Antennen und Übertragungsleitungen

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Polarisation II

  • In Hauptstrahlrichtung
  • In Bezug zur Erdoberfläche
  • Die Polarisationsrichtung kann nicht immer an der Bauform der Antenne erkannt werden
* Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an * Breitet sich das E-Feld horizontal aus, wird von horizontaler Polarisation gesprochen * Ist von Bauform der Antenne abhängig
1) Kurzbeschreibung: Perspektivische Darstellung von sinusförmigen Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten vertikalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten horizontalen Ebene über dem Erdboden. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“ an, die parallel zum Erdboden verläuft.
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  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt sinusförmige Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten vertikalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten horizontalen Ebene über dem Erdboden. In regelmäßigen Abständen eingezeichnete Pfeile zeigen die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“, die parallel zum Erdboden verläuft. In Bezug auf die Position auf der Grundlinie „S“ korrelieren die Maxima in der horizontalen Ebene (mit „E“ bezeichnet) mit den Maxima in der vertikalen Ebene (mit „H“ bezeichnet).">
    Abbildung EA-14.1.1: Horizontale Polarisation in einem Feld
  • * Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an * Breitet sich das E-Feld vertikal aus, wird von vertikaler Polarisation gesprochen * Ist von Bauform der Antenne abhängig
    1) Kurzbeschreibung: Perspektivische Darstellung von sinusförmigen Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten horizontalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten vertikalen Ebene über dem Erdboden. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“ an, die parallel zum Erdboden verläuft.
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  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt sinusförmige Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten horizontalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten vertikalen Ebene über dem Erdboden. In regelmäßigen Abständen eingezeichnete Pfeile zeigen die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“, die parallel zum Erdboden verläuft. In Bezug auf die Position auf der Grundlinie „S“ korrelieren die Maxima in der vertikalen Ebene (mit „E“ bezeichnet) mit den Maxima in der horizontalen Ebene (mit „H“ bezeichnet).">
    Abbildung EA-14.1.1: Vertikale Polarisation in einem Feld
  • * Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an * Breitet sich das E-Feld zirkular aus, wird von zirkularer Polarisation gesprochen * Es ist rechts- und linksdrehend möglich * Ist von Bauform der Antenne abhängig
    1) Kurzbeschreibung: Perspektivische Darstellung von zwei spiralförmigen Feldlinien, die in gleichmäßigem Abstand zueinander um eine nach rechts gerichtete, parallel zum Erdboden verlaufende Grundlinie „S“ verlaufen. Eine der Feldlinien ist mit einer durchgezogenen Linie dargestellt, die andere um 90° versetzt in gestrichelter Form. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von der Grundlinie „S“ an.
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  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt zwei spiralförmige Feldlinien, die in gleichmäßigem Abstand zueinander um eine nach rechts gerichtete Grundlinie „S“ verlaufen. Eine der Feldlinien ist mit einer durchgezogenen Linie dargestellt, die andere um 90° versetzt in gestrichelter Form. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von der Grundlinie „S“ an, die parallel zum Erdboden verläuft. Die Auslenkung in der horizontalen Ebene ist mit „E“ beschriftet, die in der vertikalen Ebene mit „H“.">
    Abbildung EA-14.1.1: Zirkulare Polarisation in einem Feld
  • Polarisation III

    Zirkulare Polarisation

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<p>Eine Grafik zeigt zwei sich kreuzende Wellenmuster in Grün und Orange, welche in Bewegungsrichtung entlang eines grauen Pfeils mit der Beschriftung "S" verlaufen. Die graue Fläche darunter ist mit "Erde" beschriftet. Die orthogonal auf den Wellen stehenden Pfeile sind mit "E" und "H" gekennzeichnet.">
<figcaption>Abbildung EA-14.2.1: Rechtshändige zirkulare Polarisation</figcaption></p>
</figure>
<ul>
<li>Wird primär im VHF-Bereich und höheren Frequenzen eingesetzt</li>
<li>Kurzwellenantennen in zirkularer Polarisation sind bei niedrigen Frequenzen unpraktisch</li>
<li>In der Satelliten- und Weltraumkommunikation:</li>
<li>Mechanische Antennendrehung spielt keine Rolle</li>
<li>Verlustfreie Übertragung trotz wechselnder Ausrichtung</li>
</ul>
</section>
            </section>
                    <section>
                <section data-background-color=

    Antennenformen II

    • Mittengespeiste Dipole sind symmetrische Antennen
    • Weist an beiden Polen (z.B. den Einspeisepunkten) bis auf das Vorzeichen die gleiche Spannung gegenüber Erde auf
    • Bei Dipolen und darauf basierenden Yagi-Uda-Antennen der Fall
    • Die Groundplane-Antenne ist unsymmetrisch, da sie am Anschlusspunkt der Radiale Erdpotential hat
    • Draht von insgesamt etwa einer Wellenlänge
    • In Form eines Kreises, Quadrats, Dreiecks, …
    • Beliebt: Delta-Loop-Antenne in Form eines Delta (Δ), da nur ein Mast benötigt wird
    • Magnetische Ringantenne, da Abstrahlung im Nahfeld über das Magnetfeld erfolgt
    • Ca. $\frac{\lambda}{10}$ Umfang
    • Wirkungsgrad bei $1-10 %$ im Sendebetrieb
    • Weniger Störungen bei elektrisch leitfähigen oder dämpfenden Gegenständen im Nahfeld
    • Speisung vom Ende her
    • Länge häufig $\frac{\lambda}{2}$
    • Benötigt eine höhere Spannung
    * Verwendung eines Anpassglieds (Transformator) * Oft verwendet: Fuchskreis
    1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung; von links ein mit „50–75 Ω“ beschriftetes Koaxialkabel: der innere Leiter ist über eine vertikale Spule (zwei nach rechts gerichtete Halbbögen) mit Masse verbunden, der äußere Leiter ist direkt mit Masse verbunden; unteres Ende der Spule nach rechts mit einem Parallelschwingkreis aus Spule und Drehkondensator verbunden; oberes Ende des Parallelschwingkreises verbunden mit einem horizontalen Leiter.
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  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus geraden Leitern. Von links ist ein Koaxialkabel eingezeichnet, beschriftet mit „50–75 Ω“. Dessen innerer Leiter ist über eine vertikale Spule (zwei nach rechts gerichtete Halbbögen) mit Masse verbunden, der äußere Leiter ist direkt mit Masse verbunden. Das untere Ende der Spule ist nach rechts mit einem Parallelschwingkreis aus vertikaler Spule (vier nach links gerichtete Halbbögen, parallel zur ersten Spule eingezeichnet) und Drehkondensator (zwei horizontale Striche mit einem nach oben rechts zeigenden Pfeil) verbunden. Das obere Ende des Parallelschwingkreises führt zu einem etwas dicker eingezeichneten, horizontalen Leiter mit einem Anschlusspunkt am Ende.">
    Abbildung EA-14.3.1: Schematische Darstellung einer Fuchs-Antenne mit Fuchskreis
    • Darstellung als Strahlungsdiagramm
    • Für eine Ebene wird in jede Richtung der Gewinn bzw. Feldstärke oder Strahlungsleistung aufgetragen
    • Je weiter der Graphenverlauf vom Mittelpunkt entfernt ist, umso größer der Gewinn bzw. umso höher die Feldstärke und Strahlungsleistung im Fernfeld
    • Oft wird Antenne mit darin dargestellt
    * Strahlt rechtwinklig vom Draht ab * In einer Ebene betrachtet ergeben sich Keulen neben dem Dipol * Ein vertikaler Dipol strahlt rund herum ab
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<p>Zwei gleich große, sich berührende Kreise sind dargestellt, die symmetrisch um eine vertikale Linie angeordnet sind. Die vertikale Linie verläuft durch den Berührungspunkt der beiden Kreise und erstreckt sich sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kreise.">
<figcaption>Abbildung EA-14.3.1: Strahlungsdiagramm eines Dipols</figcaption></p>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section></section>
<section><ul>
<li>Ein vertikal montierter Halbwellendipol hat eine flache Abstrahlung</li>
<li>Beliebt im DX-Betrieb oder Kontakten über Direkt- oder Bodenwelle</li>
</ul>
</section>
<section></section>
<section><ul>
<li>Gegen Erde oder Fahrzeugkarosserie erregte 5/8$\lambda$-Antenne</li>
<li>Spezialfall einer Vertikalantenne</li>
<li>Die Länge ist so gewählt, damit sich ein optimaler Gewinn ergibt</li>
</ul>
</section>
<section></section>
<section><div class= * Strahlt rechtwinklig zum Strahler ab * Strahlungsdiagramm wird von oben betrachtet * Nahezu ein Rundstrahler, bis auf den Bereich der Radiale
    1) Kurzbeschreibung: Antennendiagramm bestehend aus drei geraden Linien im Winkel von 120° zueinander und einer nahezu kreisförmigen Kontur mit Einbuchtungen an den Schnittstellen mit den geraden Linien.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit drei geraden Linien, die im Winkel vom 120° zueinander stehen. Ein nahezuförmiger Kreis mit Einbuchtungen an den Schnittstellen mit den geraden Linien umschließt die Anordnung.">
    Abbildung EA-14.3.1: Strahlungsdiagramm einer Groundplane-Antenne von oben betrachtet
  • * Gewinn ist in eine Richtung deutlich höher als in andere Richtungen
    1) Kurzbeschreibung: Antennendiagramm bestehend aus einer vertikalen Linie und zwei verschieden große Schlaufen beiderseits dieser Linie.
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  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit einer kurzen vertikalen Linie. Beiderseits sind zusammenhängende, geschlossene Konturen in Form von Schlaufen eingezeichnet. Auf der linken Seite der vertikalen Linie gibt es eine kleine Schlaufe, rechts davon eine große Schlaufe. Beide Schlaufen verjüngen sich zu einem gemeinsamen Punkt auf der vertikalen Linie. Es gibt keine Beschriftungen oder Maße.">
    Abbildung EA-14.3.1: Strahlungsdiagramm einer Richtantenne
  • * Nur für hohe Frequenzen geeignet * Im Kurzwellenbereich unüblich, da sie unhandliche Größen erreichen würden
    * Hornstrahler * Parabolantennen * Patchantennen auf Leiterplatten * Sperrtopfantenne
    • Die Windom-Antenne ist eine Mehrbandantenne, die aufgrund zwei unterschiedlich langer Schenkel eine Anpassung für mehrere Frequenzen erlaubt
    • Die W3DZZ-Antenne ist ein Dipol für $40 m$ und $80 m$, deren Enden sich durch Sperrkreise bei $40 m$ verkürzen

