Die Polarisationsrichtung kann nicht immer an der Bauform der Antenne erkannt werden
* Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an
* Breitet sich das E-Feld horizontal aus, wird von horizontaler Polarisation gesprochen
* Ist von Bauform der Antenne abhängig
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt sinusförmige Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten vertikalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten horizontalen Ebene über dem Erdboden. In regelmäßigen Abständen eingezeichnete Pfeile zeigen die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“, die parallel zum Erdboden verläuft. In Bezug auf die Position auf der Grundlinie „S“ korrelieren die Maxima in der horizontalen Ebene (mit „E“ bezeichnet) mit den Maxima in der vertikalen Ebene (mit „H“ bezeichnet).">
Abbildung EA-14.1.1: Horizontale Polarisation in einem Feld
* Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an
* Breitet sich das E-Feld vertikal aus, wird von vertikaler Polarisation gesprochen
* Ist von Bauform der Antenne abhängig
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt sinusförmige Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten horizontalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten vertikalen Ebene über dem Erdboden. In regelmäßigen Abständen eingezeichnete Pfeile zeigen die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“, die parallel zum Erdboden verläuft. In Bezug auf die Position auf der Grundlinie „S“ korrelieren die Maxima in der vertikalen Ebene (mit „E“ bezeichnet) mit den Maxima in der horizontalen Ebene (mit „H“ bezeichnet).">
Abbildung EA-14.1.1: Vertikale Polarisation in einem Feld
* Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an
* Breitet sich das E-Feld zirkular aus, wird von zirkularer Polarisation gesprochen
* Es ist rechts- und linksdrehend möglich
* Ist von Bauform der Antenne abhängig
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt zwei spiralförmige Feldlinien, die in gleichmäßigem Abstand zueinander um eine nach rechts gerichtete Grundlinie „S“ verlaufen. Eine der Feldlinien ist mit einer durchgezogenen Linie dargestellt, die andere um 90° versetzt in gestrichelter Form. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von der Grundlinie „S“ an, die parallel zum Erdboden verläuft. Die Auslenkung in der horizontalen Ebene ist mit „E“ beschriftet, die in der vertikalen Ebene mit „H“.">
Abbildung EA-14.1.1: Zirkulare Polarisation in einem Feld
Polarisation III
Zirkulare Polarisation
Antennenformen II
Mittengespeiste Dipole sind symmetrische Antennen
Weist an beiden Polen (z.B. den Einspeisepunkten) bis auf das Vorzeichen die gleiche Spannung gegenüber Erde auf
Bei Dipolen und darauf basierenden Yagi-Uda-Antennen der Fall
Die Groundplane-Antenne ist unsymmetrisch, da sie am Anschlusspunkt der Radiale Erdpotential hat
Draht von insgesamt etwa einer Wellenlänge
In Form eines Kreises, Quadrats, Dreiecks, …
Beliebt: Delta-Loop-Antenne in Form eines Delta (Δ), da nur ein Mast benötigt wird
Magnetische Ringantenne, da Abstrahlung im Nahfeld über das Magnetfeld erfolgt
Ca. $\frac{\lambda}{10}$ Umfang
Wirkungsgrad bei $1-10 %$ im Sendebetrieb
Weniger Störungen bei elektrisch leitfähigen oder dämpfenden Gegenständen im Nahfeld
Speisung vom Ende her
Länge häufig $\frac{\lambda}{2}$
Benötigt eine höhere Spannung
* Verwendung eines Anpassglieds (Transformator)
* Oft verwendet: Fuchskreis
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus geraden Leitern. Von links ist ein Koaxialkabel eingezeichnet, beschriftet mit „50–75 Ω“. Dessen innerer Leiter ist über eine vertikale Spule (zwei nach rechts gerichtete Halbbögen) mit Masse verbunden, der äußere Leiter ist direkt mit Masse verbunden. Das untere Ende der Spule ist nach rechts mit einem Parallelschwingkreis aus vertikaler Spule (vier nach links gerichtete Halbbögen, parallel zur ersten Spule eingezeichnet) und Drehkondensator (zwei horizontale Striche mit einem nach oben rechts zeigenden Pfeil) verbunden. Das obere Ende des Parallelschwingkreises führt zu einem etwas dicker eingezeichneten, horizontalen Leiter mit einem Anschlusspunkt am Ende.">
Abbildung EA-14.3.1: Schematische Darstellung einer Fuchs-Antenne mit Fuchskreis
Darstellung als Strahlungsdiagramm
Für eine Ebene wird in jede Richtung der Gewinn bzw. Feldstärke oder Strahlungsleistung aufgetragen
Je weiter der Graphenverlauf vom Mittelpunkt entfernt ist, umso größer der Gewinn bzw. umso höher die Feldstärke und Strahlungsleistung im Fernfeld
Oft wird Antenne mit darin dargestellt
* Strahlt rechtwinklig vom Draht ab
* In einer Ebene betrachtet ergeben sich Keulen neben dem Dipol
* Ein vertikaler Dipol strahlt rund herum ab
* Strahlt rechtwinklig zum Strahler ab
* Strahlungsdiagramm wird von oben betrachtet
* Nahezu ein Rundstrahler, bis auf den Bereich der Radiale
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit drei geraden Linien, die im Winkel vom 120° zueinander stehen. Ein nahezuförmiger Kreis mit Einbuchtungen an den Schnittstellen mit den geraden Linien umschließt die Anordnung.">
Abbildung EA-14.3.1: Strahlungsdiagramm einer Groundplane-Antenne von oben betrachtet
* Gewinn ist in eine Richtung deutlich höher als in andere Richtungen
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit einer kurzen vertikalen Linie. Beiderseits sind zusammenhängende, geschlossene Konturen in Form von Schlaufen eingezeichnet. Auf der linken Seite der vertikalen Linie gibt es eine kleine Schlaufe, rechts davon eine große Schlaufe. Beide Schlaufen verjüngen sich zu einem gemeinsamen Punkt auf der vertikalen Linie. Es gibt keine Beschriftungen oder Maße.">
Abbildung EA-14.3.1: Strahlungsdiagramm einer Richtantenne
* Nur für hohe Frequenzen geeignet
* Im Kurzwellenbereich unüblich, da sie unhandliche Größen erreichen würden
* Hornstrahler
* Parabolantennen
* Patchantennen auf Leiterplatten
* Sperrtopfantenne
