Bauelemente

Aufbaukurs N -> A

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Kondensator I

  • Wichtigste Eigenschaft des Kondensators: Ladung speichern
  • $\rightarrow$ Kapazität

$C = \dfrac{Q}{U}$

  • mit $Q$ als elektrische Ladung
  • Einheit: $As/V$ bzw. Farad $F$
  • Die Kapazität ist die elektrische Ladung pro Volt

Kapazität durch Bauart

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<p>Kurzfassung: Schematische 3D-Darstellung eines quaderförmigen Blocks mit mittigem blauem Streifen „Dielektrikum“ zwischen zwei grauen Schichten „Elektrode“, links und rechts je eine horizontale Anschlusslinie mit kleinem offenem Kreis.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: In der Bildmitte steht ein quaderförmiger Körper in perspektivischer Ansicht. Auf der Frontseite ist ein senkrechter blauer Mittelstreifen zu sehen, der beidseitig von dunkelgrauen Streifen flankiert wird; die übrigen sichtbaren Außenflächen des Quaders sind hellgrau. Oben zeigt ein Pfeil mit der Beschriftung „Dielektrikum“ auf den blauen Streifen; zwei weitere Pfeile mit der Beschriftung „Elektrode“ zeigen auf die beiden grauen Schichten. Aus der linken und rechten Seitenfläche des Quaders führt jeweils eine dünne horizontale Linie nach außen; an den äußeren Enden dieser Linien befindet sich jeweils ein kleiner offener Kreis. Der Hintergrund ist weiß; es gibt keine Achsen, Skalen oder weiteren Beschriftungen.">
<figcaption>Abbildung EA-5.1.1: Prinzipieller Aufbau eines Kondensators</figcaption></p>
</figure>
<ul>
<li>Die Kapazität kann durch die Bauart erreicht werden</li>
</ul>
<p>$C = \dfrac{\varepsilon_0 \cdot \varepsilon_r \cdot A}{d}$</p>
<ul>
<li>$\rightarrow$ Kapazität ist größer bei größerer Fläche, kleinem Abstand oder anderem Dielektrikum</li>
</ul>
</div>
<div class= * $\varepsilon_0 = 0,855e-11 As/Vm$: elektrische Feldkonstante * $\varepsilon_r$: relative Dielektrizitätszahl, abhängig vom Dielektrikum (ohne Einheit) * $A$: Fläche der Kondensatorplatten * $d$: Abstand der Platten
* Eine Platte ist feststehend, die andere Platte kann drehend bewegt werden * Nur dort, wo die Platten sich überlappen, wirkt der Kondensator * Die Fläche wird durch Drehung verändert $\rightarrow$ Änderung der Kapazität
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<p>Zusammenfassung: Isometrische Strichzeichnung eines offenen Drehkondensators mit ineinandergreifenden Platten und einer herausragenden Antriebswelle zwischen zwei rechteckigen Endplatten.</p>
<p>Details: Zwischen zwei rechteckigen, an den Ecken abgerundeten Endplatten sitzt ein Paket vieler dünner, parallel angeordneter Metallplatten. Ein Teil der Platten ist auf einer zylindrischen Achse in der Mitte befestigt; diese Achse ragt links durch die Frontplatte nach außen. Die übrigen Platten sind fest mit dem Rahmen/den Endplatten verbunden. Beide Plattensätze greifen in gleichmäßigem Abstand abwechselnd ineinander, ohne sich zu berühren. Auf der linken Frontplatte sind zwei runde Öffnungen sichtbar: eine große um die Achse und eine kleinere unten. Die rechte Endplatte erscheint geschlossen. Es sind keine Beschriftungen, Skalen oder Maße vorhanden.">
<figcaption>Abbildung EA-5.1.1: Drehkondensator</figcaption></p>
</figure>
</div>
<aside class= * Die Platten können auch Kreissegmente sein * Es können mehrere Platten gestackt werden
* Spezielle Bauform * Ermöglicht große Kapazität * Nur für Gleichspannung * Polarität muss beachtet werden
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<p>Kurzfassung: Zwei liegende Elektrolytkondensatoren mit Drahtanschlüssen auf einer dunklen, rauen Arbeitsfläche.</p>
<p>Detailbeschreibung: Oben ein größerer, zylindrischer Kondensator mit schwarzem Gehäuse und grauem Ring am unteren Ende; in weißer Schrift steht mehrfach „6200 µF 16 V“, die beiden Anschlussdrähte ragen nach rechts heraus. Darunter ein etwas kleinerer, dunkelgrüner Kondensator mit gelb-goldener Aufschrift „2200 µF 25 V“ und zusätzlichen Markierungen auf einem olivfarbenen Streifen; auch hier führen zwei Drähte nach rechts. Die Oberfläche zeigt Kratzer und Staub, das Licht erzeugt glänzende Reflexe auf den Kondensatoren, die nahezu parallel zueinander liegen.">
<figcaption>Abbildung EA-5.1.1: Elektrolytkondensatoren mit Markierung des Minus-Pols</figcaption></p>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section><div class= * Ein leerer Kondensator wird an Gleichspannung angeschlossen * Die Spannung steigt steil an und flacht dann zur angelegten Spannung ab
1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse „U“. Eine Kurve beginnt im Nullpunkt unten links, führt zunächst steil nach oben und nähert sich dann allmählich einem konstanten Wert an.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „U“. Eine Kurve beginnt im Nullpunkt unten links, führt zunächst steil nach oben und nähert sich dann allmählich einem konstanten Wert an. Es sind keine weiteren Beschriftungen oder Maße vorhanden.">
    Abbildung EA-5.1.1: Ladekurve eines Kondensators
    • Im Gleichstromkreis lädt der Kondensator sich auf, wirkt dann aber wie ein unendlich großer Widerstand
    • Bei Wechselstrom wird der Kondensator ständig Auf- und Entladen
    • Je höher die Frequenz, umso geringer ist der Wechselstromwiderstand des Kondensators

    Phase

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<p>Zusammenfassung: Die Grafik zeigt links einen Kreis mit mehreren farbigen Pfeilen und rechts eine graue Sinuskurve U(t) mit Zeitachse sowie darunter Skalen für Drehwinkel φ in Grad und im Bogenmaß.</p>
<p>Details: Links ist ein dünn gezeichneter grauer Kreis mit einem schwarzen Mittelpunkt. Vom Mittelpunkt gehen farbige Pfeile aus: ein gelber Pfeil „A“ zeigt schräg nach oben rechts, ein grüner Pfeil „B“ zeigt nach oben, ein cyanfarbener Pfeil „D“ nach unten, und ein orangefarbener Pfeil „C“ nach links; die Buchstaben „A“, „B“, „C“, „D“ stehen farblich passend neben den Pfeilspitzen. Von der oberen und unteren Kreisposition führen dort ansetzende, punktierte horizontale Linien (grün oben, cyan unten) nach rechts; eine orange punktierte Linie verläuft mittig horizontal nach rechts. Rechts daneben beginnt ein Koordinatensystem mit senkrechter Achse „U“ (Pfeil nach oben) bei t = 0 und einer waagerechten Zeitachse „t“ (beschriftet „Zeit“, Pfeil nach rechts). Auf der Zeitachse sind Markierungen mit Beschriftungen 0, T/4, T/2, 3T/4, T, 5T/4. Eine graue Sinuskurve startet bei t = 0 bei U = 0, steigt zum positiven Maximum nahe T/4, fällt durch 0 bei T/2 zum negativen Minimum nahe 3T/4 und kehrt bei T wieder zu 0 zurück; rechts deutet ein Pfeil die Fortsetzung an. Unter der Zeitachse sind zwei weitere waagerechte Skalen mit Pfeilen nach rechts: „Drehwinkel φ“ mit Teilungen und Beschriftungen 0°, 90°, 180°, 270°, 360°, 450°, sowie darunter „Bogenmaß φ“ mit 0, π/2, π, 3π/2, 2π, 5π/2.">
<figcaption>Abbildung EA-5.2.1: Phasenwinkel in Grad und Bogenmaß oder Periodendauerangabe</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Erzeugung durch drehende Spule in einem Magnetfeld * Für eine Umdrehung wird eine bestimmte Zeit benötigt * Zu jedem Zeitpunkt steht die Spule in einem bestimmten Winkel $\rightarrow$ *Phasenwinkel*
    1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ („0“, danach acht Markierungen nach rechts ohne Beschriftung) und einer vertikalen Achse „U“ (keine Markierungen); zwei Sinuskurven mit gleicher Amplitude um die Nulllinie; Sinuskurve „a“ oberhalb der Nulllinie beginnend mit Maximum bei der ersten Markierung und Minimum bei der fünften Markierung); Sinuskurve „b“ im Nullpunkt beginnend mit Maximum bei der zweiten Markierung und Minimum bei der sechsten Markierung.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Koordinatensystem mit einer horizontalen Achse „t“, beginnend bei „0“ und mit acht Markierungen nach rechts ohne Beschriftung, und einer vertikalen Achse „U“ ohne Markierungen. Zwei Sinuskurven verlaufen um die Nulllinie. Sinuskurve „a“ hat ihr erstes Maximum bei der ersten Markierung und ihr Minimum bei der fünften Markierung. Sinuskurve „b“ beginnt im Nullpunkt und hat ihr Maximum bei der zweiten Markierung und ihr Minimum bei der sechsten Markierung. Sie hat also eine Phasendifferenz von einer Markierung gegenüber der ersten Sinuskurve.">
    Abbildung EA-5.2.1: Phasenverschiebung zwischen zwei Sinus-Signalen
  • * Phasenverschiebung beschreibt den zeitlichen Versatz zwischen zwei periodischen Signalen gleicher Frequenz * Sie wird meist in Grad (°) oder Radiant angegeben * Eine Phasenverschiebung von Strom und Spannung kann z. B. durch Bauteile wie Kondensatoren oder Spulen entstehen

