Strom, Spannung, Widerstand, Leistung, Energie

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Physikalische Stromrichtung

  • Technische Stromrichtung vom Plus-Pol zum Minus-Pol
  • In der Wissenschaft hat sich später erst herausgestellt, dass sich in Metallen die negativ geladenen Teilchen (Elektronen) bewegen
  • Elektronen werden vom Minus-Pol der Spannungsquelle abgestoßen und vom Plus-Pol angezogen
  • Die Physikalische Stromrichtung ist entgegen gesetzt zur technischen Stromrichtung
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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Schematische Zeichnung eines von einer Spannungsquelle gespeisten Leiters mit eingezeichneten Elektronen e−, Pfeilen und den Beschriftungen „U“, „Physikalische Stromrichtung →“ und „← Technische Stromrichtung“.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Oben ist ein einfacher Stromkreis mit dem Symbol einer Spannungsquelle (zwei parallele, unterschiedlich lange vertikale Linien) in der oberen Verbindungsleitung dargestellt; darunter steht „U“, darüber zeigt ein Pfeil nach links. In der Mitte befindet sich ein waagerecht liegender, zylinderförmig gezeichneter Leiter mit elliptisch gezeichneten Stirnflächen. Links neben dem Leiter steht ein Minuszeichen „−“, rechts daneben ein Pluszeichen „+“. Auf der linken Stirnfläche ist innen ein schwarzer Punkt zu sehen. Im Inneren des Leiters sind mehrere hellblaue Kreise mit der Beschriftung „e−“ eingezeichnet; zu jedem Kreis gehört ein schwarzer Pfeil, alle Pfeile zeigen nach rechts. Unter der Zeichnung stehen zwei Texte: „Physikalische Stromrichtung →“ (Pfeil nach rechts) und darunter „← Technische Stromrichtung“ (Pfeil nach links). Es sind keine Achsen vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-3.1.1: Technische und physikalische Stromrichtung</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
<aside class= - Elektronen bewegen sich nicht mit der Geschwindigkeit des Stroms, denn dieser erfolgt durch das elektrische Feld im Leiter - In leitfähigen Flüssigkeiten können sich auch die Ionen bewegen; dann stimmen technische und physikalische Stromrichtung überein

Strom- und Spannungsmessung II

  • Der Strom wird im Stromkreis eingeschleift gemessen
  • Die Spannung wird über den Widerstand gemessen
  • Der Widerstand im Voltmeter soll hochohmig sein $\rightarrow$ Strom nimmt den Weg des geringsten Widerstandes
1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung mit einer Spannungsquelle links, einem Messgerät „V“ parallel zur Spannungsquelle, einem Messgerät „A“ im oberen horizontalen Zweig und einem Widerstand „R“ im rechten vertikalen Teil.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus geraden Leitern. Auf der linken vertikalen Seite ist eine Spannungsquelle und parallel dazu ein Messgerät „V“ eingezeichnet. Rechts davon befindet sich in der Mitte des oberen horizontalen Leiters ein Messgerät „A“. In dem rechten vertikalen Leiter ist ein Widerstand dargestellt, beschriftet mit „R“. Ein horizontaler Leiter führt vom unteren Ende des Widerstands zurück zur Spannungsquelle. Es sind keine weiteren Zahlen, Werte oder Textbeschriftungen vorhanden.">
    Abbildung EA-3.2.1: Korrekte Anordnung zur Messung von Strom und Spannung an einem Widerstand
  • Strom- und Spannungsmessung III

