Antennen und Übertragungsleitungen

Gesamtkurs E

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Antennen

* Gibt elektrische Schwingungen als Funkwellen ab * Funkwellen breiten sich in der Ferne aus
* Nimmt beim Empfang Funkwellen auf * Leitet sie als elektrische Schwingungen über das Antennenkabel zum Funkgerät

Dipol-Antenne

* In der Praxis wird häufig der Halbwellendipol verwendet * Ist eine halbe Wellenlänge lang
Beispiel: * Wellenlänge von $10 m$ * halbe Wellenlänge $5 m$ * Jedes Teilstück des Dipols $2,5 m$

Dipol-Antenne auf die gewünschte Frequenz bringen durch gleichmäßiges Kürzen oder Verlängern

  • Zu hohe Resonanzfrequenz: Beide Seiten gleichmäßig verlängern
  • Zu niedrige Resonanzfrequenz: Beide Seiten gleichmäßig verkürzen

Yagi-Uda-Antenne

1) Kurzbeschreibung: Schematische Strichzeichnung mit einem vertikalen Stab in der Mitte, einem horizontal montierten Trägerstab und sieben parallel zueinander angeordneten, unterschiedlich langen Querelementen. Vom Trägerstab führt ein Leiter zum zweitlängsten Querelement.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt eine Antenne mit einem vertikalen Stab in der Mitte, auf dem ein horizontaler Trägerstab montiert ist. Dieser Trägerstab trägt sieben parallel zueinander angeordnete, unterschiedlich lange Querelemente. Vom Trägerstab führt ein Leiter zum zweitlängsten Querelement. Es sind keine Text- oder Achsenbeschriftungen, Zahlen, Pfeile oder Maßangaben vorhanden.">
    Abbildung NE-19.3.1: Yagi-Uda-Antenne mit Einspeisung am Dipol am vorletzten Element
  • * Vor und hinter dem Dipol werden leitende Stäbe geschickt angeordnet * Bündelt Funkwellen in eine bestimmte Richtung

    Rundstrahlantennen

    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung eines Koaxialkabels, dessen Außenleiter mit Masse und dessen Innenleiter mit einem vertikalen Strahler verbunden ist.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Im linken Teil der Darstellung befindet sich ein horizontales Koaxialkabel, dessen Außenleiter mit Masse verbunden ist. Der Innenleiter des Koaxialkabels führt zunächst aus dem Kabel nach rechts heraus und ist mit dem Fußpunkt eines vertikalen Strahlers verbunden. Koaxialkabel und Strahler sind entsprechend beschriftet.">
    Abbildung NE-19.4.1: Marconi-Antenne
  • Erdung kann durch *Radials* ersetzt werden, die eine *Groundplane* bilden

    Endgespeiste Antennen (End-Fed)

    1) Kurzbeschreibung: Schaltbild mit einem rechteckigen Bauteil „Anpassglied“, das nach unten geerdet ist und nach oben zu einem horizontalen Leiter führt, dessen Länge mit „λ/2“ markiert ist.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Links führt ein Anschluss mit einem Symbol aus einem kleinen Kreis und einem umgebenden größeren, fast geschlossenen Kreis nach rechts in einen Block mit der Aufschrift „Anpassglied“. Vom unteren Rand des Blocks geht ein Leiter nach unten zu einem Erdungssymbol. Vom oberen Rand des Blocks führt ein vertikaler Leiter nach oben zu einem Verbindungsknoten (schwarzer Punkt). Von dort verläuft ein horizontaler Leiter nach rechts und endet offen. Oberhalb dieser Leiters ist ein beidseitiger Pfeil über die gesamte Länge eingezeichnet, in der Mitte mit „λ/2“ beschriftet.">
    Abbildung NE-19.5.1: Schaltbild einer endgespeisten Antenne
  • * Statt in der Mitte das Antennenkabel an einem Ende des Dipols anschließen * Häufige Bauform: Endgespeister Halbwellendipol * Ist der Draht einer endgespeisten Antenne länger als die Wellenlänge: Langdraht-Antenne

    Polarisation

    • Polarisation kann vertikal oder horizontal sein
    • Lässt sich bei den meisten Antennen leicht erkennen
    • Auf VHF und höher sollten alle die gleiche Polarisation verwenden
    * *Zirkular* polarisiert * Drehende Funkwellen mit besonderer Antennenbauform * Unterscheidung in "linkszirkular" und "rechtszirkular" polarisiert

    Polarisation II

    • In Hauptstrahlrichtung
    • In Bezug zur Erdoberfläche
    • Die Polarisationsrichtung kann nicht immer an der Bauform der Antenne erkannt werden
    * Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an * Breitet sich das E-Feld horizontal aus, wird von horizontaler Polarisation gesprochen * Ist von Bauform der Antenne abhängig
    1) Kurzbeschreibung: Perspektivische Darstellung von sinusförmigen Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten vertikalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten horizontalen Ebene über dem Erdboden. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“ an, die parallel zum Erdboden verläuft.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt sinusförmige Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten vertikalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten horizontalen Ebene über dem Erdboden. In regelmäßigen Abständen eingezeichnete Pfeile zeigen die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“, die parallel zum Erdboden verläuft. In Bezug auf die Position auf der Grundlinie „S“ korrelieren die Maxima in der horizontalen Ebene (mit „E“ bezeichnet) mit den Maxima in der vertikalen Ebene (mit „H“ bezeichnet).">
    Abbildung NE-19.7.1: Horizontale Polarisation in einem Feld
  • * Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an * Breitet sich das E-Feld vertikal aus, wird von vertikaler Polarisation gesprochen * Ist von Bauform der Antenne abhängig
    1) Kurzbeschreibung: Perspektivische Darstellung von sinusförmigen Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten horizontalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten vertikalen Ebene über dem Erdboden. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“ an, die parallel zum Erdboden verläuft.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt sinusförmige Feldlinien in einer gestrichelt dargestellten horizontalen und einer mit durchgezogenen Linien dargestellten vertikalen Ebene über dem Erdboden. In regelmäßigen Abständen eingezeichnete Pfeile zeigen die jeweilige Auslenkung von einer nach rechts gerichteten Grundlinie „S“, die parallel zum Erdboden verläuft. In Bezug auf die Position auf der Grundlinie „S“ korrelieren die Maxima in der vertikalen Ebene (mit „E“ bezeichnet) mit den Maxima in der horizontalen Ebene (mit „H“ bezeichnet).">
    Abbildung NE-19.7.1: Vertikale Polarisation in einem Feld
  • * Die Lage des E-Feldes gibt die Polarisation an * Breitet sich das E-Feld zirkular aus, wird von zirkularer Polarisation gesprochen * Es ist rechts- und linksdrehend möglich * Ist von Bauform der Antenne abhängig
    1) Kurzbeschreibung: Perspektivische Darstellung von zwei spiralförmigen Feldlinien, die in gleichmäßigem Abstand zueinander um eine nach rechts gerichtete, parallel zum Erdboden verlaufende Grundlinie „S“ verlaufen. Eine der Feldlinien ist mit einer durchgezogenen Linie dargestellt, die andere um 90° versetzt in gestrichelter Form. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von der Grundlinie „S“ an.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt zwei spiralförmige Feldlinien, die in gleichmäßigem Abstand zueinander um eine nach rechts gerichtete Grundlinie „S“ verlaufen. Eine der Feldlinien ist mit einer durchgezogenen Linie dargestellt, die andere um 90° versetzt in gestrichelter Form. Pfeile in regelmäßigen Abständen deuten die jeweilige Auslenkung von der Grundlinie „S“ an, die parallel zum Erdboden verläuft. Die Auslenkung in der horizontalen Ebene ist mit „E“ beschriftet, die in der vertikalen Ebene mit „H“.">
    Abbildung NE-19.7.1: Zirkulare Polarisation in einem Feld
  • Antennenformen II

