Antennen und Leitungen

Gesamtkurs N

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Antennen

* Gibt elektrische Schwingungen als Funkwellen ab * Funkwellen breiten sich in der Ferne aus
* Nimmt beim Empfang Funkwellen auf * Leitet sie als elektrische Schwingungen über das Antennenkabel zum Funkgerät

Dipol-Antenne

* In der Praxis wird häufig der Halbwellendipol verwendet * Ist eine halbe Wellenlänge lang
Beispiel: * Wellenlänge von $10 m$ * halbe Wellenlänge $5 m$ * Jedes Teilstück des Dipols $2,5 m$

Dipol-Antenne auf die gewünschte Frequenz bringen durch gleichmäßiges Kürzen oder Verlängern

  • Zu hohe Resonanzfrequenz: Beide Seiten gleichmäßig verlängern
  • Zu niedrige Resonanzfrequenz: Beide Seiten gleichmäßig verkürzen

Yagi-Uda-Antenne

1) Kurzbeschreibung: Schematische Strichzeichnung mit einem vertikalen Stab in der Mitte, einem horizontal montierten Trägerstab und sieben parallel zueinander angeordneten, unterschiedlich langen Querelementen. Vom Trägerstab führt ein Leiter zum zweitlängsten Querelement.
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  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt eine Antenne mit einem vertikalen Stab in der Mitte, auf dem ein horizontaler Trägerstab montiert ist. Dieser Trägerstab trägt sieben parallel zueinander angeordnete, unterschiedlich lange Querelemente. Vom Trägerstab führt ein Leiter zum zweitlängsten Querelement. Es sind keine Text- oder Achsenbeschriftungen, Zahlen, Pfeile oder Maßangaben vorhanden.">
    Abbildung N-8.3.1: Yagi-Uda-Antenne mit Einspeisung am Dipol am vorletzten Element
  • * Vor und hinter dem Dipol werden leitende Stäbe geschickt angeordnet * Bündelt Funkwellen in eine bestimmte Richtung

    Rundstrahlantennen

    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung eines Koaxialkabels, dessen Außenleiter mit Masse und dessen Innenleiter mit einem vertikalen Strahler verbunden ist.
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  • Ausführliche Beschreibung: Im linken Teil der Darstellung befindet sich ein horizontales Koaxialkabel, dessen Außenleiter mit Masse verbunden ist. Der Innenleiter des Koaxialkabels führt zunächst aus dem Kabel nach rechts heraus und ist mit dem Fußpunkt eines vertikalen Strahlers verbunden. Koaxialkabel und Strahler sind entsprechend beschriftet.">
    Abbildung N-8.4.1: Marconi-Antenne
  • Erdung kann durch *Radials* ersetzt werden, die eine *Groundplane* bilden

    Endgespeiste Antennen (End-Fed)

    1) Kurzbeschreibung: Schaltbild mit einem rechteckigen Bauteil „Anpassglied“, das nach unten geerdet ist und nach oben zu einem horizontalen Leiter führt, dessen Länge mit „λ/2“ markiert ist.
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  • Ausführliche Beschreibung: Links führt ein Anschluss mit einem Symbol aus einem kleinen Kreis und einem umgebenden größeren, fast geschlossenen Kreis nach rechts in einen Block mit der Aufschrift „Anpassglied“. Vom unteren Rand des Blocks geht ein Leiter nach unten zu einem Erdungssymbol. Vom oberen Rand des Blocks führt ein vertikaler Leiter nach oben zu einem Verbindungsknoten (schwarzer Punkt). Von dort verläuft ein horizontaler Leiter nach rechts und endet offen. Oberhalb dieser Leiters ist ein beidseitiger Pfeil über die gesamte Länge eingezeichnet, in der Mitte mit „λ/2“ beschriftet.">
    Abbildung N-8.5.1: Schaltbild einer endgespeisten Antenne
  • * Statt in der Mitte das Antennenkabel an einem Ende des Dipols anschließen * Häufige Bauform: Endgespeister Halbwellendipol * Ist der Draht einer endgespeisten Antenne länger als die Wellenlänge: Langdraht-Antenne

