EA · Kapitel 5 · Einheit 12

Transistor II

Den Bipolartransistor hatten wir bereits in den Ausbildungsunterlagen zur Klasse E diskutiert. In der Klasse A werden wir das Thema weiter vertiefen und auch noch einen weiteren Transistor betrachten.

Der Bipolartransistor besteht aus drei Halbleiterzonen, die abwechselnd n- und p-dotiert sind. Die Zonen bezeichnet man als Emitter, Basis und Kollektor. Beim npn-Transistor ist der Emitter n-, die Basis p- und der Kollektor n-dotiert. Beim pnp-Transistor ist es entsprechend ein p-Emitter, eine n-Basis und ein p-Kollektor.

Die Abbildung EA-5.12.1 zeigt einen npn-Transistor im ausgeschalteten Zustand. Sobald die Basis-Emitter-Spannung $U_\mathrm{BE}$ durch Einschalten des Schalters angelegt wird (typisch $\approx 0,6-0,7 V$ bei Silizium), wird die Basis-Emitter-Diode leitend. Dadurch fließt ein kleiner Basisstrom $I_\mathrm{B}$ (vgl. Abbildung EA-5.12.2).

Dieser kleine Basisstrom bewirkt, dass aus dem Emitter viele Elektronen in die dünne Basis eingebracht werden. Da die Basis sehr schmal ist, gelangen die meisten dieser Ladungsträger weiter zum Kollektor. Dort werden sie durch die anliegende Kollektor-Emitter-Spannung $U_\mathrm{CE}$ "abgesaugt", der Kollektorstrom $I_\mathrm{C}$ fließt. Er ist um den Faktor $B$ größer als der Basisstrom, wobei $B$ die sogenannte Stromverstärkung des Transistors ist. Typische Werte für $B$ liegen im Bereich von $\num{20}$ bis $\num{500}$.

Prüfungsfrage AC503

Mit welchem Anschluss ist der p-dotierte Bereich eines NPN-Transistors verbunden?

Lösung

Es empfiehl sich z.B. den NPN-Transistor zu merken. Bei PNP ist dann alles umgekehrt.

Prüfungsfrage AC504

Mit welchem Anschluss ist der n-dotierte Bereich eines PNP-Transistors verbunden?

Lösung

Physikalisch steuert die Basis-Emitter-Spannung $U_{BE}$ den Kollektorstrom $I_C$ und zwar exponentiell. Beim npn-Transistor gilt zum Beispiel:

$I_C = I_S \cdot e^{\frac{U_{BE}}{U_T}}$

$I_S$ ist der Sättigungsstrom, der stark von der Bauart des Transistors abhängt. Er ist dem Datenblatt zu entnehmen. $U_T$ ist die sogenannte Temperaturspannung, die bei Raumtemperatur etwa $26 mV$ beträgt.

Ein Unterschied zum später betrachteten Feldeffekt-Transistor ist, dass beim Bipolartransistor immer auch ein Strom im Eingang (der Basis) fließt, der Basisstrom $I_B$. Auch er ist exponentiell von $U_{BE}$ abhängig, wobei $I_S$ um einen Faktor $B$ kleiner ist als beim Kollektorstrom.

$I_B = \frac{I_S}{B} \cdot e^{\frac{U_{BE}}{U_T}}$

Der Faktor $B$ ist also der Quotient aus Kollektor- und Basisstrom:

$B = \frac{I_C}{I_B}$

Auch wenn der Bipolartransistor physikalisch über $U_\mathrm{BE}$ gesteuert wird, bezeichnet man ihn als stromgesteuert, weil er nur dann leitet, wenn ein Basisstrom fließt.

Prüfungsfrage AC501

Ein bipolarer Transistor ist ...

Lösung

Ein Transistor wird als "leitend" in "Durchlassrichtung" bezeichnet, wenn ein signifikanter Kollektorstrom fließt. Dazu muss die Basis-Emitter-Diode stets in Flussrichtung geschaltet sein, also $U_{BE}$ positiv bei npn- und negativ bei pnp-Transistoren. Die Kollektor-Basis-Diode dagegen muss sperren, denn es sollen keine Ladungsträger aus dem Kollektor in die Basis injiziert werden.