    • Mittengespeiste Dipole sind symmetrische Antennen
    • Weist an beiden Polen (z.B. den Einspeisepunkten) bis auf das Vorzeichen die gleiche Spannung gegenüber Erde auf
    • Bei Dipolen und darauf basierenden Yagi-Uda-Antennen der Fall
    • Die Groundplane-Antenne ist unsymmetrisch, da sie am Anschlusspunkt der Radiale Erdpotential hat
    • Draht von insgesamt etwa einer Wellenlänge
    • In Form eines Kreises, Quadrats, Dreiecks, …
    • Beliebt: Delta-Loop-Antenne in Form eines Delta (Δ), da nur ein Mast benötigt wird
    • Magnetische Ringantenne, da Abstrahlung im Nahfeld über das Magnetfeld erfolgt
    • Ca. $\frac{\lambda}{10}$ Umfang
    • Wirkungsgrad bei $1-10 %$ im Sendebetrieb
    • Weniger Störungen bei elektrisch leitfähigen oder dämpfenden Gegenständen im Nahfeld
    • Speisung vom Ende her
    • Länge häufig $\frac{\lambda}{2}$
    • Benötigt eine höhere Spannung
    * Verwendung eines Anpassglieds (Transformator) * Oft verwendet: Fuchskreis
    1) Kurzbeschreibung: Schaltplan in rechteckiger Leitungsführung; von links ein mit „50–75 Ω“ beschriftetes Koaxialkabel: der innere Leiter ist über eine vertikale Spule (zwei nach rechts gerichtete Halbbögen) mit Masse verbunden, der äußere Leiter ist direkt mit Masse verbunden; unteres Ende der Spule nach rechts mit einem Parallelschwingkreis aus Spule und Drehkondensator verbunden; oberes Ende des Parallelschwingkreises verbunden mit einem horizontalen Leiter.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Der Schaltplan enthält einen rechteckigen Schaltkreis aus geraden Leitern. Von links ist ein Koaxialkabel eingezeichnet, beschriftet mit „50–75 Ω“. Dessen innerer Leiter ist über eine vertikale Spule (zwei nach rechts gerichtete Halbbögen) mit Masse verbunden, der äußere Leiter ist direkt mit Masse verbunden. Das untere Ende der Spule ist nach rechts mit einem Parallelschwingkreis aus vertikaler Spule (vier nach links gerichtete Halbbögen, parallel zur ersten Spule eingezeichnet) und Drehkondensator (zwei horizontale Striche mit einem nach oben rechts zeigenden Pfeil) verbunden. Das obere Ende des Parallelschwingkreises führt zu einem etwas dicker eingezeichneten, horizontalen Leiter mit einem Anschlusspunkt am Ende.">
    Abbildung NE-19.8.1: Schematische Darstellung einer Fuchs-Antenne mit Fuchskreis
    • Darstellung als Strahlungsdiagramm
    • Für eine Ebene wird in jede Richtung der Gewinn bzw. Feldstärke oder Strahlungsleistung aufgetragen
    • Je weiter der Graphenverlauf vom Mittelpunkt entfernt ist, umso größer der Gewinn bzw. umso höher die Feldstärke und Strahlungsleistung im Fernfeld
    • Oft wird Antenne mit darin dargestellt
    * Strahlt rechtwinklig vom Draht ab * In einer Ebene betrachtet ergeben sich Keulen neben dem Dipol * Ein vertikaler Dipol strahlt rund herum ab
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<p>Zwei gleich große, sich berührende Kreise sind dargestellt, die symmetrisch um eine vertikale Linie angeordnet sind. Die vertikale Linie verläuft durch den Berührungspunkt der beiden Kreise und erstreckt sich sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kreise.">
<figcaption>Abbildung NE-19.8.1: Strahlungsdiagramm eines Dipols</figcaption></p>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section></section>
<section><ul>
<li>Ein vertikal montierter Halbwellendipol hat eine flache Abstrahlung</li>
<li>Beliebt im DX-Betrieb oder Kontakten über Direkt- oder Bodenwelle</li>
</ul>
</section>
<section></section>
<section><ul>
<li>Gegen Erde oder Fahrzeugkarosserie erregte 5/8$\lambda$-Antenne</li>
<li>Spezialfall einer Vertikalantenne</li>
<li>Die Länge ist so gewählt, damit sich ein optimaler Gewinn ergibt</li>
</ul>
</section>
<section></section>
<section><div class= * Strahlt rechtwinklig zum Strahler ab * Strahlungsdiagramm wird von oben betrachtet * Nahezu ein Rundstrahler, bis auf den Bereich der Radiale
    1) Kurzbeschreibung: Antennendiagramm bestehend aus drei geraden Linien im Winkel von 120° zueinander und einer nahezu kreisförmigen Kontur mit Einbuchtungen an den Schnittstellen mit den geraden Linien.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit drei geraden Linien, die im Winkel vom 120° zueinander stehen. Ein nahezuförmiger Kreis mit Einbuchtungen an den Schnittstellen mit den geraden Linien umschließt die Anordnung.">
    Abbildung NE-19.8.1: Strahlungsdiagramm einer Groundplane-Antenne von oben betrachtet
  • * Gewinn ist in eine Richtung deutlich höher als in andere Richtungen
    1) Kurzbeschreibung: Antennendiagramm bestehend aus einer vertikalen Linie und zwei verschieden große Schlaufen beiderseits dieser Linie.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit einer kurzen vertikalen Linie. Beiderseits sind zusammenhängende, geschlossene Konturen in Form von Schlaufen eingezeichnet. Auf der linken Seite der vertikalen Linie gibt es eine kleine Schlaufe, rechts davon eine große Schlaufe. Beide Schlaufen verjüngen sich zu einem gemeinsamen Punkt auf der vertikalen Linie. Es gibt keine Beschriftungen oder Maße.">
    Abbildung NE-19.8.1: Strahlungsdiagramm einer Richtantenne
  • * Nur für hohe Frequenzen geeignet * Im Kurzwellenbereich unüblich, da sie unhandliche Größen erreichen würden
    * Hornstrahler * Parabolantennen * Patchantennen auf Leiterplatten * Sperrtopfantenne
    • Die Windom-Antenne ist eine Mehrbandantenne, die aufgrund zwei unterschiedlich langer Schenkel eine Anpassung für mehrere Frequenzen erlaubt
    • Die W3DZZ-Antenne ist ein Dipol für $40 m$ und $80 m$, deren Enden sich durch Sperrkreise bei $40 m$ verkürzen

    Antennenlänge und -resonanz

    • Jedoch ist dann deren Wellenwiderstand anders
    • Dieser Wellenwiderstand muss an die Speiseleitung angepasst werden, z.B. durch einen Balun

    Anstatt direkt die ungefähre Wellenlänge des $10 m$-Bands zu verwenden, wird hier erst die angegebene Frequenz in die exakte Wellenlänge umgerechnet.