    Polarisation

    • Polarisation kann vertikal oder horizontal sein
    • Lässt sich bei den meisten Antennen leicht erkennen
    • Auf VHF und höher sollten alle die gleiche Polarisation verwenden
    * *Zirkular* polarisiert * Drehende Funkwellen mit besonderer Antennenbauform * Unterscheidung in "linkszirkular" und "rechtszirkular" polarisiert

    Einbau Kfz

    1) Kurzbeschreibung: Bedienteil eines VHF/UHF-Funkgerätes in der Mittelkonsole eines PKWs.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt die Einbaustelle des Bedienteils eines VHF/UHF-Funkgerätes in der Mittelkonsole eines PKWs.">
    Abbildung N-8.7.1: Einbau des Bedienteils eines VHF/UHF-Funkgerätes in die Mittelkonsole eines PKW
  • * Wähend der Fahrt mit anderen Funkamateuren unterhalten * Tipps oder Verkehrsinformationen mitbekommen * Benutzung nur mit Freisprecheinrichtung
    1) Kurzbeschreibung: Kurze Stabantenne mit Magnetfuß auf einem Autodach.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt eine kurze Stabantenne mit Magnetfuß und Anschlusskabel, montiert in der Mitte eines Autodaches.">
    Abbildung N-8.7.1: Magnetfußantenne auf Fahrzeugdach
  • * Groundplane-Antenne mit Fahrzeugdach als Gegenelement
    * Möglichst mittig auf dem metallischen Fahrzeugdach * Vorgaben des Fahrzeugherstellers beachten * Leitungen so kurz wie möglich und entfernt von anderen Fahrzeugleitungen
    1) Kurzbeschreibung: Bündel roter und schwarzer Kabel mit zwei Inline-Sicherungen, von denen eine geöffnet ist und eine gelbe 20‑A‑Flachsicherung zeigt.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt mehrere rote und schwarze Leitungen, die zu einem Bündel zusammengefasst und mit einem schwarzen Kabelbinder fixiert sind. Am rechten Bildrand sind zwei schwarze Sicherungshalter zu sehen. Einer ist aufgeklappt und gibt den Blick auf eine gelbe Flachstecksicherung mit der weißen Aufschrift „20“ frei, der andere Halter ist geschlossen.">
    Abbildung N-8.7.1: Stromkabel mit Sicherungshalter
  • * Bordnetzspannung von $12 V$ oder $24 V$ scheint ungefährlich * Hohe Ströme sind möglich * Bei Kurzschluss sind Lichtbogen, Kabelbrand oder Fahrzeugbrand möglich * Sicherung des richtigen Werts für das Funkgerät verbauen

    Übertragungsleitungen

    1) Kurzbeschreibung: Abisoliertes Koaxialkabel mit Innenleiter aus Kupfer, durchsichtigem Isolator, freigelegter Kupferabschirmung und schwarzem Außenmantel.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein abisoliertes Koaxialkabelende mit einem Innenleiter aus Kupfer, einem durchsichtigen Isolator, einer freigelegten Kupferabschirmung und einem schwarzen Außenmantel.">
    Abbildung N-8.8.1: Koaxialkabel im Detail
  • * Am weitesten verbreitet * Voneinander isolierter Innen- und Außenleiter * Umgeben von Schutzmantel * Unterschiedliche Ausführungen möglich
    1) Kurzbeschreibung: Foto mit fünf Koaxialkabeln in unterschiedlichen Bauformen mit abisolierten Enden, jeweils beschriftet.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt fünf Koaxialkabel in unterschiedlichen Bauformen, vier davon mit jeweils abisolierten Enden. Links ist ein Kabel aus PE-Schaum und Massivschirm mit einem Durchmesser von 16,4 mm zu sehen. Daneben liegt ein Kabel vom Typ RG213 aus Voll-PE mit einem Durchmesser von 10,3 mm. Es folgt ein dünnes Kabel des Typs RG223 ohne weitere Erklärung. Weiter rechts ist ein ebenfalls dünnes Kabel vom Typ RG58 aus Voll-PE mit einem Durchmesser von 4,95 mm und mit montiertem PL-Stecker am Ende abgebildet. Ganz rechts liegt ein sehr dünnes RG174-Kabel aus Voll-PE mit einem Durchmesser von 2,8 mm.">
    Abbildung N-8.8.1: Beispiele gebräuchlicher Koaxialkabel
    • Im Koaxialkabel entsteht Verlust durch Umsetzung von Sendeleistung in Wärme
    • Der Verlust wird Kabeldämpfung genannt
    • Messung in Dezibel ($dB$) je $100 m$
    • Verluste steigen mit zunehmender Länge und Frequenz
    * Wird in Ohm ($Ω$) angegeben * Eigenschaft der Leitung, wie den Aufbau (z.B. Abstand zwischen Innen- und Außenleiter) * Länge hat keine Auswirkung
    * Antennenanschluss von Amateurfunkgeräten: $50 Ω$ * Koaxialkabel im Amateurfunk: $50 Ω$ * Fernsehtechnik: $75 Ω$ * Selten sind $60 Ω$ anzufinden