    Kondensator II

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<ol>
<li>
<p>Zusammenfassung: Ein analoges Oszilloskop zeigt zwei phasenverschobene Sinuskurven auf blauem Raster, daneben sind zahlreiche Drehknöpfe und Tasten der Frontplatte sichtbar.</p>
</li>
<li>
<p>Details: Das Gerät ist frontal zu sehen, links der rechteckige CRT-Bildschirm mit feinem, hellblauem Gitter. Auf dem Schirm verlaufen zwei hellblaue Sinuskurven; die obere ist mit „I“ beschriftet und liegt zeitlich vor der unteren, die mit „U“ markiert ist. Eine horizontale Referenzlinie mit Pfeil nach rechts ist mit „t“ gekennzeichnet. Am unteren Bildschirmrand steht der Text „I eilt U um 90 Grad voraus!“. Rechts vom Bildschirm befindet sich die Bedieneinheit mit einem Schalter „POWER on/off“, Drehknöpfen „X-POS.“ und „Y-POS. I“, Tastenfeldern und einem Bereich „CH. I“. Unten rechts ist eine Eingangsbuchse mit der Beschriftung „INPUT 1 MΩ 25 pF“ zu sehen, unten links mehrere Regler wie „INTEN“, „FOCUS“, „MAG.“, „CAL 0.2V“ sowie ein Feld „COMPONENT TESTER“. Das Gehäuse ist hellgrau, die Bedienelemente sind überwiegend in Grau- und Grüntönen."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-5.3.1: Phasenverschiebung am Kondensator zwischen Spannung und Strom</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</left>
<div class= * Phasenverschiebung von $90 °$ * Strom eilt der Spannung voraus
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<p>Kurzfassung: Diagramm mit drei sinusförmigen Kurven über der Zeit t; eine blaue, eine orange und eine grüne Kurve, zu denen rechts oben eine Legende mit den Beschriftungen „P“, „I“ und „U“ gehört; die grüne Kurve ist zusätzlich halbtransparent schattiert.</p>
<p>Detailbeschreibung: Ein kartesisches Koordinatensystem zeigt eine horizontale Achse mit Pfeil nach rechts und der Beschriftung „t“ sowie eine vertikale Achse mit Pfeil nach oben; es gibt kurze, unbeschriftete Teilstriche, aber keine Zahlenwerte. Rechts oben steht eine Legende: ein kurzer grüner Linienzug mit „P“, ein orangefarbener Linienzug mit „I“ und ein blauer Linienzug mit „U“. Drei glatte Sinuskurven verlaufen über die Breite: Die blaue Kurve hat die größte Amplitude und die längste Wellenlänge; sie startet links nahe bei Null und steigt an. Die orange Kurve hat etwas kleinere Amplitude und eine ähnliche Wellenlänge wie die blaue, ist jedoch phasenverschoben; links befindet sie sich über der Nulllinie und fällt ab, während die blaue steigt. Die grüne Kurve hat die kleinste Amplitude und eine kürzere Wellenlänge (sie schwingt häufiger als die blaue und orange Kurve); die Fläche zwischen der grünen Kurve und der horizontalen Nulllinie ist halbtransparent grün schattiert, sowohl oberhalb als auch unterhalb der Nulllinie, entsprechend dem Vorzeichen der Kurve.">
<figcaption>Abbildung EA-5.3.1: Das Produkt von $U \cdot I$ ergibt die grüne Leistungskurve</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Die grüne Leistungskurve ist das Produkt von Strom und Spannung * Die Leistung schwankt symmetrisch um die Nulllinie und gleicht sich aus * *Blindleistung* an einem *Blindwiderstand*

    Kapazitiver Blindwiderstand $X_{\textrm{C}}$

    Kondensator wird an Wechselspannung angeschlossen ständig geladen und entladen $\rightarrow$ Wechselstromwiderstand / kapazitiver Blindwiderstand

    1. Wenn die Frequenz der Wechselspannung an einem Kondensator erhöht wird, dann fließt mehr Strom; dies bedeutet, der kapazitive Blindwiderstand ist kleiner geworden.
    2. Wenn die Kapazität des Kondensators erhöht wird, dann steigt auch der Strom, d.h. der Blindwiderstand wird auch kleiner.
    $X_{\textrm{C}} = \frac{1}{\omega \cdot C} = \frac{1}{2\pi \cdot f \cdot C}$
    $\begin{split} X_{\textrm{C}} &= \frac{1}{\omega \cdot C} = \frac{1}{2\pi \cdot f \cdot C}\\ &= \frac{1}{2\pi \cdot 100 MHz \cdot 10 pF}\\ &\approx 159 Ω \end{split}$
    $\begin{split} X_{\textrm{C}} &= \frac{1}{\omega \cdot C} = \frac{1}{2\pi \cdot f \cdot C}\\ &= \frac{1}{2\pi \cdot 145 MHz \cdot 50 pF}\\ &\approx 22 Ω \end{split}$
    $\begin{split} X_{\textrm{C}} &= \frac{1}{\omega \cdot C} = \frac{1}{2\pi \cdot f \cdot C}\\ &= \frac{1}{2\pi \cdot 100 MHz \cdot 100 pF}\\ &\approx 15,9 Ω \end{split}$
    $\begin{split} X_{\textrm{C}} &= \frac{1}{\omega \cdot C} = \frac{1}{2\pi \cdot f \cdot C}\\ &= \frac{1}{2\pi \cdot 435 MHz \cdot 100 pF}\\ &\approx 3,7 Ω \end{split}$
    * gegeben: $U = 16 V$ * gegeben: $I = 32 mA$
    * gegeben: $f = 50 Hz$ * gesucht: $C$
    $X_{\textrm{C}} = \frac{U}{I} = \frac{16 V}{32 mA} = 500 Ω$
    $\begin{split} X_{\textrm{C}} &= \frac{1}{\omega \cdot C} \\ \Rightarrow C &= \frac{1}{\omega \cdot X_{\textrm{C}}} = \frac{1}{2\pi \cdot f \cdot X_{\textrm{C}}}\\ &= \frac{1}{2\pi \cdot 50 Hz \cdot 500 Ω}\\ &\approx 6,37 µF\end{split}$
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<ol>
<li>
<p>Kurzfassung: Schemazeichnung eines realen Kondensators mit parallel geschaltetem Isolationswiderstand sowie in Serie angeordnetem Widerstand und einer Induktivität, begleitet von erklärendem Text.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Auf weißem Hintergrund steht oben groß „Ersatzschaltbild eines realen Kondensators!“. Rechts daneben/ darunter steht in Klammern „(Equivalent Series Resistance)“, wobei „ESR“ farblich hervorgehoben und wellig unterstrichen ist. Links zeigt ein Schaltbild zwei Anschlussklemmen mit einem Kondensatorsymbol „C“, parallel dazu ein Widerstand mit der Beschriftung „Risol“; dieser Teil ist mit einem roten Kreis markiert. Rechts davon sind in Serie ein Widerstand „RESR“ und eine Spule „LESL“ angeordnet; dieser Teil ist mit einem blauen Kreis markiert. Unten rechts erscheint roter Text: „Ideal: tan δ = 0 bei ESR = 0 Ω!“. Alle Schaltlinien und Bauteilsymbole sind schwarz."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-5.3.1: Ersatzschaltbild eines realen Kondensators mit einem seriellen Verlustwiderstand (ESR).</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
<div class= * Verlustfaktor
    $\tan(\delta) = \frac{R}{X_C}$ * Verluste in Dielektrikum und Zuleitung

    Spule I

    * Jeder stromdurchflossene Leiter hat eine Induktivität * Um einen stromdurchflossenen Leiter entsteht ein Magnetfeld * In einem Leiter entsteht ein Strom, wenn dieser durch ein Magnetfeld bewegt wird
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<p>Ein schwarzer Pfeil verläuft diagonal von links unten nach rechts oben. Um den Pfeil sind grüne ovale Linien, die ihn konzentrisch umschließen. An den Linien befinden sich kleine grüne Pfeile, die die Richtung andeuten. Neben dem schwarzen Pfeil steht der Buchstabe "I", neben einer der grünen Linien der Buchstabe "H".">
<figcaption>Abbildung EA-5.4.1: Magnetfeld um einen stromdurchflossenen Leiter</figcaption></p>
</figure>
</div>
</section>
<section><h2>Spule und Induktivität</h2>
<ul>
<li>Eine Spule optimiert die Induktivität eines Leiters</li>
<li>Wichtigste Eigenschaft der Spule: Energie speichern</li>
</ul>
<p>$L = \dfrac{N\cdot \Phi}{I}$</p>
<ul>
<li>mit $N$ Anzahl Windungen und $\Phi$ als magnetischer Fluss</li>
<li>Einheit: $Vs/A$ bzw. Henry $\henry$</li>
<li>Die Induktivität ist der magnetische Fluss pro Ampere</li>
</ul>
<aside class= * Henry von Joseph Henry (1797 - 1878)