    Antennenformen III

    1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung; von links ein mit „50–75 Ω“ beschriftetes Koaxialkabel: der innere Leiter ist über eine vertikale Spule (zwei nach rechts gerichtete Halbbögen) mit Masse verbunden, der äußere Leiter ist direkt mit Masse verbunden; unteres Ende der Spule nach rechts mit einem Parallelschwingkreis aus Spule und Drehkondensator verbunden; oberes Ende des Parallelschwingkreises verbunden mit einem horizontalen Leiter.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus geraden Leitern. Von links ist ein Koaxialkabel eingezeichnet, beschriftet mit „50–75 Ω“. Dessen innerer Leiter ist über eine vertikale Spule (zwei nach rechts gerichtete Halbbögen) mit Masse verbunden, der äußere Leiter ist direkt mit Masse verbunden. Das untere Ende der Spule ist nach rechts mit einem Parallelschwingkreis aus vertikaler Spule (vier nach links gerichtete Halbbögen, parallel zur ersten Spule eingezeichnet) und Drehkondensator (zwei horizontale Striche mit einem nach oben rechts zeigenden Pfeil) verbunden. Das obere Ende des Parallelschwingkreises führt zu einem etwas dicker eingezeichneten, horizontalen Leiter mit einem Anschlusspunkt am Ende.">
    Abbildung EA-14.4.1: Fuchskreis
  • * Eine Halbwellenantenne kann auch an einem Ende gespeist werden * Bei einer Drahtlänge von λ/2 (oder Vielfachen) ist der Speisewiderstand hochohmig (ca. $2000-2500 Ω$) * Als Anpassungsmöglichkeit dient der Fuchskreis
    • Ein Transformator mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:7 bewirkt eine 1:49-Impedanztransformation, da das Windungsverhältnis im Quadrat eingeht
    • Dabei werden Spannung und Strom um den Faktor $\num{7}$ multipliziert bzw. dividiert
    • Häufig kommt es zu Verwechslungen, wenn statt des Impedanzverhältnisses das reine Windungsverhältnis angegeben wird
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<p>Ein Schaltplan zeigt eine Anordnung elektrischer Bauteile. Links verläuft eine Leitung mit 50 Ohm, gefolgt von einer Spule, die als MWS beschriftet ist. Eine weitere Spule und ein Kondensator sind parallel angeordnet. Rechts ist eine größere Spule abgebildet, deren Umwicklungsverhältnis mit "ü = 1 : 7" angegeben ist. Darüber steht ein Abstand, der mit "0,05·λ" markiert ist. Oben ist ein Pfeil mit der Beschriftung "≈ λ/2" dargestellt, der sich über der großen Spule erstreckt.">
<figcaption>Abbildung EA-14.4.1: Endgespeiste, resonante Multibandantenne</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Als Gegengewicht wird oft ein kurzes Drahtende (mindestens 1/20 λ) oder ein Teil der koaxialen Zuleitung verwendet * Eine Mantelwellensperre verhindert, dass das weitere Kabel zum Antennenteil wird
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<p>Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung mit einer waagerechten Leitung, deren Länge mit „λ/2“ markiert ist, und einer links anschließenden senkrechten Doppelleitung, deren Höhe mit „λ/4“ angegeben ist.</p>
<p>Detailbeschreibung: Eine kräftige, waagerechte Linie verläuft von links nach rechts; darüber befindet sich ein beidseitiger Pfeil (links–rechts) mit der Beschriftung „λ/2“. Links ist eine senkrechte Doppelleitung dargestellt: zwei parallele Linien mit mehreren kurzen Querverbindern (leiterartig), die oben mit einem ausgefüllten Punkt an die waagerechte Linie angeschlossen ist. Rechts neben dieser Senkrechten steht ein beidseitiger Pfeil (oben–unten) mit der Beschriftung „λ/4“. An den Endbereichen der waagerechten Linie sind Gruppen kleiner, offener Kreise eingezeichnet; am unteren Ende der senkrechten Doppelleitung befinden sich zwei ausgefüllte Punkte. Eine feine gestrichelte Horizontallinie verläuft auf Höhe der waagerechten Leitung über den linken und rechten Bildrand hinaus.">
<figcaption>Abbildung EA-14.4.1: Zeppelinantenne</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Anstelle eines Fuchskreises oder Transformators kann auch eine Zweidrahtleitung mit einer Länge von λ/4 verwendet werden * Diese Bauweise wird als Zeppelinantenne bezeichnet

    Impedanzanpassung bei Ganzwellen-Schleifen

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<p>Kurzfassung: Schematische Zeichnung einer dreieckigen Drahtschleife mit Speisepunkt unten, angeschlossen an ein λ/4‑Stück 75‑Ω‑Koax und daran ein 50‑Ω‑Koax.</p>
<p>Details: Ein großes, nach oben zeigendes Dreieck (geschlossene Schleife) ist mittig symmetrisch gezeichnet; im Inneren steht die Beschriftung „l = 43,18 m für 7,1 MHz“. Vom unteren Mittelpunkt der Dreiecksbasis führen zwei kurze, parallele vertikale Leiter nach unten zu einem kurzen, zylindrisch dargestellten Abschnitt (offene Ellipse oben), der links mit „λ/4“ und rechts mit „75 Ω“ beschriftet ist; kleine schwarze Punkte markieren Anschlusspunkte oben und unten an diesem Abschnitt. Darunter ist ein längerer, ebenfalls zylindrisch gezeichneter Abschnitt angeschlossen, rechts mit „50 Ω“ beschriftet; oben ist ein Verbindungspunkt eingezeichnet, das untere Ende ist offen dargestellt und setzt sich angedeutet nach unten fort (gestrichelte Mittellinie). Alle Linien sind schwarz auf weißem Hintergrund; es gibt keine weiteren Bauteile, Achsen oder Skalen.">
<figcaption>Abbildung EA-14.4.1: Delta-Loop</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Eine Delta-Loop-Antenne hat bei gleichlangen Schenkeln eine Speiseimpedanz von ca. $100 Ω$ * Durch den Einsatz einer λ/4-Leitung mit einem Wellenwiderstand von $75 Ω$ wird eine Anpassung auf ca. $50 Ω$ erreicht * Optimal ist der Wellenwiderstand als geometrisches Mittel $(\sqrt{50 Ω\cdot 100 Ω} \approx 70,7 Ω)$
    • Wird die Ganzwellenschleife als Quadrat ausgeführt, so muss die Länge jeder Seite exakt 1/4 λ betragen
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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Schematische Zeichnung mit einer horizontalen Leitung und einem mittigen Abzweig zu einer vertikalen, parallel geführten Zweileiterleitung; Maßangaben „31,2 m“ horizontal und „10,3 m“ vertikal, unten die Beschriftung „75 Ω“.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Ein waagerechter, dicker Strich verläuft über die gesamte Breite. Über ihm steht ein beidseitiger Maßpfeil mit der Aufschrift „31,2 m“. Nahe den beiden Enden der Horizontalleitung sind kleine offene Kreise eingezeichnet. In der Mitte der Horizontalleitung befinden sich zwei gefüllte Punkte; von dort führt nach unten eine senkrechte Zweileiterleitung aus zwei parallelen Linien mit mehreren kurzen Querstreben (leiterartig). Rechts neben dieser senkrechten Leitung zeigt ein vertikaler Doppelpfeil von der Horizontalleitung nach unten, beschriftet mit „10,3 m“. Am unteren Ende der Zweileiterleitung sind zwei gefüllte Punkte; direkt darunter steht je ein kleines „x“. Unter diesen Markierungen befindet sich mittig die Textbeschriftung „75 Ω“."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-14.4.1: G5RV-Antenne</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
<div class= * Multibandantennen ermöglichen den Betrieb auf vielen Frequenzbändern * Beispiele: G5RV-Antenne (zwei gleichlange Schenkel + Zweidrahtleitung) und asymmetrisch angeregte Windomantenne
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<p>Diagramm einer Antenne mit einem Pfeil von links nach rechts oben, der 41,5 m anzeigt. In der Mitte ist ein quadratisches Element mit der Beschriftung "1:6". Ein vertikales Rohr führt von diesem Element nach unten. Ein weiterer Pfeil nach links zeigt 13,8 m.">
<figcaption>Abbildung EA-14.4.1: Windom-Antenne</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Durch geschickte Abmessungen werden zahlreiche Resonanzen realisiert, wodurch viele Amateurfunkbänder genutzt werden können
    • Resonanz allein garantiert nicht zwangsläufig eine gute Abstrahlcharakteristik
    • Bei gegenüber Erde erregten Vertikalantennen ist eine Länge von ca. 5/8 λ optimal
    • Da ein einzelner Draht mit Erde als Gegenpol bei 5/8 λ nicht resonant ist, wird meist eine Spule eingesetzt, die die elektrische Länge auf 6/8 λ (also 3/4 λ) verlängert
    • Bei mittengespeisten Dipolen liegt das optimale Verhältnis häufig bei 5/4 λ

    Antennenlänge und -resonanz

    • Jedoch ist dann deren Wellenwiderstand anders
    • Dieser Wellenwiderstand muss an die Speiseleitung angepasst werden, z.B. durch einen Balun

    Anstatt direkt die ungefähre Wellenlänge des $10 m$-Bands zu verwenden, wird hier erst die angegebene Frequenz in die exakte Wellenlänge umgerechnet.

    $\begin{split} l &= \frac{5}{8}\lambda\ &= \frac{5}{8} \cdot \frac{300 Mm/s}{28,5 MHz}\ &\approx \frac{5}{8} \cdot 10,53 m\ &\approx 6,58 m\ \end{split}$

    * Ein Draht einer Wellenlänge wird an den Enden zur Länge eines Halbwellen-Dipols umgebogen * Die Einspeisung ist immer noch in der Mitte
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<p>Eine einfache Schleifen-Antenne mit einem horizontalen, ovalen Design. Zwei parallele Drähte verlaufen horizontal und enden jeweils in einer Rundung. An einer Stelle gibt es einen kleinen Abstand, der zwei Linien trennt.">
<figcaption>Abbildung EA-14.5.1: Ein Faltdipol</figcaption></p>
</figure>
</div>
<aside class= * Weniger Strom durch den Leiter, aber eine höhere Impedanz an der Einspeisung * Mehr dazu etwas später bei Fußpunktimpedanz

    Verkürzungsfaktor I

    Wellenausbreitung in Luft und Vakuum: $\lambda = \dfrac{c}{f}$

    * Leitungen und Antennendrähte benötigen einen Korrekturfaktor * Den *Verkürzungsfaktor* $k_\mathrm{v}$ * In etwa $95 %$ zur Vakuumausbreitung * $\lambda_\mathrm{Leitung} = k_\mathrm{v} \cdot \dfrac{c}{f}$
    • Bei Drahtantennen sind diese für Resonanz um ca. $5 %$ zu kürzen