    Koaxialsteckverbinder

    • Bestehen aus Innen- und Außenleiter
    • Außengehäuse mit Außenleiter verbunden
    • Innenleiter mit Kontaktstift oder Kontaktöffnung verbunden
    • Verbindung durch Löten oder Crimpen
    * *Stecker*: Kontaktstift nach außen * *Kupplung*: Kontaktöffnung nach innen * Sonderform *Buchse*: In Gerät eingebaute Kupplung
    * PL * N
    * BNC * SMA
    * Sorgsamer Umgang * Fest verschrauben * Innenleiter kann brechen * Schirmung kann verrutschen * Ggf. auf Kurzschluss prüfen
    * Stecker passend zu Kabelstärke verwenden * Stecker passend zu Kabeldurchmesser verwenden

    PL-Steckverbinder

    1) Kurzbeschreibung: Zwei koaxiale PL-Stecker, rechts mit und links ohne Reduzierhülse.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt zwei koaxiale PL-Stecker mit Überwurfmutter mit Innengewinde und zentralem Stift. Der rechte PL-Stecker hat zudem eine Reduzierhülse, mit der auch Kabel mit geringerem Durchmesser verwendet werden können.">
    Abbildung N-8.10.1: PL-Stecker
  • 1) Kurzbeschreibung: Koaxiale PL-Einbaubuchse mit Außengewinde und weißem Isolator.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt eine koaxiale PL-Einbaubuchse mit Außengewinde und weißem Isolator um eine Öffnung in der Mitte.">
    Abbildung N-8.10.2: PL-Einbaubuchse
  • N-Steckverbinder

    1) Kurzbeschreibung: N-Einbaubuchse (links) und N-Stecker (rechts).
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt links eine N-Einbaubuchse mit Außengewinde und rechts den zugehörigen N-Stecker mit einer gerändelten Hülse mit Innengewinde und einem Mittelstift im Inneren, umgeben von einem geschlitzten Zylinder und einem orangefarbenen Isolator.">
    Abbildung N-8.11.1: N-Einbaubuchse und N-Stecker
  • 1) Kurzbeschreibung: In Einzelteile zerlegter N-Stecker.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt einen in seine Einzelteile zerlegten N-Stecker. Links oben liegt das Steckergehäuse, rechts daneben die Kontakthülse sowie die Spannmutter mit Außengewinde. Links unten ist die Gummidichtung zu sehen, daneben der Druckring und darunter der Innenstift.">
    Abbildung N-8.11.2: Ein N-Stecker vor seiner Montage
  • BNC-Steckverbinder

    1) Kurzbeschreibung: Rechtwinkliger BNC-Winkeladapter mit Stecker links und Kupplung rechts.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt einen rechtwinkligen BNC-Winkeladapter mit Stecker links und Kupplung rechts.">
    Abbildung N-8.12.1: BNC-Winkeladapter mit Stecker links und Kupplung rechts
  • SMA-Steckverbinder