    * Spannung wird parallel zum Bauteil gemessen * Strom wird in Reihe mit dem Bauteil gemessen
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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Schematischer Plan mit zwei horizontalen Leitungen, einer linken senkrechten Verbindung mit Voltmeter „V“ und einer mittleren senkrechten Verbindung mit Amperemeter „A“ über einem rechteckigen Block mit Dreiecksymbol, beschriftet „PA“; links steht „zum Netzteil“, rechts „zum TX“.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Oben und unten verlaufen je eine horizontale Leitung von links nach rechts, an deren äußersten Enden jeweils ein offener Anschlusskreis eingezeichnet ist. Links am Rand steht senkrecht die Beschriftung „zum Netzteil“, rechts am Rand senkrecht „zum TX“. Zwei senkrechte Verbindungen verbinden die obere mit der unteren Leitung:</p>
</li>
</ol>
<ul>
<li>Links verläuft eine senkrechte Leitung mit einem runden Messgerätesymbol, innen mit „V“ beschriftet (Voltmeter).</li>
<li>In der Mitte verläuft eine weitere senkrechte Leitung mit einem runden Messgerätesymbol, innen mit „A“ beschriftet (Amperemeter), darunter ein rechteckiger Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieckssymbol; rechts daneben steht „PA“.
An allen Kreuzungspunkten der senkrechten Leitungen mit den horizontalen Leitungen sind kleine ausgefüllte Verbindungspunkte (Knoten) eingezeichnet.">
  <figcaption>Abbildung EA-3.3.1: Messen der Leistung eines Verstärkers (PA)</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section></section>
<section><p>Der angezeigte Messwert unterscheidet sich meist vom tatsächlichen Wert</p>
<ul>
<li>Innenwiderstand des Messgeräts</li>
<li>Auflösungsvermögen $\rightarrow$ <em>kleinste Auflösung</em></li>
<li>Anzeige verändert sich erst nach Änderung um die kleinste Auflösung</li>
<li>Hersteller ermittelt die Abweichung</li>
<li>Abweichung wird im Datenblatt angegeben</li>
</ul>
</section>
<section><figure class= Dieser Alt-Text wurde noch nicht überprüft.
<p>Zusammenfassung: Schematische Zeichnung eines „Reales Spannungsmessgerät“, in dem ein Voltmeter (Kreis mit „V“) und ein mit „Ri“ beschrifteter Widerstand zwischen zwei horizontalen Leitungen liegen, markiert durch eine blau schattierte, gestrichelt umrandete Fläche.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Zwei waagerechte schwarze Leitungen verlaufen von links nach rechts; links enden sie jeweils in einem offenen Anschlusskreis. Rechts ist ein hellblau schattierter Bereich mit gestricheltem Rand zu sehen, darunter die Beschriftung „Reales Spannungsmessgerät“. Innerhalb dieses Bereichs befindet sich rechts ein kreisförmiges Symbol mit dem Buchstaben „V“, das die obere und die untere Leitung verbindet. Links davon ist ein senkrecht ausgerichtetes rechteckiges Widerstandssymbol zwischen oberer und unterer Leitung eingezeichnet; neben dem Symbol steht „Ri“. Am unteren Anschluss des Widerstands zeigt ein schwarzer Pfeil nach unten, daneben die Beschriftung „I“. Die Anschlussstellen des Widerstands an den Leitungen sind als schwarze Punkte markiert.">
<figcaption>Abbildung EA-3.3.1: Ersatzschaltbild reales Spannungsmessgerät</figcaption></p>
</figure>
</left>
<div class=
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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Schaltbild eines in Hellblau hinterlegten „Reales Strommessgerät“-Blocks mit einem in Reihe liegenden Widerstand Ri und einem Messinstrument A zwischen zwei Anschlussklemmen.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Ein hellblau gefüllter, gestrichelt umrandeter Rechteckbereich ist unten mit „Reales Strommessgerät“ beschriftet. Links führen zwei waagerechte Leiter in den Block; sie enden außerhalb jeweils in einer offenen Anschlussklemme (offener Kreis oben und unten). Im oberen Leiter liegt ein rechteckiges Bauteilsymbol (Widerstand) mit der Aufschrift „Ri“. Unterhalb des Widerstands verläuft im oberen Leiter ein waagerechter Pfeil nach rechts mit der Beschriftung „Ui“. Am rechten Rand verbindet eine senkrechte Leitung den oberen Leiter mit einem kreisförmigen Gerätesymbol mit dem Buchstaben „A“. Vom „A“-Symbol führt unten eine waagerechte Leitung nach links zurück und tritt unten links wieder aus dem Block aus. Der Leiterverlauf bildet damit eine geschlossene Reihenschaltung durch „Ri“ und „A“ innerhalb des blau markierten Gerätes."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-3.3.2: Ersatzschaltbild reales Strommessgerät</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section><h3>Lösungsweg</h3>
<ul>
<li>Prozentrechnung – die absoluten Werte sind nicht relevant</li>
<li>gegeben: $U_{\mathrm{Abw}}$ mit $95 %$ vom Realwert</li>
<li>gegeben: $I_{\mathrm{Abw}}$ mit $95 %$ vom Realwert</li>
<li>gesucht: Abweichung der Leistung $P = U \cdot I$</li>
</ul>
<div class= $\begin{split} P_{\textrm{Abw}} &= 100\% - (U_{\mathrm{Abw}} \cdot I_{\mathrm{Abw}})\\ &= 100\% - (95\% \cdot 95\%)\\ &= 100\% - 90,25\%\\ &= 9,75\% \end{split}$
    • Auch bei einer Spannungsmessung fließt ein Strom durch ein Messgerät
    • Es findet eine Stromteilung statt
    • Durch den hohen Innenwiderstand ist der abfließende Strom verhältnismäßig klein
    • gegeben: $U = 0,5 V$
    • gegeben: $R = 10 MΩ$
    • gesucht: $I$
    $$I = \frac{U}{R} = \frac{0,5 V}{10 MΩ} = 50 nA$$

    Zeigerinstrumente ablesen

    • Richtige Auswahl der zu messenden Größe mit dem Schalter wählen
    • Richtige Skala anhand des Messbereichs wählen
    • Ggf. muss um einen Faktor 10 oder 100 multipliziert oder dividiert werden
    • Vorteil: Es ist intuitiv und man sieht kontinuierliche Änderungen
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<ol>
<li>
<p>Zusammenfassung: Nahaufnahme eines analogen Multimeters mit großer Zeigerskala, zentralem Drehschalter und eingesteckten Messleitungen.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Das Bild zeigt die Front eines Messgeräts „HUNG CHANG HC-5050E“. Oben dominiert eine große, halbkreisförmige Skala mit mehreren übereinanderliegenden Teilungen; außen sind „OHMS“-Markierungen, darunter rote und schwarze Skalen für DCV.A, ACV (rms), ACV (P‑P), dB und weitere Bereiche zu sehen. Ein Spiegelstreifen unter der Skala dient zur Parallaxekorrektur; der Zeiger ist sichtbar. Darunter befinden sich Bedienfelder mit Aufdrucken und Schaltern: links ein geriffelter „0Ω ADJ“-Knopf und ein kleiner Schiebeschalter „POLARITY“, mittig ein „ZERO/ADJ“-Regler, rechts ein Kippschalter „POWER“ auf „ON“ sowie eine leuchtende grüne Kontroll-LED mit der Beschriftung „WORKING SIGN“. Im unteren Bereich sitzt ein großer, schwarzer Drehwahlschalter, umgeben von weißen und orangenen Bereichsangaben für Gleich- und Wechselspannung, Gleichstrom und Widerstand (z. B. 300, 120, 30, 12, 3 sowie X1, X10, X100, X1K, X10K, X100K). Links unten sind zwei Buchsen mit Beschriftung „12A“ und „COM“, rechts unten eine Buchse „V·Ω·A“; in „COM“ steckt ein blaues Kabel, in „V·Ω·A“ ein rotes Kabel. Zahlreiche Skalen- und Bereichsangaben sind fein bedruckt; das Gehäuse ist dunkel und zeigt leichte Gebrauchsspuren."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-3.4.1: Zeigerinstrument mit mehreren Skalen</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
</section>
<section><div class= * Parallaxenfehler vermeiden, indem gerade drauf geschaut wird * Viele Zeigerinstrumente haben einen Spiegel hinter dem Zeiger * Wenn der Zeiger sich im Spiegelbild überdeckt, wird gerade drauf geschaut
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<ol>
<li>
<p>Kurzzusammenfassung: Frontansicht einer analogen Messskala in einem beigen Gehäuse mit Zeigeranzeige und mehreren Skalen; der Zeiger steht nahe der 70 auf der äußeren Skala.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Das Bild zeigt das Fenster eines analogen Messgeräts mit weißer Skalenfläche und halbkreisförmiger Mehrfachskala. Außen ist eine 0–90-Teilung mit feinen Strichen zu sehen, Zwischenwerte (z. B. 5, 10, 15, 20, 25, 30) sind in Blau markiert. Darunter verlaufen weitere Skalenbögen, u. a. eine mit logarithmischer Beschriftung in kΩ (0,5k, 1k, 2k, 5k, 10k, 20k, 50k). In der Mitte steht „A • V • Ω“. Ein schmaler Zeiger verläuft schräg nach oben rechts und zeigt knapp rechts von der 70 an. Unten links befinden sich kleine Piktogramme (u. a. ein Warnsymbol und eine „1,5“-Angabe) sowie der Text „15 • 50 • 20000 Hz“. Unten rechts ist ein teilweise sichtbarer „SIEMENS“-Schriftzug mit kleiner Modellbezeichnung. Das Gehäuse ist beige, der Skalenbereich durch Glas abgedeckt; am oberen linken Bildrand leuchtet ein grünes 7‑Segment‑Display mit „7.00“. Im linken Hintergrund ist ein dunkler, textiler oder gerippter Untergrund zu erkennen."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-3.4.1: Zeigerinstrument mit Spiegel und Parallaxenfehler beim Ablesen</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
<aside class= * Parallaxe ist, wenn an einem Objekt vorbei geschaut wird