    $\begin{split} l &= \frac{5}{8}\lambda\ &= \frac{5}{8} \cdot \frac{300 Mm/s}{28,5 MHz}\ &\approx \frac{5}{8} \cdot 10,53 m\ &\approx 6,58 m\ \end{split}$

    * Ein Draht einer Wellenlänge wird an den Enden zur Länge eines Halbwellen-Dipols umgebogen * Die Einspeisung ist immer noch in der Mitte
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<p>Eine einfache Schleifen-Antenne mit einem horizontalen, ovalen Design. Zwei parallele Drähte verlaufen horizontal und enden jeweils in einer Rundung. An einer Stelle gibt es einen kleinen Abstand, der zwei Linien trennt.">
<figcaption>Abbildung NE-19.9.1: Ein Faltdipol</figcaption></p>
</figure>
</div>
<aside class= * Weniger Strom durch den Leiter, aber eine höhere Impedanz an der Einspeisung * Mehr dazu etwas später bei Fußpunktimpedanz

    Verkürzungsfaktor I

    Wellenausbreitung in Luft und Vakuum: $\lambda = \dfrac{c}{f}$

    * Leitungen und Antennendrähte benötigen einen Korrekturfaktor * Den *Verkürzungsfaktor* $k_\mathrm{v}$ * In etwa $95 %$ zur Vakuumausbreitung * $\lambda_\mathrm{Leitung} = k_\mathrm{v} \cdot \dfrac{c}{f}$
    • Bei Drahtantennen sind diese für Resonanz um ca. $5 %$ zu kürzen

    Fußpunktimpedanz I

    • Speiseimpedanz $73,1 Ω$
    • Im Freiraum, also bei einer Aufbauhöhe von min. einer Wellenlänge
    • Recht nahe bei $50 Ω$
    • Bei geringerer Aufbauhöhe kommt es zu Wechselwirkungen mit dem Boden
    • Speiseimpedanz ca. $40 Ω$ bis $90 Ω$
    • Antennenabschnitte sind teilweise parallel geführt
    • Verdoppelt die Spannung
    • Halbiert den Strom
    • $R = \frac{2 \cdot U}{\frac{I}{2}} = 4 \cdot \frac{U}{I}$
    • Speiseimpedanz vervierfacht sich: ca. $240 Ω$ bis $300 Ω$
    • Ein Dipolschenkel entfällt und wird durch eine Erde mit möglichst geringem Widerstand ersetzt
    • Hälfte eines Dipols im Freiraum
    • $\rightarrow$ Speisewiderstand: $\dfrac{73,1 Ω}{2} \approx 37 Ω$
    • Radiale um $45 °$ nach unten abwinkeln ergibt zusätzliche Abstrahlung
    • $\rightarrow$ Speisewiderstand: $50 Ω$

    Yagi-Uda Antenne II

    * Einspeisung an *Strahler* ausgeführt als Dipol oder Faltdipol * Welle trifft auf längeren *Reflektor* und kürzeren *Direktor* * Es kann auch mehrere Direktoren geben
    1) Kurzbeschreibung: Elemente einer Richtantenne, dargestellt als drei horizontale Linien.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Dargestellt sind die drei Elemente einer Richtantenne. Oben gibt es eine lange, horizontale Linie, darunter eine etwas kürzere Linie, die an ihren Enden schleifenförmig nach unten zurückgebogen ist. An den Endpunkten der Schleife befindet sich jeweils ein durch einen kleinen Kreis dargestellter Anschlusspunkt. Die dritte horizontale Linie ist kürzer als die beiden oberen Linien. Am rechten Bildrand sind die Elemente von oben nach unten mit „1“, „2“ und „3“ bezeichnet.">
    Abbildung NE-19.12.1: Die Elemente einer Yagi-Uda-Antenne: 1 Reflektor, 2 Strahler, 3 Direktor
    • Reflektor und Direktor schwingen ohne elektrische Verbindung zum Strahler zu haben
    • Haben auch keine Antenneneinspeisung
    • Nehmen dennoch Energie auf und geben sie wieder ab
    * Zwischen Strahler und Elementen gibt es eine räumliche und zeitliche Phasenverschiebung * Durch die Überlagerung der Abstrahlung entsteht eine Richtwirkung * *Destruktive Interferenz*: Wellen löschen sich aus * *Konstruktive Interferenz*: Wellen verstärken sich

    Phase:

    90 °

    * Große Hauptkeule in Richtung der Direktoren * Kleine Nebenkeulen und insbesondere Rückkeule
    1) Kurzbeschreibung: Antennendiagramm bestehend aus einer horizontalen Linie über das ganze Bild hinweg und zwei verschieden großen Schleifen ober- und unterhalb dieser Linie.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt ein Antennendiagramm mit einer langen horizontalen Linie über das ganze Bild hinweg. Entlang dieser Linie gibt es eine Kontur bestehend aus einer kleinen (links) und einer großen (rechts) ovalen Schleife. Beide Schleifen verjüngen sich im linken Teil der Abbildung zu einem gemeinsamen Punkt auf der horizontalen Linie. Es gibt keine Beschriftungen oder Maße.">
    Abbildung NE-19.12.1: Strahlungsdiagramm einer Yagi-Uda-Antenne
  • Parabolspiegel I

    • Frequenzen zwischen $1 GHz$ und $300 GHz$
    • Wellenlänge von Millimetern bis wenigen Dezimetern
    • Können von Metallen reflektiert werden
    * Parabolisch geformte Metalloberfläche oder engmaschiges Gitter * Parallel einfallende Wellen werden auf einem Punkt vor dem Spiegel gebündelt
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<p>Kurzfassung: Schematische Darstellung einer Parabol-Schüsselantenne mit speisender Antenne nahe der Mitte, parallelen orangefarbenen Wellenfronten von rechts und einem per Kabel angeschlossenen Messgerät rechts unten.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links ist ein großer schwarzer Halbkreis mit vielen kurzen, nach außen zeigenden Strichmarken entlang des Randes; die Schüsselöffnung zeigt nach rechts. Im rechten, offenen Bereich verlaufen mehrere gleichmäßig verteilte, waagerechte orangefarbene Linien von rechts nach links. In der Nähe der Mitte der Schüssel ist ein kleines, schwarzes, nach unten zeigendes Dreieck (Antennensymbol) an einer kurzen senkrechten Leitung dargestellt. Von diesem Punkt führen mehrere orangefarbene Geraden fächerförmig zur gekrümmten linken Innenfläche und treffen dort auf verschiedene Stellen des Randes; zusätzlich verlaufen die waagerechten orangefarbenen Linien durch die Öffnung bis zur linken Innenfläche. Vom Antennensymbol geht eine schwarze Leitung nach unten, verläuft rechtwinklig nach rechts und endet in einem rechteckigen Gerät unten rechts. Dieses Gerät hat einen Rahmen, links zwei kleine runde Tasten übereinander, mittig ein rechteckiges Display/Feld und rechts einen großen runden Drehknopf mit einem kleinen Punkt im Inneren sowie daneben einen kleinen runden Indikator. Es sind keine Textbeschriftungen vorhanden.">
<figcaption>Abbildung NE-19.13.1: Funktionsweise eines Parabolspiegels</figcaption></p>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section><ul>
<li>Durch die Welleneigenschaften kommt es zu Beugungseffekten</li>
<li>Bündelung kommt nicht genau in einem Punkt zustande</li>
<li>Abweichung kann durch Größe der Schüssel kompensiert werden</li>
<li>Gewinn wird dadurch erhöht</li>
<li>Optimal: Einige Wellenlängen oder mehr</li>
</ul>
</section>
            </section>
                    <section>
                <section data-background-color=

