Strom, Spannung, Widerstand, Leistung, Energie

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Strom- und Spannungsmessung II

  • Der Strom wird im Stromkreis eingeschleift gemessen
  • Die Spannung wird über den Widerstand gemessen
  • Der Widerstand im Voltmeter soll hochohmig sein $\rightarrow$ Strom nimmt den Weg des geringsten Widerstandes
1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einer Spannungsquelle links, einem Messgerät „V“ parallel zur Spannungsquelle, einem Messgerät „A“ im oberen horizontalen Zweig und einem Widerstand „R“ im rechten vertikalen Teil.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus geraden Leitern. Auf der linken vertikalen Seite ist eine Spannungsquelle und parallel dazu ein Messgerät „V“ eingezeichnet. Rechts davon befindet sich in der Mitte des oberen horizontalen Leiters ein Messgerät „A“. In dem rechten vertikalen Leiter ist ein Widerstand dargestellt, beschriftet mit „R“. Ein horizontaler Leiter führt vom unteren Ende des Widerstands zurück zur Spannungsquelle. Es sind keine weiteren Zahlen, Werte oder Textbeschriftungen vorhanden.">
    Abbildung E-3.1.1: Korrekte Anordnung zur Messung von Strom und Spannung an einem Widerstand
  • Zeigerinstrumente ablesen

    • Richtige Auswahl der zu messenden Größe mit dem Schalter wählen
    • Richtige Skala anhand des Messbereichs wählen
    • Ggf. muss um einen Faktor 10 oder 100 multipliziert oder dividiert werden
    • Vorteil: Es ist intuitiv und man sieht kontinuierliche Änderungen
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<ol>
<li>
<p>Zusammenfassung: Nahaufnahme eines analogen Multimeters mit großer Zeigerskala, zentralem Drehschalter und eingesteckten Messleitungen.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Das Bild zeigt die Front eines Messgeräts „HUNG CHANG HC-5050E“. Oben dominiert eine große, halbkreisförmige Skala mit mehreren übereinanderliegenden Teilungen; außen sind „OHMS“-Markierungen, darunter rote und schwarze Skalen für DCV.A, ACV (rms), ACV (P‑P), dB und weitere Bereiche zu sehen. Ein Spiegelstreifen unter der Skala dient zur Parallaxekorrektur; der Zeiger ist sichtbar. Darunter befinden sich Bedienfelder mit Aufdrucken und Schaltern: links ein geriffelter „0Ω ADJ“-Knopf und ein kleiner Schiebeschalter „POLARITY“, mittig ein „ZERO/ADJ“-Regler, rechts ein Kippschalter „POWER“ auf „ON“ sowie eine leuchtende grüne Kontroll-LED mit der Beschriftung „WORKING SIGN“. Im unteren Bereich sitzt ein großer, schwarzer Drehwahlschalter, umgeben von weißen und orangenen Bereichsangaben für Gleich- und Wechselspannung, Gleichstrom und Widerstand (z. B. 300, 120, 30, 12, 3 sowie X1, X10, X100, X1K, X10K, X100K). Links unten sind zwei Buchsen mit Beschriftung „12A“ und „COM“, rechts unten eine Buchse „V·Ω·A“; in „COM“ steckt ein blaues Kabel, in „V·Ω·A“ ein rotes Kabel. Zahlreiche Skalen- und Bereichsangaben sind fein bedruckt; das Gehäuse ist dunkel und zeigt leichte Gebrauchsspuren."></p>
 <figcaption>Abbildung E-3.2.1: Zeigerinstrument mit mehreren Skalen</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
</section>
<section><div class= * Parallaxenfehler vermeiden, indem gerade drauf geschaut wird * Viele Zeigerinstrumente haben einen Spiegel hinter dem Zeiger * Wenn der Zeiger sich im Spiegelbild überdeckt, wird gerade drauf geschaut
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<ol>
<li>
<p>Kurzzusammenfassung: Frontansicht einer analogen Messskala in einem beigen Gehäuse mit Zeigeranzeige und mehreren Skalen; der Zeiger steht nahe der 70 auf der äußeren Skala.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Das Bild zeigt das Fenster eines analogen Messgeräts mit weißer Skalenfläche und halbkreisförmiger Mehrfachskala. Außen ist eine 0–90-Teilung mit feinen Strichen zu sehen, Zwischenwerte (z. B. 5, 10, 15, 20, 25, 30) sind in Blau markiert. Darunter verlaufen weitere Skalenbögen, u. a. eine mit logarithmischer Beschriftung in kΩ (0,5k, 1k, 2k, 5k, 10k, 20k, 50k). In der Mitte steht „A • V • Ω“. Ein schmaler Zeiger verläuft schräg nach oben rechts und zeigt knapp rechts von der 70 an. Unten links befinden sich kleine Piktogramme (u. a. ein Warnsymbol und eine „1,5“-Angabe) sowie der Text „15 • 50 • 20000 Hz“. Unten rechts ist ein teilweise sichtbarer „SIEMENS“-Schriftzug mit kleiner Modellbezeichnung. Das Gehäuse ist beige, der Skalenbereich durch Glas abgedeckt; am oberen linken Bildrand leuchtet ein grünes 7‑Segment‑Display mit „7.00“. Im linken Hintergrund ist ein dunkler, textiler oder gerippter Untergrund zu erkennen."></p>
 <figcaption>Abbildung E-3.2.1: Zeigerinstrument mit Spiegel und Parallaxenfehler beim Ablesen</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
<aside class= * Parallaxe ist, wenn an einem Objekt vorbei geschaut wird