    1) Kurzbeschreibung: Koaxialer SMA-Stecker mit vergoldetem Mittelkontakt, weißem Isolator und Innengewinde.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt einen koaxialen SMA-Stecker mit vergoldetem Mittelkontakt, weißem Isolator und Innengewinde in einem Ring, an den sich nach unten ein sechseckiger Körper anschließt.">
    Abbildung N-8.13.1: SMA-Stecker, hier stark vergrößert
  • Stehwellenverhältnis (SWR)

    • Sendeleistung wird zum Funkgerät zurück reflektiert $\rightarrow$ kann nicht an der Antenne abgestrahlt werden
    • Stimmen Speisewiderstand der Antenne und Wellenwiderstand der Speiseleitung überein, liegt Anpassung vor

    Misst gleichzeitig die Sendeleistung zur Antenne und die reflektierte, rücklaufende Leistung

    1) Kurzbeschreibung: SWR- und Leistungsmessgerät „SWR-30“ von Albrecht in schwarzem Gehäuse mit analogem Zeigerinstrument und mehreren Bedienelementen an der Frontseite.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein SWR- und Leistungsmessgerät mit der Bezeichnung „SWR-30“ von Albrecht. An der Frontseite eines schwarzen Gehäuses befindet sich in der Mitte ein helles Sichtfenster mit einem roten analogen Messzeiger. Das Fenster zeigt oben „WATT“, darunter eine bogenförmige Skala mit einer Beschriftung von „0“ bis „10“ oberhalb des Kreisausschnittes und „1“ über „3“ bis „SET“ unterhalb des Kreisausschnittes. Dieser Teil der Skala ist mit „SWR“ beschriftet. Der Bereich zwischen „3“ und „SET“ ist in Rot markiert. Unten im Display gibt es eine horizontale Skala mit Markierungen von „1“ bis „10“ und links der Erklärung „F.S.“. Links des Sichtfensters steht „TX“. Rechts befinden sich zwei Schiebeschalter übereinander zur Umschaltung zwischen „10W FWD“ und „100W REF“ sowie zwischen „PWR“ und „SWR“. Am rechten Rand des Gehäuses steht „ANT“. Unterhalb der Schiebeschalter befindet sich ein Drehknopf mit weißer Markierung und der Beschriftung „CAL“, umgeben von einer gebogenen Skalenlinie.">
    Abbildung N-8.14.1: Ein einfaches SWR-Meter zum Bestimmen des Stehwellenverhältnisses
  • 1) Kurzbeschreibung: Analoges Messinstrument mit Kreuzzeiger zur Anzeige des SWR mit Skalen für die vorlaufende und die rücklaufende Leistung und das Stehwellenverhältnis.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein analoges Messinstrument mit Kreuzzeiger zur Anzeige des SWR. Links gibt es einen Zeiger für die vorlaufende Leistung („P_vor“) und rechts einen Zeiger für die rücklaufende Leistung („P_rück“). Unterhalb der beiden sich kreuzenden Skalen befindet sich eine horizontale Linie mit grünen Markierungen bei 1,3, 1,5, 1,6, 1,8, 2, 2,5, 3 und 4. Von jeder dieser Markierungen gehen grüne Linien nach oben, die im linken Teil nach links oben, im rechten Teil nach rechts oben geneigt sind. Die Ablesung erfolgt vom Kreuzungspunkt der beiden Zeiger aus entlang der jeweiligen grünen Linie zur Markierung auf der horizontalen Linie. Unten auf dem Messinstrument steht die Formel S = Umax / Umin.">
    Abbildung N-8.14.2: SWR-Meter mit Kreuzzeiger, linker Zeiger für die vorlaufende und rechter Zeiger für die rücklaufende Leistung; um das SWR abzulesen wird der grünen Linie am Schnittpunkt beider Zeiger nach unten gefolgt
  • 1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Transceiver, SWR-Meter, Antenne; zwischen SWR-Meter und Antenne Beschriftung „Vorlaufend“ mit Pfeil nach rechts und „Reflektiert“ mit Pfeilrichtung nach links.
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  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus drei mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein rechteckiges Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Transceiver“. Rechts davon gibt es einen Block, der mit „SWR-Meter“ beschriftet ist. Nach rechts geht zunächst die horizontale Linie weiter und führt dann vertikal nach oben in ein Antennensymbol („Antenne“). Oberhalb der horizontalen Linie gibt es zwischen SWR-Meter und Antenne einen blauen, nach rechts zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Vorlaufend“, und einen roten, nach links zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Reflektiert“.">
    Abbildung N-8.14.1: Prinzipbild SWR-Meter zwischen Transceiver und Antenne
  • 1) Kurzbeschreibung: Display eines Funkgerätes mit Frequenzanzeige „144.315.00“, darunter eine SWR-Anzeige; Spektrums- und Wasserfalldarstellung eines starken Signals in der Mitte.
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  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt das Display eines Funkgerätes auf schwarzem Untergrund. Neben weiteren Beschriftungen steht in der Mitte in großen, weißen Ziffern die Frequenz „144.315.00“. Darunter befindet sich eine SWR-Anzeige. Unter der SWR-Anzeige ist in blauer Farbe die Anzeige des Spektrums um die eingestellte Frequenz zu sehen, die von den Angaben „–50k“ (links) und „+50k“ (rechts) begrenzt wird. In der Mitte gibt es einen schmalen, hohen Peak mit kleineren Flanken. Darunter befindet sich ein Wasserfalldiagramm auf dunkelblauem Hintergrund mit einer hellblau-weißen vertikalen Spur unterhalb des Peaks.">
    Abbildung N-8.14.2: Display eines Transceivers
    • Bei perfekter Anpassung wird der Wert 1 angezeigt
    • Der beste erreichbare Wert
    • Bei schlechter Anpassung wird nahe unendlich angezeigt
    • Schlechte Anpassung an Übertragungsleitung
    • Schlechte Anpassung an Antenne
    • Defekte Übertragungsleitung
    • Verringert das reflektierte Signal
    • Führt zur Verfälschung der Messung

