In diesen Geräten ist zumindest ein Teil der Signalverarbeitung in Software realisiert.
Dieses hat einen Kostenvorteil und bringt eine große Flexibilität mit sich.
Damit die Daten digital verarbeitet werden können, müssen sie zunächst digitalisiert werden.
Dazu wird das analoge Signal mittels eines Analog-Digital Umsetzers (A/D-Umsetzer) in digitale Werte umgesetzt.
Hierbei wird das analoge Signal in festen Zeitintervallen abgetastet und in einem digitalen Wertebereich (z.B. von $\num{-128}$ bis $\num{+127}$) abgebildet.
Die einzelnen gemessenen Signalwerte werden als Samples (Proben) bezeichnet.
Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „Zeit“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Wert“. Über das Koordinatensystem verteilt ist ein Gitternetz aus kleinen Quadraten eingezeichnet. An den Schnittpunkten einiger Quadrate gibt es kleine Kreise, die eine sinusförmige Kurve oberhalb und unterhalb der Nulllinie bilden.">
Abbildung NE-17.1.1: Einfache Darstellung einer Sinuswelle aus $\num{16}$ Samples und $\num{7}$ Werten
Nach der digitalen Verarbeitung des Signals wird es in einem Digital-Analog-Umsetzer (D/A-Umsetzer) wieder in ein analoges Signal verwandelt.