    Spitzen- und Effektivwert

    * Der Spitzenwert einer Sinusschwingung entspricht der Amplitude * Von Nulllinie bis höchstem Wert * Spitzen-Spitzen-Wert von niedrigstem bis höchstem Wert
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<p>Kurzfassung: Diagramm einer orangefarbenen Sinusspannung U über der Zeit t mit Markierungen T, Û, U_eff und U_ss.</p>
<p>Detailbeschreibung:</p>
<ul>
<li>Links eine vertikale Achse mit Pfeil nach oben und Beschriftung U; durch das Bild verläuft eine horizontale Achse mit Pfeil nach rechts und Beschriftung t. Auf der t-Achse sind mehrere kleine, gleichmäßig verteilte Teilstriche.</li>
<li>Oben über der Grafik ein waagerechter Doppelpfeil über die gesamte Breite, beschriftet T.</li>
<li>Eine orangefarbene Sinuskurve beginnt links bei U=0, steigt zu einem positiven Scheitel links der Mitte, fällt durch U=0 rechts der Mitte, erreicht ein negatives Minimum weiter rechts und kehrt am rechten Rand zu U=0 zurück (eine volle Periode).</li>
<li>Am positiven Scheitel steht ein senkrechter Doppelpfeil vom Nulllinie‑Niveau bis zur Scheitelhöhe, beschriftet Û; auf Scheitelhöhe verläuft eine feine graue waagerechte Hilfslinie.</li>
<li>Weiter rechts auf der fallenden Flanke zeigt ein kürzerer senkrechter Doppelpfeil vom Nulllinie‑Niveau zur Kurve, beschriftet U_eff; seine Höhe ist mit einer kurzen grauen waagerechten Hilfslinie angedeutet.</li>
<li>Rechts der Mitte ist eine senkrechte Linie durch die t-Achse eingezeichnet; daran ein langer senkrechter Doppelpfeil mit Spitzen nach oben und unten, beschriftet U_ss, dessen obere und untere Spitze in etwa die positive Scheitelhöhe bzw. die negative Talhöhe markieren.">
  <figcaption>Abbildung E-3.3.1: Peridoendauer, Spitzenspannung, Effektivspannung und Spitzen-Spitzen-Spannung</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
</div>
</section>
<section><p>$U_{SS} = 2\cdot \hat{U}$</p>
</section>
<section></section>
<section><p>Bei einer Wechselspannung der Wert, der in einem Widerstand zu einer vergleichsweisen Gleichspannung in Leistung umgesetzt wird</p>
<figure class= 1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse „U“; Skalenmarkierungen auf der horizontalen Achse bei „0.02 s“, „0.04 s“, „0.06 s“, „0.08 s“ und „0.1 s“, auf der vertikalen Achse bei „+325 V“ und „–325 V“; graue, vertikale und horizontale Linien, von den Skalenmarkierungen ausgehend; gestrichelte horizontale Linie bei „230 V“; sinusförmige Kurve um die Nulllinie.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „U“. Auf der horizontalen Achse befinden sich Skalenmarkierungen bei „0.02 s“, „0.04 s“, „0.06 s“, „0.08 s“ und „0.1 s“, auf der vertikalen Achse bei „+325 V“ und „–325 V“. Das Koordinatensystem ist von grauen, vertikalen und horizontalen Linien durchzogen, die jeweils von den Skalenmarkierungen ausgehen. Eine gestrichelte, horizontale gelbe Linie gibt es bei „230 V“. Eine sinusförmige Kurve um die Nulllinie beginnt im Nullpunkt, führt zu einem Maximum bei „+325 V“, danach zu einem Minimum bei „–325 V“ und erreicht die Nulllinie nach „0.02 s“. Dies wiederholt sich noch viermal. Eine Weiterführung der Kurve ist rechts der Markierung von „0.1 s“ in gestrichelter Form angedeutet, ebenso links des Nullpunktes.">
    Abbildung E-3.3.1: Effektivwert und Spitzenwert der Spannung im Haushalt
  • $\hat{U} = U_{eff}\cdot \sqrt{2}$