    Strom- und Spannungsspeisung I

    • Eine Antenne wird mit Spannung und Strom gespeist
    • Deren Verhältnis zueinander ergibt den Speisewiderstand
    • Für Leistung müssen immer Spannung und Strom vorhanden sein
    • Wäre eines von beiden 0, erfolgt keine Leistungsabgabe
    • Speisewiderstand hängt vom Ort der Einspeisung ab
    • Hoher Strom bei vergleichsweise geringer Spannung am Speisepunkt
    • Niedriger Speisewiderstand
    • ca. $36-100 Ω$
    • Niederohmiges Verhalten
    • Hohe Spannung bei vergleichsweise geringem Strom am Speisepunkt
    • Hoher Speisewiderstand
    • ca. $1500-4000 Ω$
    • Hochohmiges Verhalten
    • Ladungsträger schwingen hin und her
    • In der Mitte werden besonders viele Ladungsträger bewegt $\rightarrow$ Strombauch
    • An den Enden entstehen besonders hohe Spannungen $\rightarrow$ Spannungsbauch
    • Wenige Ladungsträger $\rightarrow$ Stromknoten
    • Keine Spannung $\rightarrow$ Spannungsknoten
    • Strombauch in der Mitte
    • Spannungsbauch an den Enden
    • Stromknoten an den Enden
    • Spannungsknoten in der Mitte
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<ol>
<li>
<p>Kurzfassung: Symmetrische Grafik mit einer roten Kurve „I“ und einer blauen Kurve „U“ über einer horizontalen Strecke mit Beschriftung „λ/2“, dazu drei orangefarbene Vertikallinien mit markierten Punkten und schwarzen, rechtwinkligen Linienformen.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Auf weißem Hintergrund verlaufen links, mittig und rechts je eine orangefarbene senkrechte Linie; an ihnen sitzen kleine schwarze Punkte: links oben und unten, in der Mitte oben und auf halber Höhe, rechts oben und auf mittlerer Höhe. Oben links und rechts führen von den äußeren Vertikalen waagerechte schwarze Linien nach innen; nahe der Mitte enden sie jeweils in kurzen, nach unten gerichteten schwarzen Stummeln, sodass zwischen den beiden Stummeln eine schmale Lücke bleibt. Unten führen von einer zentralen Lücke aus zwei waagerechte schwarze Linien nach links bzw. rechts; an ihren inneren Enden ragen kurze Stummel nach oben. Eine rote, glatte Kurve mit der Beschriftung „I“ (kursiv, rot) startet am linken oberen Punkt, wölbt sich bogenförmig nach oben mit einem Maximum am oberen Punkt der mittleren Vertikalen und fällt zum rechten oberen Punkt ab. Eine blaue, glatte Kurve mit der Beschriftung „U“ (kursiv, blau) beginnt nahe dem unteren linken Punkt, steigt gleichmäßig an, passiert die Mitte (dort liegt ein markierter Punkt auf der mittleren Vertikalen) und verläuft weiter ansteigend bis ungefähr zur mittleren Höhe am rechten Rand, wo ein weiterer Punkt markiert ist. Unterhalb der gesamten Zeichnung befindet sich ein langer, beidseitig Pfeile tragender schwarzer Doppelpfeil; in seiner Mitte steht die Beschriftung „λ/2“."></p>
 <figcaption>Abbildung NE-19.14.1: Halbwellendipol mit Spannungs- und Stromverteilung</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
</section>
<section></section>
<section></section>
<section><div class= * Spannungsgespeiste Antenne * Hoher Speisewiderstand
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<ol>
<li>
<p>Kurzzusammenfassung: Ein Schaltbild mit Quelle, einem Block „Anpassglied“, einer waagerechten Leitung und einer darüber eingezeichneten blauen sinusförmigen Kurve, dazu eine Längenangabe „λ/2“.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links ist ein kreisförmiges Quell-Symbol, verbunden mit einem rechteckigen Block mit der Beschriftung „Anpassglied“, der nach unten mit einem Erdungssymbol verbunden ist. Vom rechten Rand des Blocks führt eine durchgehende, waagerechte, schwarze Leitung nach rechts. Oberhalb der Leitung steht eine beidseitige Pfeillinie (Doppelpfeil) mit der mittigen Aufschrift „λ/2“. Entlang der waagerechten Leitung ist eine hellblaue, sinusförmige Kurve eingezeichnet, die links unterhalb der Leitung beginnt, ansteigt, die Leitung im rechten Drittel ungefähr kreuzt und am rechten Rand oberhalb der Leitung endet; in der Nähe dieser Kurve steht kursiv der Buchstabe „U“. Es sind keine Achsen, Skalen oder weiteren Beschriftungen vorhanden."></p>
 <figcaption>Abbildung NE-19.14.1: Halbwellendipol Endgespeist</figcaption>
</li>
</ol>
</figure>
</div>
</section>
            </section>
                    <section>
                <section data-background-color=

    Antennengewinn in dBi und dBd

    • Isotropstrahler: Hypothetische Antenne, die in alle Richtungen gleich stark abstrahlt
    • Eine reale Antenne weist eine Richtwirkung auf
    • In bestimmten Richtungen stärker als der Isotropstrahler
    • In bestimmten Richtungen schwächer als der Isotropstrahler
    • Die Hauptstrahlrichtung ist die Richtung mit dem maximalen Antennengewinn
    • Gewinn in eine Richtung gegenüber dem Isotropstrahler
    • Kann in $dB$ angegeben werden
    • Bei Bezug auf den Isotropstrahler wird $dBi$ verwendet
    • Ein Halbwellendipol strahlt senkrecht zum Leiter um $2,15 dB$ stärker ab als ein Isotropstrahler
    • Der Gewinn beträgt $2,15 dBi$
    • Bei anderen Antennen ist der Gewinn gegenüber einem Halbwellendipol interessant
    • Bei Bezug auf den Halbwellendipol wird $dBd$ verwendet
    • Ein Halbwellendipol hat in Hauptstrahlrichtung einen Gewinn von $0 dBd$ und $2,15 dBi$