    Spitzen- und Effektivwert

    * Der Spitzenwert einer Sinusschwingung entspricht der Amplitude * Von Nulllinie bis höchstem Wert * Spitzen-Spitzen-Wert von niedrigstem bis höchstem Wert
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<p>Kurzfassung: Diagramm einer orangefarbenen Sinusspannung U über der Zeit t mit Markierungen T, Û, U_eff und U_ss.</p>
<p>Detailbeschreibung:</p>
<ul>
<li>Links eine vertikale Achse mit Pfeil nach oben und Beschriftung U; durch das Bild verläuft eine horizontale Achse mit Pfeil nach rechts und Beschriftung t. Auf der t-Achse sind mehrere kleine, gleichmäßig verteilte Teilstriche.</li>
<li>Oben über der Grafik ein waagerechter Doppelpfeil über die gesamte Breite, beschriftet T.</li>
<li>Eine orangefarbene Sinuskurve beginnt links bei U=0, steigt zu einem positiven Scheitel links der Mitte, fällt durch U=0 rechts der Mitte, erreicht ein negatives Minimum weiter rechts und kehrt am rechten Rand zu U=0 zurück (eine volle Periode).</li>
<li>Am positiven Scheitel steht ein senkrechter Doppelpfeil vom Nulllinie‑Niveau bis zur Scheitelhöhe, beschriftet Û; auf Scheitelhöhe verläuft eine feine graue waagerechte Hilfslinie.</li>
<li>Weiter rechts auf der fallenden Flanke zeigt ein kürzerer senkrechter Doppelpfeil vom Nulllinie‑Niveau zur Kurve, beschriftet U_eff; seine Höhe ist mit einer kurzen grauen waagerechten Hilfslinie angedeutet.</li>
<li>Rechts der Mitte ist eine senkrechte Linie durch die t-Achse eingezeichnet; daran ein langer senkrechter Doppelpfeil mit Spitzen nach oben und unten, beschriftet U_ss, dessen obere und untere Spitze in etwa die positive Scheitelhöhe bzw. die negative Talhöhe markieren.">
  <figcaption>Abbildung EA-3.5.1: Peridoendauer, Spitzenspannung, Effektivspannung und Spitzen-Spitzen-Spannung</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
</div>
</section>
<section><p>$U_{SS} = 2\cdot \hat{U}$</p>
</section>
<section></section>
<section><p>Bei einer Wechselspannung der Wert, der in einem Widerstand zu einer vergleichsweisen Gleichspannung in Leistung umgesetzt wird</p>
<figure class= 1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse „U“; Skalenmarkierungen auf der horizontalen Achse bei „0.02 s“, „0.04 s“, „0.06 s“, „0.08 s“ und „0.1 s“, auf der vertikalen Achse bei „+325 V“ und „–325 V“; graue, vertikale und horizontale Linien, von den Skalenmarkierungen ausgehend; gestrichelte horizontale Linie bei „230 V“; sinusförmige Kurve um die Nulllinie.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „U“. Auf der horizontalen Achse befinden sich Skalenmarkierungen bei „0.02 s“, „0.04 s“, „0.06 s“, „0.08 s“ und „0.1 s“, auf der vertikalen Achse bei „+325 V“ und „–325 V“. Das Koordinatensystem ist von grauen, vertikalen und horizontalen Linien durchzogen, die jeweils von den Skalenmarkierungen ausgehen. Eine gestrichelte, horizontale gelbe Linie gibt es bei „230 V“. Eine sinusförmige Kurve um die Nulllinie beginnt im Nullpunkt, führt zu einem Maximum bei „+325 V“, danach zu einem Minimum bei „–325 V“ und erreicht die Nulllinie nach „0.02 s“. Dies wiederholt sich noch viermal. Eine Weiterführung der Kurve ist rechts der Markierung von „0.1 s“ in gestrichelter Form angedeutet, ebenso links des Nullpunktes.">
    Abbildung EA-3.5.1: Effektivwert und Spitzenwert der Spannung im Haushalt
  • $\hat{U} = U_{eff}\cdot \sqrt{2}$

    $\hat{U} = U_{eff}\cdot \sqrt{2}$ $U_{eff} = \dfrac{\hat{U}}{\sqrt{2}}$ $U_{eff} = \dfrac{1 V}{1,41} \approx 0,7 V$