Prüfungsfrage AC505

Bei einem bipolaren Transistor in leitendem Zustand befindet sich der Basis-Emitter-PN-Übergang ...

Lösung

Im Folgenden betrachten wir noch ein paar einfache Transistor-Schaltungen auf Basis des Bipolartransistors.


Prüfungsfrage AC515

Die Betriebsspannung beträgt 12 V, der Kollektorstrom soll 5 mA betragen, die Gleichstromverstärkung des Transistors beträgt 298. Berechnen Sie den Vorwiderstand $R_1$.

Lösung
Fragenbild AC515

Der gewünschte Arbeitspunkt wird dadurch eingestellt, dass über $R_1$ ein Basisstrom eingeprägt wird. Der Basisstrom ist um die gegebene Stromverstärkung von $\num{298}$ kleiner als der Kollektorstrom. Über dem Widerstand fällt die Differenz von Betriebsspannung und Basispotential ab. Das Basispotential ist mit $0,6 V$ gegeben. Also rechnen wir:

$R_1 = 298 \cdot \frac{12 V - 0,6 V}{0,005 A} \approx 680 kΩ$

Um eine bessere Stabilität des Arbeitspunkts zu erreichen, wird der Arbeitspunkt des Bipolartransistors in der Regel über einen Spannungsteiler eingestellt. Der sogenannte Querstrom ist der Strom, der hier durch $R_2$ fließt. Er sollte mindestens zehnmal so hoch wie der Basisstrom sein, damit der Basisstrom keinen großen Einfluss auf den Arbeitspunkt hat.
Prüfungsfrage AC516

Warum soll bei dem gezeigten Basisspannungsteiler der Strom durch $R_2$ etwa 10-mal größer als der Basisstrom sein?

Lösung
Fragenbild AC516
Auch zu dieser Schaltung gibt es eine Rechenaufgabe:
Prüfungsfrage AC518

Die Betriebsspannung beträgt 10 V, der Kollektorstrom soll 2 mA betragen, die Gleichstromverstärkung des Transistors beträgt 200. Durch den Querwiderstand $R_2$ soll der zehnfache Basisstrom fließen. Berechnen Sie den Vorwiderstand $R_1$.

Lösung
Fragenbild AC518

Der Spannungsteiler $R_1$ und $R_2$ stellt das Basispotential ein, das, weil der Emitter auf Masse liegt, etwa $0,6 V$ betragen muss. Bei einem Kollektorstrom von $2 mA$ und einer Stromverstärkung von $\num{200}$ ist der Basisstrom $2 mA / 200 = 10 µA$. Der Strom durch $R_2$ soll der zehnfache Basisstrom sein, durch $R_1$ fließt $11 \cdot 10 µA = 110 µA$. Der Widerstand $R_1$ ist dann:

$R_1 = \frac{10 V - 0,6 V}{110 µA} = 85,5 kΩ$

Die nächste Schaltung zeigt eine typische Arbeitspunkteinstellung für den Bipolartransistor, wie sie auch in der Praxis verwendet wird.


Prüfungsfrage AC517

Die Betriebsspannung beträgt 10 V, der Kollektorstrom soll 2 mA betragen, die Gleichstromverstärkung des Transistors beträgt 200. Durch den Querwiderstand $R_2$ soll der zehnfache Basisstrom fließen. Am Emitterwiderstand soll 1 V abfallen. Berechnen Sie den Vorwiderstand $R_1$.