    Standortwahl

    • Insbesondere in der eigenen Wohnung und der der Nachbarn
    • Wechselwirkungen können auch den eigenen Funkempfang stören
    • Und im Sendebetrieb die Funktionsweise des Geräts stören
    • $\rightarrow$ Antenne möglichst im Außenbereich anbringen
    • Am besten rechtwinklig vom Haus wegführen
    • Hauptstrahlrichtung zeigt nicht auf das Gebäude und das der Nachbarn
    • Weniger Störungen durch Einkopplung in die Leitungen im Haus
    • Am besten so hoch und so weit weg wie möglich
    • Feldstärke in Hauptstrahlrichtung nimmt mit der Entfernung ab

    Einbau Kfz

    1) Kurzbeschreibung: Bedienteil eines VHF/UHF-Funkgerätes in der Mittelkonsole eines PKWs.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt die Einbaustelle des Bedienteils eines VHF/UHF-Funkgerätes in der Mittelkonsole eines PKWs.">
    Abbildung NE-19.17.1: Einbau des Bedienteils eines VHF/UHF-Funkgerätes in die Mittelkonsole eines PKW
  • * Wähend der Fahrt mit anderen Funkamateuren unterhalten * Tipps oder Verkehrsinformationen mitbekommen * Benutzung nur mit Freisprecheinrichtung
    1) Kurzbeschreibung: Kurze Stabantenne mit Magnetfuß auf einem Autodach.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt eine kurze Stabantenne mit Magnetfuß und Anschlusskabel, montiert in der Mitte eines Autodaches.">
    Abbildung NE-19.17.1: Magnetfußantenne auf Fahrzeugdach
  • * Groundplane-Antenne mit Fahrzeugdach als Gegenelement
    * Möglichst mittig auf dem metallischen Fahrzeugdach * Vorgaben des Fahrzeugherstellers beachten * Leitungen so kurz wie möglich und entfernt von anderen Fahrzeugleitungen
    1) Kurzbeschreibung: Bündel roter und schwarzer Kabel mit zwei Inline-Sicherungen, von denen eine geöffnet ist und eine gelbe 20‑A‑Flachsicherung zeigt.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt mehrere rote und schwarze Leitungen, die zu einem Bündel zusammengefasst und mit einem schwarzen Kabelbinder fixiert sind. Am rechten Bildrand sind zwei schwarze Sicherungshalter zu sehen. Einer ist aufgeklappt und gibt den Blick auf eine gelbe Flachstecksicherung mit der weißen Aufschrift „20“ frei, der andere Halter ist geschlossen.">
    Abbildung NE-19.17.1: Stromkabel mit Sicherungshalter
  • * Bordnetzspannung von $12 V$ oder $24 V$ scheint ungefährlich * Hohe Ströme sind möglich * Bei Kurzschluss sind Lichtbogen, Kabelbrand oder Fahrzeugbrand möglich * Sicherung des richtigen Werts für das Funkgerät verbauen

    Übertragungsleitungen

    1) Kurzbeschreibung: Abisoliertes Koaxialkabel mit Innenleiter aus Kupfer, durchsichtigem Isolator, freigelegter Kupferabschirmung und schwarzem Außenmantel.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein abisoliertes Koaxialkabelende mit einem Innenleiter aus Kupfer, einem durchsichtigen Isolator, einer freigelegten Kupferabschirmung und einem schwarzen Außenmantel.">
    Abbildung NE-19.18.1: Koaxialkabel im Detail
  • * Am weitesten verbreitet * Voneinander isolierter Innen- und Außenleiter * Umgeben von Schutzmantel * Unterschiedliche Ausführungen möglich
    1) Kurzbeschreibung: Foto mit fünf Koaxialkabeln in unterschiedlichen Bauformen mit abisolierten Enden, jeweils beschriftet.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt fünf Koaxialkabel in unterschiedlichen Bauformen, vier davon mit jeweils abisolierten Enden. Links ist ein Kabel aus PE-Schaum und Massivschirm mit einem Durchmesser von 16,4 mm zu sehen. Daneben liegt ein Kabel vom Typ RG213 aus Voll-PE mit einem Durchmesser von 10,3 mm. Es folgt ein dünnes Kabel des Typs RG223 ohne weitere Erklärung. Weiter rechts ist ein ebenfalls dünnes Kabel vom Typ RG58 aus Voll-PE mit einem Durchmesser von 4,95 mm und mit montiertem PL-Stecker am Ende abgebildet. Ganz rechts liegt ein sehr dünnes RG174-Kabel aus Voll-PE mit einem Durchmesser von 2,8 mm.">
    Abbildung NE-19.18.1: Beispiele gebräuchlicher Koaxialkabel
    • Im Koaxialkabel entsteht Verlust durch Umsetzung von Sendeleistung in Wärme
    • Der Verlust wird Kabeldämpfung genannt
    • Messung in Dezibel ($dB$) je $100 m$
    • Verluste steigen mit zunehmender Länge und Frequenz
    * Wird in Ohm ($Ω$) angegeben * Eigenschaft der Leitung, wie den Aufbau (z.B. Abstand zwischen Innen- und Außenleiter) * Länge hat keine Auswirkung
    * Antennenanschluss von Amateurfunkgeräten: $50 Ω$ * Koaxialkabel im Amateurfunk: $50 Ω$ * Fernsehtechnik: $75 Ω$ * Selten sind $60 Ω$ anzufinden

    Übertragungsleitungen II

    • Unabhängig von der Länge der Leitung
    • Unabhängig von den an die Leitung angeschlossenen Geräten
    • Abhängig vom Querschnittsaufbau (Leiter, ggf. Dielektrikum)
    • Im Bereich der Hochfrequenz ist der Wellenwiderstand weitgehend konstant
    * Paralleldraht-Speiseleitung * Koaxialkabel
    * Das Koaxialkabel vermeidet unerwünschte Abstrahlung * Unerwünschte Abstrahlungen können durch *Mantelwellen* auftreten * Mantelwellen lassen sich durch Mantelwellensperren unterdrücken
    • Kabel, die direkt neben Koaxialkabel verlegt werden, können Einkopplungen erfahren
    • Dadurch gelangt Hochfrequenz beispielsweise ins Stromnetz
    • Und Leistung zur Antenne geht verloren
    1) Kurzbeschreibung: Abisoliertes Koaxialkabel mit Innenleiter aus Kupfer, durchsichtigem Isolator, freigelegter Kupferabschirmung und schwarzem Außenmantel.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein abisoliertes Koaxialkabelende mit einem Innenleiter aus Kupfer, einem durchsichtigen Isolator, einer freigelegten Kupferabschirmung und einem schwarzen Außenmantel.">
    Abbildung NE-19.19.1: Geöffnetes Koaxialkabel aus Mantel, Schirmung, Dielektrikum und Innenleiter
  • * Wie bei Antennen, ist eine Speiseleitung unsymmetrisch, wenn unterschiedliche Spannungen anliegen * Beim Koaxialkabel sind die beiden Leiter unterschiedlich geformt * Der Schirm weist gegenüber der Erde keine Spannung auf
    • Im Koaxialkabel treten im Dielektrikum Verluste auf
    • Es kann bei hohen Spannungen zu einem Durchschlag kommen
    1) Kurzbeschreibung: N-Einbaubuchse (links) und N-Stecker (rechts).
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt links eine N-Einbaubuchse mit Außengewinde und rechts den zugehörigen N-Stecker mit einer gerändelten Hülse mit Innengewinde und einem Mittelstift im Inneren, umgeben von einem geschlitzten Zylinder und einem orangefarbenen Isolator.">
    Abbildung NE-19.19.1: N-Buchse und N-Stecker
  • * *N-Stecker*: für niedrige und hohe Frequenz und hohe Leistung * *BNC-Stecker*: für niedrige und hohe Frequenz und geringe Leistung * *SMA-Stecker*: für hohe Frequenz und geringe Leistung * *UHF/PL-Stecker*: für niedrige Frequenz und hohe Leistung