Die Windom-Antenne ist eine Mehrbandantenne, die aufgrund zwei unterschiedlich langer Schenkel eine Anpassung für mehrere Frequenzen erlaubt
Die W3DZZ-Antenne ist ein Dipol für $40 m$ und $80 m$, deren Enden sich durch Sperrkreise bei $40 m$ verkürzen
Antennenformen III
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus geraden Leitern. Von links ist ein Koaxialkabel eingezeichnet, beschriftet mit „50–75 Ω“. Dessen innerer Leiter ist über eine vertikale Spule (zwei nach rechts gerichtete Halbbögen) mit Masse verbunden, der äußere Leiter ist direkt mit Masse verbunden. Das untere Ende der Spule ist nach rechts mit einem Parallelschwingkreis aus vertikaler Spule (vier nach links gerichtete Halbbögen, parallel zur ersten Spule eingezeichnet) und Drehkondensator (zwei horizontale Striche mit einem nach oben rechts zeigenden Pfeil) verbunden. Das obere Ende des Parallelschwingkreises führt zu einem etwas dicker eingezeichneten, horizontalen Leiter mit einem Anschlusspunkt am Ende.">
Abbildung EA-14.4.1: Fuchskreis
* Eine Halbwellenantenne kann auch an einem Ende gespeist werden
* Bei einer Drahtlänge von λ/2 (oder Vielfachen) ist der Speisewiderstand hochohmig (ca. $2000-2500 Ω$)
* Als Anpassungsmöglichkeit dient der Fuchskreis
Ein Transformator mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:7 bewirkt eine 1:49-Impedanztransformation, da das Windungsverhältnis im Quadrat eingeht
Dabei werden Spannung und Strom um den Faktor $\num{7}$ multipliziert bzw. dividiert
Häufig kommt es zu Verwechslungen, wenn statt des Impedanzverhältnisses das reine Windungsverhältnis angegeben wird
* Als Gegengewicht wird oft ein kurzes Drahtende (mindestens 1/20 λ) oder ein Teil der koaxialen Zuleitung verwendet
* Eine Mantelwellensperre verhindert, dass das weitere Kabel zum Antennenteil wird
* Anstelle eines Fuchskreises oder Transformators kann auch eine Zweidrahtleitung mit einer Länge von λ/4 verwendet werden
* Diese Bauweise wird als Zeppelinantenne bezeichnet
Impedanzanpassung bei Ganzwellen-Schleifen
* Eine Delta-Loop-Antenne hat bei gleichlangen Schenkeln eine Speiseimpedanz von ca. $100 Ω$
* Durch den Einsatz einer λ/4-Leitung mit einem Wellenwiderstand von $75 Ω$ wird eine Anpassung auf ca. $50 Ω$ erreicht
* Optimal ist der Wellenwiderstand als geometrisches Mittel $(\sqrt{50 Ω\cdot 100 Ω} \approx 70,7 Ω)$
Wird die Ganzwellenschleife als Quadrat ausgeführt, so muss die Länge jeder Seite exakt 1/4 λ betragen
* Multibandantennen ermöglichen den Betrieb auf vielen Frequenzbändern
* Beispiele: G5RV-Antenne (zwei gleichlange Schenkel + Zweidrahtleitung) und asymmetrisch angeregte Windomantenne
* Durch geschickte Abmessungen werden zahlreiche Resonanzen realisiert, wodurch viele Amateurfunkbänder genutzt werden können
Resonanz allein garantiert nicht zwangsläufig eine gute Abstrahlcharakteristik
Bei gegenüber Erde erregten Vertikalantennen ist eine Länge von ca. 5/8 λ optimal
Da ein einzelner Draht mit Erde als Gegenpol bei 5/8 λ nicht resonant ist, wird meist eine Spule eingesetzt, die die elektrische Länge auf 6/8 λ (also 3/4 λ) verlängert
Bei mittengespeisten Dipolen liegt das optimale Verhältnis häufig bei 5/4 λ
Antennenlänge und -resonanz
Jedoch ist dann deren Wellenwiderstand anders
Dieser Wellenwiderstand muss an die Speiseleitung angepasst werden, z.B. durch einen Balun
Anstatt direkt die ungefähre Wellenlänge des $10 m$-Bands zu verwenden, wird hier erst die angegebene Frequenz in die exakte Wellenlänge umgerechnet.
* Ein Draht einer Wellenlänge wird an den Enden zur Länge eines Halbwellen-Dipols umgebogen
* Die Einspeisung ist immer noch in der Mitte
* Weniger Strom durch den Leiter, aber eine höhere Impedanz an der Einspeisung
* Mehr dazu etwas später bei Fußpunktimpedanz
Verkürzungsfaktor I
Wellenausbreitung in Luft und Vakuum:
$\lambda = \dfrac{c}{f}$
* Leitungen und Antennendrähte benötigen einen Korrekturfaktor
* Den *Verkürzungsfaktor* $k_\mathrm{v}$
* In etwa $95 %$ zur Vakuumausbreitung
* $\lambda_\mathrm{Leitung} = k_\mathrm{v} \cdot \dfrac{c}{f}$
Bei Drahtantennen sind diese für Resonanz um ca. $5 %$ zu kürzen
Verkürzungsfaktor II
Antennenlänge hängt vom Verkürzungsfaktor ab
Halbwellendipol: Hälfte der Wellenlänge $\times$ Verkürzungsfaktor
Viertelwellenstrahler: Viertel der Wellenlänge $\times$ Verkürzungsfaktor
Radiale um $45 °$ nach unten abwinkeln ergibt zusätzliche Abstrahlung
$\rightarrow$ Speisewiderstand: $50 Ω$
Fußpunktimpedanz II
Ein horizontaler, mittengespeister Dipol hat ab ca. 1‑λ Aufbauhöhe über dem Erdboden den gleichen Speisewiderstand wie im Freiraum ($73,1 Ω$).
Ist ein Halbwellendipol oder eine gegenüber Erde erregte λ/4‑Antenne zu kurz, wirkt sie kapazitiv (Strom eilt der Spannung voraus).
Ist sie zu lang, erhält die Speiseimpedanz einen induktiven Anteil (Strom eilt der Spannung nach).
Im Resonanzfall fallen Spannungs- und Strommaximum zusammen – es entsteht ein reiner Wirkwiderstand.
Elektrische Verlängerung und Verkürzung
Ein Halbwellendipol bzw. eine gegenüber Erde erregte λ/4‑Antenne wirkt kapazitiv, wenn sie zu kurz ist, und induktiv, wenn sie zu lang ist.
Die abweichende Speiseimpedanz führt zu Fehlanpassung und einem schlechteren SWR.
Durch Einfügen eines Kondensators (elektrisch verkürzen) oder einer Verlängerungsspule (elektrisch verlängern) lässt sich die Impedanz wieder anpassen.
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung eines vertikalen Strahlers mit einer am unteren Ende eingefügten Spule. Der Strahler ist mit dem Innenleiter eines nach unten führenden Koaxialkabels verbunden. Vom Außenleiter des Koaxialkabels gehen vier horizontale Leiter (Radials) im Abstand von 90° nach außen ab. Parallel zum vertikalen Strahler gibt es einen nach oben und unten gerichteten Pfeil mit der Beschriftung „mech. 5/8 λ“. Parallel zu einem der Radials ist ein nach innen und außen gerichteter Pfeil mit der Beschriftung „λ/4“ zu sehen.">
Abbildung EA-14.10.1: Antenne mit Spule
* Die Antenne ist durch Einfügen einer Spule elektrisch verlängert.