    Personenschutz

    • Es darf zu keiner Gefährdung von Menschen durch Amateurfunkanlagen kommen
    • Jeder Funkamateur muss sich mit dem Personenschutz in elektromagnetischen Feldern auskennen

    Der Betreiber der ortsfesten Amateurfunkstelle ist für die Sicherstellung der "elektromagnetischen Verträglichkeit in der Umwelt" (EMVU) verantwortlich.

    • Grenzwerte finden sich in der "26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes" (26. BIm-SchV) und in der "Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder" (BEMFV)
    • In der Verordnung über das "Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder" (BEMFV) ist das Anzeigeverfahren beschrieben
    • Funkamateur stellt vor Inbetriebnahme eigenständig sicher und dokumentiert, dass keine Gefährdung für Personen besteht

    Effektive Strahlungsleistung (ERP)

    Groundplane-Antenne strahlt in alle Himmelsrichtungen nahezu gleichmäßig ab, aber nicht nach oben oder unten
    Yagi-Uda-Antenne bündelt die Funkstrahlen nach vorn und reduziert in alle anderen Richtungen
    Bei der Berechnung der Grenzwerte für den Schutzabstand wird die *Hauptstrahlrichtung* verwendet
    • Wie viel besser eine Antenne in Hauptstrahlrichtung im Vergleich zu einem Halbwellendipol abstrahlt
    • Gewinnfaktor $\num{2}$: Antenne strahlt in Hauptstrahlrichtung doppelt so stark wie ein Halbwellendipol in seine Hauptstrahlrichtung

    Sendeleistung zur Antenne multipliziert mit Gewinnfaktor

    Beispiel: $5 W$ auf eine Antenne mit Gewinnfaktor $\num{2}$ ergibt die effektive Strahlungsleistung von $10 W$

    Äquivalente isotrope Strahlungsleistung (EIRP)

