Einfachste Variante hat einen Träger und zwei Seitenbänder
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit zwei Wechselspannungsquellen links (oben „3,7 MHz / 1 V ~“ und unten „1 kHz / 1 V ~“). Beide werden über jeweils einen 1-kΩ-Widerstand an einer Diode (Dreieck nach rechts zeigend) zusammengeführt. Dahinter folgt von einem Verzweigungspunkt nach unten eine vertikale Spule gegen Masse. Dem Verzweigungspunkt folgt ein Kondensator und danach ein weiterer Verzweigungspunkt. Rechts davon befindet sich ein Anschluss, der mit „Ausgang“ beschriftet ist. Vom Verzweigungspunkt führt nach unten eine Leitung über eine Spule gegen Masse. Parallel dazu liegt ein Kondensator ebenfalls gegen Masse. Unterhalb der Massezeichen steht „f_o = 3,7 MHz“.">
Abbildung EA-11.1.1: AM-Modulator
* Eine Diode wird gleichzeitig mit einem NF- und HF-Signal beaufschlagt
* Ein LC-Schwingkreis filtert das Ausgangssignal
Vier Dioden in Ring-Anordnung unterdrücken den Träger
Eine Gegentakt-Schaltung hebt Trägersignale auf
Es bleiben nur die Seitenbänder übrig
Bereits im Kapitel "Mischer II" als Balancemischer gezeigt
Der Balancemodulator erzeugt ein Doppelseitenband-Signal (DSB)
Ein Bandpassfilter lässt nur ein Seitenband durch
Daraus entsteht ein SSB-Signal
Zwei Stufen sind notwendig
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einer Dioden-Gleichrichterbrücke im linken Teil. Sie besteht aus zwei Dioden mit nach links zeigenden Dreiecken im oberen Teil und zwei Dioden mit nach rechts zeigenden Dreiecken im unteren Teil. Links ist die Brücke über einen horizontal eingezeichneten Kondensator mit einem Anschlusspunkt und einem zweiten, vertikal eingezeichneten Kondensator mit Masse verbunden. Auch der rechte Verknüpfungspunkt der Brücke liegt an Masse. Von den Verknüpfungspunkten oben und unten gehen jeweils Leiter nach rechts ab. Es gibt eine Verbindung zwischen diesen Leitern über drei in Reihe geschaltete Widerstände, von denen der mittlere verstellbar ist. Hier ist der Schleifkontakt mit einem Anschlusspunkt verbunden, der mit „f_OSZ“ beschriftet ist. Parallel zu den drei Widerständen ist die Primärwicklung eines Transformators geschaltet, die aus einer verstellbaren Spule besteht und die einen parallel geschalteten Kondensator besitzt. Nach oben und nach unten liegt die Primärwicklung über Kondensatoren an Masse, wobei der untere verstellbar ist. Die Sekundärwicklung des Transformators liegt unten an Masse und führt oben zu einem Anschlusspunkt, der mit „Pufferstufe“ beschriftet ist.">
Abbildung EA-11.1.1: Modulator für AM-Signale mit unterdrücktem Träger
* Ein Dioden-Ring kennzeichnet den Balancemischer
* Es gibt keine vollständige Gegentaktanregung
* Ein Transformator liefert das Äquivalent zu einer Mittelanzapfung
Trägerunterdrückung bewirkt die Auslöschung unerwünschter Signale
Die Modulator-Schaltung muss ausbalanciert sein
Abbildung EA-11.1.1: $R_1$ und $C_1$ zur Einstellung der Trägerunterdrückung nach Betrag und Phase
* Amplituden werden mit Potis justiert
* Phasen werden mit C-Trimmern eingestellt
Der Modulator wird symmetriert um den Träger zu unterdrücken
Die Modulations-Seitenbänder bleiben erhalten
* Hinter dem Balancemodulator folgt die zweite Stufe
* Durch Filterung wird das gewünschte Seitenband gewählt
Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite. Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ (Oszillator). Die Verbindung ist mit „f_OSZ“ beschriftet. Unterhalb des Oszillators ist ein Umschalter zwischen „LSB“ und „USB“ eingezeichnet. Rechts vom Mischer gibt es einen mit „DSB“ beschrifteten Block, der zu einem Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter) führt, von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen ist. Darauf folgt ein Pfeil mit der Beschriftung „SSB“. Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
Abbildung EA-11.1.1: Quarzfilter zur Auswahl des Seitenbands
* Quarze bestimmen die Frequenz des unterdrückten Trägers
* Beim LSB liegt der Träger $1,5 kHz$ über der $9 MHz$-Mitte
* Bei maximal $3 kHz$ NF liegt das LSB $1,5 kHz$ unter der Mitte
* Für das USB gilt das umgekehrt
* FM-Modulatoren nutzen Kapazitäts-Dioden
* Die Diode ist Teil eines Oszillator-Schwingkreises
* Die Sperrspannung stellt eine feste Dioden-Kapazität ein
* Ein NF-Signal ändert die Oszillator-Frequenz im Takt