    $\hat{U} = U_{eff}\cdot \sqrt{2}$ $U_{eff} = \dfrac{\hat{U}}{\sqrt{2}}$ $U_{eff} = \dfrac{1 V}{1,41} \approx 0,7 V$

    $\hat{U} = U_{eff}\cdot \sqrt{2}$ $U_{eff} = \dfrac{\hat{U}}{\sqrt{2}}$ $U_{eff} = \dfrac{12 V}{1,41} \approx 8,5 V$

    $\hat{U} = U_{eff}\cdot \sqrt{2}$ $\hat{U} = 12 V\cdot 1,41 \approx 17 V$

    $U_{SS} = 2\cdot \hat{U}$ $U_{SS} = 2\cdot 17 V = 34 V$

    $\hat{U} = U_{eff}\cdot \sqrt{2}$ $\hat{U} = 230 V\cdot 1,41 \approx 325 V$

    Oszilloskop I

    * Dauer einer vollständigen Schwingung * Wird zur Ermittlung der Frequenz benötigt, z.B. Oszilloskop
    1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse beschriftet mit „0“ in Höhe der horizontalen Achse sowie „+“ oberhalb und „–“ unterhalb der horizontalen Achse; sinusförmige Kurve um die Nulllinie; vertikaler blauer Doppelpfeil „Amplitude“ von der Nulllinie zum Scheitelpunkt und horizontaler roter Doppelpfeil „Periode“ entlang der Nulllinie nach Ablauf einer Schwingung.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „0“ in Höhe der horizontalen Achse sowie „+“ oberhalb und „–“ unterhalb der horizontalen Achse. Eine Sinuskurve verläuft von links nach rechts um die Nulllinie: Sie startet am linken Rand am Nullpunkt, fällt zu einem Minimum, steigt zu einem Maximum, fällt erneut zu einem Minimum, steigt wieder zu einem Maximum und endet am rechten Rand auf der Nulllinie. Am linken sichtbaren Maximum ist ein vertikaler blauer Doppelpfeil eingezeichnet, der von der Nulllinie zum Scheitelpunkt führt. Oberhalb des Scheitelpunktes steht in blauer Schrift „Amplitude“. Entlang der Nulllinie verläuft ein roter Doppelpfeil zwischen zwei Schnittpunkten der von der Nulllinie aufsteigenden Kurve mit der Nulllinie. Unterhalb dieses Pfeils steht in roter Schrift „Periode“.">
    Abbildung E-3.4.1: Periode und Amplitude in einer Sinusschwingung
    • Formelzeichen T, Einheit Sekunde (s)
    $T = \dfrac{1}{f} \Rightarrow f = \dfrac{1}{T}$
    * Kästchen einer ganzen Periode im Nulldurchgang zählen * Mit der Zeiteinheit multiplizieren * Bei 8 Kästchen und $2 ms$ pro Kästchen $\rightarrow 8 \cdot 2 ms = 16 ms$