    1) Kurzbeschreibung: Perspektivische Darstellung eines isotropen Strahlers mit kugelförmiger Abstrahlung, drei schwarzen Achsen und einem blau eingezeichneten Segment auf der Kugeloberfläche.
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  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt perspektivisch einen isotropen Strahler mit kugelförmiger Abstrahlung. Der Strahler ist in der Mitte als kleiner, roter Punkt eingezeichnet. Von ihm gehen drei schwarze Pfeile aus: ein Pfeil nach oben, ein Pfeil nach rechts und ein Pfeil nach vorn zum Betrachter. Um die Mitte liegt eine hellgraue, kugelförmige Fläche, die durch eine perspektivische Ellipse dargestellt ist. Links neben der Mitte steht in roter Schrift „Isotroper Strahler“. Vom Mittelpunkt aus verlaufen zwischen dem Pfeil nach rechts und dem Pfeil nach vorn zwei dünne graue Linien zum Rand der Kugeloberfläche. Von den Schnittpunkten mit dem Rand gehen zwei Kreisbögen nach oben entlang der Kugeloberfläche und treffen sich am Pfeil nach oben. Zwischen den beiden Linien gibt es auf halber Höhe eine blau eingefärbte, viereckige Fläche, deren Eckpunkte durch blaue Linien mit dem Mittelpunkt verbunden sind.">
    Abbildung N-8.17.1: Isotroper Strahler in der Mitte einer Kugel, der an allen Stellen der Kugeloberfläche die gleiche Strahlungsleistung erzeugt
  • * Theoretische Antenne * Unendlich klein * Funkwellen werden gleichmäßig in alle Richtungen abgestrahlt * Es existiert keine Hauptstrahlrichtung
    • Bei Berechnung der Strahlungsleistung in Bezug zum isotropen Strahler wird von "äquivalenter isotroper Strahlungsleistung" gesprochen
    • Englisch "equivalent isotropic radiated power" (EIRP)
    • Erfolgt gleich zu ERP
    • Hat eine Antennen einen Gewinnfaktor von $\num{3}$ bezogen auf den isotropen Strahler, dann strahlt diese Antenne in Hauptstrahlrichtung dreimal so stark wie ein isotroper Strahler in jede beliebige Richtung
    • Bei $5 W$ Sendeleistung auf Antenne mit Gewinnfaktor $\num{3}$ gegenüber dem isotropen Strahler ergibt das die Strahlungsleistung $15 W$ EIRP
    • Halbwellendipol hat den Gewinnfaktor $\num{1,64}$ gegenüber isotropen Strahler
    • Antenne mit Gewinnfaktor $\num{2}$ gegenüber Halbwellendipol hat einen Gewinnfaktor von $2 \cdot 1,64 = 3,28$ gegenüber isotropen Strahler

    Sendeleistung Klasse N

    • $2 m$- und $70 cm$-Band: $6,1 W$ ERP / $10 W$ EIRP
    Ein Funkgerät mit $5 W$ Sendeleistung und einem Gewinnfaktor von $\num{1,8}$ bezogen auf den isotropen Kugelstrahler darf damit betrieben werden:
    $5 W \cdot 1,8 = 9 W$ EIRP

    Anzeige ortsfester Amateurfunkanlagen

    • vor der Aufnahme des Betriebs der ortsfesten Amateurfunkanlage
    • bei zuständiger Außenstelle der BNetzA

    Nachvollziehbare zeichnerische Darstellung mit

    • Standortbezogener Sicherheitsabstand
    • Vom Betreiber kontrollierbarer Bereich

    An der Funkstation liegend und auf Verlangen der BNetzA vorzulegen:

    • Einhaltung der Anforderungen
    • ggf. Antennendiagramme
    • Lageplan
    • Bauzeichnung oder Skizze mit Bemaßung
    • Konfiguration der Funkanlage
    • Fortlaufend prüfen, ob die Anlage gleich zu der in der Anzeige ist
    • Bei wesentlichen Änderungen erneute Anzeige durchführen
    * Berechnung des Personen-Sicherheitsabstands * Während des Sendebetriebs dürfen keine unbefugten Personen in diesem Bereich sein * Ist erfüllt, wenn dieses im kontrollierbaren Bereich stattfindet, z.B. eigenes Grundstück
    Hilfsmittel: * Software "Watt Wächter" * vereinfachtes Bewertungsverfahren * Feldstärkemessung * Fernfeldberechnung * Nahfeldberechnung
    • Es können mehrere Funkamateure gleichzeitig an einer Anlage auf verschiedenen Frequenzen senden
    • In der Regel über verschiedene Antennen
    • Alle Antennen zusammen müssen für den Personenschutzabstand berücksichtigt werden