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus einem Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei horizontalen Leitern mit zwei Anschlusspunkten links („NF/Basisband“) und zwei Anschlusspunkten rechts („zum Oszillator“). Im oberen Leiter liegt eine Spule mit einer gestrichelten Linie darüber, dahinter zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren. Zwischen den Kondensatoren gibt es eine Abzweigung nach oben über einen Widerstand zu Anschlusspunkt „+“. Außerdem läuft eine Abzweigung nach unten über eine Diode (Dreieck nach oben mit Querlinie an der Dreiecksspitze) zum unteren horizontalen Leiter. Neben der Diode steht ein kleines Schaltzeichen für einen Kondensator. Rechts des zweiten Kondensators im oberen horizontalen Leiter führt eine Abzweigung nach unten über einen verstellbaren Kondensator (Schaltzeichen mit zwei horizontalen Linien, die mit einer diagonalen Linie durchgestrichen sind, an deren Ende sich ein Querstrich befindet). Dazu ist eine Spule (Schaltzeichen mit Halbbögen nach rechts) parallel geschaltet.">
Abbildung EA-11.1.1: Varicap zur Beeinflussung Oszillator-Frequenz
* Die Kapazitäts-Diode beeinflusst die Oszillator-Frequenz
* Sie ist parallel zum Schwingkreis geschaltet
Hohe NF-Spannungen führen zu übermäßigen Frequenzänderungen
Eine Hub-Begrenzung ist notwendig
Anti-parallel geschaltete Dioden begrenzen die Spannung auf die Knickspannung
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus einem Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei parallelen horizontalen Leitern und zwei Anschlusspunkten links (mit „ZF“ beschriftet). Zwischen den beiden horizontalen Leitern ist zunächst ein Kondensator geschaltet, der parallel zur Primärwicklung eines Transformators liegt. An dessen Sekundärwicklung ist ein weiterer Kondensator zwischen den horizontalen Leitern eingezeichnet. Im oberen Leiter gibt es danach eine Diode. Dahinter verbindet ein weiterer Kondensator die beiden horizontalen Leiter. Parallel dazu liegt ein Widerstand. Von dessen oberem Ende geht ein weiterer Kondensator nach oben zu einem Anschlusspunkt rechts. Im oberen Leiter folgt ein weiterer Widerstand und danach zwischen den horizontalen Leitern ein Kondensator (die obere Linie mit „+“ gekennzeichnet). Die beiden horizontalen Leiter haben rechts jeweils einen Anschlusspunkt, der des oberen Leiters ist mit „X“ gekennzeichnet.">
Abbildung EA-11.1.1: Schaltung mit einem Ausgang für eine Regelspannung
* Ein einzelnes Signal weist auf keinen Modulator hin
* Ein Elko am Ausgang zeigt Gleichspannung an
Nicht-sinusförmige Signale
Ein ideales sinusförmiges Signal besteht nur aus seiner Grundwelle (1. Harmonische)
Abweichungen von der Sinusform erzeugen ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz
Diese Vielfachen nennt man Harmonische
Darstellung in Frequenzspektrum
* 1. Harmonische = Grundfrequenz
* 2. Harmonische = doppelte Frequenz der Grundfrequenz
* 3. Harmonische = dreifache Frequenz der Grundfrequenz
* Alle Harmonischen werden mit einer Ordnungszahl (n) durchnummeriert
Oberwellen – Vielfache der Grundfrequenz
Ausführliche Beschreibung: Das Diagramm zeigt ein rechteckiges Gitter bestehend aus acht vertikalen und sieben horizontalen Gitterlinien. Die Achsen haben keine Beschriftung. Die Kurve beginnt links etwa in der Mitte, steigt steil an bis zu einem Maximum nahe des oberen Bildrandes. Hier gibt es kleine wellenförmige Schwankungen, bevor die Kurve zu einem Minimum nahe des unteren Bildrandes steil abfällt. Auch hier gibt es kleine wellenförmige Schwankungen. Danach steigt die Kurve wieder zu einem Maximum mit Schwankungen an und endet danach am rechten Bildrand etwa in der Mitte.">
Abbildung EA-11.2.1: Signal aus Grundschwingung und Oberschwingungen
* Ein nicht ideal sinusförmiges Signal enthält zusätzlich Oberwellen
* Oberwellen sind ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz
* 1. Oberwelle = 2. Harmonische = doppelte Frequenz der Grundfrequenz
* 2. Oberwelle = 3. Harmonische = dreifache Frequenz der Grundfrequenz
Auch ein scheinbar sinusförmiges Signal kann nennenswerte Oberwellen enthalten
Oberwellenanteile werden mit einem Spektrumanalysator gemessen
Darstellung im Frequenzbereich (Frequency-Domain)
Amplituden der Oberwellen werden logarithmisch angezeigt
Zwei Typen: Breitbandige und selektive HF-Verstärker
* Gleichmäßige Verstärkung über einen weiten Frequenzbereich (z. B. $1-30 MHz$)
* Erkennbar an breitbandigen Koppeltransformatoren
* Keine Parallel- oder Serienkapazitäten als Schwingkreis
