Sender

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ALC

  • Reduziert bei Übersteuerung die Amplitude im Sendezweig
  • Nicht verwechseln mit der AGC (Automatic-Gain-Control) im Empfängerzweig
  • Erfassung der Ausgangsleistung und Vergleich mit vorgegebenen maximalen Wert
  • Bei Überschreiten wird eine Regelspannung an vorgelagerte HF-Verstärkerstufe gegeben
  • Amplitude des Sendesignals wird reduziert
  • Bei SSB ist ein geringfügiges Übersteuern erwünscht
  • Gleicht Lautstärkeschwankungen in der Stimme aus
  • ALC-Anzeige ist deshalb oft ein Balken
  • Verzerrung des Sendesignals
  • NF-Signal so weit aussteuern, dass ALC gerade nicht anspricht

Senderausgangsleistung

  • Auf vielen Amateurfunkbändern gilt eine maximale Senderausgangsleistung (PEP, Peak-Envelope-Power) als Grenzwert
  • Auch unerwünschte Aussendungen sind von Bedeutung
  • Am Senderausgang
  • Unter Einbeziehung von Stehwellenmessgerät, Anpassgerät(e), Tiefpassfilter etc.
  • Messung von unerwünschen Aussendungen, die die Antenne erreichen können
  • Direkt am Senderausgang
  • Ohne Zusatzgeräte, Filter oder Kabel
  • Bei SSB $\rightarrow$ mit Modulation
  • Ein- oder Zweitonaussteuerung, aber keine Sprache
  • Messung der maximalen Hüllkurvenleistung (PEP)
  • Spitzenleistung des Senders bei maximaler Aussteuerung
  • Leistung bei der höchsten Spitze einer Hochfrequenzschwingung
  • Durchschnittliche Leistung eines Senders

Unerwünschte Aussendungen II

  • Ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz
  • Entstehen durch Signalformen, die nicht sinusförmig sind, insbesondere bei Übersteuerung
  • Beeinträchtigung anderer Funkdienste
  • Können reduziert werden
* Nur Frequenzen unterhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen * Oberwellen können nicht passieren oder werden stark abgeschwächt
1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „f“, einer vertikalen Achse „Leistung“, einer vertikalen Linie im rechten Teil der Abbildung und einer Kurve, die von links bis zur vertikalen Linie horizontal verläuft, rechts davon steil nach unten abfällt und bis zum Ende der horizontalen Achse auf der Nulllinie verläuft.
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  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im rechten Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine horizontale Kurve verläuft links bis zur vertikalen Linie und fällt rechts davon steil nach unten ab. Am Ende verläuft sie bis zum Ende der horizontalen Achse auf der Nulllinie.">
    Abbildung E-11.3.1: Frequenzgang eines Tiefpassfilters
  • * Nur Frequenzen oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen * Werden im Empfängereingang verwendet, damit tiefe Frequenzen nicht stören
    1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „f“, einer vertikalen Achse „Leistung“, einer vertikalen Linie im linken Teil der Abbildung und einer Kurve, die von links zunächst entlang der Nulllinie verläuft und dann bis zur vertikalen Linie steil ansteigt und rechts der vertikalen Linie bis zum Ende der horizontalen Linie horizontal verläuft.
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  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im linken Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine Kurve verläuft von links zunächst entlang der Nulllinie und steigt dann bis zur vertikalen Linie steil an. Rechts der vertikalen Linie verläuft sie bis zum Ende der horizontalen Achse horizontal.">
    Abbildung E-11.3.1: Frequenzgang eines Hochpassfilters
  • * Bei Einbandsendern * Sender im VHF/UHF/SHF-Bereich * Signale aus der Signalaufbereitung unterhalb der Sendefrequenz unterdrücken
    1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „f“, einer vertikalen Achse „Leistung“, einer vertikalen Linie im rechten Teil der Abbildung und einer Kurve, die von links zunächst entlang der Nulllinie verläuft, dann bis zur vertikalen Linie steil ansteigt. Rechts der vertikalen Linie fällt sie wieder steil ab und verläuft bis zum Ende der horizontalen Linie auf der Nulllinie.
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  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im rechten Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine Kurve verläuft von links zunächst entlang der Nulllinie und steigt dann bis zur vertikalen Linie steil an. Rechts der vertikalen Linie fällt sie wieder steil ab und verläuft bis zum Ende der horizontalen Linie auf der Nulllinie.">
    Abbildung E-11.3.1: Frequenzgang eines Bandpassfilters
    • Sender-Stufen und Leistungs-Endstufen sollen verzerrungsfrei arbeiten
    • Nach Veränderung des Arbeitspunkts auf Linearität (saubere Sinus-Verstärkung) prüfen
    • Aussendung auf Oberwellen prüfen
    • Bei Übersteuerung von Sendern und Endstufen entstehen Nebenaussendungen
    • Diese stören benachbarte Stationen
    • Übersteuerung vermeiden
    • Nicht stabile Oszillatoren können zu Aussendungen außerhalb der Bandgrenzen führen
    • Das kann benachbarte Stationen stören
    • Ursache z.B. Selbstbaugerät mit nicht quarzstabilisierten Oszillator
    • Überschreitung der zulässigen Bandbreite kann insbesondere bei AFSK-modulierten FM-Sendern geschehen
    • Abhilfe durch Hub begrenzen
    • Oder Aussteuerung der NF reduzieren
    • Beachten bei Packet-Radio oder Digimodes