    Standortbescheinigung

    • Eine Standortbescheinigung kann auf Antrag kostenpflichtig durch die BNetzA ausgestellt werden
    • Funkamateur muss alle notwendigen Unterlagen und Informationen für die Berechnung bereitstellen
    * Lageplan * Bauzeichnung mit Montageort der Antennen * Informationen zum Abstrahlverhalten von allen Antennen

    Verpflichtend ist eine Standortbescheinigung, wenn sich am Standort der vorgesehenen ortsfesten Amateurfunkstelle bereits ortsfeste Funkanlagen befinden, die selbst eine Standortbescheinigung benötigen.

    Baurecht und Haftung

    1) Kurzbeschreibung: Metallmast auf einem Dach mit mehreren Antennen.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt einen Antennenmast, der auf einem Hausdach installiert ist. Unten befindet sich eine große Kurzwellen-Richtantenne mit zwei Elementen, darüber eine kleinere 2-Element-Antenne für VHF und darüber eine UHF-Richtantenne mit mehreren Elementen. An der Spitze ist eine vertikale Rundstrahlantenne für UKW montiert.">
    Abbildung N-8.21.1: Antennenanlage für KW, VHF und UHF auf einem Hausdach
  • * Baurechtliche Bestimmungen des Bundeslandes * Höhe, Abstände zu Nachbargrundstücken, Windlast, etc. * Es haftet der Eigentümer oder Betreiber der Antennenanlage

    Energieleitungen

    1) Kurzbeschreibung: Auf einem Hausdach montierter Dachständer, von dem mehrere Freileitungen wegführen.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt das Dach eines Hauses mit einem metallischen Dachständer mit zwei Querträgern, auf denen mehrere Isolatoren montiert sind. Mehrere Freileitungen gehen von dem Mast ab.">
    Abbildung N-8.22.1: Dachständer
  • * Antenne freihalten von Energieleitungen * Bei Beschädigung der Antenne dürfen keine Teile und Leitungen die Energieversorungsleitungen berühren

    Wenn eine Antenne eine Energieversorgungsleitung berührt, besteht akute Gefahr von lebensgefährlichen Stromschlägen!

    Blitzschutz

    • Antennen sind durch direkte Blitzeinschläge gefährdet
    • Schutzmaßnahmen nach anerkannten Regeln der Technik ergreifen
    • Es gibt vom VDE die Norm VDE 0185-305

    Arbeiten an einem Blitzschutzsystem sollten ausschließlich durch Blitzschutzfachkräfte vorgenommen werden, die über eine entsprechende Ausbildung verfügen!

    Potentialausgleich

    • Durch Potentialausgleich wird eine gefährliche Berührungsspannung zwischen den Geräten vermieden
    • Mittels Erdung werden unerwünschte elektrische Ströme vom Gehäuse in die Erde abgeleitet
    • Geräte mittels kurzer Leitungen zusammenführen
    • Mit Haupterdungsschiene des Gebäudes verbinden
    • VDE 0855-300 für Erdung von Funkanlagen
    1) Kurzbeschreibung: Zwei Fotos mit den Rückseiten zweier Funkgeräte mit diversen Anschlüssen; gelbe Pfeile markieren jeweils eine als GND beschriftete Masse-Schraube.
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  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung besteht aus zwei Fotos mit den Rückseiten von Funkgeräten. Im oberen Foto ist eine schwarze Rückwand mit Kühlrippen links zu sehen. Rechts oben zeigt ein gelber Pfeil auf eine silberne Schraube mit gelber Beschriftung „GND“. Im unteren Foto ist die silbergraue Rückseite eines weiteren Geräts abgebildet. Links befindet sich eine durch einen gelben Pfeil mit „GND“ markierte Schraube.">
    Abbildung N-8.24.1: Schraubanschluss Ground (GND) am TRX
  • Der Anschluss von Potentialausgleich und Erdung sollte nur vorgenommen werden, wenn man genau weiß, was man tut. Im Zweifel sollte man sich von einem erfahreneren Funkamateur oder einer Elektrofachkraft helfen lassen.

    Weiterlernen

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