    $\hat{U} = U_{eff}\cdot \sqrt{2}$ $U_{eff} = \dfrac{\hat{U}}{\sqrt{2}}$ $U_{eff} = \dfrac{12 V}{1,41} \approx 8,5 V$

    $\hat{U} = U_{eff}\cdot \sqrt{2}$ $\hat{U} = 12 V\cdot 1,41 \approx 17 V$

    $U_{SS} = 2\cdot \hat{U}$ $U_{SS} = 2\cdot 17 V = 34 V$

    $\hat{U} = U_{eff}\cdot \sqrt{2}$ $\hat{U} = 230 V\cdot 1,41 \approx 325 V$

    Oszilloskop I

    * Dauer einer vollständigen Schwingung * Wird zur Ermittlung der Frequenz benötigt, z.B. Oszilloskop
    1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „t“ und einer vertikalen Achse beschriftet mit „0“ in Höhe der horizontalen Achse sowie „+“ oberhalb und „–“ unterhalb der horizontalen Achse; sinusförmige Kurve um die Nulllinie; vertikaler blauer Doppelpfeil „Amplitude“ von der Nulllinie zum Scheitelpunkt und horizontaler roter Doppelpfeil „Periode“ entlang der Nulllinie nach Ablauf einer Schwingung.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „t“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „0“ in Höhe der horizontalen Achse sowie „+“ oberhalb und „–“ unterhalb der horizontalen Achse. Eine Sinuskurve verläuft von links nach rechts um die Nulllinie: Sie startet am linken Rand am Nullpunkt, fällt zu einem Minimum, steigt zu einem Maximum, fällt erneut zu einem Minimum, steigt wieder zu einem Maximum und endet am rechten Rand auf der Nulllinie. Am linken sichtbaren Maximum ist ein vertikaler blauer Doppelpfeil eingezeichnet, der von der Nulllinie zum Scheitelpunkt führt. Oberhalb des Scheitelpunktes steht in blauer Schrift „Amplitude“. Entlang der Nulllinie verläuft ein roter Doppelpfeil zwischen zwei Schnittpunkten der von der Nulllinie aufsteigenden Kurve mit der Nulllinie. Unterhalb dieses Pfeils steht in roter Schrift „Periode“.">
    Abbildung EA-3.6.1: Periode und Amplitude in einer Sinusschwingung
    • Formelzeichen T, Einheit Sekunde (s)
    $T = \dfrac{1}{f} \Rightarrow f = \dfrac{1}{T}$
    * Kästchen einer ganzen Periode im Nulldurchgang zählen * Mit der Zeiteinheit multiplizieren * Bei 8 Kästchen und $2 ms$ pro Kästchen $\rightarrow 8 \cdot 2 ms = 16 ms$
    1) Kurzbeschreibung: Sinusförmige Kurve in einem Koordinatensystem ohne Achsenbeschriftung.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Bild zeigt ein rechteckiges Diagramm mit einem Gitternetz ohne Achsenbeschriftung. Eine Sinuskurve verläuft von links nach rechts: Sie startet am linken Rand auf der Nulllinie, steigt zu einem Maximum, fällt über die Nulllinie hinaus nach unten zu einem Minimum und steigt dann wieder bis zur Nulllinie.">
    Abbildung EA-3.6.1: Eine Sinuswelle auf dem Bildschirm eine Oszilloskops
  • $f = \dfrac{1}{T}$

    Erst Periodendauer ermitteln, dann Frequenz ausrechnen

    Eine Periode ist 4 Kästchen lang $T = 4 \cdot 5 ms = 20 ms$ $f = \dfrac{1}{T} = \dfrac{1}{20e-3 s} = $ $0,05 \cdot \frac{1}{\qty{10^{-3}}{\second}} = 0,05 \cdot 10^3 Hz = 0,05 kHz = 50 Hz$

    Eine Periode ist 4 Kästchen lang $T = 4 \cdot 3 µs = 12 µs$ $f = \dfrac{1}{T} = \dfrac{1}{12e-6 s} = $ $0,0833 \cdot \frac{1}{\qty{10^{-6}}{\second}} = 0,0833 \cdot 10^6 Hz = 0,0833 MHz = 83,3 kHz$

    * Manchmal werden Signale ungewollt verformt. * Das geschieht zum Beispiel, wenn in einen Verstärker eine zu hohe Eingangsspannung eingespeist wird. * Man sagt dann, der Verstärker ist übersteuert und sein Ausgangssignal verzerrt. * Das kann mit einem Oszilloskop sichtbar gemacht werden.
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<p>Kurzfassung: Oszilloskopanzeige mit einer gelben Sinuskurve im oberen Bereich und einer cyanfarbenen, annähernd rechteckigen Kurve im unteren Bereich.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Schwarzer Bildschirm mit feinem grauen Raster. Oben links steht „H 200us“. Links am Rand sind die Kanalmarken „1“ (gelb) und „2“ (cyan) zu sehen. Die gelbe Spur verläuft im oberen Bildbereich als gleichmäßige, glatte Sinuswelle und wiederholt sich mehrfach über die Breite. Die cyanfarbene Spur liegt im unteren Bildbereich und zeigt ein periodisches Signal mit flachen Plateaus oben und unten sowie schrägen Anstiegs- und Abfallflanken, ebenfalls mehrfach über die Breite. In der oberen Randlinie befindet sich mittig ein kleines orangefarbenes Symbol; am rechten Rand sind orange Markierungen mit „T“. Unten links zeigt die Legende farbcodiert „1 = 2.00 V“ und „2 = 5.00 V“.">
<figcaption>Abbildung EA-3.6.1: sinusförmiges Eingangssignal (oben) und verzerrtes Ausgangsignal eines übersteuerten Verstärkers</figcaption></p>
</figure>
</div>
</section>
            </section>
                    <section>
                <section data-background-color=