    Verkürzungsfaktor II

    • Antennenlänge hängt vom Verkürzungsfaktor ab
    • Halbwellendipol: Hälfte der Wellenlänge $\times$ Verkürzungsfaktor
    • Viertelwellenstrahler: Viertel der Wellenlänge $\times$ Verkürzungsfaktor
    • Typischer Wert: $\num{0,95}$
    * gegeben: $f = 14,2 MHz$ * gegeben: $k_v = 0,95$
    * gegeben: $\frac{\lambda}{2}$-Dipol * gesucht: $l_G$
    $\begin{split}l_E &= \frac{1}{2} \cdot \frac{\lambda}{2}\\ &= \frac{1}{4} \cdot \frac{c}{f}\\ &\approx \frac{1}{4} \cdot \frac{3\cdot 10^8 m/s}{14,2 MHz}\\ &\approx \frac{1}{4} \cdot 21,13 m\\ &\approx 5,28 m\end{split}$
    $\begin{split}k_v &= \frac{l_G}{l_E}\\ \Rightarrow l_G &= k_v \cdot l_E\\ &= 0,95 \cdot 5,28 m\\ &\approx 5,02 m\end{split}$
    * gegeben: $f = 7,1 MHz$ * gegeben: $k_v = 0,95$
    * gegeben: $\frac{\lambda}{2}$-Dipol * gesucht: $l_G$
    $\begin{split}l_E &= \frac{1}{2} \cdot \frac{\lambda}{2}\\ &= \frac{1}{4} \cdot \frac{c}{f}\\ &\approx \frac{1}{4} \cdot \frac{3\cdot 10^8 m/s}{7,1 MHz}\\ &\approx \frac{1}{4} \cdot 42,25 m\\ &\approx 10,56 m\end{split}$
    $\begin{split}k_v &= \frac{l_G}{l_E}\\ \Rightarrow l_G &= k_v \cdot l_E\\ &= 0,95 \cdot 10,56 m\\ &\approx 10,04 m\end{split}$
    * gegeben: $l_G = 20 m$ * gegeben: $k_v = 0,95$
    * gegeben: Dipol * gesucht: $f$
    $\begin{split}k_v &= \frac{l_G}{l_E}\\ \Rightarrow l_E &= \frac{l_G}{k_v}\\ &= \frac{20 m}{0,95}\\ &\approx 21,05 m\end{split}$
    $\begin{split}l_E &= \frac{\lambda}{2}\\ &= \frac{1}{2} \cdot \frac{c}{f}\\ \Rightarrow f &= \frac{1}{2} \cdot \frac{c}{l_E}\\ &\approx \frac{1}{2} \cdot \frac{3\cdot 10^8 m/s}{21,05 m}\\&\approx 7,125 MHz\end{split}$
    * gegeben: $f = 7,1 MHz$ * gegeben: $k_v = 0,95$
    * gegeben: $\frac{\lambda}{4}$-Groundplane * gesucht: $l_G$
    $\begin{split}l_E &= \frac{\lambda}{4}\\ &= \frac{1}{4} \cdot \frac{c}{f}\\ &\approx \frac{1}{4} \cdot \frac{3\cdot 10^8 m/s}{7,1 MHz}\\ &\approx \frac{1}{4} \cdot 42,25 m\\ &\approx 10,56 m\end{split}$
    $\begin{split}k_v &= \frac{l_G}{l_E}\\ \Rightarrow l_G &= k_v \cdot l_E\\ &= 0,95 \cdot 10,56 m\\ &\approx 10,04 m\end{split}$
    * gegeben: $f = 14,2 MHz$ * gegeben: $k_v = 0,97$
    * gegeben: $\frac{5}{8}\lambda$-Vertikalantenne * gesucht: $l_G$
    $\begin{split}l_E &= \frac{5}{8}\lambda\\ &= \frac{5}{8} \cdot \frac{c}{f}\\ &\approx \frac{5}{8} \cdot \frac{3\cdot 10^8 m/s}{14,2 MHz}\\ &\approx \frac{5}{8} \cdot 21,13 m\\ &\approx 13,20 m\end{split}$
    $\begin{split}k_v &= \frac{l_G}{l_E}\\ \Rightarrow l_G &= k_v \cdot l_E\\ &= 0,97 \cdot 13,20 m\\ &\approx 12,80 m\end{split}$
    • Leiter sind nicht unendlich dünn
    • Zusätzliche Kapazität zwischen Leiter und Umgebung
    • Beeinflusst die effektive elektrische Länge der Antenne
    • Unterschied zum Verkürzungsfaktor
    • Führt zu einer scheinbaren Verlängerung der Antenne
    * gegeben: $f = 7,1 MHz$ * gegeben: $k_v = 1,02$
    * gegeben: Delta-Loop * gesucht: $l_G$
    $\begin{split}l_E &= \lambda\\ &= \frac{c}{f}\\ &= \frac{3\cdot 10^8 m/s}{7,1 MHz}\\ &\approx 42,23 m\end{split}$
    $\begin{split}k_v &= \frac{l_G}{l_E}\\ \Rightarrow l_G &= k_v \cdot l_E\\ &= 1,02 \cdot 42,23 m\\ &\approx 43,10 m\end{split}$
    • Welle befindet sich zwischen den Leitern
    • Skineffekt verhindert tiefes Eindringen ins Metall
    • Verkürzungsfaktor annähernd $1$ (wie Freiraumausbreitung)
    • Welle befindet sich im Dielektrikum zwischen den Leitern
    • Beispiel für Polyäthylen: $\epsilon_\mathrm{r} = 2,29$
    • Skineffekt verhindert tiefes Eindringen ins Metall
    • Geometrie des Kabels hat kaum Einfluss
    • Berechnung des Verkürzungsfaktors:
    $v_\mathrm{k} = \dfrac{1}{\sqrt{\epsilon_\mathrm{r}}}$
    • gegeben: $f = 145 MHz$
    • gegeben: $k_v = 0,66$
    • gesucht: $l_G$
    $\begin{split}l_E &= \lambda\\ &= \frac{c}{f}\\ &\approx \frac{3\cdot 10^8 m/s}{145 MHz}\\ &\approx 2,07 m\end{split}$
    $\begin{split}k_v &= \frac{l_G}{l_E}\\ \Rightarrow l_G &= k_v \cdot l_E\\ &= 0,66 \cdot 2,07 m\\ &\approx 1,37 m\end{split}$

    Fußpunktimpedanz I

    • Speiseimpedanz $73,1 Ω$
    • Im Freiraum, also bei einer Aufbauhöhe von min. einer Wellenlänge
    • Recht nahe bei $50 Ω$
    • Bei geringerer Aufbauhöhe kommt es zu Wechselwirkungen mit dem Boden
    • Speiseimpedanz ca. $40 Ω$ bis $90 Ω$
    • Antennenabschnitte sind teilweise parallel geführt
    • Verdoppelt die Spannung
    • Halbiert den Strom
    • $R = \frac{2 \cdot U}{\frac{I}{2}} = 4 \cdot \frac{U}{I}$
    • Speiseimpedanz vervierfacht sich: ca. $240 Ω$ bis $300 Ω$
    • Ein Dipolschenkel entfällt und wird durch eine Erde mit möglichst geringem Widerstand ersetzt
    • Hälfte eines Dipols im Freiraum
    • $\rightarrow$ Speisewiderstand: $\dfrac{73,1 Ω}{2} \approx 37 Ω$
    • Radiale um $45 °$ nach unten abwinkeln ergibt zusätzliche Abstrahlung
    • $\rightarrow$ Speisewiderstand: $50 Ω$

    Fußpunktimpedanz II

    • Ein horizontaler, mittengespeister Dipol hat ab ca. 1‑λ Aufbauhöhe über dem Erdboden den gleichen Speisewiderstand wie im Freiraum ($73,1 Ω$).
    • Ist ein Halbwellendipol oder eine gegenüber Erde erregte λ/4‑Antenne zu kurz, wirkt sie kapazitiv (Strom eilt der Spannung voraus).
    • Ist sie zu lang, erhält die Speiseimpedanz einen induktiven Anteil (Strom eilt der Spannung nach).
    • Im Resonanzfall fallen Spannungs- und Strommaximum zusammen – es entsteht ein reiner Wirkwiderstand.

    Elektrische Verlängerung und Verkürzung

    • Ein Halbwellendipol bzw. eine gegenüber Erde erregte λ/4‑Antenne wirkt kapazitiv, wenn sie zu kurz ist, und induktiv, wenn sie zu lang ist.
    • Die abweichende Speiseimpedanz führt zu Fehlanpassung und einem schlechteren SWR.
    • Durch Einfügen eines Kondensators (elektrisch verkürzen) oder einer Verlängerungsspule (elektrisch verlängern) lässt sich die Impedanz wieder anpassen.
    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung einer vertikalen Antenne („mech. 5/8 λ“) mit eingefügter Spule und vier horizontalen Radials („λ/4“).
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung eines vertikalen Strahlers mit einer am unteren Ende eingefügten Spule. Der Strahler ist mit dem Innenleiter eines nach unten führenden Koaxialkabels verbunden. Vom Außenleiter des Koaxialkabels gehen vier horizontale Leiter (Radials) im Abstand von 90° nach außen ab. Parallel zum vertikalen Strahler gibt es einen nach oben und unten gerichteten Pfeil mit der Beschriftung „mech. 5/8 λ“. Parallel zu einem der Radials ist ein nach innen und außen gerichteter Pfeil mit der Beschriftung „λ/4“ zu sehen.">
    Abbildung EA-14.10.1: Antenne mit Spule
  • * Die Antenne ist durch Einfügen einer Spule elektrisch verlängert.
    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung einer vertikalen Antenne („mech. > λ/4“) mit eingefügtem Kondensator und vier horizontalen Radials („λ/4“).
<p>) Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung eines vertikalen Strahlers mit einem am unteren Ende eingefügten Kondensator (zwei horizontale Striche). Der Strahler ist mit dem Innenleiter eines nach unten führenden Koaxialkabels verbunden. Vom Außenleiter des Koaxialkabels gehen vier horizontale Leiter (Radials) im Abstand von 90° nach außen ab. Parallel zum vertikalen Strahler gibt es einen nach oben und unten gerichteten Pfeil mit der Beschriftung „mech. > λ/4“. Parallel zu einem der Radials ist ein nach innen und außen gerichteter Pfeil mit der Beschriftung „λ/4“ zu sehen.">
<figcaption>Abbildung EA-14.10.1: Antenne mit Kondensator</figcaption></p>
</figure>
</left>
<div class= * Die Antenne ist durch Einfügen eines Kondensators elektrisch verkürzt.

    Near Vertical Incidence Skywave (NVIS)

    • Liegt die Sendefrequenz unter der kritischen Frequenz, wird selbst eine senkrecht nach oben gestrahlte Raumwelle von der Ionosphäre reflektiert.
    • Dadurch verschwindet die Tote Zone – ein Effekt, der für Nahverbindungen genutzt werden kann.
    • Voraussetzung: Eine Kurzwellenantenne, die in einem möglichst steilen Winkel nach oben strahlt.
    • Dieser Effekt wird als Near Vertical Incidence Skywave (NVIS) bezeichnet.
    • NVIS-Verbindungen ermöglichen die Überwindung von Hindernissen (z. B. bergiges Gelände), die ansonsten die Bodenwelle blockieren würden.
    • Geeignet sind horizontale Dipole, die in einer Aufbauhöhe von maximal einem Viertel der Wellenlänge aufgehängt werden – so wirkt die Erdoberfläche als Reflektor und sorgt für einen Gewinn in Richtung Zenit.
    • Wird ein Horizontal-Dipol zu hoch aufgehängt, führt die Verzögerung bei der Reflektion zu einer Phasenverschiebung.
    • $\rightarrow$ Dadurch kommt es in Richtung Zenit zu teilweiser Auslöschung der reflektierten Welle.
    • $\rightarrow$ Das Ergebnis ist ein Gewinn in flacherer Abstrahlrichtung, was bei NVIS-Kommunikation unerwünscht ist.
    • Vertikalantennen sind ungeeignet, da sie ohnehin einen flachen Abstrahlwinkel aufweisen.

