Zur Verbindung von Koaxialkabeln kommen spezielle Koaxialsteckverbinder zum Einsatz. Sie bestehen genauso wie Koaxialkabel aus einem Innen- und Außenleiter. Man unterscheidet die Steckverbinder in zwei Teile, den männlichen Stecker und die weibliche Kupplung:
Stecker (männlich), bei dem ein Kontaktstift nach außen weist
Kupplung (weiblich) mit einer nach innen weisenden Kontaktöffnung
Das metallische Außengehäuse des Koaxialsteckers bzw. der Koaxialkupplung wird mit dem Außenleiter des Koaxialkabels (Abschirmgeflecht, -folie) verbunden. Ebenso werden die Innenleiter von Steckverbinder und Koaxialkabel miteinander verbunden. Die Verbindungen werden gut leitend hergestellt, meist durch Löten oder Crimpen (Verpressen).
Einige im Amateurfunk häufiger anzutreffende Koaxialsteckverbinder müssen für die Prüfung an ihrer Bauform erkannt werden. Daher gehen wir in den nächsten Abschnitten auf folgende vier Steckverbinder näher ein:
PL
N
BNC
SMA
Welcher Steckverbinder für einen bestimmten Einsatzzweck gewählt wird, hängt insbesondere vom genutzten Frequenzbereich und der Sendeleistung, aber auch vom verwendeten Kabeltyp ab. Steckverbinder sollten den gleichen *Wellenwiderstand* wie das Koaxialkabel haben, um unerwünschte Reflexionen zu vermeiden.