Sender

Gesamtkurs E

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Aufbau eines Senders

1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).
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  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
    Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
  • * Wandelt Schallwellen in NF-Signal um

    2. Niederfrequenz-Verstärker

    1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).
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  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
    Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
  • * Verstärkt das NF-Signal vom Mikrofon

    3. Mischer

    1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).
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  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
    Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
  • * Mischt das NF-Signal mit dem HF-Träger vom Oszillator (4)

    4. Oszillator

    1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).
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  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
    Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
  • * Erzeugt hochfrequente Schwingung der Sendefrequenz

    5. Bandpassfilter

    1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).
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  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
    Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
  • * Mischer erzeugt unerwünschte Frequenzen * Mit dem Bandpassfilter werden nur die gewünschten Frequenzen durchgelassen

    6. Verstärker

    1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).
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  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
    Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
  • * Verstärkt das HF-Signal auf gewünschte Sendeleistung

    7. Tiefpassfilter

    1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).
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  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
    Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
  • * Verstärker kann unerwünschte Frequenzen erzeugen * Nur die gewünschten Frequenzen werden durchgelassen

    8. Antenne

    1) Kurzbeschreibung: Blockschaltbild mit Signalfluss von links nach rechts: Quelle („1“), Verstärker („2“), Mischer („3“) mit seitlichem Generator („4“), Filter („5“), weiterer Verstärker („6“), weiteres Filter („7“), Antenne (8).
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  • Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
    Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
  • * HF-Signal wird auf Antenne gegeben * Antenne strahlt es als Funkwelle ab

    ALC

    • Reduziert bei Übersteuerung die Amplitude im Sendezweig
    • Nicht verwechseln mit der AGC (Automatic-Gain-Control) im Empfängerzweig
    • Erfassung der Ausgangsleistung und Vergleich mit vorgegebenen maximalen Wert
    • Bei Überschreiten wird eine Regelspannung an vorgelagerte HF-Verstärkerstufe gegeben
    • Amplitude des Sendesignals wird reduziert
    • Bei SSB ist ein geringfügiges Übersteuern erwünscht
    • Gleicht Lautstärkeschwankungen in der Stimme aus
    • ALC-Anzeige ist deshalb oft ein Balken
    • Verzerrung des Sendesignals
    • NF-Signal so weit aussteuern, dass ALC gerade nicht anspricht

    Ausgangsleistung

    • Klasse N ist in Strahlungsleistung (ERP oder EIRP) an Antenne begrenzt
    * Klassen E und A meistens auf *Senderausgangsleistung* (peak envelope power, PEP)
    * Viele Funkgeräte zeigen die aktuelle Senderausgangsleistung im Power-Meter an.
    • In Anlage 1 der AFuV
    • Unterscheidet sich je nach Klasse und Frequenzbereich
    • stehen nicht direkt in der Tabelle
    • In der rechten Spalte "Zusätzliche Nutzungsbestimmungen gemäß B" kennzeichnen Zahlen ergänzende Angaben
    • Stehen unter der Tabelle
    • Für die folgende Frage ist der Punkt 11 zu beachten

    Senderausgangsleistung

    • Auf vielen Amateurfunkbändern gilt eine maximale Senderausgangsleistung (PEP, Peak-Envelope-Power) als Grenzwert
    • Auch unerwünschte Aussendungen sind von Bedeutung
    • Am Senderausgang
    • Unter Einbeziehung von Stehwellenmessgerät, Anpassgerät(e), Tiefpassfilter etc.
    • Messung von unerwünschen Aussendungen, die die Antenne erreichen können
    • Direkt am Senderausgang
    • Ohne Zusatzgeräte, Filter oder Kabel
    • Bei SSB $\rightarrow$ mit Modulation
    • Ein- oder Zweitonaussteuerung, aber keine Sprache
    • Messung der maximalen Hüllkurvenleistung (PEP)
    • Spitzenleistung des Senders bei maximaler Aussteuerung
    • Leistung bei der höchsten Spitze einer Hochfrequenzschwingung
    • Durchschnittliche Leistung eines Senders

