver“. Rechts davon gibt es einen Block, der mit „SWR-Meter“ beschriftet ist. Nach rechts geht zunächst die horizontale Linie weiter und führt dann vertikal nach oben in ein Antennensymbol („Antenne“). Oberhalb der horizontalen Linie gibt es zwischen SWR-Meter und Antenne einen blauen, nach rechts zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Vorlaufend“, und einen roten, nach links zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Reflektiert“.">
    Abbildung E-14.14.1: Prinzip der Messung eines SWR-Meters
  • Vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) I

    • Ein einfaches Multimeter kann keine frequenzabhängigen Widerstände messen
    • Dazu wird ein vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) verwendet
    * Aktives Messgerät * Misst das Verhältnis von Spannung und Strom bei einer Frequenz * Oft kann ein Frequenzbereich angegeben werden
    * Große und kleine Widerstände eines Schwingkreis * Resonanzfrequenz eines Schwingkreis * Filterverhalten * Impedanzmessung * Stehwellenverhältnisse
    Dieser Alt-Text wurde noch nicht überprüft.
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<p>Zusammenfassung: Ein Spektrumanalysator misst ein schwarzes, rechteckiges HF-Gehäuse auf einer Laborwerkbank über zwei Koaxkabel.</p>
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<p>Detaillierte Beschreibung: Links steht ein weiß-grauer Rigol DSA815 (Beschriftung „Spectrum Analyzer 9 kHz–1.5 GHz“) mit Farbdisplay und vielen Tasten sowie einem großen Drehknopf. Auf dem Display ist ein schwarzes Messraster mit einer gelben Kurve zu sehen; ein Marker ist bei etwa 32,5 MHz eingeblendet und zeigt rund −3 dB an. Unten rechts am Gerät sind zwei koaxiale Anschlüsse belegt; von dort führen zwei schwarze Koaxkabel zu einem mattschwarzen, rechteckigen Metallgehäuse mit Koaxbuchsen an beiden Stirnseiten und Befestigungslaschen, das vorne auf der grünlichen Tischoberfläche liegt. Auf dem Tisch liegen außerdem zwei kleine, runde schwarze Kappen. Im Hintergrund sind eine Steckdose, ein Kippschalter mit Leuchte und Kabelkanäle an der Wand zu sehen."></p>
  <figcaption>Abbildung E-14.15.1: Messung eines Tiefpassfilters mit Grenzfrequenz bei $30 MHz$</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
</div>
<aside class= * Im Bild wird von $0-100 MHz$ gemessen und der Durchgang bis ca. $30 MHz$ ist erkennbar
    • Vor der Benutzung kalibrieren
    • Zustand offen: unendlicher Widerstand
    • Zustand Kurzschluss: Widerstand nahe Null
    • Zustand angepasst: z.B. mit $50 Ω$ Widerstand sollte ein SWR von $\num{1}$ angezeigt werden

    Mantelwellen I

    • Dazu eignen sich geschirmte Leitungen, z.B. Koaxialkabel
    • Im Idealfall strahlen sie selbst nicht oder nehmen keine Strahlung auf
    • Unsymmetrisches Koaxialkabel wird an symmetrischen Dipol angeschlossen
    • Auf der Außenseite des Koaxialkabels können hochfrequente Ströme fließen
    • Dadurch strahlt das Kabel selbst $\rightarrow$ Mantelwellen
    • Mantelströme fehlen, was zur Verformung der Richtcharakteristik führt
    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung des Aufbaus der Ankopplung eines Dipols an ein Koaxialkabel mit den Strömen „I_1“ auf der Außenseite des Innenleiters, „I_2“ auf der Innenseite des Außenleiters („I_2“) und „I_3“ auf der Außenseite des Außenleiters; Spannungsmesser mit Wechselstromsymbol zwischen Außenleiter und Innenleiter am unteren Ende des Koaxialkabels; Erdung des Außenleiters.
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  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt den Aufbau der Ankopplung eines Dipols an ein Koaxialkabel. Der Innenleiter ist mit dem „Dipolschenkel 1“ (links) und der Außenleiter mit dem „Dipolschenkel 2“ (rechts) verbunden. Angezeigt werden außerdem die Ströme auf der Außenseite des Innenleiters („I_1“), auf der Innenseite des Außenleiters („I_2“) und auf der Außenseite des Außenleiters („I_3“). I_1 fließt oben im Dipolschenkel 1 und I_2 im Dipolschenkel 2. I_3 fließt entlang dem Außenleiter nach unten zur Masse. Das Verhältnis der Ströme untereinander wird durch eine Gleichung angegeben: „I_2 = I_1 – I_3“. Am unteren Ende des Koaxialkabels sind der Außenleiter und der Innenleiter über einen Spannungsmesser mit Wechselstromsymbol miteinander verbunden, und der Außenleiter ist geerdet.">
    Abbildung E-14.16.1: Mantelstrom bei $I_3$
    • Durch ein Symmetrierglied, einen Balun (balanced-unbalanced)
    • Oder zur Dämpfung Koaxialkabel auf einen Ferritkern wickeln

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