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einem horizontalen Leiter unten mit Anschlusspunkten links und rechts und Erdungssymbol sowie einem NPN-Transistor in der Mitte. Links außen gibt es eine variable Spule, deren mittlere Anzapfung zu einem Anschlusspunkt nach links führt und die unten an den horizontalen Leiter angeschlossen ist. Parallel zu dieser Spule liegen zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren. Zwischen ihnen geht nach rechts eine Abzweigung ab, die zu einem Verknüpfungspunkt zwischen zwei Widerständen führt. Der untere Widerstand ist mit dem horizontalen Leiter verbunden, der obere ist über eine Spule mit einem Anschlusspunkt („+“) rechts verbunden. Vom Verbindungspunkt zwischen den beiden Widerständen führt eine Verbindung zur Basis eines NPN-Transistors. Der Emitter führt auf einen Widerstand, zu dem ein Kondensator parallel geschaltet ist und die beide nach unten mit dem horizontalen Leiter verbunden sind. Zwischen Kollektor und dem horizontalen Leiter liegt ebenfalls ein Kondensator, dessen oberes Ende zur variablen Primärwicklung eines Transformators führt. Das untere Ende dieser Primärwicklung ist nach oben mit dem linken Ende der bereits erwähnten Spule am „+“-Anschlusspunkt oben rechts und nach unten mit dem horizontalen Leiter verbunden. Die Sekundärwicklung des Transformators hat oben einen Anschlusspunkt und führt unten zum horizontalen Leiter.">
Abbildung EA-11.3.1: Selektiver HF-Verstärker
* Verstärkungsmaximum nur in einem schmalen Bereich (z. B. ein Amateurband)
* Frequenzselektive Auslegung
* Verwendung von Serien- oder Parallel-Schwingkreisen im HF-Signalpfad
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit zwei parallelen horizontalen Leitern (oben und unten) und Anschlusspunkten an beiden Enden sowie zwei Transistoren. Der untere horizontale Leiter ist mit Masse verbunden. Der obere Leiter ist links mit „+13 V“ markiert. Von hier gehen mehrere Abzweige nach unten ab. Der erste Abzweig von links führt über eine Spule und die Primärwicklung eines in Reihe dazu geschalteten Transformators zum Kollektor eines NPN-Transistors. Zwischen dem unteren Ende der Spule und dem Transformator gibt es einen Abzweig nach links über einen 0,1-μF-Kondensator zur Masse. Vom unteren Ende der Primärwicklung geht ein Abzweig über einen 2,7-kΩ-Widerstand zur Basis des Transistors und weiter über einen in Reihe geschalteten 470-Ω-Widerstand zum unteren horizontalen Leiter. Zwischen den beiden in Reihe geschalteten Widerständen führt ein 10-nF-Kondensator nach links zu einem Anschlusspunkt. Der Emitter des Transistors ist über einen 10-Ω-Widerstand mit dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der zweite Abzweig im oberen horizontalen Leiter führt über einen 470-Ω-Widerstand zum unteren Ende der Sekundärwicklung des Transformators und von da über einen 33-Ω-Widerstand zum unteren horizontalen Leiter. Parallel zu dem 33-Ω-Widerstand sind jeweils ein 0,1-µF-Kondensator und ein 2,2-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) geschaltet. Das obere Ende des Transformators ist nach rechts mit der Basis des zweiten NPN-Transistors verbunden. Der dritte Abzweig im oberen horizontalen Leiter führt über einen 0,2-µF-Kondensator zur Masse, der vierte Abzweig geht über einen 15-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) ebenfalls zur Masse. Der fünfte Abzweig ist über eine Spule mit dem oberen Ende der Primärwicklung eines zweiten Transformators verbunden. Zwischen dem unteren Ende der Spule und dem Transformator liegt ein Abzweig, der über einen 0,2-µF-Kondensator und einen parallel geschalteten 15-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) zur Masse führt. Parallel zur Primärwicklung des Transformators liegt ein mit „R = 180 Ω“ beschrifteter Widerstand. Die Sekundärwicklung hat oben und unten jeweils einen Anschlusspunkt nach rechts. Das untere Ende der Primärwicklung geht an den Kollektor des zweiten Transistors. Vom Emitter des Transistors geht es über einen 0,56-Ω-Widerstand nach unten zum unteren horizontalen Leiter.">
Abbildung EA-11.3.1: Zweistufiger Breitband-HF-Verstärker
* Verstärker können mehrstufig durch Verkettung einzelner Stufen ausgeführt sein
Notwendig für maximale Verstärkung, minimale Verzerrung und optimalen Wirkungsgrad
Verhindert Reflexionen und Nichtlinearitäten
Breitbandige Anpassung durch Transformator mit geeignetem Übersetzungsverhältnis
Frequenzselektive Anpassung durch angezapften Schwingkreis
Passt Ein- und Ausgangsimpedanzen durch Verhältnis der Kapazitäten an
Spule definiert mit den Kapazitäten die Auslegungsfrequenz
Tiefpass-Charakter unterdrückt Oberwellen
Dient zur Impedanzanpassung und gleichzeitiger Unterdrückung von Oberwellen
Verhältnis zwischen abgegebener HF-Ausgangsleistung und zugeführter Gleichstrom-Versorgungsleistung