    Induktivität durch Bauart

    * Die Induktivität einer Ringspule kann durch die Bauart erreicht werden

    $L = \dfrac{\mu_0 \cdot \mu_r \cdot N^2 \cdot A_S}{l}$

    • $\rightarrow$ Induktivität ist größer bei größerem Querschnitt, anderem Kern oder kleinerer Länge
    • $\rightarrow$ Induktivität ist viel größer bei höherer Windungszahl
    * $\mu_0 = 1,2566e-6 \henry/m$: magnetische Feldkonstante * $\mu_r$: relative Permeabilität, abhängig vom Spulenkern (Luft $\approx 1$) * $N$: Windungszahl * $A_S$: Querschnittsfläche der Spule * $l$: Länge der Spule bzw. mittlere Feldlinienlänge
    * Strom braucht länger durch die Spule * Erst leuchtet Lampe$_1$ * Später leuchtet Lampe$_2$
    1) Kurzbeschreibung: Reihenschaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit Spannungsquelle links, oben im horizontalen Leiter ein Schalter, im vertikalen Leiter in der Mitte ein verstellbarer Widerstand und eine Lampe und parallel dazu in einem vertikalen Leiter rechts eine Spule und eine zweite Lampe. Beide Lampen sind im unteren, horizontalen Teil mit der Spannungsquelle verbunden.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus geraden Leitern. Auf der linken, vertikalen Seite ist eine Spannungsquelle als Zellensymbol mit einer längeren parallelen Linie oben und einer kürzeren Linie unten eingezeichnet. In der Mitte des oberen horizontalen Leiters gibt es einen geöffneten Schalter, von dem ein vertikaler Leiter nach unten abzweigt. In diesem Leiter befindet sich oben ein verstellbarer Widerstand (Rechteck mit diagonalem Pfeil und Querlinie am Ende des Pfeiles) und darunter ein Lampensymbol mit kreuzförmigem Glühfaden, daneben beschriftet mit „Lampe_1“. Parallel zu diesem vertikalen Leiter verläuft ein zweiter vertikaler Leiter, in dem sich oben eine vertikale Spule mit Eisenkern (mehrere halbrunde Windungen und senkrechte Linie entlang den Halbbögen) befindet, darunter ein zweites Lampensymbol mit kreuzförmigem Glühfaden, daneben beschriftet mit „Lampe_2“. Beide Lampen sind über den unteren horizontalen Leiter mit der Spannungsquelle verbunden. Es sind keine Werte enthalten.">
    Abbildung EA-5.4.1: Stromkreis mit Spule
  • * Eine Spule wird an Gleichspannung angeschlossen * Die Spannung nimmt steil ab und gleicht sich mit der Zeit 0 an
    1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse „U“. Eine Kurve beginnt oben links, führt zunächst steil nach unten und nähert sich dann allmählich der „t“-Achse an.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „U“. Eine Kurve beginnt oben links, führt zunächst steil nach unten und nähert sich dann allmählich der „t“-Achse an. Es sind keine weiteren Beschriftungen oder Maße vorhanden.">
    Abbildung EA-5.4.1: Zeitlicher Verlauf einer Gleichspannung über eine Spule
    • Im Gleichstromkreis wirkt eine Spule erst wie ein unendlich großer Widerstand, wird dann aber nach dem Einschaltvorgang so groß wie der Widerstand des Leiters
    • Bei Wechselstrom wird das Magnetfeld in der Spule ständig umgepolt
    • Dadurch entsteht eine Selbstinduktionsspannung, die entgegengerichtet ist und stört
    • Je höher die Frequenz, umso höher ist der Wechselstromwiderstand der Spule

    Spule II

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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung:
Ein analoges Oszilloskop zeigt auf einem blauen Gitter zwei phasenverschobene Sinuskurven mit den Beschriftungen „U“ und „I“, daneben sind diverse Bedienelemente und ein BNC‑Eingang sichtbar.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung:
Das Gerät ist beige/grau, links die rechteckige Bildröhre mit blauem Graticule. Auf dem Schirm verlaufen zwei helle, cyanfarbene Sinuskurven mit gleicher Amplitude; über den Kurven stehen die Buchstaben „U“ (links) und „I“ (rechts). Eine schwarze horizontale Linie mit Pfeil nach rechts trägt die Beschriftung „t“. Unterhalb des Bildschirms steht in kleiner Schrift „U eilt I um 90 Grad voraus!“. Rechts neben dem Schirm befindet sich ein Bedienfeld mit Drehknöpfen, Schaltern und Tastern; gut lesbar sind u. a. „Y-POS. I“, „CH.1“ mit einem Kippschalter „AC / GD / DC“, sowie unten ein Anschlussfeld „INPUT 1 MΩ 25 pF“ mit BNC-Buchse. Unter dem Schirm sind weitere Regler mit Beschriftungen wie „FOCUS“, „INTEN“, „CAL 0.2V / 2V“ und ein Bereich „COMPONENT TESTER“. Die Front enthält mehrere Skalenringe, Kippschalter und farbige Tasten, insgesamt deutet alles auf ein klassisches, analoges Messgerät."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-5.5.1: Phasenverschiebung an einer Spule zwischen Spannung und Strom</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</left>
<div class= * Phasenverschiebung von $90 °$ * Spannung eilt dem Strom voraus
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<ol>
<li>
<p>Kurzzusammenfassung: Drei sinusförmige Kurven mit den Legenden U (blau), I (orange) und P (grün) sind über der Zeitachse t dargestellt; die Fläche zwischen der grünen Kurve und der Nulllinie ist abwechselnd ober- und unterhalb schattiert.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Ein kartesisches Koordinatensystem mit vertikaler Achse (Pfeil nach oben) und horizontaler Achse (Pfeil nach rechts) zeigt in der Mitte eine durchgehende horizontale Nulllinie; rechts neben dem Pfeil der Horizontalachse steht kursiv t. Im rechten oberen Bildbereich befindet sich eine Legende: ein grüner Linienstrich mit der Beschriftung P, ein orangefarbener mit I und ein blauer mit U (alle kursiv). Über die gesamte Breite verlaufen drei glatte Sinuskurven: Die blaue Kurve U besitzt die größte Amplitude und die längste Wellenlänge (etwa eineinhalb Perioden im Bild), die orange Kurve I hat kleinere Amplitude und ist gegenüber U phasenverschoben, und die grüne Kurve P hat die kleinste Amplitude und ungefähr die doppelte Frequenz der blauen (sie zeigt etwa drei Perioden im Bild). Die grüne Kurve schneidet die Nulllinie mehrfach; die Fläche zwischen der grünen Kurve und der Nulllinie ist halbtransparent grün gefüllt, sowohl oberhalb als auch unterhalb der Nulllinie, wodurch sich abwechselnde, linsenförmige Schattierungen ergeben."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-5.5.1: Das Produkt von $U \cdot I$ ergibt die grüne Leistungskurve</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
<div class= * Die grüne Leistungskurve ist das Produkt von Strom und Spannung * Die Leistung schwankt symmetrisch um die Nulllinie und gleicht sich aus * *Blindleistung* an einem *Blindwiderstand*

    Induktiver Blindwiderstand $X_{\textrm{L}}$

    Spule dreht an Wechselspannung angeschlossen ständig das magnetische Feld $\rightarrow$ Wechselstromwiderstand / induktiver Blindwiderstand

    1. Wenn die Frequenz der Wechselspannung an einer Spule erhöht wird, dann fließt weniger Strom; dies bedeutet, der induktive Blindwiderstand ist größer geworden.
    2. Wenn die Induktivität der Spule erhöht wird, dann verringert sich auch der Strom, d.h. der Blindwiderstand wird auch größer.
    $|X_{\textrm{L}}| = \omega \cdot L = 2\pi \cdot f \cdot L$
    $\begin{split} |X_{\textrm{L}}| &= \omega \cdot L = 2\pi \cdot f \cdot L\\ &= 2\pi \cdot 100 MHz \cdot 3 µ\henry\\ &\approx 1885 Ω \end{split}$
    Zylinderspule
    $L = \dfrac{\mu_0 \cdot \mu_r \cdot N^2 \cdot A_S}{l}$
    * Windungszahl $N$ erhöhen * Spulenlänge $l$ verkürzen * Querschnittsfläche $A_S$ der Spule vergrößern
    Ringkernspule
    $L = N^2 \cdot A_{\textrm{L}}$
    * Windungszahl $N$ erhöhen * Magnetisch leitfähigereres Material (mit größerer Induktivitätskonstante $A_{\textrm{L}}$) als Kern verwenden
    $\begin{split} L &= N^2 \cdot A_{\textrm{L}}\\ &= 14^2 \cdot 1,5 n\henry\\ &= 0,294 µ\henry \end{split}$
    $\begin{split} L &= N^2 \cdot A_{\textrm{L}}\\ &= 300^2 \cdot 1250 n\henry\\ &= 112,5 m\henry \end{split}$
    $\begin{split} L &= N^2 \cdot A_{\textrm{L}}\\ N &= \sqrt{\frac{L}{A_{\textrm{L}}}} = \sqrt{\frac{2 m\henry}{250 n\henry}} \\ &= 89\,\text{Windungen} \end{split}$
    $\begin{split} L &= N^2 \cdot A_{\textrm{L}}\\ N &= \sqrt{\frac{L}{A_{\textrm{L}}}} = \sqrt{\frac{12 µ\henry}{30 n\henry}} \\ &= 20\,\text{Windungen} \end{split}$
    TODO
    Abbildung EA-5.5.1: Impedanz $Z$ als geometrische Addition von $R$ und $X$

    $Z = \sqrt{R^2 + X^2}$

    * Wirkwiderstand $R$ * Blindwiderstand $X_{\textrm{L}}$ * Scheinwiderstand ist über Pythagoras zu berechnen
    * Zur Abschirmung: Ein Gehäuse aus einem gut leitfähigem Material. * Beispiel: Abschirmbecher aus Stahl oder Eisen. * Verstellbaren Ferritkern um die Induktivität zu verändern.
    TODO
    Abbildung EA-5.5.1: Beispiel für Spulen mit Abschirmbecher zur Abschirmung von magnetischen Feldern