* Die Antenne ist durch Einfügen eines Kondensators elektrisch verkürzt.
Zunächst wird festgestellt, ob die Antenne mechanisch zu kurz oder zu lang ist.
Ist die Antenne zu kurz, benötigt man eine Verlängerungsspule.
Andernfalls ist ein Verkürzungskondensator zur Kompensation erforderlich.
Near Vertical Incidence Skywave (NVIS)
Liegt die Sendefrequenz unter der kritischen Frequenz, wird selbst eine senkrecht nach oben gestrahlte Raumwelle von der Ionosphäre reflektiert.
Dadurch verschwindet die Tote Zone – ein Effekt, der für Nahverbindungen genutzt werden kann.
Voraussetzung: Eine Kurzwellenantenne, die in einem möglichst steilen Winkel nach oben strahlt.
Dieser Effekt wird als Near Vertical Incidence Skywave (NVIS) bezeichnet.
NVIS-Verbindungen ermöglichen die Überwindung von Hindernissen (z. B. bergiges Gelände), die ansonsten die Bodenwelle blockieren würden.
Geeignet sind horizontale Dipole, die in einer Aufbauhöhe von maximal einem Viertel der Wellenlänge aufgehängt werden – so wirkt die Erdoberfläche als Reflektor und sorgt für einen Gewinn in Richtung Zenit.
Wird ein Horizontal-Dipol zu hoch aufgehängt, führt die Verzögerung bei der Reflektion zu einer Phasenverschiebung.
$\rightarrow$ Dadurch kommt es in Richtung Zenit zu teilweiser Auslöschung der reflektierten Welle.
$\rightarrow$ Das Ergebnis ist ein Gewinn in flacherer Abstrahlrichtung, was bei NVIS-Kommunikation unerwünscht ist.
Vertikalantennen sind ungeeignet, da sie ohnehin einen flachen Abstrahlwinkel aufweisen.
Traps
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X X“ in der Mitte und Anschlusspunkten am linken und am rechten Ende. In beiden Teilstücken links und rechts der Einspeisung befinden sich jeweils eine Spule und ein Kondensator in Parallelschaltung.">
Abbildung EA-14.12.1: Zweiband-Dipolantenne mit Traps
Trap als Parallelschwingkreis aus Kondensator und Spule
* Multibandantennen sind so konstruiert, dass sie auf mehreren Frequenzbändern resonant sind.
* Ein Trap wird in einen Dipol eingefügt, um einen zusätzlichen Frequenzbereich zu erschließen.
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X X“ in der Mitte und Anschlusspunkten am linken und am rechten Ende. In beiden Teilstücken links und rechts der Einspeisung befinden sich jeweils eine Spule und ein Kondensator in Parallelschaltung.">
Abbildung EA-14.12.1: Zweiband-Dipolantenne mit Traps
* Bei seiner Resonanz wirkt der Trap als Sperrkreis, der den Stromfluss blockiert und den Dipol elektrisch begrenzt.
* Bei Anregung mit tieferer Frequenz schwingt hingegen der gesamte Dipol.
Frequenzen oberhalb der Resonanz des Traps können den Schwingkreis passieren.
Der überwiegend wirkende Kondensator verkürzt dadurch die Antenne leicht – die Spule spielt hier eine untergeordnete Rolle.
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X X“ in der Mitte und Anschlusspunkten am linken und am rechten Ende. In beiden Teilstücken links und rechts der Einspeisung befinden sich jeweils eine Spule und ein Kondensator in Parallelschaltung. Auf beiden Seiten ist die Länge des Leiters zwischen einem Einspeisepunkt und der Parallelschaltung von Spule und Kondensator mit jeweils 10,07 m angegeben, die Länge zwischen der Parallelschaltung und dem äußeren Anschlusspunkt beträgt jeweils 6,71 m. Unter der linken Parallelschaltung steht die Angabe „f_res = 7,05 MHz“.">
Abbildung EA-14.12.1: Zweiband-Dipolantenne mit Trap für das 40m-Band
* Wird ein Trap-Dipol bei der Resonanzfrequenz eines der Traps betrieben, wirkt dieser wie ein Sperrkreis.
* Dadurch fließt nahezu kein Strom, und der Dipol verhält sich, als ob er an dieser Stelle endet.
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X X“ in der Mitte und Anschlusspunkten am linken und am rechten Ende. In beiden Teilstücken links und rechts der Einspeisung befinden sich jeweils eine Spule und ein Kondensator in Parallelschaltung. Auf beiden Seiten ist die Länge des Leiters zwischen einem Einspeisepunkt und der Parallelschaltung von Spule und Kondensator mit jeweils 10,07 m angegeben, die Länge zwischen der Parallelschaltung und dem äußeren Anschlusspunkt beträgt jeweils 6,71 m. Unter der linken Parallelschaltung steht die Angabe „f_res = 7,05 MHz“.">
Abbildung EA-14.12.1: Zweiband-Dipolantenne mit Trap für das 40m-Band
* Bei Frequenzen unterhalb der Resonanz fließt nur wenig Strom durch den Kondensator.
* Die Wirkung der Spule dominiert und führt zu einer elektrischen Verlängerung der Antenne.
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X X“ in der Mitte. In beiden Teilstücken links und rechts der Einspeisung befinden sich jeweils zwei Schwingkreise aus einer Spule und einem Kondensator in Parallelschaltung. Die beiden inneren Schwingkreise sind mit „b“ bezeichnet, die beiden äußeren mit „a“.">
Abbildung EA-14.12.1: Dreiband-Dipolantenne mit Traps
* Durch Einbau mehrerer Traps wird der innere Schwingkreis auf die höchste Frequenz und der nächstäußere auf eine niedrigere Frequenz abgestimmt.
* So lassen sich mehrere Resonanzen im selben Dipol realisieren.
