Bei einer Reihenschaltung teilen sich die Spannungen auf.
Bei einer Parallelschaltung teilen sich die Ströme auf.
Somit ist bei der Berechnung mittels $P = U \cdot I$ immer ein Wert konstant und der andere entsprechend kleiner.
$\rightarrow$ die Gesamtbelastbarkeit ist in beiden Fällen größer als die Einzelbelastbarkeit.
Widerstandsnetzwerke I
Bei einer komplexeren Schaltung geht man wie folgt vor: In kleinere Teile auflösen und diese berechnen, danach die Schaltung neu zeichnen und überlegen wie es weitergeht
Schauen wir uns die Beispielschaltung mal genauer an
Spannungsteiler I
Eine Reihenschaltung von Widerständen nennt man auch Spannungsteiler, weil die Spannungen sich an den Widerständen aufteilen.
Je größer der Widerstand, desto größer die Spannung, die an ihm abfällt.
Kondensator in Reihen- und Parallelschaltung
Da die Spannung entscheidend für das Entstehen des elektrischen Feldes ist (und diese sich bei der Reihenschaltung aufteilt), ist die Berechnung der Kapazität genau umgekehrt wie bei Widerständen.
Anwendungsfall: Bei hohen Spannungen werden mehrere Kondensatoren in Reihe geschaltet, um die Gefahr eines Durchschlags zu verhindern. Dabei ist hilfreich, dass sich die Gesamtspannung an den Kondensatoren aufteilt.
* Die parallel geschalteten Kondensatoren wirken wie ein großer Kondensator
* Hier berechnet man zuerst die Parallelschaltung von $C_{2}$ und $C_{3}$
$C_{\mathrm{ges,p}} = C_{2} + C_{3}$
Danach berechnet man die Reihenschaltung von $C_{1}$ und $C_{\mathrm{ges,p}}$
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan besteht aus einem horizontalen Leiter, der an beiden Enden jeweils einen Anschlusspunkt besitzt. Oben sind zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren „C_1“ und „C_2“ eingezeichnet, dazu ist unten ein dritter Kondensator „C_3“ parallel geschaltet.">
Abbildung E-6.4.1: Gemischte Schaltung - Variante 2