    Übertrager I

    1) Kurzbeschreibung: Schaltplan eines Transformators mit zwei Anschlüssen links, beschriftet mit „230 V“ und einer Wellenlinie, und zwei Anschlüssen rechts, beschriftet mit „a“ und „b“.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Schaltplan eines Transformators bestehend aus zwei vertikalen Spulen, die linke mit nach rechts gerichteten Halbbögen und die rechte mit nach links gerichteten Halbbögen, dazwischen zwei vertikale Linien. Die Spulen haben an beiden Enden jeweils einen Anschluss. Die Anschlüsse der linken Spule sind mit „230 V“ und einer Wellenlinie beschriftet, die Anschlüsse der rechten Spule mit „a“ und „b“.">
    Abbildung EA-5.6.1: Schemazeichnung eines Übertragers
  • * Spannungen an den Anschlüssen des Übertragers verhalten sich wie zur Anzahl der Wicklungen

    $ü = \dfrac{N_P}{N_S} = \dfrac{U_P}{U_S}$

    * $N_P$: Wicklungen auf der Primärseite * $N_S$: Wicklungen auf der Sekundärseite * $U_P$: Spannung an der Primärseite * $U_S$: Spannung an der Sekundärseite

    Übertrager II

    Dieser Alt-Text wurde noch nicht überprüft.
<p>Kurzbeschreibung: Ein Transformator mit zwei Wicklungen und seitlichen Anschlussleisten, von oben auf weißem Hintergrund fotografiert.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Das Gerät besteht aus einem rechteckigen Blechkern mit zwei nebeneinander liegenden Spulenkörpern, die mit blaugrünem Isoliermaterial umwickelt sind. Auf der oberen Spule klebt mittig ein gelber Streifen, auf der unteren Spule ein hellblaues Etikett mit der Aufschrift „Trafo  SU 60 b“ und „Material-Nr. 31-024“. An beiden Stirnseiten befinden sich helle Kunststoffträger mit Reihen von metallischen Lötfahnen; daran sind feine, lackierte Kupferdrähte angeschlossen, teils mit sichtbaren Lötstellen und leichten Anlaufspuren. Links führen zwei rote flexible Leitungen zu einer Anschlussseite; daneben ist ein kleines blaues zylindrisches Element zu sehen. Unten sind Montagewinkel mit Schrauben erkennbar. Der Hintergrund ist einheitlich weiß, das Foto zeigt das Bauteil leicht von oben.">
<figcaption>Abbildung EA-5.7.1: Trafo mit sichtbar getrennten Wicklungen</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Magnetisch gekoppelte Spulen * Veränderlicher Strom in einer Spule * Erzeugt Spannung in der anderen Spule * $\rightarrow$ Gegendinduktion

    Das Verhältnis der Windungen zwischen Primär- und Sekundärseite ist wie das Verhältnis der Spannung zwischen Primär- zu Sekundärseite, aber wie das Verhältnis der Ströme zwischen Sekundär- zu Primärseite:

    $ü = \frac{N_P}{N_S} = \frac{U_P}{U_S} = \frac{I_S}{I_P}$

    Das Verhältnis der Primär- zur Sekundärimpedanz ist wie die obigen Verhältnisse zum Quadrat:

    $ü^2 = \frac{Z_P}{Z_S} = \left(\frac{N_P}{N_S}\right)^2 = \left(\frac{U_P}{U_S}\right)^2 = \left(\frac{I_S}{I_P}\right)^2$

    Oder nach ziehen der Wurzel:

    $ü = \frac{N_P}{N_S} = \frac{U_P}{U_S} = \frac{I_S}{I_P} = \sqrt{\frac{Z_P}{Z_S}}$

    $\begin{split} \frac{U_P}{U_S} &= \frac{I_S}{I_P} \\ \Rightarrow I_P &= \frac{I_S \cdot U_S}{U_P} = \frac{1,15 A \cdot 6 V}{230 V} \\ &= 30 mA \end{split}$
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<p>Ein Schaltplan zeigt eine Anordnung elektrischer Bauteile. Links verläuft eine Leitung mit 50 Ohm, gefolgt von einer Spule, die als MWS beschriftet ist. Eine weitere Spule und ein Kondensator sind parallel angeordnet. Rechts ist eine größere Spule abgebildet, deren Umwicklungsverhältnis mit "ü = 1 : 7" angegeben ist. Darüber steht ein Abstand, der mit "0,05·λ" markiert ist. Oben ist ein Pfeil mit der Beschriftung "≈ λ/2" dargestellt, der sich über der großen Spule erstreckt.">
<figcaption>Abbildung EA-5.7.1: Anpassung von $2450 Ω$ an $50 Ω$ mit einem Übertrager mit einem Windungsverhältnis von 1 zu 7</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class=
    TODO
    Abbildung EA-5.7.2: Beispiel für einen Unun-Übertrager mit einem Windungsverhältnis von 2 zu 14, wobei die Primärseite und Sekundärseite zusammen bifilar (verdrillt) gewickelt sind
    $\begin{split} ü &= \sqrt{\frac{Z_P}{Z_S}} = \sqrt{\frac{50 Ω}{2,5 kΩ}} \\ &= \sqrt{\frac{1}{50}} \approx \frac{1}{7} \end{split}$
    $\begin{split} ü &= \sqrt{\frac{Z_P}{Z_S}} \\ \Rightarrow Z_P &= ü^2 \cdot Z_S = \frac{1^2}{4^2} \cdot 16 kΩ \\ &= \frac{16 kΩ}{16} = 1 kΩ \end{split}$
    $\begin{split} ü &= \sqrt{\frac{Z_P}{Z_S}} \\ \Rightarrow Z_P &= ü^2 \cdot Z_S = \frac{1^2}{4^2} \cdot 6,4 kΩ \\ &= \frac{6,4 kΩ}{16} = 0,4 kΩ \end{split}$
    $\begin{split} ü &= \sqrt{\frac{Z_P}{Z_S}} = \sqrt{\frac{450 Ω}{50 Ω}} \\ &= \sqrt{\frac{9}{1}} = \frac{3}{1} \end{split}$
    * Leitung darf nicht zu warm werden * Sonst schmilzt die Isolation * Oder der Leiter glüht * $\rightarrow$ zulässige Stromdichte in Stromstärke bezogen auf den Leiterquerschnitt
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<p>Kurzfassung: Offenes, graues Kunststoffgehäuse mit einem orange umwickelten ringförmigen Kern und zwei schwarzen Anschlüssen an der Unterseite.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Das quadratische Gehäuse ist von oben auf weißem Hintergrund fotografiert und zeigt innen einen großen, dunkelgrauen Ringkern, der eng mit einem orangefarbenen Draht spiralförmig bewickelt ist. Der Ringkern ist mittig mit einer Schraube und Mutter fixiert; die Drahtenden führen zur Mitte und sind an dortigen Lötpunkten befestigt, ein kleiner Kabelbinder hält eine Drahtschlaufe. Links und rechts im Gehäuseinneren sind Metallschrauben mit Lötösen zu sehen, außerdem Kleber- oder Lötspuren sowie leichte Verschmutzungen und Kratzer. An den Innenwänden sind handschriftliche Markierungen in Grün und Blau, darunter „1:7“ und eine kleine Skizze. Die Ecken haben Schraublöcher mit Messinggewinden. Unten am Gehäuse ragen zwei gerändelte, schwarze Anschlüsse nach außen.">
<figcaption>Abbildung EA-5.7.1: HF-Übertrager (BALUN), der bei zu viel Leistung schmelzen kann</figcaption></p>
</figure>
</div>
</div>
<aside class= Geschmolzene, selbstgebastelte BALUNs in Plastikgehäusen kommen häufiger vor, wenn "nur noch etwas mehr Leistung" gegeben wird

    nach VDE

    $A_{Dr} = \frac{d^2 \cdot \pi}{4} = \frac{(0,5 mm)^2 \cdot \pi}{4} \approx 0,196 mm\squared$
    $I_{\mathrm{max}} = \frac{I}{A} \cdot A_{Dr} = \frac{2,5 A}{1 mm\squared} \cdot 0,196 mm\squared = 0,49 A$