    Traps

    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X   X“ in der Mitte und links und rechts jeweils einer Spule und einem Kondensator parallel geschaltet; Anschlusspunkte am linken und am rechten Ende.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X X“ in der Mitte und Anschlusspunkten am linken und am rechten Ende. In beiden Teilstücken links und rechts der Einspeisung befinden sich jeweils eine Spule und ein Kondensator in Parallelschaltung.">
    Abbildung EA-14.12.1: Zweiband-Dipolantenne mit Traps
  • Trap als Parallelschwingkreis aus Kondensator und Spule
    * Multibandantennen sind so konstruiert, dass sie auf mehreren Frequenzbändern resonant sind. * Ein Trap wird in einen Dipol eingefügt, um einen zusätzlichen Frequenzbereich zu erschließen.
    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X   X“ in der Mitte und links und rechts jeweils einer Spule und einem Kondensator parallel geschaltet; Anschlusspunkte am linken und am rechten Ende.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X X“ in der Mitte und Anschlusspunkten am linken und am rechten Ende. In beiden Teilstücken links und rechts der Einspeisung befinden sich jeweils eine Spule und ein Kondensator in Parallelschaltung.">
    Abbildung EA-14.12.1: Zweiband-Dipolantenne mit Traps
  • * Bei seiner Resonanz wirkt der Trap als Sperrkreis, der den Stromfluss blockiert und den Dipol elektrisch begrenzt. * Bei Anregung mit tieferer Frequenz schwingt hingegen der gesamte Dipol.
    • Frequenzen oberhalb der Resonanz des Traps können den Schwingkreis passieren.
    • Der überwiegend wirkende Kondensator verkürzt dadurch die Antenne leicht – die Spule spielt hier eine untergeordnete Rolle.
    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X   X“ in der Mitte und links und rechts jeweils einer Spule und einem Kondensator parallel geschaltet; Anschlusspunkte am linken und am rechten Ende; Länge des Leiters zwischen Einspeisepunkt und Parallelschaltung 10,07 m, zwischen Parallelschaltung und äußerem Anschlusspunkt 6,71 m; linke Parallelschaltung mit „f_res = 7,05 MHz“ beschriftet.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X X“ in der Mitte und Anschlusspunkten am linken und am rechten Ende. In beiden Teilstücken links und rechts der Einspeisung befinden sich jeweils eine Spule und ein Kondensator in Parallelschaltung. Auf beiden Seiten ist die Länge des Leiters zwischen einem Einspeisepunkt und der Parallelschaltung von Spule und Kondensator mit jeweils 10,07 m angegeben, die Länge zwischen der Parallelschaltung und dem äußeren Anschlusspunkt beträgt jeweils 6,71 m. Unter der linken Parallelschaltung steht die Angabe „f_res = 7,05 MHz“.">
    Abbildung EA-14.12.1: Zweiband-Dipolantenne mit Trap für das 40m-Band
  • * Wird ein Trap-Dipol bei der Resonanzfrequenz eines der Traps betrieben, wirkt dieser wie ein Sperrkreis. * Dadurch fließt nahezu kein Strom, und der Dipol verhält sich, als ob er an dieser Stelle endet.
    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X   X“ in der Mitte und links und rechts jeweils einer Spule und einem Kondensator parallel geschaltet; Anschlusspunkte am linken und am rechten Ende; Länge des Leiters zwischen Einspeisepunkt und Parallelschaltung 10,07 m, zwischen Parallelschaltung und äußerem Anschlusspunkt 6,71 m; linke Parallelschaltung mit „f_res = 7,05 MHz“ beschriftet.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X X“ in der Mitte und Anschlusspunkten am linken und am rechten Ende. In beiden Teilstücken links und rechts der Einspeisung befinden sich jeweils eine Spule und ein Kondensator in Parallelschaltung. Auf beiden Seiten ist die Länge des Leiters zwischen einem Einspeisepunkt und der Parallelschaltung von Spule und Kondensator mit jeweils 10,07 m angegeben, die Länge zwischen der Parallelschaltung und dem äußeren Anschlusspunkt beträgt jeweils 6,71 m. Unter der linken Parallelschaltung steht die Angabe „f_res = 7,05 MHz“.">
    Abbildung EA-14.12.1: Zweiband-Dipolantenne mit Trap für das 40m-Band
  • * Bei Frequenzen unterhalb der Resonanz fließt nur wenig Strom durch den Kondensator. * Die Wirkung der Spule dominiert und führt zu einer elektrischen Verlängerung der Antenne.
    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X   X“ in der Mitte; links und rechts jeweils zwei Schwingkreise (innen „b“, außen „a“) aus einer Spule und einem Kondensator parallel geschaltet.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung einer horizontalen Drahtantenne mit zwei Einspeisepunkten „X X“ in der Mitte. In beiden Teilstücken links und rechts der Einspeisung befinden sich jeweils zwei Schwingkreise aus einer Spule und einem Kondensator in Parallelschaltung. Die beiden inneren Schwingkreise sind mit „b“ bezeichnet, die beiden äußeren mit „a“.">
    Abbildung EA-14.12.1: Dreiband-Dipolantenne mit Traps
  • * Durch Einbau mehrerer Traps wird der innere Schwingkreis auf die höchste Frequenz und der nächstäußere auf eine niedrigere Frequenz abgestimmt. * So lassen sich mehrere Resonanzen im selben Dipol realisieren.

    Yagi-Uda Antenne II

    * Einspeisung an *Strahler* ausgeführt als Dipol oder Faltdipol * Welle trifft auf längeren *Reflektor* und kürzeren *Direktor* * Es kann auch mehrere Direktoren geben
    1) Kurzbeschreibung: Elemente einer Richtantenne, dargestellt als drei horizontale Linien.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Dargestellt sind die drei Elemente einer Richtantenne. Oben gibt es eine lange, horizontale Linie, darunter eine etwas kürzere Linie, die an ihren Enden schleifenförmig nach unten zurückgebogen ist. An den Endpunkten der Schleife befindet sich jeweils ein durch einen kleinen Kreis dargestellter Anschlusspunkt. Die dritte horizontale Linie ist kürzer als die beiden oberen Linien. Am rechten Bildrand sind die Elemente von oben nach unten mit „1“, „2“ und „3“ bezeichnet.">
    Abbildung EA-14.13.1: Die Elemente einer Yagi-Uda-Antenne: 1 Reflektor, 2 Strahler, 3 Direktor
    • Reflektor und Direktor schwingen ohne elektrische Verbindung zum Strahler zu haben
    • Haben auch keine Antenneneinspeisung
    • Nehmen dennoch Energie auf und geben sie wieder ab
    * Zwischen Strahler und Elementen gibt es eine räumliche und zeitliche Phasenverschiebung * Durch die Überlagerung der Abstrahlung entsteht eine Richtwirkung * *Destruktive Interferenz*: Wellen löschen sich aus * *Konstruktive Interferenz*: Wellen verstärken sich

    Phase:

    90 °

    * Große Hauptkeule in Richtung der Direktoren * Kleine Nebenkeulen und insbesondere Rückkeule
    1) Kurzbeschreibung: Antennendiagramm bestehend aus einer horizontalen Linie über das ganze Bild hinweg und zwei verschieden großen Schleifen ober- und unterhalb dieser Linie.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit einer langen horizontalen Linie über das ganze Bild hinweg. Entlang dieser Linie gibt es eine Kontur bestehend aus einer kleinen (links) und einer großen (rechts) ovalen Schleife. Beide Schleifen verjüngen sich im linken Teil der Abbildung zu einem gemeinsamen Punkt auf der horizontalen Linie. Es gibt keine Beschriftungen oder Maße.">
    Abbildung EA-14.13.1: Strahlungsdiagramm einer Yagi-Uda-Antenne
  • Yagi-Uda-Antenne III

    • Reflektoren und Direktoren beeinflussen nicht nur die Richtwirkung, sondern auch den Speisewiderstand einer Yagi‑Uda‑Antenne.
    • Ein Teil der vom Strahler ausgestrahlten Welle wird zurückreflektiert, wodurch sich der Speisewiderstand in Abhängigkeit vom Abstand der Elemente verändert.
    • Mit zunehmender Länge (und damit höherem Gewinn) wird der Öffnungswinkel der Antenne schmaler.
    • Dies folgt dem Energieerhaltungssatz – es kann keine Energie "aus dem Nichts" erzeugt werden.
    • Bei der Kreuzyagi werden zwei Yagi‑Uda‑Antennen um $90 °$ zueinander verdreht (z. B. eine horizontal, eine vertikal).
    • Durch Einspeisung eines um $90 °$ phasenverschobenen Signals oder Verschiebung einer Antenne um eine Viertelwellenlänge wird zirkulare Polarisation erzeugt.

    Parabolspiegel I

    • Frequenzen zwischen $1 GHz$ und $300 GHz$
    • Wellenlänge von Millimetern bis wenigen Dezimetern
    • Können von Metallen reflektiert werden
    * Parabolisch geformte Metalloberfläche oder engmaschiges Gitter * Parallel einfallende Wellen werden auf einem Punkt vor dem Spiegel gebündelt
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<p>Kurzfassung: Schematische Darstellung einer Parabol-Schüsselantenne mit speisender Antenne nahe der Mitte, parallelen orangefarbenen Wellenfronten von rechts und einem per Kabel angeschlossenen Messgerät rechts unten.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links ist ein großer schwarzer Halbkreis mit vielen kurzen, nach außen zeigenden Strichmarken entlang des Randes; die Schüsselöffnung zeigt nach rechts. Im rechten, offenen Bereich verlaufen mehrere gleichmäßig verteilte, waagerechte orangefarbene Linien von rechts nach links. In der Nähe der Mitte der Schüssel ist ein kleines, schwarzes, nach unten zeigendes Dreieck (Antennensymbol) an einer kurzen senkrechten Leitung dargestellt. Von diesem Punkt führen mehrere orangefarbene Geraden fächerförmig zur gekrümmten linken Innenfläche und treffen dort auf verschiedene Stellen des Randes; zusätzlich verlaufen die waagerechten orangefarbenen Linien durch die Öffnung bis zur linken Innenfläche. Vom Antennensymbol geht eine schwarze Leitung nach unten, verläuft rechtwinklig nach rechts und endet in einem rechteckigen Gerät unten rechts. Dieses Gerät hat einen Rahmen, links zwei kleine runde Tasten übereinander, mittig ein rechteckiges Display/Feld und rechts einen großen runden Drehknopf mit einem kleinen Punkt im Inneren sowie daneben einen kleinen runden Indikator. Es sind keine Textbeschriftungen vorhanden.">
<figcaption>Abbildung EA-14.15.1: Funktionsweise eines Parabolspiegels</figcaption></p>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section><ul>
<li>Durch die Welleneigenschaften kommt es zu Beugungseffekten</li>
<li>Bündelung kommt nicht genau in einem Punkt zustande</li>
<li>Abweichung kann durch Größe der Schüssel kompensiert werden</li>
<li>Gewinn wird dadurch erhöht</li>
<li>Optimal: Einige Wellenlängen oder mehr</li>
</ul>
</section>
            </section>
                    <section>
                <section data-background-color=

    Parabolspiegel II

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<p>Kurzfassung: Schematische Darstellung einer Parabol-Schüsselantenne mit speisender Antenne nahe der Mitte, parallelen orangefarbenen Wellenfronten von rechts und einem per Kabel angeschlossenen Messgerät rechts unten.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links ist ein großer schwarzer Halbkreis mit vielen kurzen, nach außen zeigenden Strichmarken entlang des Randes; die Schüsselöffnung zeigt nach rechts. Im rechten, offenen Bereich verlaufen mehrere gleichmäßig verteilte, waagerechte orangefarbene Linien von rechts nach links. In der Nähe der Mitte der Schüssel ist ein kleines, schwarzes, nach unten zeigendes Dreieck (Antennensymbol) an einer kurzen senkrechten Leitung dargestellt. Von diesem Punkt führen mehrere orangefarbene Geraden fächerförmig zur gekrümmten linken Innenfläche und treffen dort auf verschiedene Stellen des Randes; zusätzlich verlaufen die waagerechten orangefarbenen Linien durch die Öffnung bis zur linken Innenfläche. Vom Antennensymbol geht eine schwarze Leitung nach unten, verläuft rechtwinklig nach rechts und endet in einem rechteckigen Gerät unten rechts. Dieses Gerät hat einen Rahmen, links zwei kleine runde Tasten übereinander, mittig ein rechteckiges Display/Feld und rechts einen großen runden Drehknopf mit einem kleinen Punkt im Inneren sowie daneben einen kleinen runden Indikator. Es sind keine Textbeschriftungen vorhanden.">
<figcaption>Abbildung EA-14.16.1: Schnitt durch einen Parabolspiegel mit Antenne</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Im Punkt vor dem Parabolspiegel werden die Erregerantennen platziert * Helixantennen, die eine zirkulare Polarisation erzeugen, eignen sich besonders für den Mikrowellenbereich
    Bild eines Hornstrahlers folgt
    * Hornstrahler können mit einem Hohlleiter gespeist werden * In Hohlleitern, also Metallrohren, wird die Mikrowellenenergie durch Reflexion an den Außenwänden geführt
    • Hohlleiter leiten Mikrowellen, indem sie diese an ihren metallischen Außenwänden reflektieren
    • Dadurch gelangt die Welle in ein Horn, aus dem sie abgestrahlt oder in den Hohlleiter eingespeist wird