    Dummy-Load

    • Dummy Load wird für Abgleicharbeiten und Messungen an Sendern verwendet
    • Ist ein Lastwiderstand
    • Sendeleistung wird fast vollständig in Wärme umgesetzt
    • auch: Abschlusswiderstand oder künstliche Antenne
    1) Kurzbeschreibung: Dummy Load mit geripptem Kühlgehäuse und großem Koaxial-N-Einbaustecker an der Stirnseite.
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  • Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt eine quaderförmige Dummy Load mit einem quer gerippten Kühlgehäuse und einem großen Koaxial-N-Einbaustecker an der Stirnseite.">
    Abbildung NE-14.5.1: Dummy Load
    • Immer an möglichst angepasster Antenne oder Dummy Load
    • Ansonsten kann die Reflektion der Leistung die Endstufe zerstören
    • Aussendungen zum Abstimmen lassen sich nicht vermeiden
    • Z.B. bei automatischen Anpassgeräten
    • So kurz wie möglich
    • Auf freier Frequenz

    Unerwünschte Aussendungen

    • Es gibt weitere gesetzliche Regelungen für konkrete Grenzwerte $\rightarrow$ Klasse A

    Unerwünschte Aussendungen II

    • Ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz
    • Entstehen durch Signalformen, die nicht sinusförmig sind, insbesondere bei Übersteuerung
    • Beeinträchtigung anderer Funkdienste
    • Können reduziert werden
    * Nur Frequenzen unterhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen * Oberwellen können nicht passieren oder werden stark abgeschwächt
    1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „f“, einer vertikalen Achse „Leistung“, einer vertikalen Linie im rechten Teil der Abbildung und einer Kurve, die von links bis zur vertikalen Linie horizontal verläuft, rechts davon steil nach unten abfällt und bis zum Ende der horizontalen Achse auf der Nulllinie verläuft.
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  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im rechten Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine horizontale Kurve verläuft links bis zur vertikalen Linie und fällt rechts davon steil nach unten ab. Am Ende verläuft sie bis zum Ende der horizontalen Achse auf der Nulllinie.">
    Abbildung NE-14.7.1: Frequenzgang eines Tiefpassfilters
  • * Nur Frequenzen oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen * Werden im Empfängereingang verwendet, damit tiefe Frequenzen nicht stören
    1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „f“, einer vertikalen Achse „Leistung“, einer vertikalen Linie im linken Teil der Abbildung und einer Kurve, die von links zunächst entlang der Nulllinie verläuft und dann bis zur vertikalen Linie steil ansteigt und rechts der vertikalen Linie bis zum Ende der horizontalen Linie horizontal verläuft.
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  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im linken Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine Kurve verläuft von links zunächst entlang der Nulllinie und steigt dann bis zur vertikalen Linie steil an. Rechts der vertikalen Linie verläuft sie bis zum Ende der horizontalen Achse horizontal.">
    Abbildung NE-14.7.1: Frequenzgang eines Hochpassfilters
  • * Bei Einbandsendern * Sender im VHF/UHF/SHF-Bereich * Signale aus der Signalaufbereitung unterhalb der Sendefrequenz unterdrücken
    1) Kurzbeschreibung: Diagramm mit einer horizontalen Achse „f“, einer vertikalen Achse „Leistung“, einer vertikalen Linie im rechten Teil der Abbildung und einer Kurve, die von links zunächst entlang der Nulllinie verläuft, dann bis zur vertikalen Linie steil ansteigt. Rechts der vertikalen Linie fällt sie wieder steil ab und verläuft bis zum Ende der horizontalen Linie auf der Nulllinie.
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  • Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im rechten Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine Kurve verläuft von links zunächst entlang der Nulllinie und steigt dann bis zur vertikalen Linie steil an. Rechts der vertikalen Linie fällt sie wieder steil ab und verläuft bis zum Ende der horizontalen Linie auf der Nulllinie.">
    Abbildung NE-14.7.1: Frequenzgang eines Bandpassfilters
    • Sender-Stufen und Leistungs-Endstufen sollen verzerrungsfrei arbeiten
    • Nach Veränderung des Arbeitspunkts auf Linearität (saubere Sinus-Verstärkung) prüfen
    • Aussendung auf Oberwellen prüfen
    • Bei Übersteuerung von Sendern und Endstufen entstehen Nebenaussendungen
    • Diese stören benachbarte Stationen
    • Übersteuerung vermeiden
    • Nicht stabile Oszillatoren können zu Aussendungen außerhalb der Bandgrenzen führen
    • Das kann benachbarte Stationen stören
    • Ursache z.B. Selbstbaugerät mit nicht quarzstabilisierten Oszillator
    • Überschreitung der zulässigen Bandbreite kann insbesondere bei AFSK-modulierten FM-Sendern geschehen
    • Abhilfe durch Hub begrenzen
    • Oder Aussteuerung der NF reduzieren
    • Beachten bei Packet-Radio oder Digimodes