    Diode I

    * Eine Diode lässt den Stromfluss nur in eine Richtung durch * In die andere Richtung wirkt sie wie ein hoher Widerstand * Dioden werden u.a. zur Gleichrichtung von Wechselspannung eingesetzt
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<p>Das Bild zeigt vier LED-Komponenten unterschiedlicher Größe und Farbe: eine winzige SMD-LED, eine kleine grüne LED, eine mittelgroße gelbe LED und eine große rote LED. Links oben ist ein Schaltsymbol einer Diode mit Pfeil und Text "D" abgebildet. Horizontale und vertikale Linien messen Abstände mit Beschriftungen "1 cm" und "3 mm". Am oberen Rand stehen die Begriffe "Rot", "Gelb" und "Grün"; unten rechts "10 mm".">
<figcaption>Abbildung EA-5.8.1: Diverse LED in verschiedenen Bauformen und Farben</figcaption></p>
</figure>
</div>
<aside class= * Eine spezielle Bauform haben wir schon als LED kennengelernt
    * Damit eine Diode in Durchlassrichtung leitet, muss eine bestimmte Spannung – die Schwellenspannung oder Durchlassspannung – überschritten werden * Je nach Basis des chemischen Elements ist die Schwellenspannung unterschiedlich hoch
    * Germanium: $0,2-0,4 V$ * Silizium: $0,6-0,8 V$ * LED (Rot): $1,6-2,2 V$ * LED (Gelb, Grün): $1,9-2,5 V$ * LED (Blau, Weiß): $2,7-3,5 V$
    * Eine Diode leitet immer dann, wenn die Spannung an der Anode um die Schwellenspannung positiver ist als an der Kathode * Gilt auch für negative Spannungen * In der Prüfung kommen nur Siliziumdioden mit $0,7 V$ Schwellenspannung vor
    1) Kurzbeschreibung: Horizontale Linie mit dem Schaltzeichen für eine Diode (nach links zeigendes Dreieck mit einer vertikalen Linie an der Dreiecksspitze). Links der horizontalen Linie steht „0,6 V“, rechts davon „1,3 V“.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Eine horizontale Linie ist in der Mitte durch das Schaltzeichen für eine Diode mit einem nach links zeigenden Dreieck und einer vertikalen Linie an der Dreiecksspitze unterbrochen. Links der horizontalen Linie steht der Wert „0,6 V“, rechts davon „1,3 V“.">
    Abbildung EA-5.8.1: Spannungen an einer leitenden Siliziumdiode
  • * Eine LED dient als Leuchtanzeige
    1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung; im oberen horizontalen Leiter links Anschlusspunkt, rechts davon Schaltzeichen für einen Widerstand, anschließend vertikaler Leiter mit Schaltzeichen für eine Leuchtdiode; darunter unterer horizontaler Leiter mit Anschlusspunkt links.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus geraden Leitern. Im oberen horizontalen Leiter ist links ein Anschlusspunkt eingezeichnet. Rechts davon befindet sich ein Schaltzeichen bestehend aus einem Rechteck (Widerstand). Es schließt sich ein vertikaler Leiter an, in dessen Mitte ein Schaltzeichen mit einem auf der Spitze stehenden Dreieck, einem horizontalen Strich darunter und zwei schräg nach unten rechts zeigenden Pfeilen eingezeichnet ist. Es folgt ein unterer horizontaler Leiter mit einem Anschlusspunkt am linken Ende.">
    Abbildung EA-5.8.1: LED mit Vorwiderstand
  • * Da die LED selbst kaum einen Widerstand hat, würde sie bei einem direkten Anschluss an eine Spannungsquelle wie ein Kurzschluss wirken * Mit einem Vorwiderstand wird der Durchlassstrom begrenzt
    1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung; im oberen horizontalen Leiter links Anschlusspunkt, rechts davon Schaltzeichen für einen Widerstand, anschließend vertikaler Leiter mit Schaltzeichen für eine Leuchtdiode; darunter unterer horizontaler Leiter mit Anschlusspunkt links.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus geraden Leitern. Im oberen horizontalen Leiter ist links ein Anschlusspunkt eingezeichnet. Rechts davon befindet sich ein Schaltzeichen bestehend aus einem Rechteck (Widerstand). Es schließt sich ein vertikaler Leiter an, in dessen Mitte ein Schaltzeichen mit einem auf der Spitze stehenden Dreieck, einem horizontalen Strich darunter und zwei schräg nach unten rechts zeigenden Pfeilen eingezeichnet ist. Es folgt ein unterer horizontaler Leiter mit einem Anschlusspunkt am linken Ende.">
    Abbildung EA-5.8.1: LED mit Vorwiderstand
  • * Normalerweise liegt die maximale Sperrspannung einer Diode bei ca. $1000 V$ * Bei Z-Dioden erfolgt ein Spannungsdurchbruch je nach Bauart zwischen $3 V$ und $100 V$ * Dienen zur Spannungsstabilisierung
    1) Kurzbeschreibung: Horizontale Linie mit einem Schaltzeichen aus einem nach rechts zeigenden Dreieck in der Mitte und einer kurzen vertikalen Linie an der Dreiecksspitze. Die Linie hat am oberen Ende einen nach links zeigenden, kurzen Strich.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: In der Mitte einer horizontalen Linie befindet sich ein nach rechts zeigendes, gleichschenkliges Dreieck; die Linie führt durch das Dreieck hindurch. An der Dreiecksspitze gibt es eine kurze vertikale Linie, die am oberen Ende einen nach links zeigenden, kurzen Strich aufweist. Es sind keine Beschriftungen, Maße, Achsen oder weiteren Bauteile vorhanden.">
    Abbildung EA-5.8.1: Schaltzeichen Z-Diode
  • * Z-Dioden werden mit Vorwiderstand in Sperrrichtung betrieben
    1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einem Widerstand im oberen Leiter und einer Zener-Diode in einem vertikalen Abzweig zwischen oberem und unterem Leiter sowie je zwei Anschlussklemmen links und rechts.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei gerade, parallele Leiter. Im oberen Leiter befindet sich ein Widerstand. Rechts davon gibt es einen vertikalen Abzweig zum unteren Leiter mit einer Zener-Diode in der Mitte. An den Enden der beiden Leiter befinden sich jeweils Anschlussklemmen. Es sind keine Beschriftungen, Maße, Achsen oder weiteren Bauteile vorhanden.">
    Abbildung EA-5.8.1: Z-Diode korrekt in Sperrichtung eingesetzt
  • 1) Kurzbeschreibung: Schaltplan mit zwei parallelen horizontalen Leitern; der obere mit einem Schaltzeichen für einen Widerstand „R_V“. Rechts des Widerstands zweigt ein vertikaler Leiter mit einem Schaltzeichen für eine Zener-Diode (Z-Diode) ab. In diesem Leiter oberhalb der Z-Diode Beschriftung „I_Z“ mit Pfeil nach unten. Dieser Leiter führt auf den unteren horizontalen Leiter. Oberer horizontaler Leiter mit Anschlusspunkten links „+13,8 V“ und rechts „+5 V“. Unterer horizontaler Leiter mit Anschlusspunkten links „0 V“ und rechts ohne Beschriftung. Im linken Teil der Abbildung ein vertikaler Pfeil mit der Beschriftung „U_1“, im rechten Teil ein vertikaler Pfeil mit der Beschriftung „U_Z“.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan besteht aus zwei parallelen horizontalen Leitern. Der obere Leiter enthält ein Schaltzeichen bestehend aus einem Rechteck (Widerstand), beschriftet mit „R_V“. Rechts des Widerstands zweigt ein Leiter ab mit einem Schaltzeichen bestehend aus einem nach oben gerichteten Dreieck und darüber einem horizontalen Strich mit kleinem Strich nach unten am rechten Ende (Zener-Diode oder Z-Diode). In diesem vertikalen Leiter gibt es oberhalb der Z-Diode die Beschriftung „I_Z“ mit Pfeil nach unten. Der vertikale Leiter führt auf den unteren horizontalen Leiter. Der obere horizontale Leiter hat zwei Anschlusspunkte, links mit „+13,8 V“ und rechts mit „+5 V“ beschriftet. Der untere horizontale Leiter hat ebenfalls zwei Anschlusspunkte, links mit „0 V“ beschriftet und rechts ohne Beschriftung. Im linken Teil der Abbildung ist ein vertikaler Pfeil mit der Beschriftung „U_1“ zu sehen, im rechten Teil ein vertikaler Pfeil mit der Beschriftung „U_Z“.">
    Abbildung EA-5.8.1: Z-Diode zur Spannungsstabilisierung
  • * $U_Z$ ist die Spannung, auf die die Z-Diode stabilisiert * $U_V = U_1 - U_Z = 13,8 V - 5 V = 8,8 V$ * $R_V = \frac{U_V}{I} = \frac{8,8 V}{30 mA} \approx 293 Ω$

    Halbleiter II

    * Bestehen aus einer Gitterstruktur * 4 geteilte Elektronen auf der äußeren Schale * Sind eigentlich Isolatoren * Können durch Temperaturanstieg, Licht oder Dotierung zu Leitern werden
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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Schematische Grafik mit einem regelmäßigen 3×3-Raster aus Kreisen, jeweils mit der Beschriftung „Si“ und vier blauen Punkten darum.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Auf weißem Hintergrund verlaufen drei vertikale und drei horizontale, dunkelgraue, gestrichelte Linien und bilden ein gleichmäßiges 3×3-Gitter. An jedem der neun Kreuzungspunkte befindet sich ein kleiner Kreis mit hellgrauem Rand und weißer Füllung; im Inneren steht in schwarzer Schrift „Si“. Auf dem Umfang jedes Kreises sind vier kleine blaue Punkte in den Richtungen oben, rechts, unten und links angeordnet. Die gestrichelten Linien führen durch die Kreise hindurch. Es gibt keine weiteren Beschriftungen, Achsen, Legenden oder Maßeinheiten."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-5.9.1: Silizium Halbleiterkristall</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
<aside class= Häufige Halbleitergrundstoffe: Silizium (Si), Germanium (Ge), Galliumarsenid (GaAs), Indiumphosphid (InP), Zinkoxid (ZnO)
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<p>Kurzzusammenfassung: Schematische Rastergrafik mit neun Knotenpunkten; an acht Knoten steht „Si“ und am mittleren Knoten „P“, jeweils in grauen Kreisen mit kleinen blauen Punkten darum.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Ein quadratisches 3×3-Raster aus senkrechten und waagerechten, grau gestrichelten Linien. An jedem der neun Kreuzungspunkte befindet sich ein hellgrauer Kreis mit schwarzer Beschriftung. In acht Kreisen steht „Si“ (oben links, oben Mitte, oben rechts; Mitte links, Mitte rechts; unten links, unten Mitte, unten rechts). Im mittleren Kreis steht „P“. Um jeden „Si“-Kreis sind vier kleine blaue Punkte gleichmäßig auf dem Kreis verteilt (oben, rechts, unten, links). Um den „P“-Kreis sind insgesamt fünf blaue Punkte zu sehen: vier davon wie bei den „Si“-Kreisen auf den Kardinalpositionen am Kreis, plus ein zusätzlicher kleiner blauer Punkt knapp rechts außerhalb des Kreises. Die Hintergrundfläche ist weiß.">
<figcaption>Abbildung EA-5.9.1: n-Dotierung mit Phosphor</figcaption></p>
</figure>
</left>
<div class=
    Dieser Alt-Text wurde noch nicht überprüft.
<p>Kurzfassung: Schematisches 3×3-Gitter aus gepunkteten grauen Linien mit Kreisen an den Schnittpunkten, die meist „Si“ zeigen; im Zentrum steht „B“ mit einem kleinen orangefarbenen Ring rechts daneben.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Das Bild zeigt ein quadratisches 3×3-Gitter aus horizontalen und vertikalen, dunkelgrauen, gepunkteten Linien auf weißem Hintergrund. An jedem der neun Schnittpunkte liegt ein kleiner, hellgrauer Ring. In acht Ringen steht mittig der Text „Si“; im mittleren Ring steht „B“. Um jeden „Si“-Ring sind vier kleine blaue Punkte gleichmäßig bei 12, 3, 6 und 9 Uhr angeordnet. Beim „B“-Ring sind drei blaue Punkte bei 12, 6 und 9 Uhr zu sehen; an der 3‑Uhr-Position befindet sich stattdessen ein kleiner, orangefarbener, dünn umrandeter Kreis, der knapp außen am Ring liegt. Die gepunkteten Gitterlinien verlaufen durch die Ringe und setzen sich bis zum Bildrand fort.">
<figcaption>Abbildung EA-5.9.2: p-Dotierung mit Bor</figcaption></p>
</figure>
</div>
<aside class= Löcher sind eigentlich nicht beweglich, aber durch den Elektronenfluss sieht es so aus, als ob sie sich bewegen würden