    Störende Beeinflussung elektronischer Geräte I

    • Ziel: Störungen vermeiden oder Ursachen durch Gegenmaßnahmen beseitigen
    • Hochfrequenz gelangt durch Leitungen oder Kabel in ein Gerät
    • Zum Beispiel über die Netzleitung, Antennenleitung, Lautsprecherkabel
    • Hochfrequenz gelangt wegen ungenügend geschirmten Gehäuse in die Elektronik
    • Führt dort zu Störungen
    • Kann trotz gesetzeskonformen Betrieb eines Senders beim Empfänger in Nähe auftreten
    • Garagentorsteuerungen oder Funk-Autoschlüssel funktionieren nicht mehr wie gewohnt
    • Störung von LED-Leuchten
    • Beim Auftreten von mehreren starken Empfangssignalen
    • Z.B. TV-Sender und starke Amateurfunkstation in der Nachbarschaft
    • Führt zu unerwünschten Oberwellen und deren Mischprodukten
    • Durch Intermodulation werden Phantomsignale hervorgerufen
    • Korrodierte Kontakte (Metall-Oxide) zwischen Metallen bilden Nichtlinearitäten durch Gleichricht-Effekte
    • Unerwünschte Mischprodukte auf der Sende- und Empfangsseite
    • Kann zu Störungen im Fernseh- und Rundfunkempfang führen
    • Stets nur die für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderliche Sendeleistung verwenden
    • Zur Vermeidung von Störungen von Geräten
    • Hohe Feldstärken durch hohe Sendeleistungen oder im Strahlungsbereich einer Antenne
    • Empfänger und Empfangsstufen können übersteuert werden
    • Verringert die Empfängerempfindlichkeit bis hin zur Blockierung
    • Verringerung der Sendeleistung führt nicht immer zum Erfolg
    • Das gestörte Gerät oder die Zuleitung könnte nicht genügend abgeschirmt sein
    • Hilfe dem Nachbarn anbieten
    • Nur als letztes Mittel die Behörde einschalten
    • Sowohl auf Seite des störenden Geräts als auch auf Seiten des gestörten Geräts einbauen
    • Oberwellenaussendungen unterdrücken
    • Hochpass oder Bandpass auf Empfängerseite
    • Übersteuerrung wird minimiert
    • Sendesignal der Amateurfunkstation wird über den Schirm von Koaxialkabeln oder Zuleitungen in Empfänger oder Geräte in örtlicher Nähe eingekoppelt
    • Mantelwellensperren in Zuleitungen von Geräten einbauen
    • Auch Drossel genannt
    • Ringkerne oder Klappferrite
    • Weitere Möglichkeit: Verwendung von geschirmten Steuerkabeln
    • Wenn die Funkanlage als Störquelle vermutet wird
    • Freiwilligen Nachweis führen
    • Ausschluss der Amateurfunkanlage als Störquelle
    • Z.B. TV-Zimmerantenne für Empfang
    • Verwendung einer Außenantenne mit entsprechenden Vorfiltern

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