    Koaxialsteckverbinder

    • Bestehen aus Innen- und Außenleiter
    • Außengehäuse mit Außenleiter verbunden
    • Innenleiter mit Kontaktstift oder Kontaktöffnung verbunden
    • Verbindung durch Löten oder Crimpen
    * *Stecker*: Kontaktstift nach außen * *Kupplung*: Kontaktöffnung nach innen * Sonderform *Buchse*: In Gerät eingebaute Kupplung
    * PL * N
    * BNC * SMA
    * Sorgsamer Umgang * Fest verschrauben * Innenleiter kann brechen * Schirmung kann verrutschen * Ggf. auf Kurzschluss prüfen
    * Stecker passend zu Kabelstärke verwenden * Stecker passend zu Kabeldurchmesser verwenden

    PL-Steckverbinder

    1) Kurzbeschreibung: Zwei koaxiale PL-Stecker, rechts mit und links ohne Reduzierhülse.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt zwei koaxiale PL-Stecker mit Überwurfmutter mit Innengewinde und zentralem Stift. Der rechte PL-Stecker hat zudem eine Reduzierhülse, mit der auch Kabel mit geringerem Durchmesser verwendet werden können.">
    Abbildung NE-19.21.1: PL-Stecker
  • 1) Kurzbeschreibung: Koaxiale PL-Einbaubuchse mit Außengewinde und weißem Isolator.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt eine koaxiale PL-Einbaubuchse mit Außengewinde und weißem Isolator um eine Öffnung in der Mitte.">
    Abbildung NE-19.21.2: PL-Einbaubuchse
  • N-Steckverbinder

    1) Kurzbeschreibung: N-Einbaubuchse (links) und N-Stecker (rechts).
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt links eine N-Einbaubuchse mit Außengewinde und rechts den zugehörigen N-Stecker mit einer gerändelten Hülse mit Innengewinde und einem Mittelstift im Inneren, umgeben von einem geschlitzten Zylinder und einem orangefarbenen Isolator.">
    Abbildung NE-19.22.1: N-Einbaubuchse und N-Stecker
  • 1) Kurzbeschreibung: In Einzelteile zerlegter N-Stecker.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt einen in seine Einzelteile zerlegten N-Stecker. Links oben liegt das Steckergehäuse, rechts daneben die Kontakthülse sowie die Spannmutter mit Außengewinde. Links unten ist die Gummidichtung zu sehen, daneben der Druckring und darunter der Innenstift.">
    Abbildung NE-19.22.2: Ein N-Stecker vor seiner Montage
  • BNC-Steckverbinder

    1) Kurzbeschreibung: Rechtwinkliger BNC-Winkeladapter mit Stecker links und Kupplung rechts.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt einen rechtwinkligen BNC-Winkeladapter mit Stecker links und Kupplung rechts.">
    Abbildung NE-19.23.1: BNC-Winkeladapter mit Stecker links und Kupplung rechts
  • SMA-Steckverbinder

    1) Kurzbeschreibung: Koaxialer SMA-Stecker mit vergoldetem Mittelkontakt, weißem Isolator und Innengewinde.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt einen koaxialen SMA-Stecker mit vergoldetem Mittelkontakt, weißem Isolator und Innengewinde in einem Ring, an den sich nach unten ein sechseckiger Körper anschließt.">
    Abbildung NE-19.24.1: SMA-Stecker, hier stark vergrößert
  • Kabeldämpfung I

    • Wird als Kabeldämpfung bezeichnet
    • Auch Stecker können das Signal dämpfen
    • Ist unerwünscht
    • Dämpfung wird in der Regel in Dezibel ($dB$) angegeben
    • Wenn von Dämpfung gesprochen wird, bleibt die Zahl positiv
    * Faktor zu $dB$-Umrechnung verwenden * Oder in der Formelsammlung nachschlagen
    • Alle Verluste, die in Kabeln entstehen
    • Antenne und Verstärker verstärken das Signal, verändern jedoch nicht die Kabelverluste
    * Im Anhang der Formelsammlung * Dämpfungen verschiedener Kabel in Abhängigkeit zur Frequenz * Bezug auf $100 m$ – bei kürzeren Kabeln muss umgerechnet werden
    Dieser Alt-Text wurde noch nicht überprüft.
<p>Kurzfassung: Liniendiagramm mit mehreren ansteigenden Geraden, die die Grunddämpfung verschiedener Koaxialkabel pro 100 m Leitungslänge in Abhängigkeit von der Frequenz zeigen.</p>
<p>Detaillierte Beschreibung: Rechteckige Grafik mit dichtem Gitternetz. Unten steht die x‑Achse „Frequenz [MHz]“; Teilstriche (von links nach rechts) sind mit 1, 3.5, 5, 7, 10, 14, 20, 29, 50, 100, 145, 200, 300, 435, 1296, 2350, 4000, 5700 beschriftet. Oben sind die gleichen Frequenzwerte nochmals angezeigt. Links steht die y‑Achse „Grunddämpfung α0 je 100 m Leitungslänge in dB“. Die Skala reicht am sichtbaren Rand von 0.5 unten bis 300 oben; dazwischen sind u. a. 1, 2, 3, 5, 10, 15, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90, 100 und 200 markiert (rechte Achsenseite zeigt die gleichen Werte). Mehrere schwarze, gerade, nach rechts oben ansteigende Linien sind mit Kabel-/Dielektrikumsangaben beschriftet; von oben nach unten (bei hoher Dämpfung) stehen: „PTFE 1,8 mm RG178“, „Voll‑PE 2,9 mm RG174“, „Voll‑PE 4,95 mm RG58“, „Voll‑PE 10,3 mm RG213“. Darunter verläuft ein Bündel weiterer Linien mit der Beschriftung „PE‑Schaum …“ mit verschiedenen Durchmessern, u. a. „PE‑Schaum 7,3 mm“, „PE‑Schaum 4,9 mm“, „PE‑Schaum 2,7 mm“, „PE‑Schaum 1,64 mm“ sowie „PE‑Schaum Massivschirm“. Alle Linien steigen mit zunehmender Frequenz an; die PE‑Schaum‑Linien liegen bei gleicher Frequenz im Diagramm niedriger als die Voll‑PE‑ und PTFE‑Linien.">
<figcaption>Abbildung NE-19.25.1: Kabeldämpfungsdiagramm im Anhang der Formelsammlung</figcaption></p>
</figure>
</div>
<aside class= * ggf. hier zoomen
    • gesucht: Dämpfung für $100 m$ RG58 Kabel bei $145 MHz$
    • Lösung: Ablesen aus Diagramm
    • Schnittpunkt der RG58 Linie mit $145 MHz\rightarrow 20 dB$
    • gesucht: Dämpfung für $20 m$ bei $20 dB$ Dämpfung auf $100 m$
    • Lösung: Dreisatz

