EA · Kapitel 8 · Einheit 9

Direkte digitale Synthese

Die Direkte Digitale Synthese (Direct Digital Synthesis oder kurz DDS) dient der Erzeugung periodischer, bandbegrenzter Signale mit hoher Frequenzauflösung. Neben der Synthese von Signalen mittels PLL-Regelschleifen ist diese Methode der Signalerzeugung heutzutage in der Nachrichten- und Messtechnik weit verbreitet und stellt den aktuellen Stand der Technik dar. Signale sind hierbei in der Frequenz sehr fein einstellbar im Gegensatz zu einer klassischen PLL.

Grundlegendes Funktionsprinzip einer DDS:

Mittels eines Taktgenerators mit fester Frequenz wird ein Adresszähler laufend hochgezählt. Bei Überlauf des Adresszählers startet dieser wieder von vorne. Hierdurch wird eine aufsteigende Folge von binären Werten an dessen Ausgang erzeugt. Mittels dieser Werte wird eine Sinustabelle laufend durchfahren. Hierdurch werden am Ausgang der Sinustabelle digitale Amplitudenwerte für eine Sinusschwingung generiert, die anschließend einem Register übergeben werden. Die digitalen Amplitudenwerte werden dann mittels Taktung des Registers einem nachgeschalteten D/A-Wandler zugeführt, der diese dann in ein analoges Signal (Sinus-Schwingung) umsetzt und ausgibt.

Prüfungsfrage AD620

Um welche Art von Frequenzaufbereitung handelt es sich bei der dargestellten Schaltung?

Fragenbild AD620