Lösung
Fragenbild AC517
Das Basispotential wird über den Spannungsteiler $R_1$ und $R_2$ festgelegt. Da über dem Emitterwiderstand $R_E$ $1 V$ abfallen soll, muss das Basispotential $1,6 V$ betragen. Bei einem Kollektorstrom von $2 mA$ und einer Stromverstärkung von $\num{200}$ beträgt der Basisstrom $10 µA$. Da der Strom durch $R_2$ der zehnfache Basisstrom fließen soll, fließt durch $R_1$ der elffache Basisstrom, also $110 µA$. Über $R_1$ fällt die Differenz der Betriebsspannung ($10 V$) und dem Basispotential ab, also $8,4 V$. Nun können wir $R_1$ bestimmen:

$R_1 = \frac{8,4 V}{110 µA} = 76,4 kΩ$

Prüfungsfrage AC519

Was passiert, wenn der Widerstand $R_1$ durch eine fehlerhafte Lötstelle an einer Seite keinen Kontakt mehr zur Schaltung hat? Welche Beschreibung trifft zu?

Lösung
Fragenbild AC519

Wenn $R_1$ durch den Fehler nicht von Strom durchflossen, so fällt an $R_2$ keine Spannung ab - die Basis liegt auf Massepotential. Dann ist $U_{BE} \geq 0,6 V$ nicht erfüllt, und der Transistor ist stromlos. Da am Kollektorwiderstand $R_C$ keine Spannung abfällt, steigt das Kollektorpotential auf die Betriebsspannung an.

Prüfungsfrage AC520

Was passiert, wenn der Widerstand $R_2$ durch eine fehlerhafte Lötstelle an einer Seite keinen Kontakt mehr zur Schaltung hat? In welcher Antwort sind beide Aussagen richtig?

Lösung
Fragenbild AC520

Bei dem hier gegebenen Fehlerbild ist $R_2$ stromlos. Die Basis ist über $R_1$ mit der Betriebsspannung verbunden. Über diesen Pfad wird ein Basisstrom injiziert. Bei der üblichen Dimensionierung (Querstrom ist der zehnfache reguläre Basisstrom) ist der Basisstrom 11-fach höher als der reguläre Basisstrom - der Kollektorstrom wird sehr stark ansteigen, der Spannungsabfall an $R_C$ steigt stark an, die Kollektor-Emitter-Spannung sinkt auf den Sättigungswert von etwa $0,1 V$ ab. Der Kollektorstrom wird nur durch $R_C$ begrenzt.


In der nächsten Aufgabe geht es um ein Relais, das über den in Serie dargestellten npn-Transistor geschaltet wird (vgl. Abbildung EA-5.12.3). Nehmen wir an, dass der Transistor zunächst durchgeschaltet ist, es fließt ein Strom durch die Relaisspule, das Relais hat angezogen.


Feldeffekt-Transistoren haben ein ganz anderes Steuerprinzip als Bipolartransistoren. Während bei Bipolartransistoren sowohl Elektronen also auch Defektelektronen ("Löcher") betrachtet werden müssen (daher "bipolar"), ist beim Feldeffekt-Transistor nur eine Ladungsträgersorte beteiligt ("unipolar"). Dies können entweder Elektronen (n-Kanal-Feldeffekt-Transistor) oder Löcher (p-Kanal-Feldeffekt-Transistor) sein.

Die Elektroden des FET, welche in Abbildung EA-5.12.4 dargestellt sind, werden wie folgt bezeichnet:

  • Source: dies ist die "Quelle" (engl. source) für die Ladungsträger im Kanal. Nicht verwirren lassen: die sogenannte technische Stromrichtung ist entgegen der Ladungsträger-Flussrichtung definiert!
  • Drain: dies ist der Abfluss (engl. drain) für die Ladungsträger im Kanal.
  • Gate: Das Gate (englisch für Gatter) steuert den Fluss der Ladungsträger im Kanal.
Prüfungsfrage AC512

Wie lauten die Bezeichnungen der Anschlüsse eines Feldeffekttransistors?

Allen Feldeffekt-Transistoren (oder FETs) gemein ist, dass im normalen Betrieb kein Strom im Eingang, der Gate-Elektrode, fließt. Die Steuerung der Ladung im Kanal (dem Bereich zwischen Source und Drain) ist ausschließlich von der Gate-Source-Spannung abhängig.