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit einem an Masse liegenden horizontalen Leiter unten mit jeweils einem Anschlusspunkt rechts und links. Links oben ist ein Anschlusspunkt „HF_IN“ eingezeichnet. Er ist mit dem oberen Ende der Primärwicklung eines Transformators „T_1 (4:1)“ verbunden. Deren unteres Ende liegt an Masse. Die Sekundärwicklung ist oben und unten jeweils mit dem Gate-Anschluss von zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten MOSFETs K_1 und K_2 verbunden. Die Source-Anschlüsse beider MOSFETs sind miteinander und mit einem Masseanschluss verbunden. Die Drain-Anschlüsse liegen parallel zur Primärwicklung eines Transformators „T_2 (1:9)“. Die Sekundärwicklung geht nach oben an den „HF_OUT“-Ausgang und nach unten gegen Masse. Von der Sekundärwicklung von T_1 geht eine Verbindung über einen 51-Ω-Widerstand R_5 zu einem Verknüpfungspunkt und weiter über einen 6,8-kΩ-Widerstand R_4 nach unten zum horizontalen Leiter. Zu diesem Widerstand gibt es einen parallel geschalteten 100-nF-Kondensator C_4. Vom Verknüpfungspunkt führt nach links eine Verbindung zum Schleifkontakt „2“ eines verstellbaren 220-Ω-Widerstandes R_3. Vom oberen Ende dieses Widerstandes („1“) geht es über zwei in Reihe geschaltete Widerstände – von 270 Ω (R_2 ) und 330 Ω (R_1) zu einem Anschlusspunkt nach links. Zwischen diesem Anschlusspunkt und dem linken Anschlusspunkt des horizontalen Leiters ist ein vertikaler Pfeil nach unten mit der Beschriftung „U_BIAS = 12 V“ eingezeichnet. Zwischen den beiden in Reihe geschalteten Widerständen zweigt eine Verbindung mit einer Zenerdiode (Dreieck nach oben zeigend) ab. Nach unten ist die Zenerdiode mit dem horizontalen Leiter verbunden. Unterhalb der Zenerdiode ist der Leiter mit „U_Z = 6,2 V“ beschriftet. Das untere Ende des verstellbaren Widerstandes („3“) geht über einen 150-Ω-Widerstand R_6 nach unten zum horizontalen Leiter. Von der Mitte der Primärwicklung v des Transformators T_2 geht eine Verbindung über einen 100-pF-Kondensator C_2 zum horizontalen Leiter. Oberhalb von C_2 zweigt ein Leiter nach rechts ab, der über eine 100-µH-Spule zu einem Anschlusspunkt rechts führt. Vom rechten Ende der Spule geht eine Verbindung nach unten über einen 470-nF-Kondensator C_5 gegen Masse. Zwischen dem Anschlusspunkt und dem rechten Anschlusspunkt des horizontalen Leiters ist ein vertikaler Pfeil nach unten mit der Beschriftung „U_DD = 50 V“ eingezeichnet.">
Abbildung EA-11.3.1: Arbeitspunktverstellung in einem Verstärker durch ein Poti
* Betriebsspannungseinstellung durch Spannungsteiler
* Feineinstellung über Trimmpotentiometer
* Gleichspannungsbetrachtung: Kondensatoren ignorieren, Spulen als Kurzschluss betrachten
Anwendung des Ohmschen Gesetzes
Berücksichtigung von Parallel- und Serienschaltungen von Widerständen
Gate-Anschlüsse der Transistoren sind kapazitiv und bei Gleichspannungsbetrachtung vernachlässigbar
Ursachen: Kapazitive oder induktive Kopplungen zwischen Elementen
Keine direkte Verbindung zur Betriebsfrequenz des Senders
Äußern sich durch Leistungsschwankungen beim Abstimmen des Senders (TX-Anzeige)
Maßnahmen zur Unterdrückung parasitärer Schwingungen
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis mit zwei parallelen horizontalen Leitern (oben und unten) und Anschlusspunkten an beiden Enden sowie zwei Transistoren. Der untere horizontale Leiter ist mit Masse verbunden. Der obere Leiter ist links mit „+13 V“ markiert. Von hier gehen mehrere Abzweige nach unten ab. Der erste Abzweig von links führt über eine Spule und die Primärwicklung eines in Reihe dazu geschalteten Transformators zum Kollektor eines NPN-Transistors. Zwischen dem unteren Ende der Spule und dem Transformator gibt es einen Abzweig nach links über einen 0,1-μF-Kondensator zur Masse. Vom unteren Ende der Primärwicklung geht ein Abzweig über einen 2,7-kΩ-Widerstand zur Basis des Transistors und weiter über einen in Reihe geschalteten 470-Ω-Widerstand zum unteren horizontalen Leiter. Zwischen den beiden in Reihe geschalteten Widerständen führt ein 10-nF-Kondensator nach links zu einem Anschlusspunkt. Der Emitter des Transistors ist über einen 10-Ω-Widerstand mit dem unteren horizontalen Leiter verbunden. Der zweite Abzweig im oberen horizontalen Leiter führt über einen 470-Ω-Widerstand zum unteren Ende der Sekundärwicklung des Transformators und von da über einen 33-Ω-Widerstand zum unteren horizontalen Leiter. Parallel zu dem 33-Ω-Widerstand sind jeweils ein 0,1-µF-Kondensator und ein 2,2-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) geschaltet. Das obere Ende des Transformators