    Elektromagnetische Verträglichkeit

    Funkwellen von * von Antennen * von Transceivern * von Zuleitungen
    Elektrische Schwingungen gelangen in andere Leitungen * Zerstörungen von anderen elektronischen Geräten * Geräusche aus Lautsprechern * Internetausfall * Fehler in Heizungssteuerung

    Einhalten der Schutzanforderungen zur Gewährleistung der elektromagnetischen Verträglichkeit im Sinne des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG)

    Funkamateur darf Störfestigkeit der eigenen Geräte selbst bestimmen. Die Abweichung vom EMVG ist ein Privileg.

    Zur Einhaltung der vorgeschriebenen elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV)

    • Abschirmen
    • Erden
    Schutz vor Störungen in beide Richtungen

    Störungen vermeiden

    • Unerwünschte Frequenzanteile, die nicht ausreichend unterdrückt werden
    • Unzureichend abgeschirmte oder unzureichend geerdete Geräte
    • Die gewünschten Aussendungen selber
    1) Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung mit einer Antenne auf der linken Seite mit nach rechts abgehenden Funkwellen und der Frequenzangabe „f = 145,9 MHz“; auf der rechten Seite ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Frequenzangabe „f = 582–590 MHz“ und „DVB-T2 Kanal 35“.
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  • Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 145,9 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Beschriftung „f = 582–590 MHz“ und „DVB-T2 Kanal 35“.">
    Abbildung NE-14.9.1: Störung des DVB-T2-Empfang eines Fernsehers durch die Oberschwingung einer Amateurfunkaussendung
  • * Grenzwerte durch Amateurfunkanlage überschritten * Z.B. Oberschwingung
    1) Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung mit einer Antenne auf der linken Seite mit nach rechts abgehenden Funkwellen und der Frequenzangabe „f = 21 MHz“; auf der rechten Seite ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Frequenzangabe „f = 470–690 MHz“.
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  • Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 21 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Beschriftung „f = 470–690 MHz“.">
    Abbildung NE-14.9.1: Einstrahlung über die Empfangsantenne
  • 1) Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung mit einer Antenne auf der linken Seite mit nach rechts abgehenden Funkwellen und der Frequenzangabe „f = 145 MHz“; auf der rechten Seite ein „TV“-Gerät.
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  • Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 145 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät.">
    Abbildung NE-14.9.2: Direkteinstrahlung in ein Gerät
  • 1) Kurzbeschreibung: Schematische Zeichnung mit einer Antenne auf der linken Seite mit nach rechts abgehenden Funkwellen; auf der rechten Seite ein „TV“-Gerät mit angeschlossenem Lautsprecher.
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  • Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit nach rechts abgehenden Funkwellen. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät mit angeschlossenem Lautsprecher.">
    Abbildung NE-14.9.3: Einströmung über Anschlussleitungen
  • * Grenzwerte werden eingehalten * Wege können einzeln oder zusammen auftreten
    • Nachbarschaftskonflikte vermeiden
    • Höflich Hilfe zur Entstörung anbieten
    • Prüfen auf Behebung mit eigenen Mitteln
    • Falls Ursache nicht ermittelt oder Störung nicht beseitigt werden kann $\rightarrow$ Nachbarn auf Funkstörungsannahme der BNetzA (24/7 Tel. 0228 14 15 16) hinweisen
    • Kann einige Zeit in Anspruch nehmen
    • Zur Wahrung des Nachbarschaftsfriedens Sendeleistung reduzieren

    Falls Amateurfunkaussendungen die Ursache der Probleme sind, wird in drei Fälle unterschieden