    $g_i = 10 \cdot \log_{10}{\left(\left(\frac{\pi \cdot d}{\lambda}\right)^2 \cdot \eta\right)}dBi$

    • Berechnung mit der Formel in der Formelsammlung
    • Abhängig vom Durchmesser
    • Üblicherweise sehr hoher Gewinn
    * gegeben: $d = 30 cm$ * gegeben: $\eta_{eff} = 1$
    * gegeben: $f = 5,7 GHz$ * gesucht: $g_i$
    $\lambda = \frac{c}{f} = \frac{3\cdot 10^8 m/s}{5,7 GHz} = 0,053 m$
    $\begin{split}g_i &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\left(\frac{\pi \cdot d}{\lambda}\right)^2 \cdot \eta\right)}dBi\\ &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\left(\frac{\pi \cdot 0,3 m}{0,053 m}\right)^2 \cdot 1\right)} dBi\\ &= 25,1 dBi\end{split}$
    * gegeben: $d = 80 cm$ * gegeben: $\eta_{eff} = 1$
    * gegeben: $f = 5,7 GHz$ * gesucht: $g_i$
    $\lambda = \frac{c}{f} = \frac{3\cdot 10^8 m/s}{5,7 GHz} = 0,053 m$
    $\begin{split}g_i &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\left(\frac{\pi \cdot d}{\lambda}\right)^2 \cdot \eta\right)}dBi\\ &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\left(\frac{\pi \cdot 0,8 m}{0,053 m}\right)^2 \cdot 1\right)}dBi\\ &= 33,6 dBi\end{split}$
    * gegeben: $d = 80 cm$ * gegeben: $\eta_{eff} = 1$
    * gegeben: $f = 10,4 GHz$ * gesucht: $g_i$
    $\lambda = \frac{c}{f} = \frac{3\cdot 10^8 m/s}{10,4 GHz} = 0,029 m$
    $\begin{split}g_i &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\left(\frac{\pi \cdot d}{\lambda}\right)^2 \cdot \eta\right)}dBi\\ &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\left(\frac{\pi \cdot 0,8 m}{0,029 m}\right)^2 \cdot 1\right)}dBi\\ &= 38,8 dBi\end{split}$
    * gegeben: $d = 120 cm$ * gegeben: $\eta_{eff} = 1$
    * gegeben: $f = 10,4 GHz$ * gesucht: $g_i$
    $\lambda = \frac{c}{f} = \frac{3\cdot 10^8 m/s}{10,4 GHz} = 0,029 m$
    $\begin{split}g_i &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\left(\frac{\pi \cdot d}{\lambda}\right)^2 \cdot \eta\right)}dBi\\ &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\left(\frac{\pi \cdot 1,2 m}{0,029 m}\right)^2 \cdot 1\right)}dBi\\ &= 42,3 dBi\end{split}$

    Offset-Spiegel

    • Parabolspiegel bündelt Welle vor Spiegel
    • Erregerantenne im Stahlengang positioniert
    • Teilweise Abschattung der Welle
    • Offsetspiegel: Erregerantenne außerhalb des Strahlengangs
    • Meist unterhalb, Paraboloid wird angepasst

    Vor-/Rückverhältnis

    Antennencharakteristik und Richtwirkung

    1) Kurze Zusammenfassung:
Vergleichsgrafik mit zwei überlagerten Richtdiagramm-Konturen: links/rechts ein schwarzes, symmetrisches Muster mit der Beschriftung „Dipol“ und darübergelegter, nach rechts ausgezogener grauer Kontur mit der Beschriftung „Richtantenne“, dazu Maßpfeile „P_D“, „P_R“ und „P_V“.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Eine dünne horizontale Linie verläuft durch die Bildmitte von links nach rechts. Spiegelbildlich zu dieser Linie sind nach oben und unten zwei Richtdiagramm-Konturen eingezeichnet. Eine schwarze Kontur (links mit „Dipol“ beschriftet) besteht aus zwei gleich großen, geschlossenen Kreisen, die sich in der Mitte der Grafik berühren (je ein Kreis nach links und rechts). Eine graue Kontur (rechts unten mit „Richtantenne“ in Grau beschriftet) besteht aus einer geschlossenen, tropfenförmigen Kurve, die in der Mitte der Grafik schmal beginnt und weit nach rechts ausläuft und dabei die rechte schwarze Kreisform überlagert, und einer kleinen, schmalen geschlossenen Kurve nach links. Unterhalb der Richtdiagramm-Konturen sind zwei horizontale Maßlinien mit Doppelpfeilen, beide mit „P_D“ beschriftet; die linke reicht vom linken Außenrand der schwarzen Form bis zur Mitte, die rechte von der Mitte bis zum rechten Außenrand. Die Begrenzungen der Maßlinien werden mit vertikalen Linien dargestellt, die von der horiztontalen Linie in der Mitte nach unten weisen. Oberhalb der Richtdiagramm-Konturen verläuft eine kurze horizontale Maßlinie „P_R“ vom linken Außenrand der grauen Form bis zur Mitte und rechts davon eine längere Maßlinie „P_V“, die bis zur rechten Außenkante der grauen Kontur reicht. Die Begrenzungen der Maßlinien werden mit vertikalen Linien dargestellt, die von der horiztontalen Linie in der Mitte nach oben weisen.">
    Abbildung EA-14.18.1: Strahlungscharakteristik einer Richtantenne zu einem Dipol
  • * Das *Vor-/Rück-Verhältnis* beschreibt, wie viel besser in Hauptstrahlrichtung gesendet und empfangen wird.
    * Richtantennen senden und empfangen auch in Rückwärtsrichtung – ein unerwünschter Effekt. * Der Antennengewinn bezieht sich nur auf die Hauptstrahlrichtung (im Vergleich zu einem Dipol oder isotropen Strahler).
    1) Kurzbeschreibung: Antennendiagramm bestehend aus einer horizontalen Linie von „a“ nach „b“ über das ganze Bild hinweg und zwei verschieden großen Schleifen ober-und unterhalb dieser Linie.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit einer langen horizontalen Linie über das ganze Bild hinweg mit einer Pfeilspitze nach links („a“) und nach rechts („b“). Entlang dieser Linie gibt es eine Kontur bestehend aus einer kleinen (links) und einer großen (rechts) ovalen Schleife. Beide Schleifen verjüngen sich im linken Teil der Abbildung zu einem gemeinsamen Punkt auf der horizontalen Linie, markiert durch einen verikalen Strich. Es gibt keine Beschriftungen oder Maße.">
    Abbildung EA-14.18.1: Strahlungscharakteristik einer Richtantenne
  • * Das Vor-/Rück-Verhältnis wird häufig in Dezibel angegeben.
    • gegeben: $P_R = 0,6 W$
    • gegeben: $P_V = 15 W$
    • gesucht: $\frac{Vor}{Rück}$
    $\begin{split}\frac{Vor}{Rück} &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\frac{P_V}{P_R}\right)} dB\\ &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\frac{15 W}{0,6 W}\right)} dB\\ &= 14 dB\end{split}$

    Lösungsweg

    * gegeben: $g_D= 10 dB$ * gegeben: $\frac{Vor}{Rück} = 20 dB$
    * gegeben: $P_S = 100 W$ * gesucht: $P_R$
    $\begin{split}P_V &= P_{ERP}\\ &= P_S \cdot 10^{\frac{g_d}{10 dB}}\\ &= 100 W \cdot 10^{\frac{10 dB}{10 dB}}\\ &= 1000 W\end{split}$
    $\begin{split}20 dB &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\frac{P_V}{P_R}\right)} dB\\ \Rightarrow \frac{P_V}{P_R} &= 10^{\frac{20 dB}{10 dB}}\\ &= 100\\ \Rightarrow P_R &= \frac{P_V}{100}\\ &= \frac{1000 W}{100}\\ &= 10 W\end{split}$

    Lösungsweg

    * gegeben: $g_D= 15 dB$ * gegeben: $\frac{Vor}{Rück} = 25 dB$
    * gegeben: $P_S = 6 W$ * gesucht: $P_R$
    $\begin{split}P_V &= P_{ERP}\\ &= P_S \cdot 10^{\frac{g_d}{10 dB}}\\ &= 6 W \cdot 10^{\frac{15 dB}{10 dB}}\\ &= 189,7 W\end{split}$
    $\begin{split}25 dB &= 10 \cdot \log_{10}{\left(\frac{P_V}{P_R}\right)} dB\\ \Rightarrow \frac{P_V}{P_R} &= 10^{\frac{25 dB}{10 dB}}\\ &= 316,2\\ \Rightarrow P_R &= \frac{P_V}{316,2}\\ &= \frac{189,7 W}{316,2}\\ &= 0,6 W\end{split}$

    Lösungsweg

    * gegeben: $U_V = 300 µV/m$ * gegeben: $U_R = 20 µV/m$
    * gegeben: $U_D = 128 µV/m$ * gesucht: $g_D$, $\frac{Vor}{Rück}$
    $\begin{split}g_D &= 20 \cdot \log_{10}{\left(\frac{U_V}{U_D}\right)} dB\\ &= 20 \cdot \log_{10}{\left(\frac{300 µV/m}{128 µV/m}\right)}\\ &= 7,4 dB\end{split}$
    $\begin{split}\frac{Vor}{Rück} &= 20 \cdot \log_{10}{\left(\frac{U_V}{U_R}\right)} dB\\ &= 20 \cdot \log_{10}{\left(\frac{300 µV/m}{20 µV/m}\right)}\\ &= 23,5 dB\end{split}$

    Halbwertsbreite

    • Höherer Gewinn in einer Richtung bedeutet gemäß Energieerhaltung, dass der Gewinn in den übrigen Richtungen insgesamt niedriger sein muss
    • Antennen mit hohem Gewinn besitzen oft einen schmalen Öffnungswinkel – schon bei kleinen Abweichungen von der Hauptstrahlrichtung sinkt der Gewinn deutlich
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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung:
Polares Strahlungsdiagramm mit einer dicken, nach rechts gerichteten Hauptkeule und einer sehr kleinen Rückkeule nach links, überlagert von einer waagerechten Achse mit Skala und Beschriftungen.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung:</p>
</li>
</ol>
<ul>
<li>Im Bild liegt ein graues Polargitter mit konzentrischen Kreisbögen und radialen Linien; am rechten Rand sind Winkelangaben „40°“, „30°“, „20°“, „10°“, „0°“, „350°“, „340°“, „330°“ und „320°“ eingetragen. Die Richtung 0° zeigt nach rechts.</li>
<li>Eine waagerechte Linie bildet die Bezugsachse und endet rechts in einem Pfeil. Am Pfeil steht „0°“ sowie darunter die Achsenbeschriftung „E / E_max“. Rechts neben der Achse steht die Zahl „1“. Entlang der rechten Achsenhälfte sind von rechts nach links die Buchstaben „a“, „b“, „c“, „d“ über der Skala vermerkt; auf der Linie darunter stehen die Zahlen „0,8“, „0,6“ und „0,4“.</li>
<li>Eine dicke, geschlossene schwarze Kurve zeigt die Richtcharakteristik: Sie bildet nach rechts (um 0°) eine breite, tropfenförmige Hauptkeule, deren Spitze die Marke „1“ an der Achse erreicht. Die Kurve verläuft oberhalb der Achse etwas flacher und unterhalb stärker ausladend, bleibt jedoch grob annähernd symmetrisch zur Horizontalen.</li>
<li>Nach links (um 180°) befindet sich eine sehr kleine, geschlossene Nebenkeule nahe dem Achsenmittelpunkt.</li>
<li>Links der Bildmitte, auf der waagerechten Achse, stehen mehrere schmale, senkrechte Striche unterschiedlicher Höhe dicht nebeneinander.">
  <figcaption>Abbildung EA-14.19.1: Richtdiagramm einer gerichteten Antenne</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
</left>
<div class= * Der *Öffnungswinkel* bzw. die *Halbwertsbreite* definiert den Winkel, in dem der Gewinn nicht um mehr als $3 dB$ abfällt * d. h. auf die halbe Strahlungsleistung oder $\tfrac{1}{\sqrt{2}} \approx 0,707$ der maximalen Feldstärke