    $\dfrac{20 dB}{100 m} = \dfrac{x}{20 m}$ $x = \dfrac{20 dB\cdot 20 m}{100 m} = 4 dB$

    • gesucht: Dämpfung für $15 m$ RG58 Kabel bei $145 MHz$
    • Lösung: Ablesen aus Diagramm und Dreisatz
    • Schnittpunkt der RG58 Linie mit $145 MHz\rightarrow 20 dB$

    $\dfrac{20 dB}{100 m} = \dfrac{x}{15 m}$ $x = \dfrac{20 dB\cdot 15 m}{100 m} = 3 dB$

    Stehwellenverhältnis (SWR)

    • Sendeleistung wird zum Funkgerät zurück reflektiert $\rightarrow$ kann nicht an der Antenne abgestrahlt werden
    • Stimmen Speisewiderstand der Antenne und Wellenwiderstand der Speiseleitung überein, liegt Anpassung vor

    Misst gleichzeitig die Sendeleistung zur Antenne und die reflektierte, rücklaufende Leistung

    1) Kurzbeschreibung: SWR- und Leistungsmessgerät „SWR-30“ von Albrecht in schwarzem Gehäuse mit analogem Zeigerinstrument und mehreren Bedienelementen an der Frontseite.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein SWR- und Leistungsmessgerät mit der Bezeichnung „SWR-30“ von Albrecht. An der Frontseite eines schwarzen Gehäuses befindet sich in der Mitte ein helles Sichtfenster mit einem roten analogen Messzeiger. Das Fenster zeigt oben „WATT“, darunter eine bogenförmige Skala mit einer Beschriftung von „0“ bis „10“ oberhalb des Kreisausschnittes und „1“ über „3“ bis „SET“ unterhalb des Kreisausschnittes. Dieser Teil der Skala ist mit „SWR“ beschriftet. Der Bereich zwischen „3“ und „SET“ ist in Rot markiert. Unten im Display gibt es eine horizontale Skala mit Markierungen von „1“ bis „10“ und links der Erklärung „F.S.“. Links des Sichtfensters steht „TX“. Rechts befinden sich zwei Schiebeschalter übereinander zur Umschaltung zwischen „10W FWD“ und „100W REF“ sowie zwischen „PWR“ und „SWR“. Am rechten Rand des Gehäuses steht „ANT“. Unterhalb der Schiebeschalter befindet sich ein Drehknopf mit weißer Markierung und der Beschriftung „CAL“, umgeben von einer gebogenen Skalenlinie.">
    Abbildung NE-19.26.1: Ein einfaches SWR-Meter zum Bestimmen des Stehwellenverhältnisses
  • 1) Kurzbeschreibung: Analoges Messinstrument mit Kreuzzeiger zur Anzeige des SWR mit Skalen für die vorlaufende und die rücklaufende Leistung und das Stehwellenverhältnis.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein analoges Messinstrument mit Kreuzzeiger zur Anzeige des SWR. Links gibt es einen Zeiger für die vorlaufende Leistung („P_vor“) und rechts einen Zeiger für die rücklaufende Leistung („P_rück“). Unterhalb der beiden sich kreuzenden Skalen befindet sich eine horizontale Linie mit grünen Markierungen bei 1,3, 1,5, 1,6, 1,8, 2, 2,5, 3 und 4. Von jeder dieser Markierungen gehen grüne Linien nach oben, die im linken Teil nach links oben, im rechten Teil nach rechts oben geneigt sind. Die Ablesung erfolgt vom Kreuzungspunkt der beiden Zeiger aus entlang der jeweiligen grünen Linie zur Markierung auf der horizontalen Linie. Unten auf dem Messinstrument steht die Formel S = Umax / Umin.">
    Abbildung NE-19.26.2: SWR-Meter mit Kreuzzeiger, linker Zeiger für die vorlaufende und rechter Zeiger für die rücklaufende Leistung; um das SWR abzulesen wird der grünen Linie am Schnittpunkt beider Zeiger nach unten gefolgt
  • 1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Transceiver, SWR-Meter, Antenne; zwischen SWR-Meter und Antenne Beschriftung „Vorlaufend“ mit Pfeil nach rechts und „Reflektiert“ mit Pfeilrichtung nach links.
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  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus drei mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein rechteckiges Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Transceiver“. Rechts davon gibt es einen Block, der mit „SWR-Meter“ beschriftet ist. Nach rechts geht zunächst die horizontale Linie weiter und führt dann vertikal nach oben in ein Antennensymbol („Antenne“). Oberhalb der horizontalen Linie gibt es zwischen SWR-Meter und Antenne einen blauen, nach rechts zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Vorlaufend“, und einen roten, nach links zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Reflektiert“.">
    Abbildung NE-19.26.1: Prinzipbild SWR-Meter zwischen Transceiver und Antenne
  • 1) Kurzbeschreibung: Display eines Funkgerätes mit Frequenzanzeige „144.315.00“, darunter eine SWR-Anzeige; Spektrums- und Wasserfalldarstellung eines starken Signals in der Mitte.
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  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt das Display eines Funkgerätes auf schwarzem Untergrund. Neben weiteren Beschriftungen steht in der Mitte in großen, weißen Ziffern die Frequenz „144.315.00“. Darunter befindet sich eine SWR-Anzeige. Unter der SWR-Anzeige ist in blauer Farbe die Anzeige des Spektrums um die eingestellte Frequenz zu sehen, die von den Angaben „–50k“ (links) und „+50k“ (rechts) begrenzt wird. In der Mitte gibt es einen schmalen, hohen Peak mit kleineren Flanken. Darunter befindet sich ein Wasserfalldiagramm auf dunkelblauem Hintergrund mit einer hellblau-weißen vertikalen Spur unterhalb des Peaks.">
    Abbildung NE-19.26.2: Display eines Transceivers
    • Bei perfekter Anpassung wird der Wert 1 angezeigt
    • Der beste erreichbare Wert
    • Bei schlechter Anpassung wird nahe unendlich angezeigt
    • Schlechte Anpassung an Übertragungsleitung
    • Schlechte Anpassung an Antenne
    • Defekte Übertragungsleitung
    • Verringert das reflektierte Signal
    • Führt zur Verfälschung der Messung

    Stehwellenverhältnis (SWR) II

    • SWR von $\num{3}$ bei $100 W$: $75 W$ werden abgestrahlt, $25 W$ laufen zurück
    • Oder auch: $75 %$ gehen auf die Antenne, $25 %$ werden reflektiert