    1) Kurzbeschreibung: Sinusförmige Kurve in einem Koordinatensystem ohne Achsenbeschriftung.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Bild zeigt ein rechteckiges Diagramm mit einem Gitternetz ohne Achsenbeschriftung. Eine Sinuskurve verläuft von links nach rechts: Sie startet am linken Rand auf der Nulllinie, steigt zu einem Maximum, fällt über die Nulllinie hinaus nach unten zu einem Minimum und steigt dann wieder bis zur Nulllinie.">
    Abbildung E-3.4.1: Eine Sinuswelle auf dem Bildschirm eine Oszilloskops
  • $f = \dfrac{1}{T}$

    Erst Periodendauer ermitteln, dann Frequenz ausrechnen

    Eine Periode ist 4 Kästchen lang $T = 4 \cdot 5 ms = 20 ms$ $f = \dfrac{1}{T} = \dfrac{1}{20e-3 s} = $ $0,05 \cdot \frac{1}{\qty{10^{-3}}{\second}} = 0,05 \cdot 10^3 Hz = 0,05 kHz = 50 Hz$

    Eine Periode ist 4 Kästchen lang $T = 4 \cdot 3 µs = 12 µs$ $f = \dfrac{1}{T} = \dfrac{1}{12e-6 s} = $ $0,0833 \cdot \frac{1}{\qty{10^{-6}}{\second}} = 0,0833 \cdot 10^6 Hz = 0,0833 MHz = 83,3 kHz$

    * Manchmal werden Signale ungewollt verformt. * Das geschieht zum Beispiel, wenn in einen Verstärker eine zu hohe Eingangsspannung eingespeist wird. * Man sagt dann, der Verstärker ist übersteuert und sein Ausgangssignal verzerrt. * Das kann mit einem Oszilloskop sichtbar gemacht werden.
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<p>Kurzfassung: Oszilloskopanzeige mit einer gelben Sinuskurve im oberen Bereich und einer cyanfarbenen, annähernd rechteckigen Kurve im unteren Bereich.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Schwarzer Bildschirm mit feinem grauen Raster. Oben links steht „H 200us“. Links am Rand sind die Kanalmarken „1“ (gelb) und „2“ (cyan) zu sehen. Die gelbe Spur verläuft im oberen Bildbereich als gleichmäßige, glatte Sinuswelle und wiederholt sich mehrfach über die Breite. Die cyanfarbene Spur liegt im unteren Bildbereich und zeigt ein periodisches Signal mit flachen Plateaus oben und unten sowie schrägen Anstiegs- und Abfallflanken, ebenfalls mehrfach über die Breite. In der oberen Randlinie befindet sich mittig ein kleines orangefarbenes Symbol; am rechten Rand sind orange Markierungen mit „T“. Unten links zeigt die Legende farbcodiert „1 = 2.00 V“ und „2 = 5.00 V“.">
<figcaption>Abbildung E-3.4.1: sinusförmiges Eingangssignal (oben) und verzerrtes Ausgangsignal eines übersteuerten Verstärkers</figcaption></p>
</figure>
</div>
</section>
            </section>
                    <section>
                <section data-background-color=