Die Abbildungen EA-5.12.4 und EA-5.12.5 zeigen den Querschnitt eines n-Kanal-MOSFETs im gesperrten und im leitenden Zustand. Im oberen Bild ist keine ausreichende Gate-Source-Spannung $U_{GS}$ angelegt. Zwischen den n-dotierten Bereichen von Source und Drain befindet sich das p-dotierte Substrat, sodass kein leitfähiger Kanal vorhanden ist. Der Transistor sperrt, und zwischen Source und Drain kann kein Strom fließen.

Wird am Gate eine positive Spannung gegenüber Source angelegt (vgl. Abbildung EA-5.12.5), entsteht durch die isolierende SiO$_2$-Schicht hindurch ein elektrisches Feld. Dieses Feld zieht Elektronen an die Oberfläche des p-dotierten Substrats direkt unterhalb des Gates. Dadurch bildet sich dort ein leitfähiger n-Kanal, der Source und Drain miteinander verbindet. Der MOSFET wird leitend, und es kann ein Strom zwischen Drain und Source fließen.

Wichtig ist dabei, dass das Gate durch die Oxidschicht elektrisch isoliert ist. Im Idealfall fließt daher kein Gate-Strom; der MOSFET wird nicht durch einen Steuerstrom, sondern durch das elektrische Feld am Gate gesteuert. Deshalb wird er auch als spannungsgesteuertes Bauelement bezeichnet.

Prüfungsfrage AC502

Ein Feldeffekttransistor ist ...

Prüfungsfrage AC513

Wie bezeichnet man die Anschlüsse des abgebildeten Transistors?

Fragenbild AC513
Prüfungsfrage AC514

Wie erfolgt die Steuerung des Stroms im Feldeffekttransistor (FET)?

Wie wir bereits festgestellt hatten, ist der FET ein spannungsgesteuertes Bauelement, in dem kein Gate-Strom fließt. Die gewünschte Antwort ist die, dass die Gate-Source-Spannung den Kanalwiderstand steuert. Allerdings kann das Verhalten des Kanals nur für sehr kleine Drain-Source-Spannungen als Widerstand beschrieben werden, in sofern ist die Antwort etwas unglücklich formuliert. Besser wäre: die Gate-Source-Spannung steuert den Kanalstrom.


Die senkrechte Linie symbolisiert den Kanal, die oben (Drain) und unten (Source) kontaktiert wird. Links ist das Gate zu sehen - der Pfeil erinnert zusammen mit dem senkrechten Strich an eine Diode. Es handelt sich also um einen FET, genau genommen einen Sperrschicht-FET. Die Abbildung EA-5.12.6 zeigt eine Übersicht über die verschiedenen FET-Typen mit ihren Schaltsymbolen.

Prüfungsfrage AC506

Welches Bauteil wird durch das Schaltzeichen symbolisiert?

Fragenbild AC506

Bei den folgenden Fragen geht es darum, bestimmte FET-Typen ihrem Schaltsymbol zuzuordnen. Dazu ein paar Grundregeln:

  • Der Strom im Kanal kann entweder von Elektronen oder von Löchern getragen werden. Wir sprechen im ersten Fall von einem n-Kanal-FET, im zweiten Fall von einem p-Kanal-FET.
  • Wir können FETs auch danach unterscheiden, ob für eine Gate-Source-Spannung $U_{GS}=0$ ein Strom im Kanal fließt oder nicht. Sie heißen dann entweder selbstleitend oder selbstsperrend.
  • Schließlich können wir FETs danach unterscheiden, ob die Gate-Elektrode eine Diode ist, oder eine Kondensator-Struktur. Ist Gate eine Diode, sprechen wir von einem Sperrschicht-FET. Beispiele sind der JFET (junction field effect transistor) und der MESFET (metal semiconductor field effect transistor). Beim MESFET ist die Gate-Diode eine Schottky-Diode. Bei einem Isolierschicht-FET ist die Gate-Elektrode durch einen Isolator (ein Dielektrikum) vom Kanal getrennt. Die anliegende Spannung steuert die Dichte von Ladungsträgern im Kanal. Ist der Isolator ein Oxid, zum Beispiel Siliziumdioxid, sprechen wir auch von einem MOSFET (metal oxide semiconductor FET). Wegen ihrer Verwendung in Digitalschaltkreisen sind MOSFETs mit sehr weitem Abstand die häufigsten Transistortypen.