Yagi-Uda Antenne II
* Einspeisung an *Strahler* ausgeführt als Dipol oder Faltdipol
* Welle trifft auf längeren *Reflektor* und kürzeren *Direktor*
* Es kann auch mehrere Direktoren geben
Ausführliche Beschreibung: Dargestellt sind die drei Elemente einer Richtantenne. Oben gibt es eine lange, horizontale Linie, darunter eine etwas kürzere Linie, die an ihren Enden schleifenförmig nach unten zurückgebogen ist. An den Endpunkten der Schleife befindet sich jeweils ein durch einen kleinen Kreis dargestellter Anschlusspunkt. Die dritte horizontale Linie ist kürzer als die beiden oberen Linien. Am rechten Bildrand sind die Elemente von oben nach unten mit „1“, „2“ und „3“ bezeichnet.">
Abbildung EA-14.13.1: Die Elemente einer Yagi-Uda-Antenne: 1 Reflektor, 2 Strahler, 3 Direktor
Reflektor und Direktor schwingen ohne elektrische Verbindung zum Strahler zu haben
Haben auch keine Antenneneinspeisung
Nehmen dennoch Energie auf und geben sie wieder ab
* Zwischen Strahler und Elementen gibt es eine räumliche und zeitliche Phasenverschiebung
* Durch die Überlagerung der Abstrahlung entsteht eine Richtwirkung
* *Destruktive Interferenz*: Wellen löschen sich aus
* *Konstruktive Interferenz*: Wellen verstärken sich
Phase:
90 °
* Große Hauptkeule in Richtung der Direktoren
* Kleine Nebenkeulen und insbesondere Rückkeule
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit einer langen horizontalen Linie über das ganze Bild hinweg. Entlang dieser Linie gibt es eine Kontur bestehend aus einer kleinen (links) und einer großen (rechts) ovalen Schleife. Beide Schleifen verjüngen sich im linken Teil der Abbildung zu einem gemeinsamen Punkt auf der horizontalen Linie. Es gibt keine Beschriftungen oder Maße.">
Abbildung EA-14.13.1: Strahlungsdiagramm einer Yagi-Uda-Antenne
Yagi-Uda-Antenne III
Reflektoren und Direktoren beeinflussen nicht nur die Richtwirkung, sondern auch den Speisewiderstand einer Yagi‑Uda‑Antenne.
Ein Teil der vom Strahler ausgestrahlten Welle wird zurückreflektiert, wodurch sich der Speisewiderstand in Abhängigkeit vom Abstand der Elemente verändert.
Mit zunehmender Länge (und damit höherem Gewinn) wird der Öffnungswinkel der Antenne schmaler.
Dies folgt dem Energieerhaltungssatz – es kann keine Energie "aus dem Nichts" erzeugt werden.
Bei der Kreuzyagi werden zwei Yagi‑Uda‑Antennen um $90 °$ zueinander verdreht (z. B. eine horizontal, eine vertikal).
Durch Einspeisung eines um $90 °$ phasenverschobenen Signals oder Verschiebung einer Antenne um eine Viertelwellenlänge wird zirkulare Polarisation erzeugt.
Parabolspiegel I
Frequenzen zwischen $1 GHz$ und $300 GHz$
Wellenlänge von Millimetern bis wenigen Dezimetern
Können von Metallen reflektiert werden
* Parabolisch geformte Metalloberfläche oder engmaschiges Gitter
* Parallel einfallende Wellen werden auf einem Punkt vor dem Spiegel gebündelt
Parabolspiegel II
* Im Punkt vor dem Parabolspiegel werden die Erregerantennen platziert
* Helixantennen, die eine zirkulare Polarisation erzeugen, eignen sich besonders für den Mikrowellenbereich
Bild eines Hornstrahlers folgt
* Hornstrahler können mit einem Hohlleiter gespeist werden
* In Hohlleitern, also Metallrohren, wird die Mikrowellenenergie durch Reflexion an den Außenwänden geführt
Hohlleiter leiten Mikrowellen, indem sie diese an ihren metallischen Außenwänden reflektieren
Dadurch gelangt die Welle in ein Horn, aus dem sie abgestrahlt oder in den Hohlleiter eingespeist wird
Offsetspiegel: Erregerantenne außerhalb des Strahlengangs
Meist unterhalb, Paraboloid wird angepasst
Vor-/Rückverhältnis
Antennencharakteristik und Richtwirkung
Ausführliche Beschreibung: Eine dünne horizontale Linie verläuft durch die Bildmitte von links nach rechts. Spiegelbildlich zu dieser Linie sind nach oben und unten zwei Richtdiagramm-Konturen eingezeichnet. Eine schwarze Kontur (links mit „Dipol“ beschriftet) besteht aus zwei gleich großen, geschlossenen Kreisen, die sich in der Mitte der Grafik berühren (je ein Kreis nach links und rechts). Eine graue Kontur (rechts unten mit „Richtantenne“ in Grau beschriftet) besteht aus einer geschlossenen, tropfenförmigen Kurve, die in der Mitte der Grafik schmal beginnt und weit nach rechts ausläuft und dabei die rechte schwarze Kreisform überlagert, und einer kleinen, schmalen geschlossenen Kurve nach links. Unterhalb der Richtdiagramm-Konturen sind zwei horizontale Maßlinien mit Doppelpfeilen, beide mit „P_D“ beschriftet; die linke reicht vom linken Außenrand der schwarzen Form bis zur Mitte, die rechte von der Mitte bis zum rechten Außenrand. Die Begrenzungen der Maßlinien werden mit vertikalen Linien dargestellt, die von der horiztontalen Linie in der Mitte nach unten weisen. Oberhalb der Richtdiagramm-Konturen verläuft eine kurze horizontale Maßlinie „P_R“ vom linken Außenrand der grauen Form bis zur Mitte und rechts davon eine längere Maßlinie „P_V“, die bis zur rechten Außenkante der grauen Kontur reicht. Die Begrenzungen der Maßlinien werden mit vertikalen Linien dargestellt, die von der horiztontalen Linie in der Mitte nach oben weisen.">
Abbildung EA-14.18.1: Strahlungscharakteristik einer Richtantenne zu einem Dipol
* Das *Vor-/Rück-Verhältnis* beschreibt, wie viel besser in Hauptstrahlrichtung gesendet und empfangen wird.
* Richtantennen senden und empfangen auch in Rückwärtsrichtung – ein unerwünschter Effekt.
* Der Antennengewinn bezieht sich nur auf die Hauptstrahlrichtung (im Vergleich zu einem Dipol oder isotropen Strahler).
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit einer langen horizontalen Linie über das ganze Bild hinweg mit einer Pfeilspitze nach links („a“) und nach rechts („b“). Entlang dieser Linie gibt es eine Kontur bestehend aus einer kleinen (links) und einer großen (rechts) ovalen Schleife. Beide Schleifen verjüngen sich im linken Teil der Abbildung zu einem gemeinsamen Punkt auf der horizontalen Linie, markiert durch einen verikalen Strich. Es gibt keine Beschriftungen oder Maße.">
Abbildung EA-14.18.1: Strahlungscharakteristik einer Richtantenne
* Das Vor-/Rück-Verhältnis wird häufig in Dezibel angegeben.