    SMD-Widerstände

    • SMD: Surface Mounted Device
    • Widerstand in sehr kleiner Bauform
    • Letzte Stelle des aufgedruckten Widerstandswerts gibt die Zehnerpotenz an
    1) Kurzbeschreibung: Perspektivisch gezeichneter, rechteckiger, schwarzer SMD-Widerstand mit der Aufschrift „103“.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die perspektivische Abbildung zeigt einen rechteckigen, schwarzen SMD-Widerstand mit weißer Aufschrift „103“. Die Seitenflächen sind grau schattiert.">
    Abbildung E-3.5.1: SMD-Widerstand
  • Widerstandsmaterialien

    • Draht aus einem Leiter mit gutem konstanten Widerstand trotz ändernder Temperatur
    • Dadurch ist eine hohe Last möglich
    • Oftmals gewickelt für mehr Länge
    • Dadurch nur für niedrige Frequenzen geeignet
    • Widerstandsmaterial als dünne Schicht auf einem Träger
    • Hohe Widerstandswerte möglich
    • Sehr präzise
    • Geringe Temperaturabhängigkeit
    • Ähnlich wie Metallschichtwiderstand
    • Induktionsarm
    • Für hohe Frequenzen geeignet

    Widerstandstoleranzen

    • Korrektur nach unten und oben vom angegebenen Widerstandswert

    Heißleiter und Kaltleiter

    * Heißleiter ist ein temperaturabhängiger Widerstand * Englisch: Negative Temperature Coefficient Thermistor (*NTC*) * Leitet bei *hohen Temperaturen* elektrischen Strom besser
    1) Kurzbeschreibung: Horizontale Linie mit einem Schaltzeichen bestehend aus einem Rechteck mit einer von rechts oben nach links unten gehenden Linie und einem kurzen horizontalen, nach links weisenden Strich am unteren Ende. Im rechten Teil der Abbildung zwei vertikale Pfeile, einer nach oben, einer nach unten gerichtet.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Eine horizontale Linie ist in der Mitte durch ein Schaltzeichen unterbrochen, das aus einem Rechteck mit einer von rechts oben nach links unten gerichteten Linie und einem kurzen horizontalen, nach links weisenden Strich am unteren Ende dieser Linie besteht. Neben dem Schaltzeichen steht „ϑ“. Im rechten Teil der Abbildung befinden sich zwei vertikale Pfeile, einer davon nach oben, einer nach unten gerichtet.">
    Abbildung E-3.8.1: Schaltzeichen eines NTC-Widerstands
  • * Kaltleiter ist ein temperaturabhängiger Widerstand * Englisch: Positive Temperature Coefficient Thermistor (*PTC*) * Leitet bei *tiefen Temperaturen* elektrischen Strom besser
    1) Kurzbeschreibung: Horizontale Linie mit einem Schaltzeichen bestehend aus einem Rechteck mit einer von rechts oben nach links unten gehenden Linie und einem kurzen horizontalen, nach links weisenden Strich am unteren Ende. Im rechten Teil der Abbildung zwei vertikale Pfeile, beide nach oben gerichtet.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Eine horizontale Linie ist in der Mitte durch ein Schaltzeichen unterbrochen, das aus einem Rechteck mit einer von rechts oben nach links unten gerichteten Linie und einem kurzen horizontalen, nach links weisenden Strich am unteren Ende dieser Linie besteht. Neben dem Schaltzeichen steht „ϑ“. Im rechten Teil der Abbildung befinden sich zwei vertikale Pfeile, die beide nach oben gerichtet sind.">
    Abbildung E-3.8.1: Schaltzeichen eines PTC-Widerstands
  • Leistung II

