Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
* Wandelt Schallwellen in NF-Signal um
2. Niederfrequenz-Verstärker
Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
* Verstärkt das NF-Signal vom Mikrofon
3. Mischer
Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
* Mischt das NF-Signal mit dem HF-Träger vom Oszillator (4)
4. Oszillator
Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
* Erzeugt hochfrequente Schwingung der Sendefrequenz
5. Bandpassfilter
Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
* Mischer erzeugt unerwünschte Frequenzen
* Mit dem Bandpassfilter werden nur die gewünschten Frequenzen durchgelassen
6. Verstärker
Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
* Verstärkt das HF-Signal auf gewünschte Sendeleistung
7. Tiefpassfilter
Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
* Verstärker kann unerwünschte Frequenzen erzeugen
* Nur die gewünschten Frequenzen werden durchgelassen
8. Antenne
Ausführliche Beschreibung: Gezeigt ist ein Blockschaltbild aus mehreren, mit einer horizontalen Linie verbundenen Baugruppen. Ganz links befindet sich ein unbeschrifteter Kreis mit einem vertikalen Strich an der linken Seite („1“). Rechts davon folgt ein Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („2“). Es schließt sich ein Block an, in dem ein Kreis mit einem diagonalen Kreuz dargestellt ist (Mischer) („3“). Von unten gibt es eine vertikale Verbindung von einem Block mit der Aufschrift „G“ und drei wellenförmigen Linien (Generator) („4“). Rechts vom Mischer steht ein Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die obere und die untere Wellenlinie durchgestrichen sind („5“). Darauf folgt ein weiterer Block mit einem nach rechts zeigenden Dreieck (Verstärker) („6“). Rechts davon befindet sich ein weiterer Block mit drei wellenförmigen Linien (Filter), von denen die beiden oberen Wellenlinien durchgestrichen sind („7“). Aus dessen Ausgang führt der Leiter nach rechts oben zu einem Antennensymbol (V-förmiges Symbol) („8“). Weitere Beschriftungen sind nicht vorhanden.">
Abbildung NE-14.1.1: Blockdiagramm eines einfachen Senders
* HF-Signal wird auf Antenne gegeben
* Antenne strahlt es als Funkwelle ab
ALC
Reduziert bei Übersteuerung die Amplitude im Sendezweig
Nicht verwechseln mit der AGC (Automatic-Gain-Control) im Empfängerzweig
Erfassung der Ausgangsleistung und Vergleich mit vorgegebenen maximalen Wert
Bei Überschreiten wird eine Regelspannung an vorgelagerte HF-Verstärkerstufe gegeben
Amplitude des Sendesignals wird reduziert
Bei SSB ist ein geringfügiges Übersteuern erwünscht
Gleicht Lautstärkeschwankungen in der Stimme aus
ALC-Anzeige ist deshalb oft ein Balken
Verzerrung des Sendesignals
NF-Signal so weit aussteuern, dass ALC gerade nicht anspricht
Ausgangsleistung
Klasse N ist in Strahlungsleistung (ERP oder EIRP) an Antenne begrenzt
* Klassen E und A meistens auf *Senderausgangsleistung* (peak envelope power, PEP)
* Viele Funkgeräte zeigen die aktuelle Senderausgangsleistung im Power-Meter an.
In Anlage 1 der AFuV
Unterscheidet sich je nach Klasse und Frequenzbereich
stehen nicht direkt in der Tabelle
In der rechten Spalte "Zusätzliche Nutzungsbestimmungen gemäß B" kennzeichnen Zahlen ergänzende Angaben
Stehen unter der Tabelle
Für die folgende Frage ist der Punkt 11 zu beachten
Senderausgangsleistung
Auf vielen Amateurfunkbändern gilt eine maximale Senderausgangsleistung (PEP, Peak-Envelope-Power) als Grenzwert
Auch unerwünschte Aussendungen sind von Bedeutung
Am Senderausgang
Unter Einbeziehung von Stehwellenmessgerät, Anpassgerät(e), Tiefpassfilter etc.