Höherer Gewinn in einer Richtung bedeutet gemäß Energieerhaltung, dass der Gewinn in den übrigen Richtungen insgesamt niedriger sein muss
Antennen mit hohem Gewinn besitzen oft einen schmalen Öffnungswinkel – schon bei kleinen Abweichungen von der Hauptstrahlrichtung sinkt der Gewinn deutlich
* Der *Öffnungswinkel* bzw. die *Halbwertsbreite* definiert den Winkel, in dem der Gewinn nicht um mehr als $3 dB$ abfällt
* d. h. auf die halbe Strahlungsleistung oder $\tfrac{1}{\sqrt{2}} \approx 0,707$ der maximalen Feldstärke
Strom- und Spannungsspeisung I
Eine Antenne wird mit Spannung und Strom gespeist
Deren Verhältnis zueinander ergibt den Speisewiderstand
Für Leistung müssen immer Spannung und Strom vorhanden sein
Wäre eines von beiden 0, erfolgt keine Leistungsabgabe
Speisewiderstand hängt vom Ort der Einspeisung ab
Hoher Strom bei vergleichsweise geringer Spannung am Speisepunkt
Niedriger Speisewiderstand
ca. $36-100 Ω$
Niederohmiges Verhalten
Hohe Spannung bei vergleichsweise geringem Strom am Speisepunkt
Hoher Speisewiderstand
ca. $1500-4000 Ω$
Hochohmiges Verhalten
Ladungsträger schwingen hin und her
In der Mitte werden besonders viele Ladungsträger bewegt $\rightarrow$ Strombauch
An den Enden entstehen besonders hohe Spannungen $\rightarrow$ Spannungsbauch
Ausführliche Beschreibung: Das Diagramm zeigt die Stromverteilung auf einem Dipol, der durch eine horizontale Linie dargestellt wird. Die Mitte der Linie ist durch zwei kurze vertikale Linien markiert. Unterhalb dieser Linie gibt es zu beiden Seiten einen Pfeil und die Beschriftung „40 m“. Oberhalb der horizontalen Linie sind bogenförmige Kurven symmetrisch zur Mitte angeordnet, die jeweils über dem linken und rechten Ende der horizontalen Linie ansetzen. Die mit „a“ beschriftete Kurve besteht aus jeweils 4 gleich großen Bögen links und 4 Bögen rechts der Mitte. Darüber folgt eine mit „b“ beschriftete Kurve mit 2 etwas größeren Bögen zu jeder Seite. Darüber verläuft eine mit „c“ beschriftete Kurve aus jeweils 1 großen Bogen zu jeder Seite. Ganz oben überspannt ein einzelner, sehr großer, mit „d“ beschrifteter Bogen die gesamte Länge.">
Abbildung EA-14.22.1: Stromverteilung auf einem Dipol
* Bestimme die Wellenlänge der dargestellten Stromverteilungen.
* Rechne die Wellenlänge in die entsprechende Frequenz um.
Antennengewinn in dBi und dBd
Isotropstrahler: Hypothetische Antenne, die in alle Richtungen gleich stark abstrahlt
Eine reale Antenne weist eine Richtwirkung auf
In bestimmten Richtungen stärker als der Isotropstrahler
In bestimmten Richtungen schwächer als der Isotropstrahler
Die Hauptstrahlrichtung ist die Richtung mit dem maximalen Antennengewinn
Gewinn in eine Richtung gegenüber dem Isotropstrahler
Kann in $dB$ angegeben werden
Bei Bezug auf den Isotropstrahler wird $dBi$ verwendet
Ein Halbwellendipol strahlt senkrecht zum Leiter um $2,15 dB$ stärker ab als ein Isotropstrahler
Der Gewinn beträgt $2,15 dBi$
Bei anderen Antennen ist der Gewinn gegenüber einem Halbwellendipol interessant
Bei Bezug auf den Halbwellendipol wird $dBd$ verwendet
Ein Halbwellendipol hat in Hauptstrahlrichtung einen Gewinn von $0 dBd$ und $2,15 dBi$
Standortwahl
Insbesondere in der eigenen Wohnung und der der Nachbarn
Wechselwirkungen können auch den eigenen Funkempfang stören
Und im Sendebetrieb die Funktionsweise des Geräts stören
$\rightarrow$ Antenne möglichst im Außenbereich anbringen
Am besten rechtwinklig vom Haus wegführen
Hauptstrahlrichtung zeigt nicht auf das Gebäude und das der Nachbarn
Weniger Störungen durch Einkopplung in die Leitungen im Haus
Am besten so hoch und so weit weg wie möglich
Feldstärke in Hauptstrahlrichtung nimmt mit der Entfernung ab
Übertragungsleitungen II
Unabhängig von der Länge der Leitung
Unabhängig von den an die Leitung angeschlossenen Geräten
Abhängig vom Querschnittsaufbau (Leiter, ggf. Dielektrikum)
Im Bereich der Hochfrequenz ist der Wellenwiderstand weitgehend konstant
* Paralleldraht-Speiseleitung
* Koaxialkabel
* Das Koaxialkabel vermeidet unerwünschte Abstrahlung
* Unerwünschte Abstrahlungen können durch *Mantelwellen* auftreten
* Mantelwellen lassen sich durch Mantelwellensperren unterdrücken
Kabel, die direkt neben Koaxialkabel verlegt werden, können Einkopplungen erfahren
Dadurch gelangt Hochfrequenz beispielsweise ins Stromnetz
Und Leistung zur Antenne geht verloren
Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein abisoliertes Koaxialkabelende mit einem Innenleiter aus Kupfer, einem durchsichtigen Isolator, einer freigelegten Kupferabschirmung und einem schwarzen Außenmantel.">
Abbildung EA-14.25.1: Geöffnetes Koaxialkabel aus Mantel, Schirmung, Dielektrikum und Innenleiter
* Wie bei Antennen, ist eine Speiseleitung unsymmetrisch, wenn unterschiedliche Spannungen anliegen
* Beim Koaxialkabel sind die beiden Leiter unterschiedlich geformt
* Der Schirm weist gegenüber der Erde keine Spannung auf
Im Koaxialkabel treten im Dielektrikum Verluste auf
Es kann bei hohen Spannungen zu einem Durchschlag kommen
Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt links eine N-Einbaubuchse mit Außengewinde und rechts den zugehörigen N-Stecker mit einer gerändelten Hülse mit Innengewinde und einem Mittelstift im Inneren, umgeben von einem geschlitzten Zylinder und einem orangefarbenen Isolator.">
Abbildung EA-14.25.1: N-Buchse und N-Stecker
* *N-Stecker*: für niedrige und hohe Frequenz und hohe Leistung
* *BNC-Stecker*: für niedrige und hohe Frequenz und geringe Leistung
* *SMA-Stecker*: für hohe Frequenz und geringe Leistung
* *UHF/PL-Stecker*: für niedrige Frequenz und hohe Leistung
Übertragungsleitungen III
Zweidrahtleitungen werden symmetrisch gespeist und belastet