ist nach rechts mit der Basis des zweiten NPN-Transistors verbunden. Der dritte Abzweig im oberen horizontalen Leiter führt über einen 0,2-µF-Kondensator zur Masse, der vierte Abzweig geht über einen 15-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) ebenfalls zur Masse. Der fünfte Abzweig ist über eine Spule mit dem oberen Ende der Primärwicklung eines zweiten Transformators („T_2“) verbunden. Zwischen dem unteren Ende der Spule und dem Transformator liegt ein Abzweig, der über einen 0,2-µF-Kondensator und einen parallel geschalteten 15-µF-Elektrolytkondensator (mit „+“ am oberen Anschluss) zur Masse führt. Parallel zur Primärwicklung des Transformators liegt ein mit „R = 180 Ω“ beschrifteter Widerstand. Die Sekundärwicklung hat oben und unten jeweils einen Anschlusspunkt nach rechts. Das untere Ende der Primärwicklung geht an den Kollektor des zweiten Transistors. Vom Emitter des Transistors geht es über einen 0,56-Ω-Widerstand nach unten zum unteren horizontalen Leiter.">
Abbildung EA-11.4.1: Parallel-Widerstand am Transformatur zur Verhinderung von parasitären Schwingungen
* In VHF-Sendern: Ferrit-Perlen am Emitter des Leistungstransistors (nah am Transistor)
* In breitbandigen Kurzwellen-Endstufen: Parallel-Widerstand am Transformator zur Bedämpfung
* Ziel: Verringerung der Schwingneigung des Verstärkers
ALC
Reduziert bei Übersteuerung die Amplitude im Sendezweig
Nicht verwechseln mit der AGC (Automatic-Gain-Control) im Empfängerzweig
Erfassung der Ausgangsleistung und Vergleich mit vorgegebenen maximalen Wert
Bei Überschreiten wird eine Regelspannung an vorgelagerte HF-Verstärkerstufe gegeben
Amplitude des Sendesignals wird reduziert
Bei SSB ist ein geringfügiges Übersteuern erwünscht
Gleicht Lautstärkeschwankungen in der Stimme aus
ALC-Anzeige ist deshalb oft ein Balken
Verzerrung des Sendesignals
NF-Signal so weit aussteuern, dass ALC gerade nicht anspricht
Senderausgangsleistung
Auf vielen Amateurfunkbändern gilt eine maximale Senderausgangsleistung (PEP, Peak-Envelope-Power) als Grenzwert
Auch unerwünschte Aussendungen sind von Bedeutung
Am Senderausgang
Unter Einbeziehung von Stehwellenmessgerät, Anpassgerät(e), Tiefpassfilter etc.
Messung von unerwünschen Aussendungen, die die Antenne erreichen können
Direkt am Senderausgang
Ohne Zusatzgeräte, Filter oder Kabel
Bei SSB $\rightarrow$ mit Modulation
Ein- oder Zweitonaussteuerung, aber keine Sprache
Messung der maximalen Hüllkurvenleistung (PEP)
Spitzenleistung des Senders bei maximaler Aussteuerung
Leistung bei der höchsten Spitze einer Hochfrequenzschwingung
Durchschnittliche Leistung eines Senders
Messungen am Sender
Wichtige Messungen: Ausgangsleistung und HF-Spannungen
Messung der Senderausgangsleistung erfordert definierten Abschluss
Übliche Impedanz im Amateurfunk: $50 Ω$
Direktes Messen in der Schaltung nur bei kleinen Leistungen sinnvoll
HF-Spannung wird mit einem HF-Tastkopf gemessen
Diodengleichrichtung und Glättung mit nachgeschaltetem Kondensator
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei horizontale Leiter und einen Anschlusspunkt „E“ links. Der obere Leiter ist mit dem Innenleiter des Anschlusspunktes verbunden, der untere mit dem Außenleiter. Beide horizontalen Leiter sind über zwei parallel geschaltete 110-Ω-Widerstände (Beschriftung „2× 110 Ω 0,6 W“) miteinander verbunden. Parallel zu den Widerständen liegt ein Spannungsteiler aus zwei 330-Ω-Widerständen. Der vertikale Leiter zwischen den Widerständen führt nach rechts zu einer Diode (nach rechts zeigendes Dreieck mit vertikalem Strich an der Spitze). Hinter der Diode folgt eine Abzweigung zum unteren horizontalen Leiter. In dieser Abzweigung liegt ein Kondensator, beschriftet mit „4,7 nF“. Der rechte Anschlusspunkt des oberen horizontalen Leiters ist mit „A“ beschriftet, der Anschlusspunkt des unteren horizontalen Leiters hat keine Beschriftung.">
Abbildung EA-11.7.1: Messkopf zur HF-Leistungsmessung über einen Spannungsteiler
* Eine Diode am Ausgang liefert die Spitzenspannung der HF-Spannung
* Abzüglich Forward-Spannung der Diode und evtl. Spannungsteiler
* Zwei Dioden zur Erhöhung der Messgenauigkeit, insbesondere bei kleinen Leistungen
* Beide Halbwellen werden gleichgerichtet
* Ergebnis: Doppelte Spitzenspannung abzüglich zweimal der Forward-Spannung der Dioden
Erfordert belastbares Dämpfungsglied
Nimmt einen Großteil der Leistung auf
Dämpfungsglied muss in die Berechnung einbezogen werden
Notwendig für exakte Leistungsmessungen
Korrekturwerte müssen erstellt werden