    Oszilloskop II

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<ol>
<li>
<p>Zusammenfassung: Ein digitales Rigol-Oszilloskop zeigt gleichzeitig eine gelbe Sinuskurve und eine blaue Dreieckskurve auf seinem Display.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Das Gerät ist ein weißes Tischoszilloskop mit der Aufschrift „RIGOL DS1202Z‑E“ und „UltraVision“, fotografiert auf dunklem Hintergrund. Auf dem farbigen Bildschirm ist ein schwarzgraues Raster mit zwei Messkurven zu sehen: oben eine gelbe, weich geschwungene Sinuslinie, darunter eine blaue, gleichmäßig gezackte Dreieckslinie; links und rechts vom Messfeld stehen Symbolleisten mit gelben Funktionspiktogrammen (z. B. Periodendauer, Frequenz) und rechts vertikale Softkeys mit Kurven-Symbolen sowie deutschen Beschriftungen wie „Rückkehr“ und „abbrechen“. Am unteren Displayrand sind farbige Kanalbalken und Skalierungsangaben erkennbar. Rechts neben dem Display befinden sich zahlreiche Tasten und Drehregler; die Kanal-Tasten „CH1“ und „CH2“ leuchten grün. Unten rechts sind zwei BNC‑Buchsen mit einem gelben und einem schwarzen Koaxkabel belegt, eine weitere Buchse daneben ist frei. Links unten am Gerät sind ein Netzschalter und ein USB‑Anschluss sichtbar."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-3.7.1: Digitales Oszilloskop</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</left>
<div class= * Zeigt den zeitlichen Verlauf von Spannungen dar * Misst die Signalform
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<ol>
<li>
<p>Kurze Zusammenfassung: Ein Oszilloskop-Diagramm zeigt einen einzelnen rechteckigen Puls mit markierter „Impulsdauer“ und einer „50%“-Markierung.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Das Bild zeigt ein Raster wie auf einem Oszilloskop. Am linken Rand steht vertikal „3 V/Div.“ und unten links „0 V“. Unten rechts steht „50 μs/Div.“. Eine dicke schwarze Kurve verläuft zunächst auf dem unteren Niveau, steigt links mit einer schrägen Flanke an, bildet oben ein waagerechtes Plateau über mehrere Kästchen und fällt rechts mit einer schrägen Flanke wieder auf das untere Niveau ab. Zwischen der ansteigenden und der abfallenden Flanke ist ein orangefarbener, waagerechter Doppelpfeil mit der Beschriftung „Impulsdauer“ eingezeichnet; die Pfeilspitzen zeigen jeweils auf die Flanken. In der Mitte des Pulses befindet sich ein blauer, senkrechter Doppelpfeil mit der Beschriftung „50%“."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-3.7.1: Bestimmung der Impulsbreite eines nicht-idealen Rechtecksignals</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
<div class= Definition: Die Pulsbreite liegt bei 50% des Spitzenwerts
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<p>Kurzfassung: Rechteckiges, hellgraues Raster mit einem kleinen blauen Punkt an der linken Kante auf etwa mittlerer Höhe.</p>
<p>Detailbeschreibung: Die Grafik zeigt einen weißen Hintergrund mit feinen, hellgrauen horizontalen und vertikalen Linien, die ein gleichmäßiges Gitternetz innerhalb eines dünn umrandeten Rechtecks bilden. An der linken Außenkante des Rasters befindet sich ein einzelner, runder, blau gefüllter Marker mit feinem Rand, etwa auf der Höhe der mittleren horizontalen Rasterlinie. Es gibt keine Beschriftungen, Achsen, Zahlen oder weiteren grafischen Elemente.">
<figcaption>Abbildung EA-3.7.1: Ohne Eingangsspannung wandert auf dem Bildschirm eines analogen Oszillokops nur ein Punkt von links nach rechts, hier mit einer Geschwindigkeit von einem Skalenteil pro Sekunde.</figcaption></p>
</figure>
</div>
<div class= * Trigger wertet das anliegende Signal aus * Z.B. die Spannung 0 von negativ nach positiv durchlaufen * Dadurch kann bei einer Welle ein stehendes Bild gezeigt werden
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<ol>
<li>
<p>Kurzzusammenfassung: Drei schwarze Oszilloskop‑Tastköpfe liegen parallel auf einer hellen Holzoberfläche.</p>
</li>
<li>
<p>Detailbeschreibung: Die drei Sonden sind horizontal ausgerichtet, mit den Spitzen nach links und den Kabeln nach rechts. Oben befindet sich ein schwarzer Tastkopf mit der Aufschrift „PVP2350“, Warnsymbol und gelbem Ring an der Zugentlastung; die Spitze ist mit einer länglichen schwarzen Schutzkappe versehen. In der Mitte liegt ein schwarzer Tastkopf mit blauem Einstellring und der blauen Beschriftung „x10“, „TESATEC“, „SERIE LF“, „Max. 600V“; an der Spitze ist eine kleine Haken- oder Steckspitze sichtbar, teils von einer kurzen Kappe umgeben. Unten liegt ein weiterer schwarzer Tastkopf mit weiß/blauer Beschriftung „x1“, „TESATEC“, „max. 400Vp“; hier ist eine feine, nadelförmige Metallspitze freiliegt. Die Gehäuse haben gerippte Griffflächen, die Kabel führen nach rechts aus dem Bild, und die Holzoberfläche zeigt deutliche Maserung."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-3.7.1: Tastköpfe mit verschiedenen Prüfspitzen. Die Krokodilklemmen wurden für diese Aufnahme abgenommen.</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
<div class= * Zur Messung der Spannung * Spitze als Haken oder Nadel gebaut * Bezugsmasse meistens über eine separate Krokodilklemme * 10:1-Tastköpfe teilen die Spannung auf ein Zehntel
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<ol>
<li>
<p>Kurzfassung: Geöffnete Elektronikbaugruppe in einem Metallgehäuse mit einer kleinen grünen Leiterplatte, mehreren Koax‑Steckverbindern und angesetzten Messleitungen.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: In der rechten Bildhälfte liegt eine grüne Leiterplatte mit weißer Beschriftung; sichtbar sind u. a. Bezeichnungen C1, C2, C3, L1, L2, D1, D2 sowie der Aufdruck „465 MHz in“. Neben den Markierungen für D1/D2 sind zwei kleine bedrahtete Bauteile mit Farbringen eingelötet; daneben liegen weitere bestückte und unbestückte SMD‑Plätze. Am rechten Rand ragt ein goldfarbener, verschraubter Koax‑Steckverbinder (SMA‑Bauform) nach unten aus dem Gehäuse; auf dem Sechskant steht „Telegärtner“. Links führt ein schwarzes Koaxkabel über einen rechtwinkligen metallischen Adapter auf die Platine. Über der Platine sind zwei schwarze Tastköpfe oder Leitungen angesetzt; ein spitzer schwarzer Prüfstift berührt einen Lötpunkt neben den beschrifteten Bauteilen. Die Platine ist mit mehreren Lötstellen, etwas Flussmittelrückständen und einer Schraube am Gehäuse befestigt; der Hintergrund besteht aus blankem Metall. Ein rosafarben ummanteltes Koaxkabel verläuft von unten rechts zum goldfarbenen Stecker."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-3.7.1: Messung mit einem Tastkopf. Zwischen den Dioden D1 und D2 ist die Prüfspitze zu sehen und weiter links die Krokodilklemme für die Masseverbindung.</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</section>
<section></section>
<section><ul>
<li>gegeben: $R=50\Omega$</li>
<li>gegeben: (aus Darstellung) $\hat{U} = 100V$</li>
<li>gesucht: $P_{\textrm{PEP}}$</li>
</ul>
<div class= $\begin{split} P_{\textrm{PEP}} &= \frac{U_{\textrm{eff}}^2}{R} = \frac{\left(\frac{100 V}{\sqrt{2}}\right)^2}{50 Ω}\\ &=\frac{\frac{(100 V)^2}{2}}{50 Ω} = \frac{5000 V^2}{50 Ω} = 100 W \end{split}$
    $\begin{split} P_{\textrm{PEP}} &= \frac{U_{\textrm{eff}}^2}{R} = \frac{\left(\frac{6 V\cdot 10}{\sqrt{2}}\right)^2}{50 Ω}\\ &=\frac{\frac{(60 V)^2}{2}}{50 Ω} = 36 W \end{split}$
    * Ein Signal springt von einem Wert auf einen höheren und zu einem späteren Zeitpunkt zurück * Dauer des Impulses wird von Mitte der ansteigenden Flanke bis zur Mitte der abfallenden Flanke gemessen
    1) Kurzbeschreibung: Diagramm aus einem rechteckigen Gitter und mit einer horizontalen Achse „50 µs/Div.“ und einer vertikalen Achse „3 V/Div.“; breite Kurve mit steilen Flanken und einem horizontalen Anteil in der Mitte.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Koordinatensystem aus einem rechteckigen Gitter mit einer horizontalen Achse „50 µs/Div.“ und einer vertikalen Achse „3 V/Div.“. Unten links steht an der ersten Gitterlinie von unten die Angabe „0 V“. Eine breite Kurve beginnt bei „0 V“ nahe dem linken Rand, verläuft steil nach oben, erreicht eine horizontalen Phase in der Mitte und fällt ebenso steil wieder auf „0 V“ nahe dem rechten Rand ab.">
    Abbildung EA-3.7.1: Impuls in einem Oszilloskop
  • SMD-Widerstände