Messung von unerwünschen Aussendungen, die die Antenne erreichen können
Direkt am Senderausgang
Ohne Zusatzgeräte, Filter oder Kabel
Bei SSB $\rightarrow$ mit Modulation
Ein- oder Zweitonaussteuerung, aber keine Sprache
Messung der maximalen Hüllkurvenleistung (PEP)
Spitzenleistung des Senders bei maximaler Aussteuerung
Leistung bei der höchsten Spitze einer Hochfrequenzschwingung
Durchschnittliche Leistung eines Senders
Dummy-Load
Dummy Load wird für Abgleicharbeiten und Messungen an Sendern verwendet
Ist ein Lastwiderstand
Sendeleistung wird fast vollständig in Wärme umgesetzt
auch: Abschlusswiderstand oder künstliche Antenne
Ausführliche Beschreibung: Das Foto zeigt eine quaderförmige Dummy Load mit einem quer gerippten Kühlgehäuse und einem großen Koaxial-N-Einbaustecker an der Stirnseite.">
Abbildung NE-14.5.1: Dummy Load
Immer an möglichst angepasster Antenne oder Dummy Load
Ansonsten kann die Reflektion der Leistung die Endstufe zerstören
Aussendungen zum Abstimmen lassen sich nicht vermeiden
Z.B. bei automatischen Anpassgeräten
So kurz wie möglich
Auf freier Frequenz
Unerwünschte Aussendungen
Es gibt weitere gesetzliche Regelungen für konkrete Grenzwerte $\rightarrow$ Klasse A
Unerwünschte Aussendungen II
Ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz
Entstehen durch Signalformen, die nicht sinusförmig sind, insbesondere bei Übersteuerung
Beeinträchtigung anderer Funkdienste
Können reduziert werden
* Nur Frequenzen unterhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen
* Oberwellen können nicht passieren oder werden stark abgeschwächt
Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im rechten Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine horizontale Kurve verläuft links bis zur vertikalen Linie und fällt rechts davon steil nach unten ab. Am Ende verläuft sie bis zum Ende der horizontalen Achse auf der Nulllinie.">
Abbildung NE-14.7.1: Frequenzgang eines Tiefpassfilters
* Nur Frequenzen oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz werden durchgelassen
* Werden im Empfängereingang verwendet, damit tiefe Frequenzen nicht stören
Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im linken Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine Kurve verläuft von links zunächst entlang der Nulllinie und steigt dann bis zur vertikalen Linie steil an. Rechts der vertikalen Linie verläuft sie bis zum Ende der horizontalen Achse horizontal.">
Abbildung NE-14.7.1: Frequenzgang eines Hochpassfilters
* Bei Einbandsendern
* Sender im VHF/UHF/SHF-Bereich
* Signale aus der Signalaufbereitung unterhalb der Sendefrequenz unterdrücken
Ausführliche Beschreibung: Ein Koordinatensystem hat eine horizontale Achse mit der Beschriftung „f“ und eine vertikale Achse mit der Beschriftung „Leistung“. Im rechten Teil der Abbildung ist eine gestrichelte vertikale Linie eingezeichnet. Eine Kurve verläuft von links zunächst entlang der Nulllinie und steigt dann bis zur vertikalen Linie steil an. Rechts der vertikalen Linie fällt sie wieder steil ab und verläuft bis zum Ende der horizontalen Linie auf der Nulllinie.">
Abbildung NE-14.7.1: Frequenzgang eines Bandpassfilters
Sender-Stufen und Leistungs-Endstufen sollen verzerrungsfrei arbeiten
Nach Veränderung des Arbeitspunkts auf Linearität (saubere Sinus-Verstärkung) prüfen
Aussendung auf Oberwellen prüfen
Bei Übersteuerung von Sendern und Endstufen entstehen Nebenaussendungen