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei horizontale Leiter und einen Anschlusspunkt „E“ links. Der obere Leiter ist mit dem Innenleiter des Anschlusspunktes verbunden, der untere mit dem Außenleiter. Beide horizontalen Leiter sind über zwei parallel geschaltete 110-Ω-Widerstände (Beschriftung „2× 110 Ω 0,6 W“) miteinander verbunden. Parallel zu den Widerständen liegt ein Spannungsteiler aus zwei 330-Ω-Widerständen. Der vertikale Leiter zwischen den Widerständen führt nach rechts zu einer Diode (nach rechts zeigendes Dreieck mit vertikalem Strich an der Spitze). Hinter der Diode folgt eine Abzweigung zum unteren horizontalen Leiter. In dieser Abzweigung liegt ein Kondensator, beschriftet mit „4,7 nF“. Der rechte Anschlusspunkt des oberen horizontalen Leiters ist mit „A“ beschriftet, der Anschlusspunkt des unteren horizontalen Leiters hat keine Beschriftung.">
Abbildung EA-11.7.1: Beispiel einer HF-Messschaltung
* Eingangssignal wird impedanzrichtig abgeschlossen
* Spannung wird durch Spannungsteiler halbiert
* Nach Gleichrichtung durch Diode verbleibt die Spitzenspannung abzüglich Forward-Spannung
* Spannung am Spannungsteiler entspricht der Ausgangsspannung zzgl. der Diodenspannung
* Effektivwerte berechnen
* Ermittlung der Eingangsleistung über den Schaltungswiderstand
* Berechnung wie bei einfacher Gleichrichtung
* Zusätzliche Berücksichtigung der doppelten Spitzenspannung
* Doppelte Forward-Spannung der Dioden beachten
* Messung der HF-Leistung über eine Antenne
* Empfangene HF wird gleichgerichtet und gepuffert
* Anzeige über empfindliches Strommessgerät
* Je höher der Zeigerausschlag, desto höher die HF-Feldstärke
* Exakte Messungen erfordern Kalibrierung
Dummy-Load II
Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält zwei horizontale Leiter mit einer Reihe von parallel und in Reihe geschalteten Widerständen. Es sind vier vertikale Reihen von Widerständen zu sehen, die aus jeweils vier in Reihe geschalteten Widerständen bestehen. Zwischen der dritten und der vierten vertikalen Reihe von links sind beide horizontale Leiter gestrichelt eingezeichnet. Der untere horizontale Leiter ist links über einen vertikalen Leiter mit dem linken Anfangspunkt des oberen horizontalen Leiters verbunden. An dieser Stelle ist ein koaxialer Anschlusspunkt eingezeichnet, der mit „E“ beschriftet ist.">
Abbildung EA-11.8.1: Dummy-Load aus mehreren Widerstandsketten
* Besteht oft aus mehreren Teilwiderständen für bessere Kühlung und Belastbarkeit
* Widerstände können parallel, in Reihe oder kombiniert geschaltet werden
Berechnung erfolgt nach dem Ohmschen Gesetz und den Regeln für Reihen- und Parallelschaltungen
Kann zur indirekten Messung der Ausgangsleistung eines Senders verwendet werden
Spitzenwertgleichrichter wandelt HF-Spannung in Gleichspannung um
Dummy-Load mit Anzapfung ermöglicht grobe Leistungsbestimmung
HF-Teilspannung wird über Spannungsteiler-Verhältnis berechnet
Messung mit HF-Tastkopf und Multimeter möglich
Unerwünschte Aussendungen II
Ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz
Entstehen durch Signalformen, die nicht sinusförmig sind, insbesondere bei Übersteuerung
Beeinträchtigung anderer Funkdienste
Können reduziert werden
* Nur Frequenzen unterhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen
* Oberwellen können nicht passieren oder werden stark abgeschwächt
Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im rechten Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine horizontale Kurve verläuft links bis zur vertikalen Linie und fällt rechts davon steil nach unten ab. Am Ende verläuft sie bis zum Ende der horizontalen Achse auf der Nulllinie.">
Abbildung EA-11.9.1: Frequenzgang eines Tiefpassfilters
* Nur Frequenzen oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen
* Werden im Empfängereingang verwendet, damit tiefe Frequenzen nicht stören
Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im linken Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine Kurve verläuft von links zunächst entlang der Nulllinie und steigt dann bis zur vertikalen Linie steil an. Rechts der vertikalen Linie verläuft sie bis zum Ende der horizontalen Achse horizontal.">
Abbildung EA-11.9.1: Frequenzgang eines Hochpassfilters
* Bei Einbandsendern
* Sender im VHF/UHF/SHF-Bereich
* Signale aus der Signalaufbereitung unterhalb der Sendefrequenz unterdrücken
Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im rechten Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine Kurve verläuft von links zunächst entlang der Nulllinie und steigt dann bis zur vertikalen Linie steil an. Rechts der vertikalen Linie fällt sie wieder steil ab und verläuft bis zum Ende der horizontalen Linie auf der Nulllinie.">