    Stehwellenmessgerät (SWR-Meter) I

    • Misst die Leitungsanpassung
    • Wie gut stimmt der Wellenwiderstand mit dem Speisewiderstand der Antenne oder der Impedanz des Transceivers überein?
    • Wird auch SWR-Messbrücke genannt
    1) Kurzbeschreibung: SWR- und Leistungsmessgerät „SWR-30“ von Albrecht in schwarzem Gehäuse mit analogem Zeigerinstrument und mehreren Bedienelementen an der Frontseite.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt ein SWR- und Leistungsmessgerät mit der Bezeichnung „SWR-30“ von Albrecht. An der Frontseite eines schwarzen Gehäuses befindet sich in der Mitte ein helles Sichtfenster mit einem roten analogen Messzeiger. Das Fenster zeigt oben „WATT“, darunter eine bogenförmige Skala mit einer Beschriftung von „0“ bis „10“ oberhalb des Kreisausschnittes und „1“ über „3“ bis „SET“ unterhalb des Kreisausschnittes. Dieser Teil der Skala ist mit „SWR“ beschriftet. Der Bereich zwischen „3“ und „SET“ ist in Rot markiert. Unten im Display gibt es eine horizontale Skala mit Markierungen von „1“ bis „10“ und links der Erklärung „F.S.“. Links des Sichtfensters steht „TX“. Rechts befinden sich zwei Schiebeschalter übereinander zur Umschaltung zwischen „10W FWD“ und „100W REF“ sowie zwischen „PWR“ und „SWR“. Am rechten Rand des Gehäuses steht „ANT“. Unterhalb der Schiebeschalter befindet sich ein Drehknopf mit weißer Markierung und der Beschriftung „CAL“, umgeben von einer gebogenen Skalenlinie.">
    Abbildung NE-19.28.1: Ein SWR-Meter zur Messung bis maximal $100 W$
    • Messung der Antennenanpassung: So nah wie möglich an die Antenne, um Veränderungen der Speiseleitung auszuschließen
    • Messung der gesamten Anlage: So nah wie möglich hinter dem Sender
    1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Transceiver, SWR-Meter, Antenne; zwischen SWR-Meter und Antenne Beschriftung „Vorlaufend“ mit Pfeil nach rechts und „Reflektiert“ mit Pfeilrichtung nach links.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus drei mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein rechteckiges Gerät mit Frontplatte, beschriftet mit „Transceiver“. Rechts davon gibt es einen Block, der mit „SWR-Meter“ beschriftet ist. Nach rechts geht zunächst die horizontale Linie weiter und führt dann vertikal nach oben in ein Antennensymbol („Antenne“). Oberhalb der horizontalen Linie gibt es zwischen SWR-Meter und Antenne einen blauen, nach rechts zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Vorlaufend“, und einen roten, nach links zeigenden Pfeil, beschriftet mit „Reflektiert“.">
    Abbildung NE-19.28.1: Prinzip der Messung eines SWR-Meters
  • Vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) I

    • Ein einfaches Multimeter kann keine frequenzabhängigen Widerstände messen
    • Dazu wird ein vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) verwendet
    * Aktives Messgerät * Misst das Verhältnis von Spannung und Strom bei einer Frequenz * Oft kann ein Frequenzbereich angegeben werden
    * Große und kleine Widerstände eines Schwingkreis * Resonanzfrequenz eines Schwingkreis * Filterverhalten * Impedanzmessung * Stehwellenverhältnisse
    Dieser Alt-Text wurde noch nicht überprüft.
<ul>
<li>
<p>Zusammenfassung: Ein Spektrumanalysator misst ein schwarzes, rechteckiges HF-Gehäuse auf einer Laborwerkbank über zwei Koaxkabel.</p>
</li>
<li>
<p>Detaillierte Beschreibung: Links steht ein weiß-grauer Rigol DSA815 (Beschriftung „Spectrum Analyzer 9 kHz–1.5 GHz“) mit Farbdisplay und vielen Tasten sowie einem großen Drehknopf. Auf dem Display ist ein schwarzes Messraster mit einer gelben Kurve zu sehen; ein Marker ist bei etwa 32,5 MHz eingeblendet und zeigt rund −3 dB an. Unten rechts am Gerät sind zwei koaxiale Anschlüsse belegt; von dort führen zwei schwarze Koaxkabel zu einem mattschwarzen, rechteckigen Metallgehäuse mit Koaxbuchsen an beiden Stirnseiten und Befestigungslaschen, das vorne auf der grünlichen Tischoberfläche liegt. Auf dem Tisch liegen außerdem zwei kleine, runde schwarze Kappen. Im Hintergrund sind eine Steckdose, ein Kippschalter mit Leuchte und Kabelkanäle an der Wand zu sehen."></p>
  <figcaption>Abbildung NE-19.29.1: Messung eines Tiefpassfilters mit Grenzfrequenz bei $30 MHz$</figcaption>
</li>
</ul>
</figure>
</div>
<aside class= * Im Bild wird von $0-100 MHz$ gemessen und der Durchgang bis ca. $30 MHz$ ist erkennbar
    • Vor der Benutzung kalibrieren
    • Zustand offen: unendlicher Widerstand
    • Zustand Kurzschluss: Widerstand nahe Null
    • Zustand angepasst: z.B. mit $50 Ω$ Widerstand sollte ein SWR von $\num{1}$ angezeigt werden

    Mantelwellen I

    • Dazu eignen sich geschirmte Leitungen, z.B. Koaxialkabel
    • Im Idealfall strahlen sie selbst nicht oder nehmen keine Strahlung auf
    • Unsymmetrisches Koaxialkabel wird an symmetrischen Dipol angeschlossen
    • Auf der Außenseite des Koaxialkabels können hochfrequente Ströme fließen
    • Dadurch strahlt das Kabel selbst $\rightarrow$ Mantelwellen
    • Mantelströme fehlen, was zur Verformung der Richtcharakteristik führt
    1) Kurzbeschreibung: Schematische Darstellung des Aufbaus der Ankopplung eines Dipols an ein Koaxialkabel mit den Strömen „I_1“ auf der Außenseite des Innenleiters, „I_2“ auf der Innenseite des Außenleiters („I_2“) und „I_3“ auf der Außenseite des Außenleiters; Spannungsmesser mit Wechselstromsymbol zwischen Außenleiter und Innenleiter am unteren Ende des Koaxialkabels; Erdung des Außenleiters.
<ol start=
  • Ausführliche Beschreibung: Die Abbildung zeigt den Aufbau der Ankopplung eines Dipols an ein Koaxialkabel. Der Innenleiter ist mit dem „Dipolschenkel 1“ (links) und der Außenleiter mit dem „Dipolschenkel 2“ (rechts) verbunden. Angezeigt werden außerdem die Ströme auf der Außenseite des Innenleiters („I_1“), auf der Innenseite des Außenleiters („I_2“) und auf der Außenseite des Außenleiters („I_3“). I_1 fließt oben im Dipolschenkel 1 und I_2 im Dipolschenkel 2. I_3 fließt entlang dem Außenleiter nach unten zur Masse. Das Verhältnis der Ströme untereinander wird durch eine Gleichung angegeben: „I_2 = I_1 – I_3“. Am unteren Ende des Koaxialkabels sind der Außenleiter und der Innenleiter über einen Spannungsmesser mit Wechselstromsymbol miteinander verbunden, und der Außenleiter ist geerdet.">
    Abbildung NE-19.30.1: Mantelstrom bei $I_3$
    • Durch ein Symmetrierglied, einen Balun (balanced-unbalanced)
    • Oder zur Dämpfung Koaxialkabel auf einen Ferritkern wickeln

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