    1) Kurzbeschreibung: Perspektivisch gezeichneter, rechteckiger, schwarzer SMD-Widerstand mit der Aufschrift „103“.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die perspektivische Abbildung zeigt einen rechteckigen, schwarzen SMD-Widerstand mit weißer Aufschrift „103“. Die Seitenflächen sind grau schattiert.">
    Abbildung EA-3.8.1: SMD-Widerstand
  • Leiterwiderstand

    * Leitfähiges Material besteht aus Atomen in einer (Gitter-)Struktur * Elektronen werden geteilt und sind dadurch frei beweglich * Je nach Material gibt es mehr oder weniger freie Elektronen, die auf Atome stoßen
    1) Kurzbeschreibung: Grafik mit 12 orangefarbenen Kreisen mit „+“-Zeichen und 12 blauen Kreisen mit „–“-Zeichen, unregelmäßig über die Fläche verteilt.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Grafik zeigt 12 orangefarbene Kreise mit „+“-Zeichen und 12 blaue Kreise mit „–“-Zeichen, die unregelmäßig über die gesamte Fläche verteilt sind.">
    Abbildung EA-3.9.1: Atome (+) und bewegliche Elektronen (-) in einem metallischen Leiter
  • $R = \frac{\rho\cdot l}{A_{\textrm{Dr}}}$
    • $l$: Drahtlänge
    • $A_{\textrm{Dr}}$: Drahtquerschnitt
    • $\rho$: Spezifischer Widerstand in $Ω\cdotmm\squared/m$
    * Kupfer: 0,018 * Aluminium: 0,028 * Gold: 0,022 * Silber: 0,016 * Zink: 0,11 * Eisen: 0,1 * Messing: 0,07

    Lösungsweg

    $$A_{\textrm{Dr}} = \frac{d^2\cdot \pi}{4} = \frac{(0,2 mm)^2 \cdot \pi}{4} = \frac{\pi}{100}mm\squared = 0,0314 mm\squared$$
    $$R = \frac{\rho\cdot l}{A_{\textrm{Dr}}} = \frac{0,018 Ω\cdotmm\squared/m \cdot 1,8 m}{0,0314 mm\squared} \approx 1,02 Ω$$
    $\begin{split} R &= \frac{\rho\cdot l}{A_{\textrm{Dr}}}\\ \Rightarrow l &= \frac{R\cdot A_{\textrm{Dr}}}{\rho} = \frac{1,5 Ω \cdot 0,5 mm\squared}{0,018 Ω\cdotmm\squared/m} \approx 41,7 m \end{split}$