An einer bestimmten Stelle sind Strom und Spannung in beiden Leitern gleich – nur mit umgekehrtem Vorzeichen
Gegenphasige Ströme heben sich aus der Ferne weitgehend auf
Im Freiraum kommt es dennoch zu geringfügiger Abstrahlung
Im Nahfeld anderer Leitungen verstärkt sich die Kopplung
Daher sollten Speiseleitungen im Haus grundsätzlich geschirmt sein (üblicherweise als Koaxialkabel)
Koaxialkabel gibt es in verschiedenen Ausführungen
Betrachtet werden vor allem Wellenwiderstand, Kabeldämpfung und Verkürzungsfaktor
Mechanische Eigenschaften wie Biegeradius und Rückflussdämpfung zählen nicht zu den elektrischen Hochfrequenzeigenschaften
Das Dielektrikum zwischen Innen- und Außenleiter bestimmt den Verkürzungsfaktor
Es beeinflusst die Ausbreitungsgeschwindigkeit, die unter der Lichtgeschwindigkeit im Freiraum liegt
Übliche Materialien sind Polyethylen (PE) und Teflon (PTFE)
Aufschäumung reduziert die Kabeldämpfung
Verkürzungsfaktor: Verhältnis von mechanischer Länge ($L_\mathrm{G}$) zu elektrischer Länge ($L_\mathrm{E}$)
Für nicht-geschäumtes Polyethylen beträgt $\epsilon_\mathrm{r} \approx 2,29$
Wellenwiderstand
Der Wellenwiderstand $Z$ hängt vom Verhältnis des doppelten Mittenabstand der Leiter ($a$) und dem Durchmesser der Leiter $d$ sowie vom Dielektrikum ab
Formel aus der Formelsammlung mit $\epsilon_\mathrm{r}$ als relative Dielektrizitätszahl:
Der Wellenwiderstand $Z$ hängt vom Verhältnis des Innendurchmessers des Außenleiters ($D$) zum Durchmesser des Innenleiters ($d$) sowie vom Dielektrikum ab
Formel aus der Formelsammlung mit $\epsilon_\mathrm{r}$ als relative Dielektrizitätszahl
Wird ein Bauteil oder eine Antenne angeschlossen, die exakt den Wellenwiderstand der Leitung aufweist, spricht man von Anpassung
Bei Anpassung werden Wellen am Abschluss nicht zurückreflektiert
Kabeldämpfung I
Wird als Kabeldämpfung bezeichnet
Auch Stecker können das Signal dämpfen
Ist unerwünscht
Dämpfung wird in der Regel in Dezibel ($dB$) angegeben
Wenn von Dämpfung gesprochen wird, bleibt die Zahl positiv
* Faktor zu $dB$-Umrechnung verwenden
* Oder in der Formelsammlung nachschlagen
Alle Verluste, die in Kabeln entstehen
Antenne und Verstärker verstärken das Signal, verändern jedoch nicht die Kabelverluste
* Im Anhang der Formelsammlung
* Dämpfungen verschiedener Kabel in Abhängigkeit zur Frequenz
* Bezug auf $100 m$ – bei kürzeren Kabeln muss umgerechnet werden
* ggf. hier zoomen
gesucht: Dämpfung für $100 m$ RG58 Kabel bei $145 MHz$
Lösung: Ablesen aus Diagramm
Schnittpunkt der RG58 Linie mit $145 MHz\rightarrow 20 dB$
gesucht: Dämpfung für $20 m$ bei $20 dB$ Dämpfung auf $100 m$
Ziel: Finde ein Kabel, dessen Dämpfung unter dem vorgegebenen Wert liegt
Kabeldämpfungsdiagramm aus der Formelsammlung
Kabeldämpfung nimmt bei steigender Frequenz zu
Höchste Frequenz (kleinste Wellenlänge) entspricht der stärksten Dämpfung
Dielektrika bzw. Kunststoffummantelungen erhöhen bei Hochfrequenzsignalen die Dämpfung
Zweidrahtleitungen mit möglichst wenig Dielektrikum zwischen den Leitern sind besonders dämpfungsarm
Skineffekt
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt den Aufbau der Ankopplung eines Dipols an ein Koaxialkabel. Der Innenleiter ist mit dem „Dipolschenkel 1“ (links) und der Außenleiter mit dem „Dipolschenkel 2“ (rechts) verbunden. Angezeigt werden außerdem die Ströme auf der Außenseite des Innenleiters („I_1“), auf der Innenseite des Außenleiters („I_2“) und auf der Außenseite des Außenleiters („I_3“). I_1 fließt oben im Dipolschenkel 1 und I_2 im Dipolschenkel 2. I_3 fließt entlang dem Außenleiter nach unten zur Masse. Das Verhältnis der Ströme untereinander wird durch eine Gleichung angegeben: „I_2 = I_1 – I_3“. Am unteren Ende des Koaxialkabels sind der Außenleiter und der Innenleiter über einen Spannungsmesser mit Wechselstromsymbol miteinander verbunden, und der Außenleiter ist geerdet.">
Abbildung EA-14.30.1: Skin-Effekt in einem Leiter
* Ohmsche Verluste im Metall tragen zusätzlich zu Verlusten in Speiseleitungen bei
* Mit steigender Frequenz fließt der Strom vermehrt an der Leiteroberfläche – ein Effekt, der als *Skineffekt* bezeichnet wird
* Der Skineffekt führt zu einer Zunahme der ohmschen Verluste
Stehwellenverhältnis (SWR) II
SWR von $\num{3}$ bei $100 W$: $75 W$ werden abgestrahlt, $25 W$ laufen zurück
Oder auch: $75 %$ gehen auf die Antenne, $25 %$ werden reflektiert
Stehwellenverhältnis (SWR) III
* Das Stehwellenverhältnis (SWR) kann oft direkt anhand des Speisewiderstands einer Antenne angegeben werden
* Bei einem reinen Wirkwiderstand (ohne induktive oder kapazitive Anteile) berechnet sich das SWR aus dem Verhältnis von Lastwiderstand zu Kabelwellenwiderstand (sodass SWR ≥ $\num{1}$ ist)
Zur Erinnerung: Der Widerstand eines Faltdipols liegt bei knapp $300 Ω$
gegeben: $Z = 75 Ω$
gegeben: $R_2 \approx 300 Ω$ Widerstand Faltdipol
gesucht: $s$
$s = \frac{R_2}{Z} = \frac{300 Ω}{75 Ω} = 4$
Leitungsdämpfung reduziert sowohl die vorlaufende als auch die rücklaufende Leistung
Selbst wenn am Kabelende $100 %$ der Energie reflektiert werden, kann am Sender ein niedrigeres (besseres) SWR gemessen werden
Beispiel: Geht in Hin- und Rückrichtung jeweils die Hälfte der Leistung verloren, so verbleibt nur ein Viertel der ursprünglichen Leistung – dies entspricht einem gemessenen SWR von $\num{3}$ ($25 %$ reflektierte Leistung)
Bei einer Leitungsdämpfung von $5 dB$ in Hin- und Rückrichtung (insgesamt $10 dB$) entspricht die rücklaufende Leistung nur einem Zehntel der vorlaufenden
Das gemessene SWR lässt sich mit der Formel berechnen:
Wie gut stimmt der Wellenwiderstand mit dem Speisewiderstand der Antenne oder der Impedanz des Transceivers überein?