    Strom- und Spannungsspeisung I

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<ol>
<li>
<p>Kurzfassung: Symmetrische Grafik mit einer roten Kurve „I“ und einer blauen Kurve „U“ über einer horizontalen Strecke mit Beschriftung „λ/2“, dazu drei orangefarbene Vertikallinien mit markierten Punkten und schwarzen, rechtwinkligen Linienformen.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Auf weißem Hintergrund verlaufen links, mittig und rechts je eine orangefarbene senkrechte Linie; an ihnen sitzen kleine schwarze Punkte: links oben und unten, in der Mitte oben und auf halber Höhe, rechts oben und auf mittlerer Höhe. Oben links und rechts führen von den äußeren Vertikalen waagerechte schwarze Linien nach innen; nahe der Mitte enden sie jeweils in kurzen, nach unten gerichteten schwarzen Stummeln, sodass zwischen den beiden Stummeln eine schmale Lücke bleibt. Unten führen von einer zentralen Lücke aus zwei waagerechte schwarze Linien nach links bzw. rechts; an ihren inneren Enden ragen kurze Stummel nach oben. Eine rote, glatte Kurve mit der Beschriftung „I“ (kursiv, rot) startet am linken oberen Punkt, wölbt sich bogenförmig nach oben mit einem Maximum am oberen Punkt der mittleren Vertikalen und fällt zum rechten oberen Punkt ab. Eine blaue, glatte Kurve mit der Beschriftung „U“ (kursiv, blau) beginnt nahe dem unteren linken Punkt, steigt gleichmäßig an, passiert die Mitte (dort liegt ein markierter Punkt auf der mittleren Vertikalen) und verläuft weiter ansteigend bis ungefähr zur mittleren Höhe am rechten Rand, wo ein weiterer Punkt markiert ist. Unterhalb der gesamten Zeichnung befindet sich ein langer, beidseitig Pfeile tragender schwarzer Doppelpfeil; in seiner Mitte steht die Beschriftung „λ/2“."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-14.20.1: Halbwellendipol mit Spannungs- und Stromverteilung</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section></section>
<section><div class= * Spannungsgespeiste Antenne * Hoher Speisewiderstand
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<ol>
<li>
<p>Kurzzusammenfassung: Ein Schaltbild mit Quelle, einem Block „Anpassglied“, einer waagerechten Leitung und einer darüber eingezeichneten blauen sinusförmigen Kurve, dazu eine Längenangabe „λ/2“.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links ist ein kreisförmiges Quell-Symbol, verbunden mit einem rechteckigen Block mit der Beschriftung „Anpassglied“, der nach unten mit einem Erdungssymbol verbunden ist. Vom rechten Rand des Blocks führt eine durchgehende, waagerechte, schwarze Leitung nach rechts. Oberhalb der Leitung steht eine beidseitige Pfeillinie (Doppelpfeil) mit der mittigen Aufschrift „λ/2“. Entlang der waagerechten Leitung ist eine hellblaue, sinusförmige Kurve eingezeichnet, die links unterhalb der Leitung beginnt, ansteigt, die Leitung im rechten Drittel ungefähr kreuzt und am rechten Rand oberhalb der Leitung endet; in der Nähe dieser Kurve steht kursiv der Buchstabe „U“. Es sind keine Achsen, Skalen oder weiteren Beschriftungen vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-14.20.1: Halbwellendipol Endgespeist</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
</section>
            </section>
                    <section>
                <section data-background-color=

    Strom- und Spannungsspeisung II

    Frequenzabhängige Stromverteilung

    1) Kurzbeschreibung: Diagramm der Stromverteilung auf einem Dipol (Länge 40 m); acht („a“), vier („b“), zwei („c“) Bögen und ein Bogen („d“), jeweils symmetrisch zur Mitte.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Diagramm zeigt die Stromverteilung auf einem Dipol, der durch eine horizontale Linie dargestellt wird. Die Mitte der Linie ist durch zwei kurze vertikale Linien markiert. Unterhalb dieser Linie gibt es zu beiden Seiten einen Pfeil und die Beschriftung „40 m“. Oberhalb der horizontalen Linie sind bogenförmige Kurven symmetrisch zur Mitte angeordnet, die jeweils über dem linken und rechten Ende der horizontalen Linie ansetzen. Die mit „a“ beschriftete Kurve besteht aus jeweils 4 gleich großen Bögen links und 4 Bögen rechts der Mitte. Darüber folgt eine mit „b“ beschriftete Kurve mit 2 etwas größeren Bögen zu jeder Seite. Darüber verläuft eine mit „c“ beschriftete Kurve aus jeweils 1 großen Bogen zu jeder Seite. Ganz oben überspannt ein einzelner, sehr großer, mit „d“ beschrifteter Bogen die gesamte Länge.">
    Abbildung EA-14.22.1: Stromverteilung auf einem Dipol
  • * Bestimme die Wellenlänge der dargestellten Stromverteilungen. * Rechne die Wellenlänge in die entsprechende Frequenz um.

    Antennengewinn in dBi und dBd

    Standortwahl

    Übertragungsleitungen II

    * Paralleldraht-Speiseleitung * Koaxialkabel
    * Das Koaxialkabel vermeidet unerwünschte Abstrahlung * Unerwünschte Abstrahlungen können durch *Mantelwellen* auftreten * Mantelwellen lassen sich durch Mantelwellensperren unterdrücken
    1) Kurzbeschreibung: Abisoliertes Koaxialkabel mit Innenleiter aus Kupfer, durchsichtigem Isolator, freigelegter Kupferabschirmung und schwarzem Außenmantel.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein abisoliertes Koaxialkabelende mit einem Innenleiter aus Kupfer, einem durchsichtigen Isolator, einer freigelegten Kupferabschirmung und einem schwarzen Außenmantel.">
    Abbildung EA-14.25.1: Geöffnetes Koaxialkabel aus Mantel, Schirmung, Dielektrikum und Innenleiter
  • * Wie bei Antennen, ist eine Speiseleitung unsymmetrisch, wenn unterschiedliche Spannungen anliegen * Beim Koaxialkabel sind die beiden Leiter unterschiedlich geformt * Der Schirm weist gegenüber der Erde keine Spannung auf
    1) Kurzbeschreibung: N-Einbaubuchse (links) und N-Stecker (rechts).
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt links eine N-Einbaubuchse mit Außengewinde und rechts den zugehörigen N-Stecker mit einer gerändelten Hülse mit Innengewinde und einem Mittelstift im Inneren, umgeben von einem geschlitzten Zylinder und einem orangefarbenen Isolator.">
    Abbildung EA-14.25.1: N-Buchse und N-Stecker
  • * *N-Stecker*: für niedrige und hohe Frequenz und hohe Leistung * *BNC-Stecker*: für niedrige und hohe Frequenz und geringe Leistung * *SMA-Stecker*: für hohe Frequenz und geringe Leistung * *UHF/PL-Stecker*: für niedrige Frequenz und hohe Leistung

    Übertragungsleitungen III

    Wellenwiderstand

    $Z = \dfrac{120 Ω}{\sqrt{\epsilon_\mathrm{r}}} \cdot \ln{\left(\dfrac{2 \cdot a}{d}\right)}$
    $\begin{split}Z &= \dfrac{120 Ω}{\sqrt{\epsilon_\mathrm{r}}} \cdot \ln{\left(\dfrac{2 \cdot a}{d}\right)}\\ &= \dfrac{120 Ω}{\sqrt{1}} \cdot \ln{\left(\dfrac{2 \cdot 200 mm}{2 mm}\right)}\\ &\approx 635 Ω\end{split}$
    $Z = \dfrac{60 Ω}{\sqrt{\epsilon_\mathrm{r}}} \cdot \ln{\dfrac{D}{d}}$

    Lösungsweg

    $\begin{split}Z &= \dfrac{60 Ω}{\sqrt{\epsilon_\mathrm{r}}} \cdot \ln{\left(\dfrac{D}{d}\right)}\\ &= \dfrac{60 Ω}{\sqrt{1}} \cdot \ln{\left(\dfrac{5 mm}{1 mm}\right)}\\ &\approx 97 Ω\end{split}$
    $\begin{split}Z &= \dfrac{60 Ω}{\sqrt{\epsilon_\mathrm{r}}} \cdot \ln{\left(\dfrac{D}{d}\right)}\\ &= \dfrac{60 Ω}{\sqrt{2,29}} \cdot \ln{\left(\dfrac{4,4 mm}{0,7 mm}\right)}\\ &\approx 75 Ω\end{split}$

    Kabeldämpfung I

    * Faktor zu $dB$-Umrechnung verwenden * Oder in der Formelsammlung nachschlagen
    * Im Anhang der Formelsammlung * Dämpfungen verschiedener Kabel in Abhängigkeit zur Frequenz * Bezug auf $100 m$ – bei kürzeren Kabeln muss umgerechnet werden
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<p>Kurzfassung: Liniendiagramm mit mehreren ansteigenden Geraden, die die Grunddämpfung verschiedener Koaxialkabel pro 100 m Leitungslänge in Abhängigkeit von der Frequenz zeigen.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Rechteckige Grafik mit dichtem Gitternetz. Unten steht die x‑Achse „Frequenz [MHz]“; Teilstriche (von links nach rechts) sind mit 1, 3.5, 5, 7, 10, 14, 20, 29, 50, 100, 145, 200, 300, 435, 1296, 2350, 4000, 5700 beschriftet. Oben sind die gleichen Frequenzwerte nochmals angezeigt. Links steht die y‑Achse „Grunddämpfung α0 je 100 m Leitungslänge in dB“. Die Skala reicht am sichtbaren Rand von 0.5 unten bis 300 oben; dazwischen sind u. a. 1, 2, 3, 5, 10, 15, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100 und 200 markiert (rechte Achsenseite zeigt die gleichen Werte). Mehrere schwarze, gerade, nach rechts oben ansteigende Linien sind mit Kabel-/Dielektrikumsangaben beschriftet; von oben nach unten (bei hoher Dämpfung) stehen: „PTFE 1,8 mm RG178“, „Voll‑PE 2,9 mm RG174“, „Voll‑PE 4,95 mm RG58“, „Voll‑PE 10,3 mm RG213“. Darunter verläuft ein Bündel weiterer Linien mit der Beschriftung „PE‑Schaum …“ mit verschiedenen Durchmessern, u. a. „PE‑Schaum 7,3 mm“, „PE‑Schaum 4,9 mm“, „PE‑Schaum 2,7 mm“, „PE‑Schaum 1,64 mm“ sowie „PE‑Schaum Massivschirm“. Alle Linien steigen mit zunehmender Frequenz an; die PE‑Schaum‑Linien liegen bei gleicher Frequenz im Diagramm niedriger als die Voll‑PE‑ und PTFE‑Linien.">
<figcaption>Abbildung EA-14.28.1: Kabeldämpfungsdiagramm im Anhang der Formelsammlung</figcaption></p>
</figure>
</div>
<aside class= * ggf. hier zoomen