    Widerstandsmaterialien

    Widerstandstoleranzen

    Heißleiter und Kaltleiter

    * Heißleiter ist ein temperaturabhängiger Widerstand * Englisch: Negative Temperature Coefficient Thermistor (*NTC*) * Leitet bei *hohen Temperaturen* elektrischen Strom besser
    1) Kurzbeschreibung: Horizontale Linie mit einem Schaltzeichen bestehend aus einem Rechteck mit einer von rechts oben nach links unten gehenden Linie und einem kurzen horizontalen, nach links weisenden Strich am unteren Ende. Im rechten Teil der Abbildung zwei vertikale Pfeile, einer nach oben, einer nach unten gerichtet.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Eine horizontale Linie ist in der Mitte durch ein Schaltzeichen unterbrochen, das aus einem Rechteck mit einer von rechts oben nach links unten gerichteten Linie und einem kurzen horizontalen, nach links weisenden Strich am unteren Ende dieser Linie besteht. Neben dem Schaltzeichen steht „ϑ“. Im rechten Teil der Abbildung befinden sich zwei vertikale Pfeile, einer davon nach oben, einer nach unten gerichtet.">
    Abbildung EA-3.12.1: Schaltzeichen eines NTC-Widerstands
  • * Kaltleiter ist ein temperaturabhängiger Widerstand * Englisch: Positive Temperature Coefficient Thermistor (*PTC*) * Leitet bei *tiefen Temperaturen* elektrischen Strom besser
    1) Kurzbeschreibung: Horizontale Linie mit einem Schaltzeichen bestehend aus einem Rechteck mit einer von rechts oben nach links unten gehenden Linie und einem kurzen horizontalen, nach links weisenden Strich am unteren Ende. Im rechten Teil der Abbildung zwei vertikale Pfeile, beide nach oben gerichtet.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Eine horizontale Linie ist in der Mitte durch ein Schaltzeichen unterbrochen, das aus einem Rechteck mit einer von rechts oben nach links unten gerichteten Linie und einem kurzen horizontalen, nach links weisenden Strich am unteren Ende dieser Linie besteht. Neben dem Schaltzeichen steht „ϑ“. Im rechten Teil der Abbildung befinden sich zwei vertikale Pfeile, die beide nach oben gerichtet sind.">
    Abbildung EA-3.12.1: Schaltzeichen eines PTC-Widerstands
  • Leistung beim Wechselstrom

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<p>Kurzfassung: Diagramm einer orangefarbenen Sinusspannung U über der Zeit t mit Markierungen T, Û, U_eff und U_ss.</p>
<p>Detailbeschreibung:</p>
<ul>
<li>Links eine vertikale Achse mit Pfeil nach oben und Beschriftung U; durch das Bild verläuft eine horizontale Achse mit Pfeil nach rechts und Beschriftung t. Auf der t-Achse sind mehrere kleine, gleichmäßig verteilte Teilstriche.</li>
<li>Oben über der Grafik ein waagerechter Doppelpfeil über die gesamte Breite, beschriftet T.</li>
<li>Eine orangefarbene Sinuskurve beginnt links bei U=0, steigt zu einem positiven Scheitel links der Mitte, fällt durch U=0 rechts der Mitte, erreicht ein negatives Minimum weiter rechts und kehrt am rechten Rand zu U=0 zurück (eine volle Periode).</li>
<li>Am positiven Scheitel steht ein senkrechter Doppelpfeil vom Nulllinie‑Niveau bis zur Scheitelhöhe, beschriftet Û; auf Scheitelhöhe verläuft eine feine graue waagerechte Hilfslinie.</li>
<li>Weiter rechts auf der fallenden Flanke zeigt ein kürzerer senkrechter Doppelpfeil vom Nulllinie‑Niveau zur Kurve, beschriftet U_eff; seine Höhe ist mit einer kurzen grauen waagerechten Hilfslinie angedeutet.</li>
<li>Rechts der Mitte ist eine senkrechte Linie durch die t-Achse eingezeichnet; daran ein langer senkrechter Doppelpfeil mit Spitzen nach oben und unten, beschriftet U_ss, dessen obere und untere Spitze in etwa die positive Scheitelhöhe bzw. die negative Talhöhe markieren.">
  <figcaption>Abbildung EA-3.13.1: Effektivwerte für die Leistungsberechnung</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
</left>
<div class= Berechnung mit Effektivwerten
    $U_{\mathrm{eff}} = \frac{\hat{U}}{\sqrt{2}} = \frac{U_\mathrm{SS}}{2\sqrt{2}}$
    $I_{\mathrm{eff}} = \frac{\hat{I}}{\sqrt{2}} = \frac{I_\mathrm{SS}}{2\sqrt{2}}$
    $P = U_{\mathrm{eff}} \cdot I_{\mathrm{eff}}$
    $\begin{split} P &= I^2 \cdot R = \left(\frac{I_{\mathrm{max}}}{\sqrt{2}}\right)^2 \cdot R\\ &= \frac{(0,5 A)^2}{2} \cdot 20 Ω \\ &= \frac{1}{8}A\squared \cdot 20 Ω = 2,5 W \end{split}$

    Leistung II

    Wir kennen bereits

    $P = U\cdot I = \dfrac{U^2}{R} = I^2\cdot R$

    Nach U umgestellt: $U = \dfrac{P}{I} = \sqrt{P \cdot R}$
    Nach I umgestellt: $I = \dfrac{P}{U} = \sqrt{\dfrac{P}{R}}$

    Dezibel I

    Dezibel einfach erklärt

    WasLeistung in $mW$
    effektive Leistung EME-Station100 000 000
    Standard Transceiver100 000
    Kleine Handfunke1 000
    Lautsprechersignal (Zimmerlautstärke)100
    Kopfhörersignal1
    Lautes KW-Signal0,000 001
    Leises KW-Signal (Antenneneingang RX)0,000 000 000 001
    Tabelle EA-3.15.1: Leistungen in $mW$

    Wer mit diesen Zahlen umgeht, fängt automatisch an, die Nullen zu zählen.