Wird auch SWR-Messbrücke genannt
Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein SWR- und Leistungsmessgerät mit der Bezeichnung „SWR-30“ von Albrecht. An der Frontseite eines schwarzen Gehäuses befindet sich in der Mitte ein helles Sichtfenster mit einem roten analogen Messzeiger. Das Fenster zeigt oben „WATT“, darunter eine bogenförmige Skala mit einer Beschriftung von „0“ bis „10“ oberhalb des Kreisausschnittes und „1“ über „3“ bis „SET“ unterhalb des Kreisausschnittes. Dieser Teil der Skala ist mit „SWR“ beschriftet. Der Bereich zwischen „3“ und „SET“ ist in Rot markiert. Unten im Display gibt es eine horizontale Skala mit Markierungen von „1“ bis „10“ und links der Erklärung „F.S.“. Links des Sichtfensters steht „TX“. Rechts befinden sich zwei Schiebeschalter übereinander zur Umschaltung zwischen „10W FWD“ und „100W REF“ sowie zwischen „PWR“ und „SWR“. Am rechten Rand des Gehäuses steht „ANT“. Unterhalb der Schiebeschalter befindet sich ein Drehknopf mit weißer Markierung und der Beschriftung „CAL“, umgeben von einer gebogenen Skalenlinie.">
Abbildung EA-14.33.1: Ein SWR-Meter zur Messung bis maximal $100 W$
Messung der Antennenanpassung: So nah wie möglich an die Antenne, um Veränderungen der Speiseleitung auszuschließen
Messung der gesamten Anlage: So nah wie möglich hinter dem Sender
Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus drei mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein rechteckiges Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Transceiver“. Rechts davon gibt es einen Block, der mit „SWR-Meter“ beschriftet ist. Nach rechts geht zunächst die horizontale Linie weiter und führt dann vertikal nach oben in ein Antennensymbol („Antenne“). Oberhalb der horizontalen Linie gibt es zwischen SWR-Meter und Antenne einen blauen, nach rechts zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Vorlaufend“, und einen roten, nach links zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Reflektiert“.">
Abbildung EA-14.33.1: Prinzip der Messung eines SWR-Meters
Stehwellenmessgerät (SWR-Meter) II
* Koppelt einen Teil der vorlaufenden Leistung
* Koppelt einen Teil der rücklaufenden Leistung
* Anzeige über eine geeignete Skala (z. B. Kreuzzeigerinstrument)
* Ablesen des Stehwellenverhältnisses
Stehwellenverhältnis entspricht dem Impedanzverhältnis
Gilt bei Last mit rein wirkwiderstandlicher Komponente
Wichtiger Merksatz für die folgende Frage
gegeben: $R_2 = 150 Ω$
gegeben: $Z = 50 Ω$
gesucht: $s$
$s = \frac{R_2}{Z} = \frac{150 Ω}{50 Ω} = 3$
Vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) I
Ein einfaches Multimeter kann keine frequenzabhängigen Widerstände messen
Dazu wird ein vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) verwendet
* Aktives Messgerät
* Misst das Verhältnis von Spannung und Strom bei einer Frequenz
* Oft kann ein Frequenzbereich angegeben werden
* Große und kleine Widerstände eines Schwingkreis
* Resonanzfrequenz eines Schwingkreis
* Filterverhalten
* Impedanzmessung
* Stehwellenverhältnisse
* Im Bild wird von $0-100 MHz$ gemessen und der Durchgang bis ca. $30 MHz$ ist erkennbar
Vor der Benutzung kalibrieren
Zustand offen: unendlicher Widerstand
Zustand Kurzschluss: Widerstand nahe Null
Zustand angepasst: z.B. mit $50 Ω$ Widerstand sollte ein SWR von $\num{1}$ angezeigt werden
Vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) II
Erzeugt ein frequenzveränderliches Signal
Signal wird ausgegeben (z. B. an Antenne oder Schwingkreis)
Misst, wie das Signal verändert wird (z. B. durch Reflexion)
Erfasst sowohl Amplitude als auch Phase
Ermöglicht Bestimmung von Wirk- und Blindanteil sowie Stehwellenverhältnis
Aufteilung in Wirk- ($R$) und Blindanteil ($X$)
Wirkwiderstand oft in $\Omega$, Blindwiderstand gelegentlich als $j\Omega$
Geräte zeigen Impedanzwerte uneinheitlich an
Das $j$ symbolisiert in der Elektrotechnik die imaginäre Einheit ($i$)
Positive Blindwerte deuten auf induktives, negative auf kapazitives Verhalten hin
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Koordinatensystem aus einem rechteckigen Gitter mit einer horizontalen Achse „MHz:“ und einer vertikalen Achse „SWR:“. Die horizontale Achse hat Markierungen bei 2,5, 3,0, 3,5, 4,0, 4,5, 5,0 und 5,5 MHz, die vertikale Achse hat Markierungen bei 1, 2, 3, 4 und 5. Eine V-förmige Kurve beginnt am oberen Rand bei etwa 2,7 MHz und verläuft steil nach unten, erreicht ihr Minimum bei etwa 3,1 MHz bei einem SWR von etwa 1 und steigt dann wieder steil an und endet bei etwa 3,7 MHz am oberen Rand.">
Abbildung EA-14.36.1: SWR-Verlauf im Display eines VNAs
* VNAs stellen den SWR-Verlauf über die Frequenz grafisch dar
* Eine zu tiefe Resonanzfrequenz weist auf eine zu lange Antenne hin (Kürzen erforderlich)
* Eine zu hohe Resonanzfrequenz deutet darauf hin, dass die Antenne verlängert werden muss
Phasenverschiebung in Übertragungsleitungen
Elektromagnetische Wellen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus
Im Freiraum entspricht dies der Vakuumlichtgeschwindigkeit; im Leiter muss der Verkürzungsfaktor berücksichtigt werden
* Spulen und Kondensatoren werden zur Impedanzanpassung eingesetzt
* Pi-Filter wirken als Tiefpass und transformieren die Impedanz
* Sie können als Antennentuner verwendet werden
Lecherleitung
Lecherleitung: am Ende offene Zweidrahtleitung
Bei $\lambda/4$-Betrieb wird das offene Ende ($\infty Ω$) in einen Kurzschluss ($0 Ω$) transformiert
Im Resonanzfall wird die Leitung leitend, obwohl die Drähte nicht verbunden sind
Umgekehrt gilt: Eine kurzgeschlossene Leitung wird im Resonanzfall hochohmig
* Mit Koaxialkabeln lässt sich ein vergleichbarer Impedanztransformationseffekt erzielen
Mantelwellen I
Dazu eignen sich geschirmte Leitungen, z.B. Koaxialkabel