    Kombination

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<p>Kurzfassung: Schematische Darstellung einer PN-Grenzschicht mit den Beschriftungen „P“, „Diffusion“ und „N“ sowie einem Diodensymbol darunter.</p>
<p>Detailbeschreibung: Ein horizontaler, von zwei Anschlussleitungen durchquerter Rechteckblock ist in drei Zonen geteilt: links ein rotes Feld mit der Beschriftung „P“ (oben) und sechs roten, leeren Kreisen; rechts ein blaues Feld mit der Beschriftung „N“ (oben) und sechs blauen, ausgefüllten Punkten; in der Mitte eine graue Sperrschicht mit einer dunklen, schmalen Doppellinie. Über der Mitte steht „Diffusion“. Innerhalb des Blocks zeigen ein roter waagerechter Pfeil nach rechts und ein blauer waagerechter Pfeil nach links. In der Sperrschicht sind ein blaues „−“ auf der linken Seite und ein rotes „+“ auf der rechten Seite zu sehen; darunter steht ein gelbes „E“ neben einem gelben Pfeil nach links. Unter dem Block ist das Diodensymbol dargestellt: ein nach rechts weisendes Dreieck vor einer senkrechten Linie.">
<figcaption>Abbildung EA-5.9.1: PN-Übergang</figcaption></p>
</figure>
* n-dotierter Halbleiter an p-dotieren Halbleiter
* Elektronen aus dem n-dotieren Gebiet wandern in das p-dotierte Gebiet $\rightarrow$ *Diffusion*
</div>
<div class= * Es entsteht eine *Verarmungszone* oder *Sperrschicht* * Über der *Sperrschicht* liegt ein elektrisches Feld * Austausch stoppt, sobald das elektrische Feld für die Elektronen zu stark ist
    Prüfungsfrage AB108

    Das folgende Bild zeigt den prinzipiellen Aufbau einer Halbleiterdiode. Wie entsteht die Sperrschicht?

    Lösung
    Fragenbild AB108

    pn-Diode in Durchlassrichtung

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<p>Kurzfassung: Schematische Schaltung mit einem zweigeteilten, farbigen Rechteck oben beschriftet „P“ und „N“, einer Spannungsquelle unten und zwei Pfeilen mit den Texten „tech.“ und „phys.“ für Richtungen.</p>
<p>Detailbeschreibung: Ein rechteckiger, geschlossener Stromkreis ist mit einer dünnen schwarzen Linie gezeichnet. Im oberen horizontalen Zweig sitzt mittig ein breites Rechteck als Bauteil, links rötlich gefärbt und mit „P“ beschriftet, rechts hellblau gefärbt und mit „N“ beschriftet; die seitlichen Leitungen gehen jeweils an die linke und rechte Seite dieses Rechtecks. Im unteren horizontalen Zweig ist in der Mitte ein Batteriesymbol (zwei parallele, vertikale Linien) eingezeichnet. Über diesem Symbol steht „U“ mit einem nach rechts gerichteten Pfeil. Links unten am Leiter steht in roter Schrift „tech.“ mit einem nach links gerichteten Pfeil, rechts unten am Leiter steht in blauer Schrift „phys.“ mit einem nach rechts gerichteten Pfeil. Hintergrund weiß, Leitungen und Umrisse schwarz.">
<figcaption>Abbildung EA-5.9.1: PN-Übergang mit externer Spannung</figcaption></p>
</figure>
* Anlegen einer Spannung am p-Gebiet (*Anode*)
* Spannung muss positiver als am n-Gebiet (*Kathode*) sein
</div>
<div class= * Spannung zieht Elektronen über die Sperrschicht hinweg * Sperrschicht wird abgebaut und ein Strom fließt in *Durchlassrichtung*
    Dieser Alt-Text wurde noch nicht überprüft.
<p>Kurzfassung: Schematische Zeichnung eines rechteckigen Stromkreises mit einem oben eingesetzten Block, der mit „P“ und „N“ beschriftet ist, und einer unten eingezeichneten Spannungsquelle mit dem Hinweis „U“ und einem Pfeil nach links.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Ein rechteckiger Leitungsrahmen bildet einen geschlossenen Stromkreis. Oben in der Mitte sitzt ein horizontaler, rechteckiger Block, der links mit „P“ und rechts mit „N“ beschriftet ist; in der Mitte verläuft eine senkrechte Trennlinie. Am linken Rand des Blocks ist ein schmaler, rötlicher Streifen, am rechten Rand ein schmaler, hellblauer Streifen; die Bereiche zwischen den farbigen Streifen und der Mittellinie sind grau. Der Block ist links und rechts mit den Leitungen des Rahmens verbunden. Unten in der Mitte liegt ein Batteriesymbol (zwei parallele vertikale Platten, links eine kürzere ausgefüllte, rechts eine längere Linie) im unteren Leiterzug. Über der Batterie steht „U“ mit einem nach links gerichteten Pfeil. Es sind keine Zahlenwerte oder Achsen angegeben.">
<figcaption>Abbildung EA-5.9.1: PN-Übergang mit externer Spannung</figcaption></p>
</figure>
* Positive Spannung an der Kathode
</div>
<div class= * Sperrschicht vergrößert sich * Stromfluß stoppt und die Diode sperrt

    Diode II

    * Kapazitätsdiode nutzt die Kapazität über der Raumladungszone * Es darf kein Gleichstrom fließen * Wird in Sperrrichtung betrieben
    Je negativer die Diodenspannung, umso mehr dehnt sich die Raumladungszone aus und umso geringer wird die Diodenkapazität.
    Prüfungsfrage AC405

    Das folgende Signal wird als $U_1$ an den Eingang der Schaltung mit Siliziumdioden gelegt. Wie sieht das zugehörige Ausgangssignal $U_2$ aus?

    Lösung
    Fragenbild AC405
    Prüfungsfrage AC406

    Das folgende Signal wird als $U_1$ an den Eingang der Schaltung mit Germaniumdioden gelegt. Wie sieht das zugehörige Ausgangssignal $U_2$ aus?