Diese stören benachbarte Stationen
Übersteuerung vermeiden
Nicht stabile Oszillatoren können zu Aussendungen außerhalb der Bandgrenzen führen
Das kann benachbarte Stationen stören
Ursache z.B. Selbstbaugerät mit nicht quarzstabilisierten Oszillator
Überschreitung der zulässigen Bandbreite kann insbesondere bei AFSK-modulierten FM-Sendern geschehen
Abhilfe durch Hub begrenzen
Oder Aussteuerung der NF reduzieren
Beachten bei Packet-Radio oder Digimodes
Elektromagnetische Verträglichkeit
Funkwellen von
* von Antennen
* von Transceivern
* von Zuleitungen
Elektrische Schwingungen gelangen in andere Leitungen
* Zerstörungen von anderen elektronischen Geräten
* Geräusche aus Lautsprechern
* Internetausfall
* Fehler in Heizungssteuerung
Einhalten der Schutzanforderungen zur Gewährleistung der elektromagnetischen Verträglichkeit im Sinne des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG)
Funkamateur darf Störfestigkeit der eigenen Geräte selbst bestimmen. Die Abweichung vom EMVG ist ein Privileg.
Zur Einhaltung der vorgeschriebenen elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV)
Abschirmen
Erden
Schutz vor Störungen in beide Richtungen
Störungen vermeiden
Unerwünschte Frequenzanteile, die nicht ausreichend unterdrückt werden
Unzureichend abgeschirmte oder unzureichend geerdete Geräte
Die gewünschten Aussendungen selber
Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 145,9 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Beschriftung „f = 582–590 MHz“ und „DVB-T2 Kanal 35“.">
Abbildung NE-14.9.1: Störung des DVB-T2-Empfang eines Fernsehers durch die Oberschwingung einer Amateurfunkaussendung
* Grenzwerte durch Amateurfunkanlage überschritten
* Z.B. Oberschwingung
Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 21 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät mit Antenne und der Beschriftung „f = 470–690 MHz“.">
Abbildung NE-14.9.1: Einstrahlung über die Empfangsantenne
Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit der Beschriftung „f = 145 MHz“. Von ihr gehen nach rechts Funkwellen aus. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät.">
Abbildung NE-14.9.2: Direkteinstrahlung in ein Gerät
Ausführliche Beschreibung: Auf der linken Seite steht eine Antenne mit nach rechts abgehenden Funkwellen. Auf der rechten Seite gibt es ein „TV“-Gerät mit angeschlossenem Lautsprecher.">
Abbildung NE-14.9.3: Einströmung über Anschlussleitungen
* Grenzwerte werden eingehalten
* Wege können einzeln oder zusammen auftreten
Nachbarschaftskonflikte vermeiden
Höflich Hilfe zur Entstörung anbieten
Prüfen auf Behebung mit eigenen Mitteln
Falls Ursache nicht ermittelt oder Störung nicht beseitigt werden kann $\rightarrow$ Nachbarn auf Funkstörungsannahme der BNetzA (24/7 Tel. 0228 14 15 16) hinweisen
Kann einige Zeit in Anspruch nehmen
Zur Wahrung des Nachbarschaftsfriedens Sendeleistung reduzieren
Falls Amateurfunkaussendungen die Ursache der Probleme sind, wird in drei Fälle unterschieden
Amateurfunkanlage wird nicht vorschriftsmäßig betrieben
Ggf. Anordnung einer kostenpflichtigen Betriebseinschränkung durch BNetzA
Möglich ist eine Begrenzung der Sendeleistung
Amateurfunkanlage wird vorschriftsmäßig betrieben
Feldstärke am betroffenen Gerät ist kleiner als Verträglichkeit durch die Störfestigkeit
Betroffenes Gerät hält Störfestigkeit nicht ein
Verantwortung zur Behebung liegt beim Betreiber des betroffenen Geräts