NEA · Kapitel 16 · Einheit 14

Symbolumschaltung und Bandbreite

Bei jeder Umschaltung zwischen zwei Symbolen wird die Amplitude, Frequenz oder Phase eines Trägers geändert. Dabei entstehen Seitenbänder. Diesen Effekt kennen wir bereits aus der analogen Modulation. Je schneller Amplitude, Frequenz oder Phase verändert werden, umso breitbandiger wird das erzeugte Signal.

Prüfungsfrage AE415

Welche Auswirkung hat eine Erhöhung der Umschaltgeschwindigkeit zwischen verschiedenen Symbolen bei digitalen Übertragungsverfahren auf die benötigte Bandbreite? Die Bandbreite ...

Dieses Phänomen ist auch aus der Morsetelegrafie bekannt: Es entstehen sogenannte Tastklicks, wenn beim Drücken bzw. Loslassen der Morsetaste der Hochfrequenzträger plötzlich ein- bzw. ausgeschaltet wird. Diese Tastklicks stellen breitbandige Störungen dar, die andere Funkverbindungen beeinträchtigen können. Damit keine Tastklicks auftreten, wird schlagartiges Umschalten vermieden.

Prüfungsfrage AJ221

In den nachfolgenden Bildern sind mögliche Signalverläufe des Senderausgangssignals bei der CW-Tastung dargestellt. Welcher Signalverlauf führt zu den geringsten Störungen?

Prüfungsfrage AJ220

Diese Modulationshüllkurve eines CW-Senders sollte vermieden werden, da ...

Fragenbild AJ220
Prüfungsfrage AE214

Welches dieser amplitudenmodulierten Signale belegt die geringste Bandbreite?

Darüber hinaus spielt für die Bandbreite auch die Symbolrate eine Rolle: Je häufiger zwischen verschiedenen Symbolen umgeschaltet wird, um so größer ist die Bandbreite.