    Lösung
    Fragenbild AC406

    Transistor I

    Von der Diode zum Transistor

    Die Funktion kann man sich so vorstellen: * Mittels eines Steuerkanals wird der Durchfluss eines Wehrs geregelt * Fließt kein Wasser im Steuerkanal ist das Wehr geschlossen
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<ol>
<li>
<p>Kurzzusammenfassung: Isometrische Zeichnung eines länglichen, halbrund geöffneten Kanals mit einer drehbaren, halbkreisförmigen Platte an einer Querachse und einer rechteckigen, blau gefüllten Abdeckung auf der rechten Seite.</p>
</li>
<li>
<p>Detailbeschreibung: Das Bild zeigt einen langen, trogförmigen Körper mit halbkreisförmigem Querschnitt und nach außen gerollten oberen Rändern; die linke Hälfte ist weiß dargestellt, die rechte Hälfte ist oben durch eine rechteckige Fläche vollständig abgedeckt und flächig blau eingefärbt. Etwa im Übergang zwischen linker und rechter Bildhälfte verläuft eine horizontale Achse quer über den Trog, die an zwei kleinen blockartigen Lagern auf einem Bügel/Steg gelagert ist; oben auf der Achse sitzt ein kleiner zylindrischer Körper. An der Achse ist eine dünne Stange befestigt, die nach rechts unten führt und eine halbkreisförmige Platte hält, deren gekrümmter Rand der Innenkontur des Trogs folgt; der gerade Rand der Platte steht annähernd vertikal. Links der Achse sind zwei schmale, parallele Schienen oder Leisten sichtbar, die über den Trog führen. Die blaue rechteckige Fläche liegt rahmenartig auf den oberen Rändern des Trogs auf und deckt den rechten Teil vollständig ab. Es gibt keine Beschriftungen, Skalen oder Textangaben; Konturen sind schwarz, die Fläche rechts ist blau, der Rest ist weiß."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-5.11.1: Steuerkanal schließt Wehr komplett</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
</section>
<section><h2>Von der Diode zum Transistor</h2>
<div class= Die Funktion kann man sich so vorstellen: * Fließt etwas Wasser im Steuerkanal, öffnet das Wehr zur Hälfte
    Dieser Alt-Text wurde noch nicht überprüft.
<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Isometrische Zeichnung eines offenen, halbrunden Kanals mit blau dargestelltem Wasser und einer quer montierten Mechanik mit löffelförmigem Bauteil im Wasser; links oben ein kleiner seitlicher Zulauf.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Ein U‑förmiger, nach rechts verlaufender offener Kanal ist bis über die Hälfte mit Blau ausgefüllt; am linken Schnittende ist die Wasserfüllung dunkler schattiert. Die Kanalränder sind als nach außen gebördelte Kanten gezeichnet. Links oben mündet ein schmaler, rechteckiger Nebenkanal mit ebenfalls blauem Wasser auf den Hauptkanal zu. Auf der linken Kanalwand ist eine Halterung mit Band-/Schellenbefestigung montiert; darauf sitzen ein kleiner Zylinder sowie ein Gelenkblock, aus dem ein gerader Hebelarm über die Wasseroberfläche ragt. Am Ende des Hebelarms hängt ein löffel- bzw. schaufelförmiges Element, das in das Wasser eintaucht. Unter diesem Element sind zwei halbkreisförmige, nach oben gewölbte Einbauten im Kanalboden zu sehen. Es sind keine Achsen, Maße oder Textbeschriftungen vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-5.11.1: Steuerkanal öffnet Wehr halb</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
</section>
<section><h2>Von der Diode zum Transistor</h2>
<div class= Die Funktion kann man sich so vorstellen: * Fließt mehr Wasser im Steuerkanal, ist das Wehr ganz geöffnet
    Dieser Alt-Text wurde noch nicht überprüft.
<p>Kurz: Isometrische Zeichnung einer langen, halbrunden Rinne mit blau markierter Innenfläche und einer darüber an einem Gelenk befestigten, löffelförmigen Klappe.</p>
<p>Detail: Die Rinne verläuft diagonal von links unten nach rechts oben; am linken Ende ist der halbrunde Querschnitt sichtbar, innen dunkelblau schattiert, die restliche Innenfläche ist hellblau eingefärbt. Die oberen Kanten der Rinne sind nach außen eingerollt. Entlang der linken oberen Rinnenkante befindet sich eine querliegende Trägerleiste mit einer kleinen, rechteckigen Halterung und einem zylindrischen Lager. Daran ist ein dünner Arm befestigt, der eine weiße, tropfen- bis löffelförmige Klappe trägt; diese hängt über der blauen Innenfläche der Rinne und ist nahe der oberen Kante mit einem kleinen Gelenkpunkt verbunden. Auf der rechten Seite setzt sich die Rinne perspektivisch fort; es sind keine Skalen, Texte oder Beschriftungen zu sehen.">
<figcaption>Abbildung EA-5.11.1: Steuerkanal öffnet Wehr komplett</figcaption></p>
</figure>
</div>
</section>
<section><div class= Merksatz für PNP $\rightarrow$ Pfeil Nach Platte
    1) Kurzbeschreibung: Schaltzeichen mit einem Kreis, einem Anschluss links und zwei Anschlüssen rechts.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Schaltzeichen besteht aus einem Kreis mit einer vertikalen Linie links im Kreis. Von links führt ein Anschluss horizontal in den Kreis und trifft auf diese vertikale Linie. Von dieser Linie gehen zwei Linien nach rechts. Die obere verläuft schräg nach rechts oben und endet an einem kurzen vertikalen Anschluss. Die untere verläuft schräg nach rechts unten. Sie hat am Ende einen ausgefüllten dreieckigen Pfeil, dessen Spitze zu einem kurzen vertikalen Anschluss zeigt. Es gibt keine Text- oder Achsbeschriftungen.">
    Abbildung EA-5.11.1: Schaltbild NPN-Transistor
  • 1) Kurzbeschreibung: Schaltzeichen mit einem Kreis, einem Anschluss links und zwei Anschlüssen rechts.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Schaltzeichen besteht aus einem Kreis mit einer vertikalen Linie links im Kreis. Von links führt ein Anschluss horizontal in den Kreis und trifft auf diese vertikale Linie. Von dieser Linie gehen zwei Linien nach rechts. Die obere verläuft schräg nach rechts oben und endet an einem kurzen vertikalen Anschluss. Die untere verläuft schräg nach rechts unten. Sie hat am Ende einen ausgefüllten dreieckigen Pfeil, dessen Spitze zur vertikalen Linie in der Mitte zeigt. Es gibt keine Text- oder Achsbeschriftungen.">
    Abbildung EA-5.11.2: Schaltbild PNP-Transistor
  • Je Art des bipolaren Transistor hat man verschiedene Polaritäten.

    Die Steuerspannung liegt wie bei einer Siliziumdiode bei etwa $0,6 V$.

    Wann schaltet der NPN Transistor durch?

    Ist die Basis-Emitter-Spannung ausreichend und liegt sie im positiven Potential vor? Hier muss man auf die Vorzeichen achten und bei negativen Vorzeichen umdenken, Beispiele:

    $U_{ BE } = U_{ B } - U_{ E }$

    Wann schaltet der PNP Transistor durch?

    Ist die Basis-Emitter-Spannung ausreichend und liegt sie im negativen Potential vor? Hier muss man auf die Vorzeichen achten und bei negativen Vorzeichen umdenken, Beispiele:

    $U_{ BE } = U_{ B } - U_{ E }$

    Die bisher behandelten Transistoren nennt man Bipolare Transistoren. Sie sind die Art der Transistoren, die in den 50er Jahren eine technische Revolution einläuteten und die Elektronenröhre ablösten. Im Gegensatz zu den stromgesteuerten Bipolartransistoren sind Feldeffekttransistoren (FET) spannungsgesteuert, es fließt also kein Steuerstrom in ihn hinein. Mit diesen werden wir uns im Klasse A Kurs intensiver auseinandersetzen.

    Transistor II

    Dieser Alt-Text wurde noch nicht überprüft.
<p>Kurzfassung: Zwei nebeneinander stehende Transistorsymbole im Kreis, links mit der Beschriftung „NPN“, rechts „PNP“, jeweils mit den Anschlussbuchstaben „B“, „C“ und „E“.</p>
<p>Detailbeschreibung: Auf weißem Hintergrund sind zwei identische Kreis-Symbole mit Transistordarstellungen gezeigt, links das Symbol mit der darunter stehenden Beschriftung „NPN“, rechts das Symbol mit „PNP“. Bei beiden Symbolen ist links am Kreis ein horizontaler Anschluss mit der Buchstabenbeschriftung „B“, oben ein kurzer senkrechter Anschluss mit „C“ und unten ein kurzer senkrechter Anschluss mit „E“ (die Buchstaben „B“, „C“ und „E“ sind hellgrau dargestellt). Im Inneren beider Kreise verläuft eine kurze senkrechte Linie vom linken Rand (Basis) nach innen; von dieser Linie zweigt oben eine schräge Leitung zum oberen Anschluss (Kollektor) ab und unten eine schräge Leitung zum unteren Anschluss (Emitter). Beim linken Symbol („NPN“) befindet sich am unteren schrägen Zweig ein Pfeil, der vom inneren Knoten in Richtung des unteren Anschlusses „E“ zeigt (nach außen). Beim rechten Symbol („PNP“) zeigt der Pfeil am unteren schrägen Zweig in die entgegengesetzte Richtung, also vom unteren Anschluss „E“ zum inneren Knoten (nach innen). Zwischen den beiden Symbolen ist ein deutlicher horizontaler Abstand.">
<figcaption>Abbildung EA-5.12.1: Schaltbild eines npn- und pnp-Bipolartransistors mit Kollektor (C), Basis (B) und Emitter (E)</figcaption></p>
</figure>
<ul>
<li>Drei Halbleiterzonen</li>
<li>Abwechselnd n- und p-dotiert</li>
<li>npn-Transistor und pnp-Transistor</li>
</ul>
</section>
<section></section>
<section></section>
<section><ul>
<li>Basis-Emitter-Spannung $U_{\textrm{BE}}$ steuert Kollektorstrom $I_{\textrm{C}}$ exponentiell</li>
<li>Beim Bipolartransistor fließt immer ein exponentiell von $U_{\textrm{BE}}$ abhängiger Basisstrom $I_{\textrm{B}}$</li>
<li>Faktor $B$ ist der <em>Stromverstärkungsfaktor</em> des Transistors</li>
<li>Liegt bei ca. 20 bis 500</li>
</ul>
<div class= $B = \frac{I_{\textrm{C}}}{I_{\textrm{B}}}$
    $B = \frac{I_{\textrm{C}}}{I_{\textrm{B}}} \Rightarrow I_{\textrm{B}} = \frac{I_{\textrm{C}}}{B} = \frac{5 mA}{298} = 16,779 µA$
    $R_1 = \frac{U-U_{\textrm{BE}}}{I_{\textrm{B}}} = \frac{12 V - 0,6 V}{16,779 µA} \approx 680 kΩ$
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<p>Schaltplan mit einem Transistor in der Mitte, markiert mit einem Pfeil für den Strom IC. Links davon befinden sich zwei vertikale Widerstände, R1 und R2, sowie ein horizontaler Kondensator C1. Rechts oben vom Transistor ist ein weiterer Widerstand RC und rechts daneben ein Kondensator C2. Eine Spannungsquelle ist oben links eingezeichnet und zeigt positive und negative Anschlüsse. Ein Pfeil zeigt 0,6 V an einem Punkt zwischen R2 und dem Transistor.">
<figcaption>Abbildung EA-5.12.1: Transistorschaltung mit Basisspannungsteiler</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Arbeitspunkt wird über den Spannungsteiler eingestellt * Querstrom durch $R_2$ soll so hoch sein, damit der Basisstrom keinen großen Einfluss auf den Arbeitspunkt hat