Der Pfeil zeigt an, ob es sich um einen n- oder p-Kanal-FET handelt. Wie bei der Diode zeigt der Pfeil auf die Kathode, also den n-dotierten Bereich. Zeigt also der Pfeil auf den Kanal, handelt es sich um einen n-Kanal-FET. Beim Sperrschicht-FET trägt das Gate den Kanal, beim Isolierschicht-FET ist der Pfeil zwischen Kanal und der sogenannten Bulk-Schicht zu sehen, die unter dem Kanal liegt und meist intern mit der Source-Elektrode verbunden ist.

Im Isolierschicht-FET bilden Gate und Kanal auch grafisch einen Kondensator.

Beim selbstleitenden FET geht die Linie zwischen Source und Drain durch, während sie beim selbstsperrenden FET unterbrochen ist.

Prüfungsfrage AC507

Welche Bezeichnungen für die Bauelemente sind richtig?

Fragenbild AC507
Prüfungsfrage AC508

Der folgende Transistor ist ein ...

Fragenbild AC508
Prüfungsfrage AC509

Welcher der folgenden Transistoren ist ein selbstsperrender N-Kanal-MOSFET?

Prüfungsfrage AC510

Welcher der folgenden Transistoren ist ein selbstleitender N-Kanal-MOSFET?

Prüfungsfrage AC511

Welcher der folgenden Transistoren ist ein selbstleitender P-Kanal-MOSFET?

Im folgenden wollen wir auch ein paar MOSFET-Schaltungen betrachten, die auf den vorherigen Fragen aufbauen.

Prüfungsfrage AC521

Wie groß ist die Gate-Source-Spannung in der gezeichneten Schaltung? $U_{\textrm{B}} = 44 V$; $R_1 = 10 k\Omega$; $R_2 = 1 k\Omega$; $R_3 = 2,2 k\Omega$ ...

Lösung
Fragenbild AC521

In den Gate-Anschluss eines MOSFETs fließt kein Gleichstrom. Daher handelt es sich im einen unbelasteten Spannungsteiler und es gilt:

$U_{GS} = \frac{R_2}{R_1 + R_2} \cdot U_B = \frac{1 kΩ}{11 kΩ} \cdot 44 V = 4 V$

Prüfungsfrage AC522

Wie groß muss $R_2$ gewählt werden, damit sich eine Spannung von 2,8 V zwischen Gate und Source einstellt? $U_{\textrm{B}}$=44 V; $R_1$=10 kOhm; $R_3$=2,2 kOhm ...

Lösung
Fragenbild AC522

Auch hier handelt es sich um einen unbelasteten Spannungsteiler. Da die Spannungen gegeben sind, setzen wir am einfachsten an:

$\frac{R_2}{R_1} = \frac{2,8 V}{44 V - 2,8 V} \rightarrow R_2 = 0,068 \cdot 10 kΩ = 680 Ω$

Prüfungsfrage AC523

Welche Verlustleistung erzeugt ein Power-MOS-FET mit $R_{\textrm{DSon}}$ = 4 \mOhm bei einem Strom von 25 A?

Lösung

Der Leistungs-MOSFET ist hier vollständig durchgeschaltet, der Kanal lässt sich als ein ohmscher Widerstand von (lt. Aufgabenstellung) $R_\mathrm{DSon} = 4 mΩ$ darstellen. Es fließt ein Strom von $25 A$. Die Verlustleistung berechnen wir einfach nach der bekannten Leistungs-Formel:

$P_V = I^2 \cdot R_{\mathrm{DSon}} = 2,5 W$