Im Idealfall strahlen sie selbst nicht oder nehmen keine Strahlung auf
Unsymmetrisches Koaxialkabel wird an symmetrischen Dipol angeschlossen
Auf der Außenseite des Koaxialkabels können hochfrequente Ströme fließen
Dadurch strahlt das Kabel selbst $\rightarrow$ Mantelwellen
Mantelströme fehlen, was zur Verformung der Richtcharakteristik führt
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt den Aufbau der Ankopplung eines Dipols an ein Koaxialkabel. Der Innenleiter ist mit dem „Dipolschenkel 1“ (links) und der Außenleiter mit dem „Dipolschenkel 2“ (rechts) verbunden. Angezeigt werden außerdem die Ströme auf der Außenseite des Innenleiters („I_1“), auf der Innenseite des Außenleiters („I_2“) und auf der Außenseite des Außenleiters („I_3“). I_1 fließt oben im Dipolschenkel 1 und I_2 im Dipolschenkel 2. I_3 fließt entlang dem Außenleiter nach unten zur Masse. Das Verhältnis der Ströme untereinander wird durch eine Gleichung angegeben: „I_2 = I_1 – I_3“. Am unteren Ende des Koaxialkabels sind der Außenleiter und der Innenleiter über einen Spannungsmesser mit Wechselstromsymbol miteinander verbunden, und der Außenleiter ist geerdet.">
Abbildung EA-14.40.1: Mantelstrom bei $I_3$
Durch ein Symmetrierglied, einen Balun (balanced-unbalanced)
Oder zur Dämpfung Koaxialkabel auf einen Ferritkern wickeln
Mantelwellen II
Idealerweise fließen im Innen- und Außenleiter eines Koaxialkabels gleich große, entgegengesetzte Ströme
Deren Summe ist Null – reines Gegentaktsignal
Reines Gegentaktsignal verhindert das Auftreten von Mantelwellen
Ist die Stromsumme ungleich Null, entsteht ein Gleichtaktsignal
Gleichtaktanteil fließt auf der Außenseite des Außenleiters als Mantelstrom
Mantelstrom erzeugt eine Mantelwelle um das Kabel
Koaxialkabel, um einen Ferritkern gewickelt, unterdrückt Mantelwellen
Diese Bauform wird als stromkompensierte Drossel bezeichnet
Alternative: HF-Trenntrafo, bei dem Primär- und Sekundärwicklung nicht verbunden sind
Strom, der in einen Pol hineinfließt, fließt nahezu gleich groß aus dem anderen – Gleichtaktanteil entfällt
Fehlen HF-Gleichtaktsignale: Außenleiter zeigt keine hochfrequente Spannung gegenüber Erde
Bei Gegentaktsignalen bildet sich das elektrische Feld ausschließlich zwischen Innen- und Außenleiter
Außenwirkung: Die Ströme heben sich auf – keine Mantelwellen
Mantelwellen hängen direkt mit HF-Spannungen am Außenleiter zusammen
Bei symmetrischer Antenne weist jeder Dipolschenkel eine Spannung gegenüber Erde auf
Verbindung der Antennenschenkel mit den Leitern des Koaxialkabels führt zu einer HF-Spannung am Außenleiter
Gut geerdete Antennen (z. B. Groundplane mit abgestimmten oder vergrabenen Radialen) haben nahezu $0 V$ am Speisepunkt
Schlecht geerdete Groundplane-Antennen können anfällig für Mantelwellen sein
Mantelwellen können durch kontaktlose Einkopplung entstehen
Führt man ein Speisekabel parallel zu einem Dipolschenkel, koppelt das Nahfeld der Antenne in den Koax-Schirm ein
* Bei vollständig symmetrischen Antennen kann ein Spannungsbalun die Ströme im Koaxialkabel symmetrieren
* Typischer Spartransformator: Koaxialkabel in der Mitte und am Ende einer Spule angeschlossen, Antenne an beide Enden der Spule
* Verdopplung der Spannung ($ü = 2$) und Halbierung des Stroms führen zu einer 1:4 Impedanztransformation
* An ein $50 Ω$ Koaxialkabel wird idealerweise eine Antenne mit ca. $200 Ω$ angeschlossen
Spannungsbalun funktioniert nur, wenn die angeschlossene Antenne tatsächlich symmetrisch ist
Asymmetrische Belastung kann Mantelwellen begünstigen
Kontaktlose Einkopplung über die elektromagnetischen Nahfelder bleibt möglich
Eine zusätzliche Mantelwellensperre mit räumlichem Abstand kann unterstützend wirken
Umwegleitung
$\lambda/2$-Umwegleitung als weitere Möglichkeit zur Unterdrückung von Mantelwellen
Funktionsweise der $\lambda/2$-Umwegleitung
Symmetrische Antenne: Beide Anschlusspunkte benötigen HF-Spannung (betragsgleich, $180 °$ phasenverschoben)
Mit der $\lambda/2$-Umwegleitung wird einer der Anschlusspunkte (z. B. beim Faltdipol) über eine $180 °$-Phasenverschiebung an den Innenleiter angeschlossen
Der Schirm des Koaxialkabels liegt auf Erdpotential – dadurch entstehen keine Mantelwellen
Impedanz beachten: Die Antenne muss das Vierfache der Impedanz des Koaxialkabels aufweisen, da jeder Anschlusspunkt nur den halben Widerstand zeigt
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung eines schleifenförmigen horizontalen Leiters mit Anschluss an eine ringförmige Koaxialkabel-Schleife. Der horizontale Leiter besteht aus einem ununterbrochenen Teil oben und parallel dazu einem in der Mitte aufgetrennten Teil darunter. Unterhalb des horizontalen Leiters ist eine ringförmige Schleife aus Koaxialkabel und ein nach unten führendes Koaxialkabel mit der Beschriftung „60 Ω“ zu sehen. Von der Mitte des ununterbrochenen Teils führt eine Verbindung zum Außenmantel des abgehenden Koaxialkabels. Das eine Ende des aufgetrennten Teils ist mit dem Innenleiter am linken Ende der Koaxialkabel-Schleife und mit dem Innenleiter des abgehenden Koaxialkabels verbunden. Das andere Ende des aufgetrennten Teils führt zum Innenleiter am rechten Ende der Koaxialkabel-Schleife. Außerdem sind die Außenleiter der Koaxialkabel-Schleife und des abgehenden Koaxialkabels miteinander verbunden. Ein auf die Koaxialkabel-Schleife zeigender Pfeil ist mit der Formel „l = λ/2 · V_K“ beschriftet. Über dem horizontalen Leiter ist ein Pfeil zu beiden Seiten mit der Beschriftung „λ/2“ eingezeichnet.">
Abbildung EA-14.42.1: Umwegeleitung
Für die beiden folgenden Fragen zur Umwegleitung reicht es sich zu *merken*, dass es sich bei der dargestellten Antenne um einen Faltdipol handelt und eine $\lambda/2$-Umwegleitung eine $180 °$-Phasenverschiebung erzeugt.