    Lösungsweg

    * gegeben: $U = 10 V$ * gegeben: $I_{\textrm{C}} = 2 mA$ * gegeben: $B = 200$
    * gegeben: $U_{\textrm{R2}} = 0,6 V$ * gegeben: $I_{\textrm{R2}} = 10 \cdot I_{\textrm{B}}$ * gesucht: $R_1$
    $B = \frac{I_{\textrm{C}}}{I_{\textrm{B}}} \Rightarrow I_{\textrm{B}} = \frac{I_{\textrm{C}}}{B} = \frac{2 mA}{200} = 10 µA$
    $U_{\textrm{R1}} = U - U_{\textrm{R2}} = 10 V - 0,6 V = 9,4 V$
    $I_{\textrm{R1}} = I_{\textrm{B}} + I_{\textrm{R2}} = I_{\textrm{B}} + 10 \cdot I_{\textrm{B}} = 110 µA$
    $R_1 = \frac{U_{\textrm{R1}}}{I_{\textrm{R1}}} = \frac{9,4 V}{110 µA} \approx 85,5 kΩ$
    * gegeben: $U = 10 V$ * gegeben: $I_{\textrm{C}} = 2 mA$ * gegeben: $B = 200$
    * gegeben: $U_{\textrm{BE}} = 0,6 V$ * gegeben: $U_{\textrm{RE}} = 1 V$ * gegeben: $I_{\textrm{R2}} = 10 \cdot I_{\textrm{B}}$
    * gesucht: $R_1$
    $B = \frac{I_{\textrm{C}}}{I_{\textrm{B}}} \Rightarrow I_{\textrm{B}} = \frac{I_{\textrm{C}}}{B} = \frac{2 mA}{200} = 10 µA$
    $U_{\textrm{R2}} = U_{\textrm{BE}} + U_{R_{\textrm{E}}} = 0,6 V + 1 V = 1,6 V$
    $U_{\textrm{R1}} = U - U_{\textrm{R2}} = 10 V - 1,6 V = 8,4 V$
    $I_{\textrm{R1}} = I_{\textrm{B}} + I_{\textrm{R2}} = I_{\textrm{B}} + 10 \cdot I_{\textrm{B}} = 110 µA$
    $R_1 = \frac{U_{\textrm{R1}}}{I_{\textrm{R1}}} = \frac{8,4 V}{110 µA} \approx 76,4 kΩ$
    1) Kurzbeschreibung: Zwei Schaltzeichen („1“ und „2“), jeweils mit einem Kreis, einem Anschluss links und zwei Anschlüssen rechts; linker Anschluss beim linken Schaltzeichen mit Pfeil nach rechts, beim rechten Schaltzeichen mit Pfeil nach links.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Zwei Schaltzeichen /“1“ und „2“) bestehen aus einem Kreis mit einer vertikalen Linie links im Kreis. Von links führt ein Anschluss horizontal in den Kreis und trifft im unteren Bereich auf diese vertikale Linie. Im linken Schaltzeichen besitzt dieser Anschluss einen Pfeil in Richtung auf die Linie, im rechten Schaltzeichen zeigt der Pfeil von der Linie weg. Von der vertikalen Linie gehen im Kreis zwei parallele horizontale Linien nach rechts. Die obere endet an einem kurzen vertikalen Anschluss nach oben, die untere an einem kurzen vertikalen Anschluss nach unten.">
    Abbildung EA-5.12.1: Schaltbilder für Feldeffekttransistoren
  • 1) Kurzbeschreibung: Schaltzeichen mit einem Kreis, einem Anschluss links und zwei Anschlüssen rechts sowie einem Pfeil nach rechts.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Schaltzeichen besteht aus einem Kreis mit einer vertikalen Linie links im Kreis. Von links führt ein Anschluss von außen horizontal in den Kreis und trifft im unteren Bereich auf diese vertikale Linie. Parallel zu dieser Linie gibt es eine weitere vertikale Linie, von der drei parallele horizontale Linien nach rechts führen. Die obere endet an einem kurzen vertikalen Anschluss nach oben, die mittlere weist einen Pfeil nach rechts von der vertikalen Linie weg auf und ist im Kreis mit der unteren horizontalen Linie verbunden. Die untere horizontale Linie hat einen kurzen vertikalen Anschluss nach unten.">
    Abbildung EA-5.12.1: Selbstleitender p-Kanal MOSFET
  • 1) Kurzbeschreibung: Schaltzeichen mit einem Kreis, einem Anschluss links und zwei Anschlüssen rechts sowie einem Pfeil zur Mitte.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Schaltzeichen besteht aus einem Kreis mit einer vertikalen Linie links im Kreis. Von links führt ein Anschluss von außen horizontal in den Kreis und trifft im unteren Bereich auf diese vertikale Linie. Parallel zu dieser Linie gibt es drei kleine vertikale Striche, von denen jeweils eine parallele horizontale Linie nach rechts führt. Die obere endet an einem kurzen vertikalen Anschluss nach oben, die mittlere weist einen Pfeil nach links zur vertikalen Linie auf und ist im Kreis mit der unteren horizontalen Linie verbunden. Die untere horizontale Linie hat einen kurzen vertikalen Anschluss nach unten.">
    Abbildung EA-5.12.2: Selbstsperrender n-Kanal MOSFET
  • * *selbstleitend*/*selbstsperrend*: Gate durchgehend/gestrichelt * *p-*/*n-Kanal*: Pfeil zeigt weg vom/hin zum Kanal * *Isolierschicht* (MOSFET): Gate und Kanal als Kondensator
    * gegeben: $U_{\textrm{B}} = 44 V$ * gegeben: $R_1 = 10 kΩ$ * gegeben: $R_2 = 1 kΩ$ * gegeben: $R_3 = 2,2 kΩ$ * gesucht: $U_{\textrm{GS}}$ * Ansatz: Unbelasteter Spannungsteiler über $R_1$ und $R_2$, mit $U_{\textrm{GS}} = U_{\textrm{R2}}$
    $\begin{split} \frac{U_{\textrm{R2}}}{U_{\textrm{B}}} &= \frac{R_2}{R_1+R_2}\\ \Rightarrow U_{\textrm{R2}} &= \frac{R_2}{R_1+R_2} \cdot U_{\textrm{B}}\\ &= \frac{1 kΩ}{10 kΩ+1 kΩ} \cdot 44 V\\ &= \frac{1}{11} \cdot 44 V = 4 V \end{split}$
    * gegeben: $U_{\textrm{B}} = 44 V$ * gegeben: $R_1 = 10 kΩ$ * gegeben: $R_3 = 2,2 kΩ$ * gegeben: $U_{\textrm{GS}} = U_{\textrm{R2}} = 2,8 V$ * gegeben: $U_{\textrm{B}} = U_{\textrm{R1}} + U_{\textrm{R2}}$ * gesucht: $R_2$
    $\begin{split} \frac{U_{\textrm{R1}}}{U_{\textrm{R2}}} &= \frac{R_1}{R_2}\\ \Rightarrow R_2 &= R_1 \cdot \frac{U_{\textrm{R2}}}{U_{\textrm{R1}}}\\ &= R_1 \cdot \frac{U_{\textrm{R2}}}{U_{\textrm{B}}-U_{\textrm{GS}}}\\ &= 10 kΩ \cdot \frac{2,8 V}{44 V-2,8 V}\\ &\approx 680 Ω \end{split}$
    $P = I^2 \cdot R = (25 A)^2 \cdot 4 mΩ = 2,5 W$

    Integrierte Schaltkreise

    1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einem MMIC, mehreren Kondensatoren, einer Spule und einem Widerstand.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit zwei horizontalen Leitern (in der Mitte und oben). Der mittlere besitzt Anschlusspunkte links („RF_IN“) und rechts („RF_OUT“). Der linke Anschlusspunkt ist über einen Kondensator C_1 mit dem Eingang 1 eines MMIC verbunden. Ausgang 2 liegt an Masse. Ausgang 3 führt über einen Kondensator C_3 zum rechten Anschlusspunkt. Ausgang 4 ist mit einem Verzweigungspunkt verbunden, der einerseits an Masse liegt und andererseits über einen Kondensator C_2 und eine Spule zu einem Anschlusspunkt („U_CC“) führt. Zwischen dem rechten Ende von C_2 und Ausgang 3 des MMIC liegt ein Widerstand R_BIAS. In der Abbildung ist ein weiterer Massepunkt eingezeichnet. Zwischen dem Ausgang 3 und diesem Massepunkt gibt es einen vertikalen Pfeil nach unten mit der Beschriftung „U_D = 4 V“.">
    Abbildung EA-5.13.1: MMIC-Schaltung
  • * Arbeitspunkt wird über $R_{\textrm{BIAS}}$ eingestellt * Kondensatoren isolieren Gleichspannung * Anschluss 2 und 4 liegen auf Masse gegenüber $U_{\textrm{CC}}$ * Anschluss 1 ist offen * $U_{\textrm{CC}}$ fällt über $R_{\textrm{BIAS}}$ und MMIC ab
    $R_{\textrm{BIAS}} = \frac{U_{\textrm{CC}} - U_{\textrm{D}}}{I_{\textrm{D}}} = \frac{13,5 V - 4 V}{10 mA} = 950 Ω$
    $R_{\textrm{BIAS}} = \frac{U_{\textrm{CC}} - U_{\textrm{D}}}{I_{\textrm{D}}} = \frac{13,8 V - 4 V}{15 mA} = 653,3 Ω \rightarrow 680 Ω$
    $I_{\textrm{D}} = \frac{U_{\textrm{BIAS}}}{R_{\textrm{BIAS}}} = \frac{U-U_{\textrm{D}}}{R_{\textrm{BIAS}}} = \frac{9 V-4 V}{470 Ω} = 10,64 mA$
    $P = U_{\textrm{D}} \cdot I_{\textrm{D}} = 4 V \cdot 10,64 mA \approx 43 mW$

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