    $\dfrac{20 dB}{100 m} = \dfrac{x}{20 m}$ $x = \dfrac{20 dB\cdot 20 m}{100 m} = 4 dB$

    $\dfrac{20 dB}{100 m} = \dfrac{x}{15 m}$ $x = \dfrac{20 dB\cdot 15 m}{100 m} = 3 dB$

    Kabeldämpfung II

    Skineffekt

    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung des Aufbaus der Ankopplung eines Dipols an ein Koaxialkabel mit den Strömen „I_1“ auf der Außenseite des Innenleiters, „I_2“ auf der Innenseite des Außenleiters („I_2“) und „I_3“ auf der Außenseite des Außenleiters; Spannungsmesser mit Wechselstromsymbol zwischen Außenleiter und Innenleiter am unteren Ende des Koaxialkabels; Erdung des Außenleiters.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt den Aufbau der Ankopplung eines Dipols an ein Koaxialkabel. Der Innenleiter ist mit dem „Dipolschenkel 1“ (links) und der Außenleiter mit dem „Dipolschenkel 2“ (rechts) verbunden. Angezeigt werden außerdem die Ströme auf der Außenseite des Innenleiters („I_1“), auf der Innenseite des Außenleiters („I_2“) und auf der Außenseite des Außenleiters („I_3“). I_1 fließt oben im Dipolschenkel 1 und I_2 im Dipolschenkel 2. I_3 fließt entlang dem Außenleiter nach unten zur Masse. Das Verhältnis der Ströme untereinander wird durch eine Gleichung angegeben: „I_2 = I_1 – I_3“. Am unteren Ende des Koaxialkabels sind der Außenleiter und der Innenleiter über einen Spannungsmesser mit Wechselstromsymbol miteinander verbunden, und der Außenleiter ist geerdet.">
    Abbildung EA-14.30.1: Skin-Effekt in einem Leiter
  • * Ohmsche Verluste im Metall tragen zusätzlich zu Verlusten in Speiseleitungen bei * Mit steigender Frequenz fließt der Strom vermehrt an der Leiteroberfläche – ein Effekt, der als *Skineffekt* bezeichnet wird * Der Skineffekt führt zu einer Zunahme der ohmschen Verluste

    Stehwellenverhältnis (SWR) II

    Stehwellenverhältnis (SWR) III

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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Graues Diagramm mit oberer und unterer wellenförmiger Begrenzung um eine horizontale Achse, gekennzeichnet mit den Maßangaben λ/2 sowie den Vertikalmaßen Umin und Umax.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links ist eine senkrechte Achse mit Pfeilspitze nach oben zu sehen; mittig verläuft eine horizontale Linie mit Pfeilspitze nach rechts. Der Bereich zwischen einer oberen und einer unteren, spiegelbildlich geschwungenen (sinusähnlichen) dicken Linie ist grau gefüllt. Über dem Diagramm markieren gestrichelte, kurze Vertikallinien drei Positionen; dazwischen sind zwei doppelpfeilige Maßpfeile mit der Beschriftung „λ/2“ eingezeichnet. In der Mitte befindet sich eine Einbuchtung der oberen Kurve; dort zeigt ein senkrechter doppelpfeiliger Maßpfeil zwischen dieser Einbuchtung und der horizontalen Linie und ist mit „Umin“ beschriftet. Rechts oben am höchsten Punkt der oberen Kurve markiert ein weiterer senkrechter doppelpfeiliger Maßpfeil den Abstand zur horizontalen Linie; er ist mit „Umax“ beschriftet. Die untere Kurve weist entsprechend spiegelbildliche Wellentäler und -berge unterhalb der horizontalen Linie auf. Weitere Beschriftungen oder Skalen sind nicht vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-14.32.1: Stehende Welle</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</left>
<div class= * Das Stehwellenverhältnis (SWR) kann oft direkt anhand des Speisewiderstands einer Antenne angegeben werden * Bei einem reinen Wirkwiderstand (ohne induktive oder kapazitive Anteile) berechnet sich das SWR aus dem Verhältnis von Lastwiderstand zu Kabelwellenwiderstand (sodass SWR ≥ $\num{1}$ ist)
    $s = \frac{R_2}{Z} = \frac{300 Ω}{75 Ω} = 4$
    $s = \frac{\sqrt{P_\mathrm{v}}+\sqrt{P_\mathrm{r}}}{\sqrt{P_\mathrm{v}}-\sqrt{P_\mathrm{r}}}$
    Dämpfung auf gesamtes Kabel für Hin- und Rückweg: $10 dB$ $P_R = -10 dB \cdot P_V = \dfrac{10 W}{10} = 1 W$
    $s = \dfrac{\sqrt{P_\mathrm{v}}+\sqrt{P_\mathrm{r}}}{\sqrt{P_\mathrm{v}}-\sqrt{P_\mathrm{r}}} = \dfrac{\sqrt{10 W}+\sqrt{1 W}}{\sqrt{10 W}-\sqrt{1 W}} = 1,92$

    Stehwellenmessgerät (SWR-Meter) I

    1) Kurzbeschreibung: SWR- und Leistungsmessgerät „SWR-30“ von Albrecht in schwarzem Gehäuse mit analogem Zeigerinstrument und mehreren Bedienelementen an der Frontseite.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein SWR- und Leistungsmessgerät mit der Bezeichnung „SWR-30“ von Albrecht. An der Frontseite eines schwarzen Gehäuses befindet sich in der Mitte ein helles Sichtfenster mit einem roten analogen Messzeiger. Das Fenster zeigt oben „WATT“, darunter eine bogenförmige Skala mit einer Beschriftung von „0“ bis „10“ oberhalb des Kreisausschnittes und „1“ über „3“ bis „SET“ unterhalb des Kreisausschnittes. Dieser Teil der Skala ist mit „SWR“ beschriftet. Der Bereich zwischen „3“ und „SET“ ist in Rot markiert. Unten im Display gibt es eine horizontale Skala mit Markierungen von „1“ bis „10“ und links der Erklärung „F.S.“. Links des Sichtfensters steht „TX“. Rechts befinden sich zwei Schiebeschalter übereinander zur Umschaltung zwischen „10W FWD“ und „100W REF“ sowie zwischen „PWR“ und „SWR“. Am rechten Rand des Gehäuses steht „ANT“. Unterhalb der Schiebeschalter befindet sich ein Drehknopf mit weißer Markierung und der Beschriftung „CAL“, umgeben von einer gebogenen Skalenlinie.">
    Abbildung EA-14.33.1: Ein SWR-Meter zur Messung bis maximal $100 W$
  • 1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Transceiver, SWR-Meter, Antenne; zwischen SWR-Meter und Antenne Beschriftung „Vorlaufend“ mit Pfeil nach rechts und „Reflektiert“ mit Pfeilrichtung nach links.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus drei mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein rechteckiges Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Transceiver“. Rechts davon gibt es einen Block, der mit „SWR-Meter“ beschriftet ist. Nach rechts geht zunächst die horizontale Linie weiter und führt dann vertikal nach oben in ein Antennensymbol („Antenne“). Oberhalb der horizontalen Linie gibt es zwischen SWR-Meter und Antenne einen blauen, nach rechts zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Vorlaufend“, und einen roten, nach links zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Reflektiert“.">
    Abbildung EA-14.33.1: Prinzip der Messung eines SWR-Meters
  • Stehwellenmessgerät (SWR-Meter) II

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<p>Kurzbeschreibung: Schaltplan mit einer dicken oberen Sammelschiene, zwei mittleren Widerständen und zwei seitlich aufgebauten Messzweigen mit Dioden, Kondensatoren, verstellbaren Widerständen und jeweils einem Amperemeter „A“.</p>
<p>Detailbeschreibung: Oben verläuft eine dick gezeichnete, horizontal gebogene Sammelschiene mit abgerundeten Enden; an den äußersten linken und rechten Enden sind kleine Kreis-Symbole mit kurzen Anschlusslinien. Von dieser oberen Schiene gehen vier senkrechte Leitungen nach unten: links, zweimal mittig und rechts. In den beiden mittleren Abzweigen befindet sich jeweils ein rechteckiges Widerstandssymbol (Widerstand), das zwischen der oberen Schiene und einer unteren Sammelleitung geschaltet ist. Links und rechts ist jeweils ein seitlicher Zweig identisch aufgebaut: direkt unter der oberen Schiene liegt eine Diode; darunter befindet sich ein Knoten, an dem ein Kondensator (zwei parallele Platten) quer zum seitlichen Leiter angeschlossen ist. Ebenfalls von diesem Knoten führt ein verstellbarer Widerstand (Rechteck mit Schrägpfeil) senkrecht nach unten zur unteren Sammelleitung. Vom Knoten zwischen Diode/Kondensator/Verstellwiderstand geht jeweils eine Leitung zu einem runden Messgerätesymbol mit der Aufschrift „A“ (Amperemeter). Die unteren Anschlüsse der beiden Amperemeter sind über eine gestrichelte rechteckige Verbindungslinie miteinander und mit der unteren Sammelleitung verbunden. Schwarze Punkte kennzeichnen die elektrischen Knoten an Kreuzungs- und Abzweigstellen. Es sind keine Achsen vorhanden; die einzigen Textbeschriftungen sind die beiden „A“ in den Messgeräten.">
<figcaption>Abbildung EA-14.34.1: Schaltung eines Stehwellenmessgeräts</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Koppelt einen Teil der vorlaufenden Leistung * Koppelt einen Teil der rücklaufenden Leistung * Anzeige über eine geeignete Skala (z. B. Kreuzzeigerinstrument) * Ablesen des Stehwellenverhältnisses
    $s = \frac{R_2}{Z} = \frac{150 Ω}{50 Ω} = 3$

    Vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) I

    * Aktives Messgerät * Misst das Verhältnis von Spannung und Strom bei einer Frequenz * Oft kann ein Frequenzbereich angegeben werden
    * Große und kleine Widerstände eines Schwingkreis * Resonanzfrequenz eines Schwingkreis * Filterverhalten * Impedanzmessung * Stehwellenverhältnisse
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<ul>
<li>
<p>Zusammenfassung: Ein Spektrumanalysator misst ein schwarzes, rechteckiges HF-Gehäuse auf einer Laborwerkbank über zwei Koaxkabel.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links steht ein weiß-grauer Rigol DSA815 (Beschriftung „Spectrum Analyzer 9 kHz–1.5 GHz“) mit Farbdisplay und vielen Tasten sowie einem großen Drehknopf. Auf dem Display ist ein schwarzes Messraster mit einer gelben Kurve zu sehen; ein Marker ist bei etwa 32,5 MHz eingeblendet und zeigt rund −3 dB an. Unten rechts am Gerät sind zwei koaxiale Anschlüsse belegt; von dort führen zwei schwarze Koaxkabel zu einem mattschwarzen, rechteckigen Metallgehäuse mit Koaxbuchsen an beiden Stirnseiten und Befestigungslaschen, das vorne auf der grünlichen Tischoberfläche liegt. Auf dem Tisch liegen außerdem zwei kleine, runde schwarze Kappen. Im Hintergrund sind eine Steckdose, ein Kippschalter mit Leuchte und Kabelkanäle an der Wand zu sehen."></p>
  <figcaption>Abbildung EA-14.35.1: Messung eines Tiefpassfilters mit Grenzfrequenz bei $30 MHz$</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
</div>
<aside class= * Im Bild wird von $0-100 MHz$ gemessen und der Durchgang bis ca. $30 MHz$ ist erkennbar

    Vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) II

    1) Kurzbeschreibung: Diagramm aus einem rechteckigen Gitter und mit einer horizontalen Achse „MHz:“ und einer vertikalen Achse „SWR:“; V-förmige Kurve mit einem Minimum bei etwa 3,1 MHz bei einem SWR von etwa 1.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Koordinatensystem aus einem rechteckigen Gitter mit einer horizontalen Achse „MHz:“ und einer vertikalen Achse „SWR:“. Die horizontale Achse hat Markierungen bei 2,5, 3,0, 3,5, 4,0, 4,5, 5,0 und 5,5 MHz, die vertikale Achse hat Markierungen bei 1, 2, 3, 4 und 5. Eine V-förmige Kurve beginnt am oberen Rand bei etwa 2,7 MHz und verläuft steil nach unten, erreicht ihr Minimum bei etwa 3,1 MHz bei einem SWR von etwa 1 und steigt dann wieder steil an und endet bei etwa 3,7 MHz am oberen Rand.">
    Abbildung EA-14.36.1: SWR-Verlauf im Display eines VNAs
  • * VNAs stellen den SWR-Verlauf über die Frequenz grafisch dar * Eine zu tiefe Resonanzfrequenz weist auf eine zu lange Antenne hin (Kürzen erforderlich) * Eine zu hohe Resonanzfrequenz deutet darauf hin, dass die Antenne verlängert werden muss

    Phasenverschiebung in Übertragungsleitungen

    Impedanztransformation

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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Ein horizontaler Leitungszug mit der Beschriftung „Z1“ hat in der Mitte eine senkrechte, wie eine Leiter gezeichnete Doppelader nach unten, deren unteres Ende mit „Z2“ beschriftet ist.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Eine kräftige, waagerechte Linie verläuft von links nach rechts; nahe beiden Enden befinden sich jeweils zwei kleine, offene Kreise auf der Linie. Oberhalb der mittleren Stelle der Linie steht der Text „Z1“. An dieser mittleren Stelle sind zwei dicht beieinanderliegende schwarze Punkte zu sehen, von denen aus ein senkrechtes Element nach unten führt. Dieses Element besteht aus zwei parallelen, vertikalen Linien, die durch mehrere kurze, horizontale Striche verbunden sind (leiterartige Darstellung). Am unteren Ende enden die beiden vertikalen Linien jeweils in einem einzelnen schwarzen Punkt; darunter steht der Text „Z2“. Weitere Symbole, Maße oder Achsen sind nicht vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-14.38.1: Halbwellendipol mit Impedanztransformation über Speiseleitung</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
<div class= * Halbwellendipol: stromgespeist (niederohmig) * Ganzwellendipol: spannungsgespeist (hochohmig)
    $\begin{split}Z &= \sqrt{Z_E \cdot Z_A}\\ &= \sqrt{240 Ω \cdot 60 Ω}\\ &= 120 Ω\end{split}$
    $\begin{split}Z &= \sqrt{Z_E \cdot Z_A}\\ &= \sqrt{600 Ω \cdot 240 Ω}\\ &= 380 Ω\end{split}$
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<p>Ein Schaltplan zeigt eine Verbindung zwischen zwei Punkten, die mit "TRX" und "ANT" beschriftet sind. In der Mitte des oberen Leitungsabschnitts befindet sich eine Spule. Zwei variable Kondensatoren sind parallel zur Spule geschaltet. Unten ist ein Symbol für Erdung dargestellt.">
<figcaption>Abbildung EA-14.38.1: Pi-Filter zur Impedanztransformation</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Spulen und Kondensatoren werden zur Impedanzanpassung eingesetzt * Pi-Filter wirken als Tiefpass und transformieren die Impedanz * Sie können als Antennentuner verwendet werden

    Lecherleitung

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<p>Kurzfassung: Schaltbild mit einer horizontalen Leitung, einem eingesetzten zylindrischen Abschnitt mit der Beschriftung „Z = 50 Ω“ und einem senkrechten Abzweig nach unten zu einem zweiten Anschluss; rechts steht der Buchstabe „a“.</p>
<p>Detailbeschreibung: Eine dünne horizontale Linie verläuft von links nach rechts und endet rechts in einem offenen Anschluss (kleiner Kreis). In diese horizontale Leitung ist nahe der Mitte ein kurzer, zylindrisch gezeichneter Abschnitt mit elliptischen Enden eingefügt; darin verläuft eine gestrichelte Mittellinie. Unter bzw. im Bereich dieses Abschnitts steht die Textbeschriftung „Z = 50 Ω“. An beiden Enden des zylindrischen Abschnitts markieren kleine ausgefüllte Punkte die Verbindungsstellen zur horizontalen Leitung. Vom rechten Verbindungs­punkt führt eine senkrechte Linie nach unten und endet rechts unten in einem zweiten offenen Anschluss (kleiner Kreis). Rechts neben der senkrechten Strecke steht der Buchstabe „a“. Am linken Rand ist der Beginn der horizontalen Leitung als schmaler, hell gefüllter Rechteckbereich erkennbar.">
<figcaption>Abbildung EA-14.39.1: Koaxialkabel zur Impedanztransformation</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Mit Koaxialkabeln lässt sich ein vergleichbarer Impedanztransformationseffekt erzielen

    Mantelwellen I

    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung des Aufbaus der Ankopplung eines Dipols an ein Koaxialkabel mit den Strömen „I_1“ auf der Außenseite des Innenleiters, „I_2“ auf der Innenseite des Außenleiters („I_2“) und „I_3“ auf der Außenseite des Außenleiters; Spannungsmesser mit Wechselstromsymbol zwischen Außenleiter und Innenleiter am unteren Ende des Koaxialkabels; Erdung des Außenleiters.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt den Aufbau der Ankopplung eines Dipols an ein Koaxialkabel. Der Innenleiter ist mit dem „Dipolschenkel 1“ (links) und der Außenleiter mit dem „Dipolschenkel 2“ (rechts) verbunden. Angezeigt werden außerdem die Ströme auf der Außenseite des Innenleiters („I_1“), auf der Innenseite des Außenleiters („I_2“) und auf der Außenseite des Außenleiters („I_3“). I_1 fließt oben im Dipolschenkel 1 und I_2 im Dipolschenkel 2. I_3 fließt entlang dem Außenleiter nach unten zur Masse. Das Verhältnis der Ströme untereinander wird durch eine Gleichung angegeben: „I_2 = I_1 – I_3“. Am unteren Ende des Koaxialkabels sind der Außenleiter und der Innenleiter über einen Spannungsmesser mit Wechselstromsymbol miteinander verbunden, und der Außenleiter ist geerdet.">
    Abbildung EA-14.40.1: Mantelstrom bei $I_3$
  • Mantelwellen II

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<p>Kurz: Schaltbild mit einer vertikalen Spule (Autotransformator) mit Mittelabgriff zu M und Erdung, oben an Klemme A und unten zu Klemme B geführt; Beschriftungen „50 Ω“, „Zant“ und zweimal „8“.</p>
<p>Detail: Oben verläuft eine waagerechte Leiterbahn mit offenen Anschlussklemmen an beiden Enden, links und rechts jeweils mit „A“ beschriftet; in deren Mitte sitzt ein Knoten, von dem eine Leitung senkrecht nach unten zur Spule (Induktivität) führt. Die Spule ist vertikal gezeichnet; etwa in ihrer Mitte ist ein Abgriff nach links geführt, der zu einer offenen Klemme „M“ verläuft; auf dieser waagerechten Leitung steht ein Erdungssymbol (Masse) nach unten. Das untere Ende der Spule ist mit einer Leitung nach rechts verbunden, die zu einer offenen Klemme „B“ führt. Rechts neben der Spule steht die Beschriftung „Zant“. Parallel zur Spule, etwas rechts davon, verläuft eine gestrichelte senkrechte Linie; neben der Spule ist die Zahl „8“ zweimal eingetragen (einmal im oberen, einmal im unteren Abschnitt). Links neben der oberen Leiterbahn steht „50 Ω“. Verbindungsstellen sind als schwarze Punkte markiert.">
<figcaption>Abbildung EA-14.41.1: Aufbau eines Spannungbaluns</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Bei vollständig symmetrischen Antennen kann ein Spannungsbalun die Ströme im Koaxialkabel symmetrieren * Typischer Spartransformator: Koaxialkabel in der Mitte und am Ende einer Spule angeschlossen, Antenne an beide Enden der Spule
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<p>Kurz: Schaltbild mit einer vertikalen Spule (Autotransformator) mit Mittelabgriff zu M und Erdung, oben an Klemme A und unten zu Klemme B geführt; Beschriftungen „50 Ω“, „Zant“ und zweimal „8“.</p>
<p>Detail: Oben verläuft eine waagerechte Leiterbahn mit offenen Anschlussklemmen an beiden Enden, links und rechts jeweils mit „A“ beschriftet; in deren Mitte sitzt ein Knoten, von dem eine Leitung senkrecht nach unten zur Spule (Induktivität) führt. Die Spule ist vertikal gezeichnet; etwa in ihrer Mitte ist ein Abgriff nach links geführt, der zu einer offenen Klemme „M“ verläuft; auf dieser waagerechten Leitung steht ein Erdungssymbol (Masse) nach unten. Das untere Ende der Spule ist mit einer Leitung nach rechts verbunden, die zu einer offenen Klemme „B“ führt. Rechts neben der Spule steht die Beschriftung „Zant“. Parallel zur Spule, etwas rechts davon, verläuft eine gestrichelte senkrechte Linie; neben der Spule ist die Zahl „8“ zweimal eingetragen (einmal im oberen, einmal im unteren Abschnitt). Links neben der oberen Leiterbahn steht „50 Ω“. Verbindungsstellen sind als schwarze Punkte markiert.">
<figcaption>Abbildung EA-14.41.1: Aufbau eines Spannungbaluns</figcaption></p>
</figure>
</left>
<div class= * Verdopplung der Spannung ($ü = 2$) und Halbierung des Stroms führen zu einer 1:4 Impedanztransformation * An ein $50 Ω$ Koaxialkabel wird idealerweise eine Antenne mit ca. $200 Ω$ angeschlossen

    Umwegleitung

    Funktionsweise der $\lambda/2$-Umwegleitung

    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung eines schleifenförmigen horizontalen Leiters mit Anschluss an eine ringförmige Koaxialkabel-Schleife.
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  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt die schematische Darstellung eines schleifenförmigen horizontalen Leiters mit Anschluss an eine ringförmige Koaxialkabel-Schleife. Der horizontale Leiter besteht aus einem ununterbrochenen Teil oben und parallel dazu einem in der Mitte aufgetrennten Teil darunter. Unterhalb des horizontalen Leiters ist eine ringförmige Schleife aus Koaxialkabel und ein nach unten führendes Koaxialkabel mit der Beschriftung „60 Ω“ zu sehen. Von der Mitte des ununterbrochenen Teils führt eine Verbindung zum Außenmantel des abgehenden Koaxialkabels. Das eine Ende des aufgetrennten Teils ist mit dem Innenleiter am linken Ende der Koaxialkabel-Schleife und mit dem Innenleiter des abgehenden Koaxialkabels verbunden. Das andere Ende des aufgetrennten Teils führt zum Innenleiter am rechten Ende der Koaxialkabel-Schleife. Außerdem sind die Außenleiter der Koaxialkabel-Schleife und des abgehenden Koaxialkabels miteinander verbunden. Ein auf die Koaxialkabel-Schleife zeigender Pfeil ist mit der Formel „l = λ/2 · V_K“ beschriftet. Über dem horizontalen Leiter ist ein Pfeil zu beiden Seiten mit der Beschriftung „λ/2“ eingezeichnet.">
    Abbildung EA-14.42.1: Umwegeleitung
  • Für die beiden folgenden Fragen zur Umwegleitung reicht es sich zu *merken*, dass es sich bei der dargestellten Antenne um einen Faltdipol handelt und eine $\lambda/2$-Umwegleitung eine $180 °$-Phasenverschiebung erzeugt.

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