    • Amateurfunkanlage wird nicht vorschriftsmäßig betrieben
    • Ggf. Anordnung einer kostenpflichtigen Betriebseinschränkung durch BNetzA
    • Möglich ist eine Begrenzung der Sendeleistung
    • Amateurfunkanlage wird vorschriftsmäßig betrieben
    • Feldstärke am betroffenen Gerät ist kleiner als Verträglichkeit durch die Störfestigkeit
    • Betroffenes Gerät hält Störfestigkeit nicht ein
    • Verantwortung zur Behebung liegt beim Betreiber des betroffenen Geräts
    • Funkamateur darf Sendebetrieb unverändert fortsetzen
    • Amateurfunkanlage wird vorschriftsmäßig betrieben
    • Betroffenes Gerät hält Störfestigkeit ein
    • Konfliktfall: BNetzA ist befugt, eine Lösung in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten herzustellen
    • Zum Schutz von Empfangs- und Sendegeräten, die Sicherheitszwecken dienen
    • Zum Schutz öffentlicher Telekommunikationsnetze, also beispielsweise dem Telefonnetz
    • Zum Schutz von Leib und Leben einer Person oder Sachen von bedeutendem Wert

    Störende Beeinflussung elektronischer Geräte I

    • Ziel: Störungen vermeiden oder Ursachen durch Gegenmaßnahmen beseitigen
    • Hochfrequenz gelangt durch Leitungen oder Kabel in ein Gerät
    • Zum Beispiel über die Netzleitung, Antennenleitung, Lautsprecherkabel
    • Hochfrequenz gelangt wegen ungenügend geschirmten Gehäuse in die Elektronik
    • Führt dort zu Störungen
    • Kann trotz gesetzeskonformen Betrieb eines Senders beim Empfänger in Nähe auftreten
    • Garagentorsteuerungen oder Funk-Autoschlüssel funktionieren nicht mehr wie gewohnt
    • Störung von LED-Leuchten
    • Beim Auftreten von mehreren starken Empfangssignalen
    • Z.B. TV-Sender und starke Amateurfunkstation in der Nachbarschaft
    • Führt zu unerwünschten Oberwellen und deren Mischprodukten
    • Durch Intermodulation werden Phantomsignale hervorgerufen
    • Korrodierte Kontakte (Metall-Oxide) zwischen Metallen bilden Nichtlinearitäten durch Gleichricht-Effekte
    • Unerwünschte Mischprodukte auf der Sende- und Empfangsseite
    • Kann zu Störungen im Fernseh- und Rundfunkempfang führen
    • Stets nur die für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderliche Sendeleistung verwenden
    • Zur Vermeidung von Störungen von Geräten
    • Hohe Feldstärken durch hohe Sendeleistungen oder im Strahlungsbereich einer Antenne
    • Empfänger und Empfangsstufen können übersteuert werden
    • Verringert die Empfängerempfindlichkeit bis hin zur Blockierung
    • Verringerung der Sendeleistung führt nicht immer zum Erfolg
    • Das gestörte Gerät oder die Zuleitung könnte nicht genügend abgeschirmt sein
    • Hilfe dem Nachbarn anbieten
    • Nur als letztes Mittel die Behörde einschalten
    • Sowohl auf Seite des störenden Geräts als auch auf Seiten des gestörten Geräts einbauen
    • Oberwellenaussendungen unterdrücken
    • Hochpass oder Bandpass auf Empfängerseite
    • Übersteuerrung wird minimiert
    • Sendesignal der Amateurfunkstation wird über den Schirm von Koaxialkabeln oder Zuleitungen in Empfänger oder Geräte in örtlicher Nähe eingekoppelt
    • Mantelwellensperren in Zuleitungen von Geräten einbauen
    • Auch Drossel genannt
    • Ringkerne oder Klappferrite
    • Weitere Möglichkeit: Verwendung von geschirmten Steuerkabeln
    • Wenn die Funkanlage als Störquelle vermutet wird
    • Freiwilligen Nachweis führen
    • Ausschluss der Amateurfunkanlage als Störquelle
    • Z.B. TV-Zimmerantenne für Empfang
    • Verwendung einer Außenantenne mit entsprechenden Vorfiltern

    Störungen beim Empfang

    Häufige Ursachen

    • Wechselrichter von Solaranlagen
    • Schaltnetzteile
    • LED-Leuchten
    • Powerline Communication
    • Versuchen, die Grenzwerte von Geräten in der Nachbarschaft festzustellen
    • Werden die Grenzwerte (EMVG und FuAG) eingehalten, muss die Störung hingenommen werden
    • Evtl. hat der Nachbar Kooperationsbereitschaft zur Behebung
    • Über Funkstörannahme der Bundesnetzagentur
    • Protokoll über Störungen erstellen
    • Zeitpunkt, Art und vermutete Quelle

    Weiterlernen

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