    Wir zählen die Nullen (und nennen das Ergebnis "Bel")

    WasLeistung in $mW$Bel
    effektive Leistung EME-Station100 000 0008
    Standard Transceiver100 0005
    Kleine Handfunke1 0003
    Lautsprechersignal (Zimmerlautstärke)1002
    Kopfhörersignal10
    Lautes KW-Signal0,000 001-6
    Leises KW-Signal (Antenneneingang RX)0,000 000 000 001-12
    Tabelle EA-3.15.1: Leistungen in $mW$ und Bel

    $dBm$ = Dezibel bezogen auf $mW$

    WasLeistung in $mW$Bel$dBm$
    effektive Leistung EME-Station100 000 000880
    Standard Transceiver100 000550
    Kleine Handfunke1 000330
    Lautsprechersignal (Zimmerlautstärke)100220
    Kopfhörersignal100
    Lautes KW-Signal0,000 001-6-60
    Leises KW-Signal (Antenneneingang RX)0,000 000 000 001-12-120
    Tabelle EA-3.15.1: Leistungen in $mW$ und Bel

    Empfänger

    Sender

    Empfänger

    Sender

    Wichtige Leistungsfaktoren

    $dB$≈ Leistungsfaktor
    $0$$1$
    $1,5$$\sqrt{2} = 1,41$
    $2,15$$1,64$
    $3$$2$
    $5$$\sqrt{10} = 3,16$
    $6$$4$
    $10$$10$
    $20$$100$
    Tabelle EA-3.15.1: Wichtige Leistungsfaktoren in $dB$

    Ältere Modelle

    Neuere Modelle

    Dezibel II

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<p>Das Bild zeigt ein Blockdiagramm mit drei Verstärkerblöcken. Der erste Block hat die Beschriftung "+10 dB" und "·10". Der zweite Block ist mit "+20 dB" und "·100" beschriftet. Der dritte Block zeigt "+30 dB" und "·1000". Links steht "1 mW" und "0 dBm", rechts "1000 W" und "60 dBm". Pfeile verbinden die Blöcke in einer linearen Folge.">
<figcaption>Abbildung EA-3.16.1: Signalkette mit drei Verstärken</figcaption></p>
</figure>
<figure class= Dieser Alt-Text wurde noch nicht überprüft.
<ol>
<li>
<p>Kurzfassung: Blockschaltbild einer dreistufigen Signalkette mit zwei Verstärkersymbolen (Dreiecke) und einem mittleren Π-Glied; links und rechts steht jeweils „1 mW“ und „0 dBm“.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Von links nach rechts: Ein kleiner offener Kreis mit Pfeil nach rechts; daneben die Beschriftungen „1 mW“ (blau) und darunter „0 dBm“ (orange). Der Pfeil führt in ein Quadrat mit einem nach rechts zeigenden Dreieck; darüber steht „·10“ (blau), darunter „+10 dB“ (orange). Ein Pfeil führt zum nächsten Quadrat mit einem Π-Symbol; darüber steht „: 100“ (blau), darunter „−20 dB“ (orange). Ein weiterer Pfeil führt zu einem dritten Quadrat mit einem nach rechts zeigenden Dreieck; darüber steht „·10“ (blau), darunter „+10 dB“ (orange). Rechts folgt ein Pfeil zu einem kleinen offenen Kreis; daneben die Beschriftungen „1 mW“ (blau) und darunter „0 dBm“ (orange). Alle Pfeile zeigen nach rechts."></p>
 <figcaption>Abbildung EA-3.16.2: Signalkette mit zwei Verstärken und einem Dämpfungsglied</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</section>
<section><h2>Leistungspegel</h2>
<p>Faktor 10</p>
<p><em>Leistung bezogen auf $1 mW$</em>
$p = 10\cdot \log_{10}\left(\frac{P}{1 mW}\right)dBm$</p>
<div class= $\rightarrow0 dBm$ liegt bei $P = 1 mW$ vor
    *Leistung bezogen auf $1 W$* $p = 10\cdot \log_{10}\left(\frac{P}{1 W}\right)dBW$
    $\rightarrow0 dBW$ liegt bei $P = 1 W$ vor

    Spannungspegel

    Faktor $20$

    $u = 20\cdot \log_{10}\left(\frac{U}{0,775 V}\right)dBu$

    *Spannung bezogen auf $0,775 V$* $\rightarrow0 dBu$ liegt bei $U = 0,775 V$ vor
    *Spannung bezogen auf $1 V$* $\rightarrow0 dBV$ liegt bei $U = 1 V$ vor
    *Spannung bezogen auf $1 µV$* $\rightarrow0 dBuV$ liegt bei $U = 1 µV$ vor
    $\begin{split} p &= 10\cdot \log_{10}\left(\frac{P}{1 W}\right)dBW\\ \Rightarrow P &= 10^{\frac{p}{10}} \cdot 1 W = 10^{\frac{20 dBW}{10}} \cdot 1 W = 10^2 W \end{split}$

    $1 W = 1000 mW$ $10 dB = \text{Faktor 10}$ $1000 mW \cdot 10 = 10000 mW = 40 dBm$

    $\begin{split} u &= 20\cdot \log_{10}\left(\frac{U}{1 µV}\right)dBuV\\ \Rightarrow U &= 10^{\frac{u}{20}} \cdot 1 µV = 10^{\frac{120 dBuV/m}{20}} \cdot 1 µV = 1 V/m \end{split}$
    In der Literatur ist oft zu finden: $120 dBuV = 1 V$

    Ladung und Energie

    Strom über Zeit

    $Q = I\cdot t$ in Amperesekunde (As)

    Leistung über Zeit

    $W = P\cdot t$ in Joule ($\joule$) auf Sekunde bezogen oder Wattstunden ($W\hour$)

    $$W = P\cdot t = U\cdot I\cdot t = 230 V \cdot 0,63 A \cdot 7 \hour = 1,01 kW\hour$$
    $\begin{split} W = P\cdot t = \frac{U^2}{R} \cdot t = \frac{(10 V)^2}{100 Ω} \cdot 1 \hour &= 1 W\hour \cdot 3600 s/\hour\\ &= 3600 \joule\end{split}$

    Weiterlernen

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