Abbildung EA-11.9.1: Frequenzgang eines Bandpassfilters
Sender-Stufen und Leistungs-Endstufen sollen verzerrungsfrei arbeiten
Nach Veränderung des Arbeitspunkts auf Linearität (saubere Sinus-Verstärkung) prüfen
Aussendung auf Oberwellen prüfen
Bei Übersteuerung von Sendern und Endstufen entstehen Nebenaussendungen
Diese stören benachbarte Stationen
Übersteuerung vermeiden
Nicht stabile Oszillatoren können zu Aussendungen außerhalb der Bandgrenzen führen
Das kann benachbarte Stationen stören
Ursache z.B. Selbstbaugerät mit nicht quarzstabilisierten Oszillator
Überschreitung der zulässigen Bandbreite kann insbesondere bei AFSK-modulierten FM-Sendern geschehen
Abhilfe durch Hub begrenzen
Oder Aussteuerung der NF reduzieren
Beachten bei Packet-Radio oder Digimodes
Unerwünschte Aussendungen III
Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „U“. In der Mitte gibt es eine schmale Kurve mit umgekehrter V-Form, deren Anfang und Ende bis in die Nähe der Nulllinie reichen. In der Mitte der Kurve verläuft eine gestrichelte vertikale Linie. Es sind keine weiteren Beschriftungen oder Maße vorhanden.">
Abbildung EA-11.10.1: Frequenzgang eines Bandpassfilters
* Entstehen in der Frequenzaufbereitung von Sendern
* Mischprodukte entstehen in Mischern
* Bandpassfilter unterdrücken unerwünschte Signale
Harmonische und Oberwellen
* Vielfache der Grundfrequenz eines Signals
* Unterschied in Definition und Zählweise
* 1. Harmonische = Grundfrequenz
* 2. Harmonische = 1. Oberwelle
* 3. Harmonische = 2. Oberwelle
gegeben: $f = 29,5 MHz$
gegeben: $n = 3$
gegeben: Radiobereich: $88,5-108,0 MHz$
$f \cdot n = 29,5 MHz \cdot 3 = 88,5 MHz$
gegeben: $f = 7,20 MHz$
gegeben: $n = 4$
gesucht: 3. Oberwelle
$f \cdot n = 7,20 MHz \cdot 4 = 28,80 MHz$
Ausführliche Beschreibung: Das Diagramm zeigt ein rechteckiges Gitter bestehend aus sieben vertikalen und sieben horizontalen Gitterlinien. Die Achsen haben keine Beschriftung. Die Kurve beginnt links an der mittleren Gitterlinie, steigt an bis zu einem Maximum unterhalb der sechsten horizontalen Gitterlinie von unten. Hier gibt es eine kleine horizontale Abflachung, bevor die Kurve spiegelbildlich zu einem Minimum oberhalb der zweiten horizontalen Gitterlinie abfällt. Auch hier gibt es eine kleine horizontale Abflachung. Danach steigt die Kurve wieder zu einem Maximum mit Abflachung an und endet danach am rechten Bildrand in der Mitte.">
Abbildung EA-11.10.1: Übersteuertes Signal
* Ursache: Übersteuerung von Verstärkerstufen
* Begrenzung der Amplituden-Spitzen führt zu Verzerrungen
* Oberwellen treten auf, wenn Sinusform nicht ideal ist
Unterdrückung einzelner Oberwellen oder Harmonischer
Sperrkreis: Dämpft genau eine Frequenz maximal
Andere Frequenzen werden nahezu ungehindert durchgelassen
Tritt in unmittelbarer Nähe zum Sendesignal auf
Durch Filter schwer zu unterdrücken
Entstehung durch übersteuerte Mikrofonverstärkung
Verbreitert ungewollt das Sendesignal (Nebenaussendung, Nebenprodukte, "Splatter")
Schlechte Netzteile erzeugen Brummspannung
Kann zu AM-Aussendungen führen
NF-Einstreuungen beeinflussen Sender
Besonders bei älteren Sendern problematisch
Funkamateure müssen Grenzwerte einhalten
Zwei Frequenzbereiche mit unterschiedlichen Anforderungen
Dämpfung mindestens $40 dB$
Signalleistung über $0,25 µW$ relevant
Dämpfung mindestens $60 dB$
Signalleistung über $0,25 µW$ relevant
Störende Beeinflussung elektronischer Geräte I
Ziel: Störungen vermeiden oder Ursachen durch Gegenmaßnahmen beseitigen
Hochfrequenz gelangt durch Leitungen oder Kabel in ein Gerät
Zum Beispiel über die Netzleitung, Antennenleitung, Lautsprecherkabel
Hochfrequenz gelangt wegen ungenügend geschirmten Gehäuse in die Elektronik
Führt dort zu Störungen
Kann trotz gesetzeskonformen Betrieb eines Senders beim Empfänger in Nähe auftreten
Garagentorsteuerungen oder Funk-Autoschlüssel funktionieren nicht mehr wie gewohnt
Störung von LED-Leuchten
Beim Auftreten von mehreren starken Empfangssignalen
Z.B. TV-Sender und starke Amateurfunkstation in der Nachbarschaft
Führt zu unerwünschten Oberwellen und deren Mischprodukten
Durch Intermodulation werden Phantomsignale hervorgerufen
Korrodierte Kontakte (Metall-Oxide) zwischen Metallen bilden Nichtlinearitäten durch Gleichricht-Effekte
Unerwünschte Mischprodukte auf der Sende- und Empfangsseite
Kann zu Störungen im Fernseh- und Rundfunkempfang führen
Stets nur die für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderliche Sendeleistung verwenden