    Wir kennen bereits

    $P = U\cdot I = \dfrac{U^2}{R} = I^2\cdot R$

    Nach U umgestellt: $U = \dfrac{P}{I} = \sqrt{P \cdot R}$
    Nach I umgestellt: $I = \dfrac{P}{U} = \sqrt{\dfrac{P}{R}}$
    • Bei Wechselspannungen muss mit dem Effektivwert gerechnet werden

    Dezibel I

    Dezibel einfach erklärt

    WasLeistung in $mW$
    effektive Leistung EME-Station100 000 000
    Standard Transceiver100 000
    Kleine Handfunke1 000
    Lautsprechersignal (Zimmerlautstärke)100
    Kopfhörersignal1
    Lautes KW-Signal0,000 001
    Leises KW-Signal (Antenneneingang RX)0,000 000 000 001
    Tabelle E-3.10.1: Leistungen in $mW$

    Wer mit diesen Zahlen umgeht, fängt automatisch an, die Nullen zu zählen.

    Wir zählen die Nullen (und nennen das Ergebnis "Bel")

    WasLeistung in $mW$Bel
    effektive Leistung EME-Station100 000 0008
    Standard Transceiver100 0005
    Kleine Handfunke1 0003
    Lautsprechersignal (Zimmerlautstärke)1002
    Kopfhörersignal10
    Lautes KW-Signal0,000 001-6
    Leises KW-Signal (Antenneneingang RX)0,000 000 000 001-12
    Tabelle E-3.10.1: Leistungen in $mW$ und Bel

    $dBm$ = Dezibel bezogen auf $mW$

    WasLeistung in $mW$Bel$dBm$
    effektive Leistung EME-Station100 000 000880
    Standard Transceiver100 000550
    Kleine Handfunke1 000330
    Lautsprechersignal (Zimmerlautstärke)100220
    Kopfhörersignal100
    Lautes KW-Signal0,000 001-6-60
    Leises KW-Signal (Antenneneingang RX)0,000 000 000 001-12-120
    Tabelle E-3.10.1: Leistungen in $mW$ und Bel

    Empfänger

    • Eingangssignal: $0,000000000001 mW$
    • Ausgangssignal: $100 mW$
    • Benötigte Verstärkung: $\num{100000000000000}$

    Sender

    • Frequenzerzeugende Stufe (Oszillator): $10 mW$
    • Ausgangssignal: $100000 mW$
    • Benötigte Verstärkung: $\num{10000}$

    Empfänger

    • Eingangssignal: $0,000000000001 mW = -120 dBm$
    • Ausgangssignal: $100 mW = 20 dBm$
    • Benötigte Verstärkung: $\num{100000000000000} = 140 dB$

    Sender

    • Frequenzerzeugende Stufe (Oszillator): $10 mW = 10 dBm$
    • Ausgangssignal: $100000 mW = 50 dBm$
    • Benötigte Verstärkung: $\num{10000} = 40 dB$

    Wichtige Leistungsfaktoren

    $dB$≈ Leistungsfaktor
    $0$$1$
    $1,5$$\sqrt{2} = 1,41$
    $2,15$$1,64$
    $3$$2$
    $5$$\sqrt{10} = 3,16$
    $6$$4$
    $10$$10$
    $20$$100$
    Tabelle E-3.10.1: Wichtige Leistungsfaktoren in $dB$

    Ältere Modelle

    • Faktor-Wert $\rightarrow$ log-Taste $\rightarrow\times 10 \rightarrowdB$
    • $dB$-Wert $\rightarrow\div 10 \rightarrow$ $10^x$-Taste $\rightarrow$ Faktor

    Neuere Modelle

    • log-Taste $\rightarrow$ Faktor-Wert $\rightarrow$ )-Taste $\rightarrow\times 10 \rightarrow$ =-Taste $\rightarrowdB$
    • $10^x$-Taste $\rightarrow$ $dB$-Wert $\rightarrow \div 10 \rightarrow$ =-Taste $\rightarrow$ Faktor

    Weiterlernen

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