Zur Vermeidung von Störungen von Geräten
Hohe Feldstärken durch hohe Sendeleistungen oder im Strahlungsbereich einer Antenne
Empfänger und Empfangsstufen können übersteuert werden
Verringert die Empfängerempfindlichkeit bis hin zur Blockierung
Verringerung der Sendeleistung führt nicht immer zum Erfolg
Das gestörte Gerät oder die Zuleitung könnte nicht genügend abgeschirmt sein
Hilfe dem Nachbarn anbieten
Nur als letztes Mittel die Behörde einschalten
Sowohl auf Seite des störenden Geräts als auch auf Seiten des gestörten Geräts einbauen
Oberwellenaussendungen unterdrücken
Hochpass oder Bandpass auf Empfängerseite
Übersteuerrung wird minimiert
Sendesignal der Amateurfunkstation wird über den Schirm von Koaxialkabeln oder Zuleitungen in Empfänger oder Geräte in örtlicher Nähe eingekoppelt
Mantelwellensperren in Zuleitungen von Geräten einbauen
Auch Drossel genannt
Ringkerne oder Klappferrite
Weitere Möglichkeit: Verwendung von geschirmten Steuerkabeln
Wenn die Funkanlage als Störquelle vermutet wird
Freiwilligen Nachweis führen
Ausschluss der Amateurfunkanlage als Störquelle
Z.B. TV-Zimmerantenne für Empfang
Verwendung einer Außenantenne mit entsprechenden Vorfiltern
Störende Beeinflussung elektronischer Geräte II
Systematisches Abstecken der Anschlüsse
Prüfung, ob Störung noch vorhanden ist
Ursache: Einströmungen oder Direkteinstrahlung
Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus einem Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit zwei horizontalen Leitern und jeweils einem Anschlusspunkt links und rechts. In beiden horizontalen Leitern gibt es jeweils eine Spule (Schaltzeichen mit Halbbögen nach oben und durchgestrichener Linie). Links und rechts davon sind zwei parallel geschaltete Kondensatoren zwischen beiden horizontalen Leitern eingezeichnet.">
Abbildung EA-11.12.1: Tiefpassfilter
* Netzfilter als Tiefpassfilter
* Reduziert Störungen über die Netzzuleitung
* Erhältlich nach VDE-Vorschriften
Empfangsstörungen durch schlechte Schirmung
Empfänger in geerdetes Metallgehäuse einbauen
Besonders wichtig bei SDR-Technik
CW und SSB erzeugen Störungen durch schnelle Amplitudenänderungen
HF wird an Basis-Emitter-Übergängen gleichgerichtet
Demodulierte NF hörbar in Lautsprechern
Hochpassfilter schützt vor starken Signalen
Wirksam nur bei passiven Antennen
Unselektive Vorverstärker sind besonders störanfällig
Filter vor Verstärker notwendig bei aktiven Antennen
Einfügedämpfung sollte $\le2-3 dB$ sein
* Grenzfrequenz $30-40 MHz$
* Antennen-Tuner in Tiefpass-Konfiguration als Alternative
* Reduzierung von Oberwellenaussendungen
Empfangsstörungen bei DAB, TV und UKW
Ursache: Übersteuerung des Empfängereingangs
Verringerung der Empfindlichkeit oder komplette Ausfälle
Betrieb mit minimal erforderlicher Leistung
Vermeidung von unnötigen Störungen
Ableitung von HF gegen Masse
Keramik-Kondensatoren am besten geeignet
Elektrolyt- und Kunststoffkondensatoren ungeeignet
Kombination mit Tantal-Kondensatoren möglich
Erdung mit niedriger Impedanz notwendig
Blockieren hochfrequente Einströmungen
Verhindern HF-Rückströmungen in die Stromversorgung
Eigenkapazitäten können Nebenresonanzen erzeugen
Nebenresonanzen beeinflussen HF-Stufen negativ
Verstärker können unerwünschte Rückkopplungen erhalten
Remote-Station
Besteht aus mehreren Funktionsblöcken
Moderne Geräte integrieren teilweise mehrere Blöcke
Trennung zwischen Operator und Remote-Standort
* Logische Darstellung der Funktionsblöcke
* Steuerung, Netzwerkverbindung, Remote-Interface
* Transceiver und angeschlossene Geräte
* Wandelt Audio- und Steuersignale in Netzwerkpakete
* Empfangene Signale werden hör- und sichtbar gemacht
* Verbindet Operator mit Remote-Standort
* Nutzung des Internets möglich
* Setzt Netzwerkpakete in Steuer- und Audiosignale um
* Überträgt empfangene Audiosignale zum Operator zurück
* Werden über das Remote-Interface gesteuert
* Rückmeldung der Steuerbefehle erfolgt über das Netzwerk
Netzwerk- und Verarbeitungszeiten führen zu Latenzen
Codierung und Decodierung von Audiosignalen verursachen Verzögerungen
Muss beim Funkbetrieb berücksichtigt werden
Verhindert unkontrollierten Zustand bei Verbindungsabbruch
Regelmäßiger Austausch von Datenpaketen zwischen Station und Operator
Bei fehlender Rückantwort wechselt der Transceiver in sicheren Zustand
Transceiver kann in einen undefinierten Zustand geraten
Versorgungsspannung sollte aus der Ferne abschaltbar sein
Lösung: IP-Steckdose zur Steuerung über das Netzwerk
Remote-Station kann durch eigene Signale gestört werden
Entsprechende Maßnahmen zur Entstörung erforderlich